AT26736B - Einrichtung zur Herstellung der Abhängigkeiten zwischen Signalen und Weichen. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung der Abhängigkeiten zwischen Signalen und Weichen.

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AT26736B
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  Einrichtung zur Herstellung der Abhängigkeiten zwischen Signalen und Weichen. 



   Bei Stellwerken ist der Signalstellhebel meist in mechanische   Abhängigkeit von be-   stimmten Weichstellhebeln gebracht. Ausserdem bsteht vielfach auch eine mechanische oder elektrische Abhängigkeit der Signale vom Zustande der in Frage   kommenden     Weichf'n,   Drehscheiben oder dgl. Diese Abhängigkeit wird meist mittelbar durch   Überwach u ngs-   oragane (Druckkolben, Elektromagnete) erzielt, die mit allen zu überwachenden Stellen in 
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 Signalleitung schalten.   Mündeten   mehrere oder auch nur eine.

   Strecke in den Stellwerksbezirk ein, so waren in den älteren Anlagen in jeder Signalleitung so viel   Cberwachun.-.-   elemente vorhanden, wie Abhängigkeiten dieser Leitung von Überwachungsstellen bestanden und somit hatte jeden Weichenüberwachungsorgan mehrere Überwachungselemente zu   be-   
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   einmündende   Strecken vorhanden waren und also nicht mehr als zwei Fahrstrassen gleichzeitig stellbar waren, jeder Überwachungsmagnet nur einen Kontakt zu bewegen hatte. Nach   vorlie ender Erfindung, die   die Verminderung der Uberwachungselemente bezweckt, 
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 Stellwerksbezirkeinmünden. 



   Für diesen Zweck werden die Uberwachungselemente hintereinander geschaltet und 
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   Durch Einstellen einer   Fahrstrasse   mittels eines Auswählorganes wird der   Ruhcxustand   der zugehörigen Fahrstrassenkontakte geändert. Wenn beispielsweise durch das   Auswähl-   organ die Fahrstrasse a13 eingestellt wird, so worden die Kontakte   a13 und u132   geschlossen, 
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 2, 5   und 'abhängig, wie   dies auch den Bedingungen nach Fig. 1 entspricht. 



   Gleichzeitig mit a13 kann auch die Fahrstrasse c14 eingestellt werden, da diese Fahr-   strassen   nicht feindlich sind.   Cu   erfordert jedoch nur den Verschluss der Weichen 5 und 6, so dass durch Einstellung von   cl,   die Überwachungsfähigkeit der Kontakte 1, 2, 3 und 4 aufgehoben werden müsste. Wenn c11 allein eingestellt wird, so würde die Schliessung des   Fahrstrasscnkontaktes   c141 ohne weiteres dieser Bedingung genügen, weil hiedurch die Kontakte 1, 2, 3 und 4 kurzgeschlossen würden ; wenn jedoch die Einstellung der Fahrstrasse   C) ; j gleichzeitig   stattfinden soll, darf diese Kurzschliessung nicht eintreten oder sie muss durch   Einstellung   der Fahrstrasse   al.   wieder aufgehoben werden.

   Dies geschieht durch Öffnen des   Fahrstrassenkontaktes     a. Damit   sind aber beide Signale nicht nur von den Weichen 5 und 6, sondern auch   von 1   und 2 abhängig. Aber diese für die Fahrstrasse   c   überflüssige Abhängigkeit kann keine Störung veranlassen, da die Weichen 1 und 2 durch Einstellen der Fahrstrasse a13 ohnedies in ordnungsmässigem Zustande sein müssen. Wird die Einstellung der   Fahrstrasse   a13 zurückgenommen, während noch die der Fahrstrasse all   besteht (x. U. wenn   der von a kommende Zug in Gleis 13 völlig eingelaufen ist,   während   
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 Unterbrechung in a131 und das signal c14 ist nunmehr nur von 5 und 6, also wieder nur von verriegelten Weichen abhängig.

   In ähnlicher Weise können alle anderen Abhängigreiten gewählt und hergestellt werden, ohne Rücksicht auf die Zahl der einmündenden Strecken. 
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   und Pfeil erklärt   ist. Wird   1.,'1   nach links bewegt, so wird die   Fahrstrasse   all eingestellt, bei Rechtsbewegung dagegen a12. 22, 32, 42 und 52 sind Kurzschliesser für die Über-   wachungskontakte J-6'und   können durch die zugehörigen quer über die Schieber S1-S6 
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   Disse stangen   sind mit   Anschlügen 24, 3i, 44   und 54 versehen, die mit   Hebcdaumen     25   zusammenarbiten.

   Die Vorsprünge 26, 27 der Schieber drücken je nach der Bewegungs-   riz'stung   der Schieber die Daumen 25 nach oben und öffnen so die von den Stangen 23,   33 usw. beeinflussten Kontakte 22, 32 usw.   



   Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 3 ist folgende : Die Üherwachungskontakte   siod   hier im   Ruhezustande,   also bei Normallage der   Fahrstrassenschieber nicht   uberwachungsfähig, da sie durchwegs durch die Kontakte 22,   32, 42   und 52 kurzgeschlossen sind. Erst durch   Einstellen irgendeiner Fahrstrasse   werden die für die Signalbewegung in Frage kommenden Kontakte durch Aufhebung der entsprechenden Kurzschliessung in den 
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   Daumen     25   nach oben gedruckt,   wodurch die Kontakte 22 nod   32 geöffnet, also die Kontakte 1,'2, 5 und 6 überwachungsfähig gemacht werden.

   Ein von der Stromquelle V ausgehender Strom muss daher, um über a13 zum Signal zu gelangen, die Kontakte 1, 2,5   und 6'durchlaufen. Wenn ausser der Fahrstrasse alS zugleich auch Fahrstrasse Ca eingestellt wird, so wird der über S6 befindliche Daumen gehoben. Dadurch wird jedoch der elektrische   

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 also schon vor Einstellung der   Fahrstrasse     c,   vorhanden. 



   Eine weitere Ausführungsform, durch die die erforderlichen Abhängigkeiten ebenefalls durch Veränderung der Überwachsungsfähigkeit der Überwachungskontakte hergestellt werden, 
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 deckt. Durch Bewegung eines Schiebers worden diejenigen Querleisten gehoben, vor denen der Schieber einen Vorsprung. 26, 27 trägt und damit die zugehörigen   Kurzschliesser     geöffnet.   



   Bei den beschriebenen Auswähleinrichtungen kann es nun vorkommen, dass   1 durch     überpittc   Einstellung einer   Fahrstrasse   ein zu einer   Fahrstrasse   gehöriges Signal auf Halt 
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 stellt, ehe die Umstellung und Verriegelung der Weichenzungen ordnungsmässig vollendet ist, so wird die Überwachungsfähigkeit des Kontakten 4 vorzeitig hergestellt, nämlich so lange er noch geöffnet ist. Daher wird der das Signal für   Fahrstrasse     c,     auf Fahrt haftende   Strom im Kontakt 4 unterbrochen und das Signal fällt auf Halt.

   Damit solche Störungen vermieden werden, eine Fahrstrasseneinstellung also nur   bei ordnungsmässigem   Zustand der Weichen vorgenommen werden kann, wird die beschriebene auswähleinrichtung durch eine Verzögerungseinrichtung (Fig. 5) ergänzt, die in einer Sperrung der Fahrstrassenwählorgane mittels einer besonderen Reihe von   Überwachungskontakten   besteht. 



     Die Auswäh ! organc   sind in der Fig. r) als Hebel 1 S1, S2 dargestellt. Wird S1 aus 
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 hergestellt. Der Magnet zieht seinen Anker N1 an und gibt den Hebel   81" frei, durch   dessen Weiterbewegung nun ein neuer Stromkreis   Y   über die   kontaktreihe   B, die liontakte 102 und   104   und über K1 (Signalflügelkupplung, Signalantriebsorgan, Relais) geschlossen wird. 



   Aus Fig. 6 geht hervor, wie die zu den beiden Kontaktreihen   A   und B gehörigen 
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 schieber gelegte, an Hebeln C drehbar   gelagerte Querleiste D wird   von einem Fahrstrasseschieber   iS'bewegt, der   mit dem vorher erwähnten Hebel S1 so gekuppelt ist, dass sein   Vorsprung,   27 während des Stromschlusses 101, 103 (Fig. 5) unter die erste Stufe D, der Leiste D tritt und diese so weit hebt, dass der Kontakt. 122 unterbrochen wird ; dadurch werden die   Kontakte 1-6   der Reihen A überwachungsfähig und die Möglichkeit der 
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   Der Freigabemagnet kann auch so geschaltet werden, dass er das   Vorhandensein   des Signalstromkreises auch bei völlig umgelegten Hebeln prüft. eine solche Schatlung zeigt die schematische Darstellung Fig. 5 des Magneten M3 und der zugehörigen, von   einem     Fahrstrassenhebel entsprechend bewegten Schalter S31, S32.   



   Die Sperrung der Fahrstrassenwählorgane kann auch für alle   Wählorganc   gleichzeitig   und mit   einer einzigen Reihe von Überwachungskontakten erzielt werden, wie aus Fig. U hervorgeht. 1-6 sowie 22, 32, 42 und 52 haben dieselbe   Bedeutung   wie in Fig. 3. 



  61-66 sind Kontakte, die ohnehin biespielsweise zum Einschalten von   Liirmvorricbt. ungcn   vorhanden sind. Sie werden von den Überwachungsorganen gesteuert und sind beim   ordnungsmässigen Zustand   der Weichen   geöffnet.   Wird dieser Zustand geändert, also einer dieser Kontakte geschlossen, so wird der   Magnet G erregt   und die   Auswählorgane   werden gesperrt. Eine Ausführungsform einer solchen Gemeinsamen Sperrung für alle Schieber ist in Fig. 7 dargestellt. Jeder Schieber S ist mit Einschnitten E1 versehen, die im Bereich 
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 beseitigt werden kann, was natürlich nur möglich ist, wenn der Anker P abgefallen ist.

   Wenn die Sperrung der Schieber vom Ruhestrom abhängig gemacht werden soll, so schaltet 
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 keine besondere Kontaktreihe, da die Kontakte   71,   72 2 usw. für Lärmvorrichtung gewöhnlich vorhanden sind. 
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  Dies kann beispielsweise durch eine Taste geschehen, die entweder den Stromkreis des   Magneten G oder auch das Sperrelement (F, II usw. ) unmittelbar mechanisch beeiinflusst.   



   Da zwischen dem Stellhebel einer Weiche und dem Auswählorgan, das den zu dieser 
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 den   mechanischen     Abhängigkeiten erzielt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Herstellung der Abhängigkeiten zwischen Signalen und   Weiche       mittels Üborwachungselementen   in den Signalleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass für beliebig viele einmündende Strecken nur eine einzige Reihe hintereinandergeschalteter Uberwachungselemente vorhanden ist und durch eine Auswähleinrichtung nur die zu einer   bestimmten     Fahrstrasse   gehörigen Überwachungselemente überwachungsfähig gemacht werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für je ein einzelnes oder für bestimmte benachbarte Überwachungselemente ein Seitenweg vorgesehen ist, dessen Eröffnung oder Abschliessung von jedem Auswählorgan gesteuert wird.
    3. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dio mechanischen Abhängigkeitselemente zwischen Weichenstellhebeln und den Auswählorganen zur Eröffnung oder Abschliessung der Seitenwege benutzt werden.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von einer zweiten Reihe von Überwachungselemente beeinflusste Sperrung der Auswählorgane, zu dem Zwecke, oino vorzeitige Herstellung der Überwachungsfähigkeit von Überwachungsolementen zu verhindern.
AT26736D 1906-01-30 1906-01-30 Einrichtung zur Herstellung der Abhängigkeiten zwischen Signalen und Weichen. AT26736B (de)

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