AT26633B - Fahrpreisanzeiger. - Google Patents

Fahrpreisanzeiger.

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AT26633B
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Gustav Baum
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Gustav Baum
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrpreisanzeiger. der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein   Fahrpreisanzeiger, dessen Zähl-   werk erst nach Zurücklegung   der Grundtaxenstrecke in Tätigkeit   tritt. Solche. Einrichtungen sind zwar an sich bereits bekannt, jedoch insofern noch mangelhaft, als ihre zum Abund Einstellen der Zählscheibon dienenden Mittel nicht sicher genug wirken und daher häufig falsche Zählergebnisse herbeiführen, weil sie zur Ausübung ihrer Leistungen einen zu grossen   Hebelhub   brauchen und auch in ihren jeweiligen Betriebsstellungen nicht genügend gesichert sind. 



   Diese Mängel sollen dadurch beseitigt werden, dass der Sperrhebel für die Grundtaxe so ausgestaltet ist, dass er bei   verhältnismässig nur   sehr geringem Hub des Schaltwerks seine Tätigkeit mit grosser Sicherheit ausübt, indem er so gesteuert wird, dass er einerseits beim   Durchfahren   der Grundtaxenstrecke sowie bei dem darauffolgenden Befahren der Zählstrecken gegen Einfallen in das   Zählwerk wirksam gesichert   ist, andererseits nach 
 EMI1.1 
 dos   Schuhwerks   die Sperrvorrichtung für die Grundtaxe mit Sicherheit in ihre Anfangsstellungzurückbringt. 
 EMI1.2 
 3 und 4 in verschiedenen Stellungen im Betrieb dargestellt. Fig. 5 zeigt eine   Seitenansicht   des Anzeigers. teilweise geschnitten, Fig. 6 einen Einzelteil. 



   Der Fahrpreisanzeiger besteht im wesentlichen aus einem auf das Zählwerk ein- 
 EMI1.3 
 durch eine Luftpumpe angetriebenen Hubrad in und ausser Eingriff gebracht wird. Das Hebelgestänge besteht aus den am Gehäuse 12 befestigten Haupthebeln 4, 8 und 13 und den an letzterem angelenkten Nebenhebeln 22 und 59. Hebel 4, der sich um den Niet 5 dreht, ruht mit seinem Bolzen 6 in einem Ausschnitt des Hebels S, welch letzterer um den Niet. ) schwingt und mit seinem Vorderende den um Niet 11 schwingenden Hebel 13 
 EMI1.4 
 wirkung mit der Schraubenfeder 21, die einerseits an der Grundplatte des Gehäuses, andororseits bei   11) am Hebel 13   befestigt ist, kann das   Hebelgestänge   mit dem Hubrad 1 in und ausser Eingriff gebracht werden.

   In Fig. 1 steht das Gestänge ausser Eingriff mit dem   Hubrad,   in welcher Lage die Schraubenfeder gespannt ist. Bringt man die Exzenterscheibe 3 in die in Fig. 2 und 3 gezeichnete Stellung, so senkt sich das   Hebelgestänge   unter   Einwirkung der gespannten   Feder 21 und greift mit der am Hebel 13'angelenkten Sperrklinke 2 in das Hubrad ein.

   Um nun der Sperrklinke bei   ihrem   Einschalten Führung zu geben, sie dann in der Eingriffsstellung sichern und mit möglichst geringem Hub aus- 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    werden, wird.   dass aber beim vierten die   Sperrnaso dos Tei ! s. 37 unter   dem Zahnsogment 30 hinweggleiten, infolgedessen Teil 24 die Sicherung 40 überspringen und so das Zählwerk   2i5   für die Pfennige nach Durchfahren von vier Einheitsstrecken in Tätigkeit setzen wird. 



   Zur Betätigung des Zählrades 55 (Fig. 4) für die Beträge von je einer Mark dient 
 EMI3.1 
 fahrens der   Pfennigbeträgo aber die Peripherie   einer mit Ausschnitt 62 versehenen Scheibe 45 gleitet und so den Greifzahn von dem Zahnrade der Markscheibe abhält, so 
 EMI3.2 
 Ausschnitt 62 einspringt. 



   Nach Weiterschaltung des Rades um einen Zahn tritt der Bolzen wieder an der schiefen Ebene des Ausschnittes heraus und bringt damit auch den Grcifzahn mit dem Rade ausser Eingriff. Es mag noch erwähnt werden, dass sowohl das Pfennig-als auch das   Markzählrad   in ihrer jeweiligen Lage noch durch die Hebel 65 bezw. 67, die bei jedem Hub von einem am Hebel 8   befindlichen : Mitnehmer 66 betätigt werden,   besonders gesichert sind, wodurch die Sicherheit der Fahrpreisangaben   erhöht   wird. Um das   Ilubrad   
 EMI3.3 
 angeordnet, auf welchen sich das Ende des Hebels 8 stützt, so dass   auch j-r   auf dem   scheibenförmigen   Ansatz 10 des letzteren ruhende Hebel 13 eine feste Auflage bekommt. 



   Zwecks   Ausrückung   des Hebelgestänges aus der Gebrauchsstellung (Fig. 3) in die Ruhestellung (Fig. 1) ist die Exzenterscheibe 3 entsprechend umzuschalten.   Da hie')   ei der Hebel 13 gehoben wird, so tritt zunächst die gebogene Unterliante der Klinke 2 on dem Stift 16 zurück, so dass das hintere Ende derselben von der gespannten Feder 15 niedergedrückt und dadurch das andere, den   Sperrkego ! bildende dersethen   aus dem   Ilubrade   im Bogen heraus in die in Fig. 1 gezeichnete Lage tritt.

   Es bedarf keiner besonderen Begründung, dass eine solche Einfallklinke infolge ihrer radialen Bewegung zu ihrer Ausschattung einen sehr geringen Hub braucht und dadurch die Ausdehnung der Feder 21 auf das   denkbar geringste Mass beschränkt.   Um nun beim Ausschalten des   Huhrades   auch 
 EMI3.4 
 Einfallklinke 35 aus dem Zahnsegment 31 ausgehoben werden, damit sich dieses senken kann. Dies kann indes bei dem geringen Hub nur dann geschehen, wenn Hebel 22 beim   Hocbgeben   des Gestänges so gesteuert wird, dass das freie Ende seines Oberarms (Fig. 3) 
 EMI3.5 
   gelangen kann.   



   Zur Herbeiführung einer solchen Steuerung ist an dem Unterarm des   Hebels 22   ein kreisbogenförmiger Vorsprung 33 angeordnet, der nach Abfahren der (rundtaxe sich dicht über einen am Hebel 8 befindlichen Bolzen 32 legt (Fig. 3). Wird dann bei Beendigung 
 EMI3.6 
 
 EMI3.7 
 
 EMI3.8 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Fahrpreisanzeiger, boi welchem zur Ausschaltung der Grundtaxensperrung und ihrer Zurückführung in die Anfangsstellung ein nur geringer Hub des Schaltwerks erforderlich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Grundtaxo sperrende, an dem die Schaltklinke (2) für das Hubrad (1) tragenden Schalthebel l (13) angelenkte Hebel (22) zwecks geeigneter Steuerung an einem unteren Arme mit einem bogenförmigen Ansatz (33) versehen ist, der beim Ausschalten des Hubrades über einen Bolzen (32) eines zwischen dem Schalthebel (13) und der Einstellvorrichtung (3) liegenden Zwischenhebels (8) gleitet und dadurch den Oberarm niederdrückt,
    so dass dieser trotz des geringen Hubs des'Schaltwerks im Bogen unter dem Sperrsegment hinweggleiten und dessen Einfallklinke abheben kann.
    2. Fahrpreisanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse ein EMI4.1 dienenden Bolzen 32 in seiner Gebrauchsstellung gegen Ausweichen nach unten sichert.
    3. Fahrpreisanzeiger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unter Einfluss einer Feder (15) stehende, am Schalthebel 13 angelenkto, doppelarmige Sperrklinke (2) an ihrem oberen Rande mit einer Aussparung (18, 19) versehen und an ihrem unteren Rande bogenförmig gestattet ist, während an dem sie tragenden Schalthebel EMI4.2 das Vorderende der Klinke im Bogen in die Zahnung des Hnbrades geführt und in der Eingriffsstellung gesichert wird, zu dom Zwecke, die Sperrklinke des Ilubrades bei möglichst kurzem Hub ein-und ausschalten zu können.
AT26633D 1905-07-13 1905-07-13 Fahrpreisanzeiger. AT26633B (de)

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