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Sitz- und Liegemöbel
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Querrohre derr Stützenkombination und Fig. 7 zeigt einen Querschnitt dieses Verbindungselements.
Die beidseitig unterhalb des Scharniers angeordneten Hauptstützen--3 und 4-4a--, über welche die wechselseitige übertragung des Druckes eines Liegenbenutzers auf den Sitzteil-l-und gegen den Rückenteil --2-- erfolgt, müssen so beschaffen sein, dass bei allen Neigungen des Rückenteils ein stabiler Gleichgewichtszustand gegeben ist. Die hebelwirksamen Verhältnisse müssen auf die Tatsache abgestimmt sein, dass bei flacher Stellung der Liege ein relativ grosser Teil des Benutzergewichts auf den Rückenteil wirkt, während in der Sitzstellung fast das ganze Körpergewicht auf den Sitzteil drückt und gegen den Rückenteil nur ein geringer Druck ausgeübt wird.
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das Gleichgewicht.
Die gelenkige Verbindung der beiden Teile-3 und 4-4a-- (Fig. 5, 6 und 7) der jedseitigen Stützenkombination erfolgt über die Querrohre, die jeweils die unteren Enden der beidseitig am Sitzteil und der beidseitig am Rückenteil angelenkten Stützarme verbinden. Auf das eine Rohr --10-- sind zwei Rohrstücke-16-lose aufgeschoben, die trapezförmigen Längsschnitt zeigen. Durch die längere Seite der Ende sind nach aussen gerichtete Schrauben --17-- gesteckt, die durch die Mitte des andern Rohres --11-- geführt und mit Muttern --18-- gesichert sind.
Als Abstützung am Fussende des Sitzteils--l--sind an beiden Längsholmen bügelförmige Füsse --19-- angebracht, die sich nach innen einklappen lassen. In der Gebrauchsstellung sind sie schräg nach unten auswärts gerichtet durch Bolzen--21-- (Fig. 3 und 4) arretiert, die aus den Rahmenrohren herausstehen und in Aussparungen an den Aussenkanten von Schellen-20einrasten, die lose um das Rahmenrohr gelegt und fest mit dem Bügel-19-verbunden sind. Die obere Breite des Bügels --19-- mit den Schellen--20--ist etwas grösser als die lichte Weite zwischen den beiden Bolzen --21-- (Fig. l), so dass im Bügel--19-- eine das Einrasten bewirkende Spannung vorhanden ist.
Durch die kufenartige Anordnung und Wirkung dieser Stützen kann die Sitzfläche der Liege auch bei rauhem und unebenem Boden eine durch das Schwenken des Rückenteils verursachte Längsbewegung machen, die eine leichte erwünschte Bremsung des Schwenkvorgang bewirkt.
Die Begrenzung der Endstellungen der Rückenteil-Verschwenkung erfolgt in bekannter Weise durch Pendel--12--, die an den Seitenholmen des Sitzteils angelenkt sind und oberhalb von Nasen - 13 und 14-der sitzteilverbundenen Arme --3-- einrasten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Sitz- und Liegemöbel, z. B. eine flach zusammenlegbare Liege mit scharnierartig verbundenem Sitz- und Rückenteil, bei welcher der Rückenteil von der benutzenden Person, ohne dass sie aufstehen muss, kontinuierlich zwischen der Sitzstellung und der Liegestellung verstellt werden kann, und die ausser einer Unterstützung am Fussende des Sitzteils jedseitig eine Hauptstütze aufweist,
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Armen (3, 4) besteht, die an ihren unteren Enden scharnierartig verbunden sind, wobei das obere Ende (6) des einen Armes (3) mit dem Sitzteil (1), das obere Ende (7) des andern Armes (4) mit dem Rückenteil (2) schwenkbar verbunden ist und dass die beidseitig mit dem Rückenteil (2) verbundenen Arme (4) der unter dem Hauptscharnier (8) der Liege angebrachten Hauptstützen (3, 4)
durch eine kurvenförmige Ausbildung des unteren Endes (4a) zu ungleicharmigen Hebeln gestaltet sind.
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