AT273200B - Gerät zum Beheizen von Weichenzungen - Google Patents

Gerät zum Beheizen von Weichenzungen

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AT273200B
AT273200B AT1005766A AT1005766A AT273200B AT 273200 B AT273200 B AT 273200B AT 1005766 A AT1005766 A AT 1005766A AT 1005766 A AT1005766 A AT 1005766A AT 273200 B AT273200 B AT 273200B
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Wagner Elektrothermit
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gerät zum Beheizen von Weichenzungen 
Es ist bekannt, Abschnitte von Eisenbahnschienen, die in ihrer Funktion durch Schneefall oder Eisbildung gefährdet werden, zu beheizen, um so in der kalten Jahreszeit einen störungsfreien Verkehr zu ermöglichen. Bei den meisten bekannten Schienenheizgeräten sind mehrere, vorzugsweise mit Flüssiggas, wie Propan, gespeiste Brenner in geeigneten, zweckmässig den Schwellenfeldabständen entsprechenden Abständen längs der zu beheizenden Schiene angeordnet, wobei die heissen Abgase der Brenner unmittelbar oder über geeignete   Leiflächen   an die Schiene herangeführt werden.

   Derartige Heizgeräte sind wegen der grossen Anzahl der über ein verzweigtes Leitungsnetz zu speisenden Brenner sehr aufwendig und sie erfordern bei ihrer Montage meist auch einen Eingriff in die Schotterbettung, soferne nämlich an der Unterseite des Schienenfusses Raum für die Unterbringung der Brenner freigemacht werden muss. 



   Günstiger sind in dieser Beziehung bekannte Heizgeräte, bei welchen ein rohrähnlicher Heizkörper vorgesehen ist, der Heissgas führt und im Raum zwischen Schienenfuss und Schienenkopf einer Normalschiene angeordnet ist, wobei zur Halterung dieses Körpers ein den Schienenfuss untergreifender Drahtbügel dient. 



   Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, ein Gerät zum Beheizen von Weichenzungen zu schaffen, bei dem ähnlich dem vorerwähnten, bekannten Gerät ein Heissgas führendes Heizrohr verwendet wird, dessen Querschnitt dem lichten Raum über dem Zungenfuss bis zur Höhe des Zungensteges angepasst ist, das aber nicht wie bisher die feste Backenschiene heizt, sondern unmittelbar auf die bewegliche Weichenzunge wirkt, was den Vorteil bietet, dass mit geringstem Aufwand die Wärme an jene Stellen geleitet wird, wo durch Vereisung eine Betriebsstörung verursacht werden kann. 



   Das erfindungsgemässe Gerät ist dadurch gekennzeichnet, dass sich das Heizrohr vom Bereich des Zungengelenkes in Richtung zur Zungenspitze bis knapp vor das Gestänge der Zungenverstell- und - verriegelungsvorrichtung erstreckt, wobei der dem Zungengelenk zugekehrte Endteil des Heizrohres schräg in Richtung zur Gleismitte hin gebogen ist und einen eine Heissgasströmung erzeugenden Brenner trägt, während am andern Ende des Heizrohres eine gegen den   Verstell-und   Verriegelungsmechanismus der Weichenzunge gerichtete Auströmöffnung vorgesehen ist. 



   Die Erfindung ermöglicht es somit, mit dem gleichen Gerät störende Vereisungen sowohl an der Weichenzunge bzw. zwischen Weichenzunge und Backenschiene als auch am Verstell- und Verriegelungsmechanismus der Weichenzunge mit hohem Wirkungsgrad zu verhindern bzw. zu beseitigen. Das Heizrohr, das in beliebiger Weise mit der Weichenzunge verbunden werden kann, hat vorzugsweise im wesentlichen Rechteckquerschnitt, wobei die längere Rechteckseite der Breite des Zungenfusses angepasst ist. Dadurch werden ein guter Sitz des Heizrohres und eine grosse Wärmeaustauschfläche zwischen Heizrohr und Weichenzunge gesichert. 



   Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer erläutert werden. Fig. l zeigt in schematischer Draufsicht ein erfindungsgemässes Gerät zum Beheizen von Weichenzungen während der kalten Jahreszeit und Fig. 2 stellt dieses Gerät an einer Weiche montiert dar. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 2. Fig. 4 ist eine schematische und teilweise im Axialschnitt gezeigte Ansicht eines Brenners, der vorteilhaft für Heizgeräte gemäss der Erfindung Verwendung findet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das in Fig. l dargestellte, für zwei miteinander gekuppelte Weichenzungen bestimmte Zwillingsheizgeräte umfasst je Weichenzunge ein Stahlrohr-l bzw. l'--, das sich über mehrere Schwellenfelder erstreckt und an einem Ende zur Gleismitte hin abgewinkelt ist, wobei an den abgewinkelten Rohrteil ein Brenner-2 bzw. 2'--angeschlossen ist, der seinerseits über eine Speiseleitung-3 bzw.   3'--mit   einer Brennstoffquelle,   z. B.   einem Propangasbehälter, verbunden ist. 



  Die Luftzufuhr zu den Brennern erfolgt über eine sich vergabelnde Luftzufuhrleitung-10-, die vorzugsweise mit Abstand vom Boden ausserhalb des Geleises in einem Schnorchel endet, um auch bei Schneelage die Luftzufuhr zu sichern. 



   Jedes der Rohre-l bzw. l'--hat, wie aus Fig. 3 erkennbar ist, einen im wesentlichen 
 EMI2.1 
 aufweist, so ist ein entsprechend angepasstes Formrohr zu verwenden. Die   Höhe-h-des   Rohres ist so gewählt, dass das Rohr zur Gänze unterhalb des vorgeschriebenen Lichtraumprofiles liegt, so dass das Abrollen des Spurkranzes an der Zunge durch die Heizeinrichtung nicht behindert wird. Die längere 
 EMI2.2 
 Rohres verteilte Austrittsöffnungen für die Abgase des Brenners auf. 



   Die für die gegenüberliegenden Zungen einer Weiche bestimmten Heizrohre sind durch   Kupplungsgestänge --7--,   die an angeschweissten Konsolen-8 bzw.   8'--der   Heizrohre, angelenkt sind, auf gemeinsame Bewegung miteinander verbunden. Falls die beiden 
 EMI2.3 
 



   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, befinden sich im montierten Zustand des Zwillingsheizgerätes die Brenner-2, 2'-- nahe den   Gelenkpunkten-G   bzw.   G'--der Weichenzungen-Z   bzw. Z'-- 
 EMI2.4 
 sind so gerichtet, dass die daraus austretenden Abgase gegen die Zungenverriegelungseinrichtungen geblasen werden und diese wirksam beheizen. Bei der dargestellten Anordnung des Heizgerätes wirken die heissesten Abgase auf den verdickten Teil der Weichenzungen, wodurch eine günstige Beheizung gesichert wird. 



   Die der Weichenzunge abgekehrten Oberflächenteile des   Heizrohres--l--können   mit wärmedämmendem Material bedeckt sein. In Fig. 4 ist ein im Rahmen der Erfindung besonders günstig verwendbarer Brenner dargestellt, der einen starken axialen Strom von heissen Abgasen erzeugt. Durch eine enge   Düse-15-strömt   Gas,   z. B.   von einem Propangasbehälter, in einen perforierten Doppelkegel, dessen sich diffusoartig erweiternden   Teil --16a-- schwächer   perforiert ist als der anschliessende, sich verengende   Teil--16b-.   In den als Mischkammer dienenden Brennerteil --16a-- wird durch Ejektorwirkung Luft angesaugt und mit dem aus der Düse ausströmenden Gas vermischt.

   Im anschliessenden   Brennerteil-16b-wird   die Geschwindigkeit des Gas-Luftgemisches 
 EMI2.5 
 ein Erlöschen der Flamme durch Regen oder Windeinwirkung (Fahrtwind) verhindert. An den Brenner schliesst sich ein die Flamme aufnehmendes   Brennerrohr --19-- an,   das mit dem Heizrohr-l bzw.   l'--verbunden   ist. Im   Brennerrohr --19-- wird   zweckmässig ein von der brennenden Flamme zum Glühen gebrachter,   z. B.   ringförmiger Metallteil in den Flammenweg eingesetzt, der bei ungewolltem Erlöschen der Flamme eine sofortige neuerliche Zündung bewirkt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gerät zum Beheizen von Weichenzungen unter Verwendung eines Heissgas führenden Heizrohres, dessen Querschnitt dem lichten Raum über dem Zungenfuss bis zur Höhe des Zungensteges EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> Zungenverstell-und-verriegelungsvorrichtung erstreckt, wobei der dem Zungengelenk zugekehrte Endteil des Heizrohres schräg in Richtung zur Geleisemitte hin gebogen ist und einen eine Heissgasströmung erzeugenden Brenner (2) trägt, während am andern Ende des Heizrohres eine gegen den Verstell- und Verriegelungsmechanismus (WS) der Weichenzunge gerichtete Austrittsöffnung (9) vorgesehen ist.
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizrohr (1) im wesentlichen Rechteckquerschnitt hat, wobei die längere Rechteckseite der Breite des Zungenfusses (F) angepasst ist.
AT1005766A 1966-10-28 1966-10-28 Gerät zum Beheizen von Weichenzungen AT273200B (de)

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