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Gerät zum Beheizen von Schienen, insbesondere von Weichen
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Ansicht ein mit zwei Heizrohren und einem gemeinsamen Brenner ausgestattetes erfindungsgemässes Schienenheizgerät, an einer Schiene montiert, dar.
Das in Fig. 1 dargestellte Schienenheizgerät weist einen in Fig. 3 genauer herausgezeichneten Brenner--l--auf, dessen Achse nach Montage des Gerätes an einer zu beheizenden Schiene im wesentlichen horizontal und senkrecht oder unter einem spitzen Winkel zu der Schiene verläuft. An den
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erstreckt. Die Länge der Schwellenfelder ist in Fig. 1 durch die Abschnitte-S-angedeutet.
Das Heizrohr --2-- setzt sich aus geraden Abschnittn --2a--, die im montierten Zustand des Heizgerätes über den Schwellen zu liegen kommen, und aus bügelartig gebogenen Abschnitten --2b--2c-2d-2c-2b-- zusammen, wobei die Bügelteile-2b-von den geraden, im montierten Zustand im Schienenkopf anliegenden Rohrabschnitten --2a-- zunächst nach unten zum Schienenfuss verlaufen und die anschliessenden Bügelteile--2b--, wie Fig. 2 erkennen lässt, in Richtung der
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Wie Fig. 2 zeigt, ist die Abwinkelung des bügelförmigen Rohrabschnittes so gewählt, dass die abgewinkelten Bügelteile-2c-2d-2c-bei Anlage der geraden Rohrabschnitte --2a-- am Kopf --3a-- einer Schiene --3-- den Fuss --3c-- dieser Schiene untergreifen. Mit unterbrochenen Linien ist in Fig. 2 angedeutet, dass der abgewinkelte Bügelteil-2c-2d-2c-im Bereich von Weichen auch so lang gewählt werden kann, dass er nicht nur unter den Fuss --3c-- der Backenschiene --3--, sondern auch unter den Fuss--3c'--der benachbarten Weichenzunge--3'--reicht, so dass auch die Weichenzunge beheizt wird.
Zwischen den beiden Bügelteilen--2b--ist, den Bügel übergreifend, durch Schweissung od. dgl. eine Klemmplatte --4-- befestigt, die über dem abgewinkelten Bügelteil--2c-2d-2c--liegt und den Schienenfuss--3c--übergreift, so dass der abgewinkelte Bügelteil als Klemmbacke verwendbar ist und das Heizgerät mittels einer als Gegenklemme wirkenden, die Klemmplastte --4-- durchsetzenden Schraube --5-- am Schienenfuss --3c-festgeklemmt werden kann. Das gesamte Gerät kann somit einfach von der Seite her an die zu beheizende Schiene--3--herangeführt und mittels mehrerer Schrauben--5--am Schienenfuss --3c-- befestigt werden, ohne dass ein Eingriff in die Schotterbettung erforderlich ist.
In Fig. 3 ist ein im Rahmen der Erfindung besonders günstig verwendbarer Brenner dargestellt, der einen starken axialen Strom von heissen Abgasen erzeugt. Durch eine enge Düse--6--strömt Gas,
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Brenner ist nach aussen von einem Schutzkegel--9--abgedeckt, der ein Erlöschen der Flamme durch Regen oder Windeinwirkung (Fahrtwind) erschwert. An den Brenner schliesst sich ein die Flamme aufnehmendes Brennerrohr--10--an, das mit dem Heizrohr --2-- berbunden ist. Im Brennerrohr --10-- wird zweckmässig ein von der brennenden Flamme zum Glühen gebrachter, z. B. ringförmiger Metallteil in den Flammenweg eingesetzt, der bei ungewolltem Erlöschen der Flamme eine sofortige neuerliche Zündung bewirkt.
In Fig. 4 ist ein erfindungsgemässes Heizrohr an der Backenschiene--3--einer Weiche montiert dargestellt. Wie erkennbar, ist von einem Brenner--l--mit senkrecht zur Schiene orientierter Achse --A-- eine Gebelleitung --11-- zu den sich nach entgegengesetzten Richtungen erstreckenden Heizrohren--2 bzw. 2'--mit den geraden und bügelförmigen Rohrabschnitten geführt. In Fig. 4 liegen die geraden Rohrabschnitte über den Schwellen --12-- und die bügelförmigen Rohrabschnitte --2b--2c--2d--2c-2b-- in den Schwellenzwischenräumen, wo sie den Schienenfuss untergreifen können.
Die Gabelstelle --11-- kann ebenfalls mechanisch durch einen den Schienenfuss untergreifenden und als Klemmbacke dienenden Bügelteil überbrückt sein, der mit einer den Schienenfuss übergreifenden Gegenklemme zusammenwirkt.
Bei diesen Ausführungsformen können an der der Schiene zugekehrten Seite des Heizrohres bzw. einiger oder aller geraden Rohrabschnitte desselben gegebenenfalls Ausströmabführungen für die heissen Abgase vorgesehen sein. Das freie Ende des Heizrohres kann offen und der Schiene zugekehrt sein, so dass die dort austretenden Abgase die zu beheizende Schiene bestreichen.
Die Heizrohre--2 bzw. 2'--bestehen zweckmässig aus hitzebeständigem Stahl und können an
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den der Schiene abgewendeten Oberflächenteilen mit einem wärmedämmenden Überzug versehen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gerät zum Beheizen von Schienen, insbesondere von Weichen, mit einem sich über mehrere Schwellenfelder erstreckenden und mit Ausströmöffnungen versehenen Heizrohr, an das ein vorzugsweise mit Flüssiggas zu speisender Brenner angeschlossen ist, d a dur ch ge k e nn - zeichnet, dass das Heizrohr (2) aus auf einer seitlich des Schienenkopfes (3a) und oberhalb der Schwellen (12) verlaufenden Fluchtlinie liegenden Rohrabschnitten (2a) und aus diese verbindenden, seitlich und zwischen den Schwellen (12) verlaufenden und im unteren Teil (2c, 2d) im Bereich des Schienenfusses (3c) abgebogenen, den Schienenfuss untergreifenden, bügelförmigen Rohrabschnitten (2b, 2c, 2d) besteht,
so dass es im wesentlichen in zwei einander schneidenden Ebenen und in abwechselnder Anlage am Schienenkopf (3a) und am Schienenfuss (3c) verläuft.
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