DE659340C - Schlittschuhlauf aus zwei verschiedenen Werkstoffen - Google Patents

Schlittschuhlauf aus zwei verschiedenen Werkstoffen

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DE659340C
DE659340C DED69961D DED0069961D DE659340C DE 659340 C DE659340 C DE 659340C DE D69961 D DED69961 D DE D69961D DE D0069961 D DED0069961 D DE D0069961D DE 659340 C DE659340 C DE 659340C
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Germany
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ice skating
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soldering
barrel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/30Skates with special blades

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  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Patentiert im Deutsch'
he vom 20. März 1935 ab
In der Längsrichtung aus einem Stücke bestehende Schlittschuhläufe mit besonders angesetzten, gegenüber den Oberteilen härteren Laufbahnen sind bekannt. Diese Laufbahnen bestehen dann aber auch in der Längsrichtung aus einem Stücke. Sie werden durch Klemmen, Löten, Nieten oder Schweißen mit dem Laufe verbunden. Bisher entstanden dabei keine Schwierigkeiten, weil die Härte und die ίο Ausdehnungswerte der Laufbahn und des Oberteiles nicht so weit auseinanderlagen, daß durch Spannungen beim Aufbringen der härteren Schicht oder beim Gebrauch Risse entstanden. Neuerdings wird jedoch von den Eislauf ern eine größere Härte der Laufbahn verlangt, wodurch die Verwendung eines Werkstoffes für die Laufbahn bedingt wird, welche z. B. eine Hartlötverbindung zwischen Laufbahn und Oberteil nicht ohne weiteres gestattet, weil die dafür in Frage kommenden sehr harten Metalle von demjenigen des Laufoberteiles auch stark abweichende Ausdehnungswerte haben. Die dadurch beim Hartlöten, und Wiedererkalten entstehende Spannung im sehr harten Laufbahnwerkstoff führt sehr leicht zu Rißbildungten in Formen und an Stellen, wo sie stören und den Gebrauch beeinträchtigen.
Die Erfindung behebt diese Übelstände dadurch, daß die am weicheren Lauf ober teil durch Klemmen, Nieten, Schrauben, Löten oder Schweißen angebrachte härtere Laufbahn vor der Anbringung in ihrer Längsrichtung in mehrere Stücke unterteilt wird.
Hierbei erfolgt der Spannungsausgleich im wesentlichen in den zwischen den einzelnen Stücken liegenden Fugen, wodurch die harten Laufbahnstücke stark entlastet und vor Rißbildung geschützt werden. Form und Lage der Fugen kann dabei im Gegensatz zur ungewollten Rißbildung so gewählt werden, daß die Fugen beim Gebrauch dss Schlittschuhes wenig oder gar nicht stören. Bei Verbindung der Laufbahn mit dem Oberteile durch Schweißen und Löten sind die Laufbahnteile in den Fugen nicht zu verbinden.
Beim Befestigen durch Löten müssen die harten Laufbahnteile aus einem Werkstoffe bestehen, der auch durch die Löttemperatur keine Härte verliert. 240/oiger Wolframstahl beispielsweise verträgt 6oo° Hitze, ohne an Härte zu verlieren.
Wird sog. Lufthärterstahl verwandt,, so kann die Härtung selbsttätig beim Löten oder Schweißen erfolgen. Der Stahl muß dann aber so legiert sein, daß beim Löten die Härtetemperatur des Stahles mit der Löttemperatur und beim Schweißen mit der Schweißtemperatur übereinstimmt, was z. B. durch Chrom- oder Wolframgehalt erreichbar ist.
Vorteilhaft wird die Lötung nach bekanntem Muster durch schnelle, von einem Ende zum anderen fortschreitende Erhitzung durch Stichflamme lediglich an der zu lötenden Stelle vorgenommen.
Durch die dabei entstehende nur örtliche Erhitzung und durch den Widerstand des nicht zur Erhitzung kommenden oberen Laufteiles wird die Spannung beschränkt.
Es ist vorteilhaft, bei allen Befestigungsarten an beiden Enden des Lauf Oberteiles vorspringende Ansätze anzubringen, welche die Laufbahnteile in der Längsrichtung halten und beim Befestigen zusammendrücken.
Beim dargestellten Beispiel besteht die Laufbahn aus drei Stücken b\ b~ und b3; α ist das Laufoberteil.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schlittschuhlauf aus zwei verschiedenen Werkstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber dem Laufoberteil aus härterem Werkstoffe bestehende Laufbahn in der Längsrichtung in mehrere Stücke geteilt ist.
2. Schlittschuhlauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahnteile zwischen an beiden Laufenden vor- gQ springenden
sind.
Abstützansätzen eingesetzt
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED69961D Schlittschuhlauf aus zwei verschiedenen Werkstoffen Expired DE659340C (de)

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DE659340C true DE659340C (de) 1938-05-02

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DE (1) DE659340C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961871C (de) * 1951-10-28 1957-04-11 Hudora Werk Schlittschuh
US3036840A (en) * 1960-07-20 1962-05-29 Leo I Norgiel Ice skate blade

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961871C (de) * 1951-10-28 1957-04-11 Hudora Werk Schlittschuh
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