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Fahrpreisanzeiger. der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Fahrpreisanzeiger, dessen Zähl- werk erst nach Zurücklegung der Grundtaxenstrecke in Tätigkeit tritt. Solche. Einrichtungen sind zwar an sich bereits bekannt, jedoch insofern noch mangelhaft, als ihre zum Abund Einstellen der Zählscheibon dienenden Mittel nicht sicher genug wirken und daher häufig falsche Zählergebnisse herbeiführen, weil sie zur Ausübung ihrer Leistungen einen zu grossen Hebelhub brauchen und auch in ihren jeweiligen Betriebsstellungen nicht genügend gesichert sind.
Diese Mängel sollen dadurch beseitigt werden, dass der Sperrhebel für die Grundtaxe so ausgestaltet ist, dass er bei verhältnismässig nur sehr geringem Hub des Schaltwerks seine Tätigkeit mit grosser Sicherheit ausübt, indem er so gesteuert wird, dass er einerseits beim Durchfahren der Grundtaxenstrecke sowie bei dem darauffolgenden Befahren der Zählstrecken gegen Einfallen in das Zählwerk wirksam gesichert ist, andererseits nach
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dos Schuhwerks die Sperrvorrichtung für die Grundtaxe mit Sicherheit in ihre Anfangsstellungzurückbringt.
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3 und 4 in verschiedenen Stellungen im Betrieb dargestellt. Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des Anzeigers. teilweise geschnitten, Fig. 6 einen Einzelteil.
Der Fahrpreisanzeiger besteht im wesentlichen aus einem auf das Zählwerk ein-
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durch eine Luftpumpe angetriebenen Hubrad in und ausser Eingriff gebracht wird. Das Hebelgestänge besteht aus den am Gehäuse 12 befestigten Haupthebeln 4, 8 und 13 und den an letzterem angelenkten Nebenhebeln 22 und 59. Hebel 4, der sich um den Niet 5 dreht, ruht mit seinem Bolzen 6 in einem Ausschnitt des Hebels S, welch letzterer um den Niet. ) schwingt und mit seinem Vorderende den um Niet 11 schwingenden Hebel 13
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wirkung mit der Schraubenfeder 21, die einerseits an der Grundplatte des Gehäuses, andororseits bei 11) am Hebel 13 befestigt ist, kann das Hebelgestänge mit dem Hubrad 1 in und ausser Eingriff gebracht werden.
In Fig. 1 steht das Gestänge ausser Eingriff mit dem Hubrad, in welcher Lage die Schraubenfeder gespannt ist. Bringt man die Exzenterscheibe 3 in die in Fig. 2 und 3 gezeichnete Stellung, so senkt sich das Hebelgestänge unter Einwirkung der gespannten Feder 21 und greift mit der am Hebel 13'angelenkten Sperrklinke 2 in das Hubrad ein.
Um nun der Sperrklinke bei ihrem Einschalten Führung zu geben, sie dann in der Eingriffsstellung sichern und mit möglichst geringem Hub aus-
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werden, wird. dass aber beim vierten die Sperrnaso dos Tei ! s. 37 unter dem Zahnsogment 30 hinweggleiten, infolgedessen Teil 24 die Sicherung 40 überspringen und so das Zählwerk 2i5 für die Pfennige nach Durchfahren von vier Einheitsstrecken in Tätigkeit setzen wird.
Zur Betätigung des Zählrades 55 (Fig. 4) für die Beträge von je einer Mark dient
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fahrens der Pfennigbeträgo aber die Peripherie einer mit Ausschnitt 62 versehenen Scheibe 45 gleitet und so den Greifzahn von dem Zahnrade der Markscheibe abhält, so
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Ausschnitt 62 einspringt.
Nach Weiterschaltung des Rades um einen Zahn tritt der Bolzen wieder an der schiefen Ebene des Ausschnittes heraus und bringt damit auch den Grcifzahn mit dem Rade ausser Eingriff. Es mag noch erwähnt werden, dass sowohl das Pfennig-als auch das Markzählrad in ihrer jeweiligen Lage noch durch die Hebel 65 bezw. 67, die bei jedem Hub von einem am Hebel 8 befindlichen : Mitnehmer 66 betätigt werden, besonders gesichert sind, wodurch die Sicherheit der Fahrpreisangaben erhöht wird. Um das Ilubrad
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angeordnet, auf welchen sich das Ende des Hebels 8 stützt, so dass auch j-r auf dem scheibenförmigen Ansatz 10 des letzteren ruhende Hebel 13 eine feste Auflage bekommt.
Zwecks Ausrückung des Hebelgestänges aus der Gebrauchsstellung (Fig. 3) in die Ruhestellung (Fig. 1) ist die Exzenterscheibe 3 entsprechend umzuschalten. Da hie') ei der Hebel 13 gehoben wird, so tritt zunächst die gebogene Unterliante der Klinke 2 on dem Stift 16 zurück, so dass das hintere Ende derselben von der gespannten Feder 15 niedergedrückt und dadurch das andere, den Sperrkego ! bildende dersethen aus dem Ilubrade im Bogen heraus in die in Fig. 1 gezeichnete Lage tritt.
Es bedarf keiner besonderen Begründung, dass eine solche Einfallklinke infolge ihrer radialen Bewegung zu ihrer Ausschattung einen sehr geringen Hub braucht und dadurch die Ausdehnung der Feder 21 auf das denkbar geringste Mass beschränkt. Um nun beim Ausschalten des Huhrades auch
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Einfallklinke 35 aus dem Zahnsegment 31 ausgehoben werden, damit sich dieses senken kann. Dies kann indes bei dem geringen Hub nur dann geschehen, wenn Hebel 22 beim Hocbgeben des Gestänges so gesteuert wird, dass das freie Ende seines Oberarms (Fig. 3)
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gelangen kann.
Zur Herbeiführung einer solchen Steuerung ist an dem Unterarm des Hebels 22 ein kreisbogenförmiger Vorsprung 33 angeordnet, der nach Abfahren der (rundtaxe sich dicht über einen am Hebel 8 befindlichen Bolzen 32 legt (Fig. 3). Wird dann bei Beendigung
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