AT273480B - Verfahren zur Herstellung von kunstharzimprägnierten Holzwaren, insbesondere Webspindeln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kunstharzimprägnierten Holzwaren, insbesondere Webspindeln

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AT273480B
AT273480B AT346767A AT346767A AT273480B AT 273480 B AT273480 B AT 273480B AT 346767 A AT346767 A AT 346767A AT 346767 A AT346767 A AT 346767A AT 273480 B AT273480 B AT 273480B
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Austria
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sep
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spindles
synthetic resin
wood
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AT346767A
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English (en)
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Herbert Dr Rager
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Adler Werk Lackfabrik Johann B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von kunstharzimprägnierten Holzwaren, insbesondere Webspindeln 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es hat auch nicht an Versuchen gefehlt, Gegenstände aus Kunststoff anstatt aus Holz herzustellen. 



  Abgesehen vom Preis besitzen derartige Gegenstände gegenüber Holz etliche Nachteile. Es werden zur Herstellung meist sehr teure Formen benötigt, wobei ein nachträgliches Formen, beispielsweise durch Drehen oder Polieren, sehr aufwendig ist. Manche spezifische Eigenschaft des Holzes kann durch Kunststoff nicht erreicht werden. Webspindeln aus Kunststoff beispielsweise besitzen eine zu   grosse Festigkeit,   
 EMI2.1 
 deln zu schwingen anfangen und es zum Reissen des Fadens kommen kann. Holz besitzt eine ausgezeichnete innere Dämpfung, so dass es durch andere Materialien nicht zu ersetzen ist. 



   Es wurde gefunden, dass alle geschilderten Nachteile dann vermieden werden können, wenn die Holzwaren nach dem erfindungsgemässen Verfahren imprägniert werden. Dieses besteht im wesentlichen darin, dass Holzrohlinge einem Vakuum ausgesetzt und hierauf in diesem Vakuum mit einer Lösung ungesättigter Polyesterharze zusammengebracht werden, worauf die so imprägnierten Rohlinge der Harzlösung entnommen und nach erfolgter Polymerisation des imprägnierten Harzes zu fertigen Holzwaren geformt werden. Dabei bleiben die guten mechanischen Eigenschaften des Holzes erhalten, wie z. B. 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren werden maximal Gewichtszunahmen von   70gO,   auf Holzsubstanz bezogen, erhalten, eine vollständige Füllung der Hohlräume wird weder erreicht noch angestrebt. 



   An Hand folgender Ausführungsbeispiele soll das erfindungsgemässe Verfahren, beispielsweise an Webspindeln, erläutert werden :   Beispiel l :   Vorgedrehte Webspindeln aus Weissbuchenholz werden 1/2 h einem Vakuum von 15 Torr ausgesetzt und im evakuierten Zustand in eine ebenfalls unter einem Vakuum von 15 Torr stehende Lösung eines ungesättigten Polyesterharzes gebracht, die folgende Zusammensetzung hat :

   
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 50 <SEP> Gew.-Teile <SEP> ungesättigtes <SEP> Polyesterharz,
<tb> 60'ig <SEP> in <SEP> Monostyrol
<tb> 50 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Vinyltoluol
<tb> 0, <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Kobalt-Naphthenat <SEP> mit <SEP> 61o <SEP> Co
<tb> 2, <SEP> 0 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Cyclohexanonperoxyd. <SEP> 500/0ig <SEP> in
<tb> Dibutylphthalat
<tb> 
 
Nach 1/2stündigem Verweilen der vorgedrehten Webspindeln in der Polyesterharzlösung werden die Spindeln dem Vakuumbad entnommen, abtropfen gelassen und nach 3stündiger Lagerung bei Raumtemperatur 1/2 h auf 800 C erhitzt, wobei das eingedrungene Harz auspolymerisiert. Hierauf werden die Spindeln feingedreht und mit einer Schwabbelscheibe poliert. 



     Beispiel 2 : Rohlinge ("Kanteln") aus Rotbuche werden 1 h einem Vakuum von 30 Torr   ausgesetzt und sodann unter Vakuum in eine Imprägnierharzlösung folgender Zusammensetzung gebracht : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 50 <SEP> Gew.-Teile <SEP> ungesättigtes <SEP> Polyesterharz,
<tb> 60'ig <SEP> in <SEP> Monostyrol
<tb> 50 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Monostyrol
<tb> 0, <SEP> 20 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Kobalt-Naphthenat <SEP> mit <SEP> 6% <SEP> Co
<tb> 2, <SEP> 0 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Methyläthylketonperoxyd,
<tb> 500zig <SEP> in <SEP> Dicktylphthalat
<tb> 
 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    8. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder einem der folgenden Ansprüche zur Herstellung von Webspindeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzrohlinge aus saugfähigen Hölzern, beispielsweise Buche, Limba, bestehen, wobei die Hohlräume des Holzes so weit mit Harz ausgefüllt werden, dass der Harzanteil der fertigen Webspindeln 40 bis 600/0, bezogen auf Holzsubstanz, beträgt.
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