AT275199B - Einrichtung zum Zählen der zurückgelegten Wegkilometer von Eisenbahnwagen, insbesondere Güterwagen - Google Patents

Einrichtung zum Zählen der zurückgelegten Wegkilometer von Eisenbahnwagen, insbesondere Güterwagen

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AT275199B AT713466A AT713466A AT275199B AT 275199 B AT275199 B AT 275199B AT 713466 A AT713466 A AT 713466A AT 713466 A AT713466 A AT 713466A AT 275199 B AT275199 B AT 275199B
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Josef Dipl Ing Dr Te Dultinger
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Schenkir Dipl Ing Ludwig
Josef Dipl Ing Dr Te Dultinger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Zählen der zurückgelegten Wegkilometer von Eisenbahnwagen, insbesondere Güterwagen 
 EMI1.1 
 

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 Vorrichtung zum Betätigen der Schaltvorrichtung der Zähler angeordnet ist, Fig. 2 diese Vorrichtung in vergrössertem Massstab, Fig. 3 und 4 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen von Schaltvorrichtungen für den Lastzähler in Seitenansicht und die Fig. 5 und 6, 7 und 8 und 9 Ausführungsformen von Schaltvorrichtungen in Ansicht bzw. Seitenansicht. 



   Das   Gehäuse--l--der   Einrichtung zum Zählen der Wegkilometer ist nach Fig. 1 am   Lagerschild --2-- eines   der Achslager eines Güterwagens angebaut. Der aus dem Gehäuse ragende   Schaltstift --3-- zum   Betätigen der nicht dargestellten, später noch beschriebenen Schaltvorrichtung der Zählwerke wird durch ene Vorrichtung --4-- betätigt, die in Fig. 2 vergrössert dargestellt ist. Sie weist eine   Stange --5-- auf,   die mit dem Wagenrahmen --6-- (Fig.1) zum Ausgleich der Querbewegung der Achse über ein Kugelgelenk --7-- oder eine Gummifederung (Silentblock) gelenkig verbunden ist.

   Auf der Stange ist eine   Führungshülse --8-- angeordnet,   die mit ihrem einen   Ende --9-- direkt   und mit dem andern   Ende --10-- über   eine   Feder-11-an   der Stange abgestützt ist. Sie trägt einen Mitnehmer --12--, der sich über den   Schaltstift --3-- der   Einrichtung erstreckt. Durch das im Wagen verladene Gut senkt sich der Wagenkasten bzw. sein   Rahmen --6-- und   die   Stange --5-- ab,   wodurch der Mitnehmer auf den Schaltstift einwirkt und die Schaltvorrichtung der Zählwerke ausgelöst wird.

   Der Mitnehmer ist mittels eines auf der 
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 diese eingestellte Belastung überschritten, so liegt der Mitnehmer am   Gehäuse--l--auf,   kann dieses aber nicht beschädigen, da der durch die grössere Belastung grössere Schaltweg von der   Feder-l l--   aufgenommen wird. Selbstverständlich kann die   Stange --5-- auch   an andern Stellen des sich absenkenden Fahrgestelles,   z. B.   an der Lagerführung, angebaut werden. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen zunächst Schaltvorrichtungen für Lastzähler in Betriebsstellung ohne Berücksichtigung der Leerzähler. Die Schaltung dieser Zählwerke --15-- erfolgt mittels Klinken   - -16--,   die in auf den Wellen der Zählwerke angeordnete   Klinkräder-17-eingreifen.   Die Klinken werden über Kurbelzapfen --18-- gesteuert, die an   Schneckenrädern --19-- von   Schneckengetrieben angesetzt sind, deren Schnecken --20-- durch die nicht dargestellten Radachsen angetrieben werden. 



   Bei abgestellten Zählwerken sind die Klinken gegen die Wirkung der   Federn --21-- von   den Klinkrädern abgehoben, wozu bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ein   Exzenter --22-- und   bei der 
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 der strichliert angedeuteten Andrückstellung gehalten werden. Das Inbetriebsetzen der Zählwerke erfolgt durch die Schaltstifte--3--, auf die der unter der Wagenlast sich absenkende Mitnehmer der Betätigungsvorrichtung nach Fig. 2 einwirkt. Diese Schaltstifte sind mit Anschlägen --27-- versehen, von welchen der eine den   Exzenter --22-- mittels   einer an diesem angesetzten   Stange-28-   verdreht und der andere den Hebel --23-- verschwenkt.

   Bei entladenem Waggon geht der Schaltstift, nachdem der Mitnehmer von ihm abgehoben wird, durch die   Feder--26-in   seine Ausgangsstellung 
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 abgedrückt. 



   Zum Schalten von zwei Zählwerken, des   Leerzählers-29-und   des Lastzählers --30--, sind nach den Fig. 5 und 6 zwei Klinken-31, 32-- vorgesehen, die in die Klinkenräder --33,34-eingreifen und von dem Kurbelzapfen--18'--gesteuert werden. Das Schneckengetriebe ist mit 
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Die Inbetriebnahme dieses Zählers erfolgt durch den Schaltstift-3-, wie bei dem Zählwerk nach der Fig. 3. An Stelle des Exzenters kann natürlich auch der Hebel nach Fig. 4 vorgesehen sein. 



   Auch die   Zähleinrichtung   in den Fig. 7 und 8 ist zum Zählen der gesamten Wegkilometer und der Lastkilometer bestimmt. Jedoch wird nur ihr Leerzähler --29-- von der Radachse über das   Schneckengetriebe-19, 20-,   den Kurbelzapfen-18-, die   Klinke --31-- und   das Klinkrad - angetrieben. Der Antrieb des   Lastzählwerkes-30-erfolgt   über ein auf der Welle des 
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 zweiarmigen   Hebels --39-- gelagerte   Ritzel wird mit den beiden Zahnrädern bei beladenem Wagen durch den abgesenkten, auf den andern Arm --40-- wirkenden Mitnehmer --3-- in der Schaltstellung gehalten. Bei leerem Wagen ist das Ritzel von den Stirnrädern durch die Feder--41abgehoben. 

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   Mit der Zähleinrichtung nach Fig. 9 ist die getrennte Zählung der Leerkilometer und Lastkilometer möglich. Zu diesem Zweck sind auf der Welle des   Leerzählers --29-- ein   festes und ein loses Klinkrad-42 bzw. 43-vorgesehen. Auf dem Kurbelzapfen --44-- des vom Wagenrad abgeleiteten Antriebes--19, 20- ist die   Klinke--45--durch   den   Schaltstift --3-- verschiebbar   gelagert, der diese bei leerem Wagen mit dem festen Klinkrad und bei beladenem Wagen mit dem losen 
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 letzte auf der Welle des Leerzählers aufgekeilt ist. 



   Zweckmässigerweise kann zum händischen Schalten der Zählwerke der Schaltstift auch noch mit einer auslösbaren Sperre versehen sein, die den Schaltstift an Stelle des Mitnehmers in der Einschaltstellung hält. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Zählen der zurückgelegten Wegkilometer von Eisenbahnwagen, insbesondere 
 EMI3.2 
 48) zugeordnet ist, die den Zähler unter der Wirkung des von der Ladung ausgeübten Druckes ein- und ausschaltet, und eine am Wagenkastenrahmen oder an der Achsführung angebaute Vorrichtung (4) zum Betätigen der Schaltvorrichtung vorgesehen ist und der andere Zähler (29) (Leerzähler) entweder die gesamten Wegkilometer zählt oder ebenfalls ein- und ausschaltbar ist. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. Betätigen der Schaltvorrichtung eine an dem Wagenkastenrahmen oder der Achsführung angelenkte Schaltstange (5) aufweist, auf der eine Führungshülse (8) angeordnet ist, welche mit einem Ende (9) direkt und mit dem andern Ende (10) über eine Feder (11) abgestützt ist und einen Mitnehmer (12) trägt, der einen Schaltstift (3) der Schaltvorrichtung betätigt.
    EMI3.4 Schaltvorrichtung für den Lastzähler (15) eine Klinke (16) aufweist, die auf einem am Schneckenrad (19) eines von der Radachse angetriebenen Schneckengetriebes (19, 20) angesetzten Kurbelzapfen (18) gelagert ist und während des Laufens des Zählers unter der Wirkung einer Feder (21) mit einem auf der Welle des Zählwerkes angeordneten Klinkrad (17) im Eingriff steht und zum Abschalten des Zählers ein Exzenter (22) oder ein Hebel (23) vorgesehen ist und der Exzenter oder der Hebel durch den im Gehäuse des Zählers gelagerten, durch den Mitnehmer (12) der Betätigungsvorrichtung verstellbaren Schaltstift (3) verschwenkbar ist (Fig. 3 und 4).
    EMI3.5 zum Zählen der gesamten Wegkilometer und der Lastkilometer je eine Klinke (31, 32) für den Eingriff mit Klinkenrädern (33, 34) des Leerzählers (29) und des Lastzählers (30) aufweist und beide Klinken am Kurbelzapfen (18') des Schneckengetriebes (19, 20) gelagert sind und zum Abschalten des Lastzählers dessen Klinke (32) durch den Exzenter (22) oder den Hebel (23) vom Klinkrad (34) abhebbar ist (Fig. 5 und 6). EMI3.6 Schaltvorrichtung zum Zählen der gesamten Wegkilometer und der Lastkilometer eine am Kurbelzapfen (18) des Schneckengetriebes (19, 20) gelagerte, mit dem Klinkrad (33) des Leerzählers (29) zusammenwirkende Klinke (31) und auf den Wellen der Zähler (29, 30) je ein Zahnrad (35 bzw.
    37) angeordnet ist und diese Räder während des Laufens des Lastzählers (30) über ein Ritzel (36) im Eingriff stehen, das zur Ausserbetriebsetzung des Lastzählers auf dem einen Arm (38) eines zweiarmigen Hebels (39) gelagert und durch den mit dem andern Hebelarm (40) zusammenwirkenden Schaltstift (3) verschwenkbar ist (Fig. 7 und 8).
    EMI3.7 Schaltvorrichtung zum Zählen der Leer- und der Lastkilometer eine am Kurbelzapfen (44) des Schneckengetriebes (19, 20) gelagerte Klinke (45) und auf der Welle des Leerzählers (29) ein festes Klinkrad (42) und ein loses Klinkrad (43) aufweist und das lose Klinkrad mit einem Zahnrad (46) fest <Desc/Clms Page number 4> verbunden ist, das über ein Ritzel (47) mit einem auf der Welle des Lastzählers (30) angeordneten Zahnrad (48) im ständigen Eingriff steht, und zum Abschalten des einen und Einschalten des andern Zählers die Klinke auf dem Kurbelzapfen durch den Schaltstift (3) verschiebar angeordnet ist (Fig. 9).
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