AT137867B - Registriermaschine mit Wiederholungsvorrichtung für Einzelbetragsaufnahmen sowie Zwischen- und Endsummenabnahme. - Google Patents

Registriermaschine mit Wiederholungsvorrichtung für Einzelbetragsaufnahmen sowie Zwischen- und Endsummenabnahme.

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AT137867B
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Description


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  Registriermaschine mit   Wiederbolungsvonicbtung     fiir     Einzelbetragsaufnahmen   sowie Zwischen- und Endsummenabnahme. 



   Bei der Registriermaschine gemäss dem Patente Nr. 129561 ist ein Organ vorgesehen, durch welches insbesondere der Einstellmechanismus für die Druck-und Anzeigevorrichtung in der Weise beeinflusst wird, dass dessen am Beginn eines einem vorhergehenden Kassengang folgenden Maschinenganges vor sich gehende   Rückbewegung   dazu benutzt wird, dessen Einstellung auf die Einstellorgane für die Addier-   räder   zu übertragen, wodurch der vorhergehende Kassengang wiederholt wird. 



   Gemäss der Erfindung hat diese Einrichtung eine weitere Ausbildung in der Weise erfahren, dass bei Maschinen mit mehreren Addierwerken das   Wiederholungsorgan auch   dazu dient, eine Übertragung des auf einem der Addierwerke befindlichen Betrages auf ein oder mehrere andere zu bewirken. Zweckmässig ist dabei jedem Addierwerk ein besonderer Kontrollstreifen zugeordnet, dessen Auswahl gleichzeitig mit dem des Addierwerkes bei der Betätigung des Wahlorgans erfolgt. Weiters können auch mehrere Druckhämmer vorgesehen sein, deren Auswahl gleichzeitig mit der des Kontrollstreifens bewirkt wird. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, wobei Fig. 1 in perspektivischer Ansicht die Kasse zeigt. Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt an einer der Betragstastenbänke, Fig. 3 stellt in Ansicht das Summenorgan und die zugehörigen Teile dar, Fig. 4 ist eine Draufsicht der   Addierwerksschaltvorrichtung,   Fig. 5 zeigt in Querschnitt das Schloss für das Wahlorgan der Addierwerke, Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5.

   Fig. 7 stellt in Ansicht die Addierwerkswahlvorrichtung dar, Fig. 8 zeigt den Schlüssel für das Schloss des Wahlorgans, Fig. 9 ist eine Einzelheit der Wahlvorrichtung, Fig. 10 zeigt den Verschluss der Schuten, Fig. 11 zeigt in Ansicht die Druckvorrichtung, Fig. 12 ist eine Einzelheit der Numeriervorrichtung, Fig. 13 ist eine Vorderansicht der Wahlvorrichtung, Fig. 14 zeigt eine Einzelheit der Wahlvorrichtung gemäss Fig. 13, Fig. 15,   16.   17 stellen weitere Einzelheiten dar, Fig. 18 und 19 zeigen Teile zweier Kontrollstreifen, Fig. 20,21 und 22 veranschaulichen Einzelheiten des Summenorgans und zugehöriger Teile, Fig. 23 und 24 sind Einzelheiten der Zehnersehaltvorrichtung. 



   Um die Maschine gemäss der Erfindung beispielsweise in Telegrammannahmestellen verwenden zu können, besitzt sie, wie aus Fig. 1 ersichtlich, vier Betragstastenbänke 50 und eine Sondertastenbank 69 mit vier   Geschäftsartentasten.   Diese Sondertasten 69   können-aber müssen nicht-für   jeden Kassengang niedergedrückt werden, so dass ihre Einstellung nur von der Art der Registrierung abhängig ist. Durch Einleitung eines Kassenganges, bei elektrisch angetriebenen Kassen entweder durch die Motortaste 76 allein oder im Verein mit der Handkurbel 75, wird auf das eingelegte Telegrammformular od. dgl. der zu bezahlende Betrag, das Erkennungszeichen der Bedienungsperson und, wenn erforderlich, eine Bezeichnung für die Art des Telegramms sowie die laufende Nummer bei gleichzeitigem Abdruck auf den Kontrollstreifen aufgedruckt. 



   Jeder Bedienungsperson ist ein Addierwerk zugeordnet, durch welches die von der betreffenden Person vereinnahmten Beträge aufgesummt werden. Jedem Addierwerk ist wiederum eine besondere   Schute   für das Einlegen der zu bedruckenden Telegramme oder sonstiger Belege und ebenso eine besondere Numeriervorrichtung sowie ein besonderer Kontrollstreifen zugeordnet, die alle bei Auswahl des Addierwerkes ausgewählt werden. An Stelle der Zuordnung oder auch gleichzeitig mit dieser kann die Unterteilung der Addierwerke nach irgendwelchen andern Gesichtpunkten, z. B. zur Unterscheidung von Tag-und Nachtdienst, erfolgen. 



   Die Wiederholungsvorrichtung gemäss dem Stammpatent kommt entweder zur Übertragung eines auf einem Addierwerk vorhandenen Betrages auf ein anderes oder bei der Abgabe einer grösseren Menge gleichartiger Telegramme zur Verwendung. Dabei kann nun zur Beschleunigung der Abfertigung so verfahren werden, dass einfach die Gesamtsumme für die ganze Menge registriert wird. Die Einzelregistrierung und die Einzelnumerierung kann dann nachher durch Einstellung des Summenziehorgans in eine besondere Ruhestellung bewirkt werden, in welcher alle Addierwerke ausgeschaltet sind und nur die Numeriervorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. 



   Wie erwähnt, sind bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung zwei aus einer Reihe von Zahn- 
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  (Fig. 1, 3,4 und 7) bewirkt wird. Auf dem rechten Ende der Büchse 259 sitzt eine Muffe 720 (Fig. 4, 7 und 9), welche durch einen aufwärts gerichteten Arm 721 eines Gleitstückes 722 umfasst wird, dessen Verzahnung 723 in ein an einem Arm 726 befestigtes Zahnrad 724 eingreift. Das Zahnrad 724 und der Arm 726 besitzen zwei teleskopartige Naben, welche gemeinsam auf der Welle 725 befestigt sind. Die beiden Flanschen 728 des Hebels 719 sind an Flanschen 727 des Armes   726 drehbar   befestigt. Der Hebel 719 besitzt einen Fortsatz 730 (Fig. 3,4, 7), welcher in den beiden Endlagen (vgl. Fig. 1) durch die Einwirkung eines Flansches 7. 36 auf den Fortsatz   737   des Hebels in eine der beiden Kerben   781   der fixen Platte   7. 32   sich legt.

   Der Flansch 7.   36   befindet sich am Arm   738,   der fest mit einem um die Achse 735 (Fig. 3) drehbaren und unter dem Einfluss einer Feder stehenden Hebelarm 7. 34 verbunden ist. Zur Auswahl eines Addierwerkes wird das obere Ende des Hebels 719 zuerst nach hinten gedrückt, um den Finger   730   
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 so dass durch das   Ausschwingen   der Welle'725 in der entsprechenden Richtung durch das Getriebe 724, 723 das   Gleitstück   722 bewegt und das entsprechende Addierwerk zum Eingriff mit der Einstellvorriehtung 216 bereitgestellt wird. Das Gleitstück 722 besitzt zwei Kerben 740 (Fig. 4), in welche zum Ausrichten ein Zahn 741 des Armes 263 eintritt.

   Um ein Addierwerk zum Eingriff mit der Einstellvorrichtung bereitzustellen, wird der Arm 263 gedreht, wobei der Zahn 741 in eine der Kerben 740 eintreten muss. 



  Zwischen dem Hebel 719 und der Maschinenauslösevorrichtung ist eine gegenseitige Sperrung vorgesehen, so dass die Maschine nicht anlaufen kann, wenn der Hebel 719 ausserhalb seiner Arbeitsstellungen sich 
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 in der Bahn des Armes 7. 34 befindet. Während des   Maschinenganges   ist die Lenkstange 110 gesenkt, so dass der Bolzen 742 der Lenkstange 110 eine Bewegung des Hebels 719 verhindert. Befindet sich der Hebel 719 ausserhab der Arbeitsstellung, so verhindert der Arm 734 eine Bewegung der Lenkstange 110. 



   Das Umlegen des Schalthebels 719 wird durch die Sperrnasen der Hebel 755, 763 verhindert, die wahlweise durch Sperrbolzen des Schlosses 750 (Fig. 4,5, 6,7) zur Wirkung kommen. Das Schloss 750 besteht aus zwei Sperrbolzen, die durch verschiedene Schlüssel betätigt werden. Der vordere Bolzen 751 wird durch eine Nuss 752 für den Schlüssel 753 (Fig. 5) betätigt. An dem Bolzen 751 ist der Hebel 755 befestigt (Fig. 7), welcher in die Bahn des Fortsatzes 730 bewegt wird. Ist also beispielsweise die linke Endlage des Schalthebels 719 der Bedienungsperson.,   j4" zugeordnet,   so verhindert der Bolzen   751,   dass die   Bedienungsperson "B" den Schalthebel 719   in die   Schaltstellung,,.

   A" einstellt.   In gleicher Weise wird auch der zweite Bolzen 760 (Fig. 5) durch die Schlossnuss 764 beim Einführen des Schlüssels 761 (Fig. 8) verstellt. An dem Bolzen 760 ist der Hebel   763   (Fig. 4) befestigt, welcher in die Bahn des Fortsatzes   730   beim Einführen des Schlüssels 761 bewegt wird. Der Schalthebel 719 kann auch in der Stellung zwischen den Sperrnasen der Hebel 755 und   763   gesperrt werden, indem beide Bedienungspersonen durch ihre   Schlüssel   das Schloss 750 betätigen. 



   Jedem der beiden Addierwerke ist, wie bereits erwähnt, ein Kontrollstreifen 850 und 851 zugeordnet 
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 über Bolzen 854, 861 den Aufwiekelwalzen 855 und 862 zugeführt, welche mit   Fortschalträdern   857 und 864 (Fig. 14) versehen sind. Diese Fortschalträder 857 und 864 werden durch federnde Klinken 865 und 867 an einem dreiarmigen Hebel 866. der durch eine auf der Hauptwelle 80 sitzende Hubscheibe 868 gesteuert wird, schrittweise bewegt. Die Auswahl des Kontrollstreifens oder der Klinken 865 und 867 wird durch eine auf der Welle 725 sitzende Hubscheibe 880 (Fig. 13) bewirkt. Die Welle 725 wird bei der Auswahl eines Addierwerkes durch den Schalthebel 719 gedreht, wobei eine Lenkstange 881 gehoben und ein Segment 882 im Uhrzeigersinne geschwenkt wird.

   Das Segment 882 greift in ein Zahnrad 884 (Fig. 13,14) ein, dessen Scheibe 885 durch einen Bolzen mit. einer andern Scheibe 886 verbunden ist. Die Scheibe 886 ist mittels einer Büchse 888 an einem Arm 887 befestigt, der durch eine Lenkstange 890 mit einem Hebel 889 (Fig. 14) verbunden ist. Das gegabelte Ende des Hebels 889 umfasst einen Bolzen 895 eines auf dem Zapfen 856 befestigten Armes 896, dessen Flansch 897 auf die Fortschaltklinke 865 für den Kontrollstreifen 850 einwirkt. Durch eine an dem Bolzen 895 drehbar befestigte Lenkstange 898 ist der Arm 896 mit einem Arm 899 verbunden, dessen Flansch 900 die   Fortschaltklinke   867 beeinflusst, wie dies aus Fig. 14 ersichtlich ist. 



   Wie bereits erwähnt, ist jedem Addierwerk eine besondere   Schute   zur Aufnahme der Telegrammformulare oder anderer Belege zugeordnet. Die beiden Schuten 910 und 911 (Fig. 11) sind an dem Druckrahmen 912 befestigt. Zur Auswahl dient der Arm 887 (Fig. 14), der mit einem Schlitz 914 (Fig. 10) zur Führung eines Bolzens an einem Winkelhebel 915 versehen ist. Der Winkelhebel 915 besitzt einen in die Schuten 910 und 911 hineinragenden Flansch   917,   dessen Öffnung 918 je nach der Stellung des Schalthebels 719 und dementsprechend des Armes 887 in die dem Addierwerk zugeordnete Schute bewegt wird. 



   An Stelle der vorgenannten Wahlvorrichtung für die Schuten kann auch eine solche gemäss Fig. 15 zur Verwendung kommen. Diese besteht aus einem Flügel 925, der an der Teilungswand 926 drehbar befestigt ist und durch einen Flansch des Winkelhebels 915 verstellt wird. Je nach der Einstellung des Hebels 915 wird der Flügel 925 nach rechts oder links bewegt und verschliesst oder iiffnet die   Schute   910 oder 911. 

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   Für jedes Addierwerk ist auch ein besonderes Druckwerk vorgesehen. Ein Druckhammer 935 (Fig. 14), der mit einem Hammer 936 für den Kontrollstreifen 850 durch eine Lenkstange   937   verbunden ist, dient zum Bedrucken eines in die Schute 910 eingelegten Formulars. Am unteren Ende des Hammers 935 befindet sich ein Bolzen   938,   der durch eine nicht dargestellte Feder mit dem Arm 869 in Eingriff gehalten wird. Wenn die Hubscheibe 868 in der Pfeilrichtung gedreht wird, so schwingt der Arm 869 mit Hilfe eines Zapfens 871 im Uhrzeigersinne aus und wird im höchsten Punkte der Scheibe 868 rasch im Gegenzeigersinne gedreht. Die Schwungkraft der Hämmer 935, 936 ist genügend gross, um sie gegen die zugehörigen Typen zu pressen.

   Durch die den Bolzen 938 in Eingriff mit dem Arme 869 haltende Feder werden die beiden Hämmer wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht. Der Schute 911 sind die beiden durch eine Verbindungsstange 947 verbundenen Hämmer 945 und 946 zugeordnet, welche durch den mittels der Feder 939 auf den Bolzen 948 des Hammers 945 einwirkenden Arm 869 zur Wirkung gebracht werden. An dem Arm 887 ist ein Flansch 950 vorgesehen, der auf einen Fortsatz 951 des Hammers 935 oder einen Fortsatz 952 des Hammers 945 je nach der Auswahl des Addierwerkes einwirkt und das entsprechende Druckwerk dadurch stillsetzt. 



   Die Maschine ist mit vier aus je vier   Stück Typenrädern   960 (Fig. 12, 16) bestehenden Numeriervorrichtungen versehen, die auf je einer der Druckwellen 396, 397,   398, 399   angeordnet sind. Je zwei dieser Sätze sind einem Addierwerk zugeordnet und werden gleichzeitig mit diesem ausgewählt. 



  Das Einerrad jeder Numeriervorrichtung besitzt ein Fortschaltrad 961 (Fig. 12), in welches eine Fortschaltklinke 962 und eine Sperrklinke 963 eingreift. Die Klinken 962 werden durch eine Hubscheibe   964   der Hilfswelle 805 (Fig. 12,16) bewegt, die auf einen auf der Welle 966 befestigten Arm 965 einwirkt. Auf der Welle 966 sitzt ein Segment 967, das in eine auf der Büchse 888 (Fig. 13) lose angeordnete Scheibe 968 eingreift. Die Scheibe 968 besitzt drei Verzahnungen, von denen die eine in das Segment 967 sowie in ein an einem Bügel 970 für die eine Art der Fortschaltklinken 962 befestigtes Zahnrad 969 eingreift. Die beiden andern Verzahnungen stehen mit den Zahnrädern 972 und 973 der Bügel 970 für die beiden andern Klinken'962 (s. Mitte der Fig. 12) in Eingriff. 



   Das Zahnrad 973 greift in ein Segment 971 ein, welches auch mit einem Zahnrad 974 auf dem   Bügel   970 für die oberen Klinken 962 in Eingriff steht. Wenn die Hubscheibe 964 gedreht wird, werden alle Bügel 970 im Uhrzeigersinne mittels des Armes   965,   des Segments 967 und der Scheiben 968 geschwenkt, so dass durch die Klinken 962 die Numerierräder um einen Schritt fortgeschaltet werden. Während jedes
Arbeitsganges werden nur immer zwei Klinken 962 zur Wirkung gebracht. Jede der Klinken besitzt einen Fortsatz 975 (Fig. 16), auf den eine Wahlscheibe 976 (Fig. 17) mit Segment 977 einwirkt, welch letzteres in die Verzahnung einer Scheibe 978 eingreift. Für die Einrückung der Klinke 962, die dem
Fortschaltrad auf der Welle 396 zugeordnet ist, dient eine Platte 959 mit Segment 979, welches in Eingriff mit der Zahnscheibe 978 steht.

   Die Zahnscheibe 978 ist mittels eines Bolzens 980 (Fig. 17) mit dem
Arm 887 verbunden. Sobald der Arm 887 für die Auswahl eines Addierwerkes geschwenkt wird, werden 
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 Fortsätzen 975 (Fig. 16) der Klinken 962 in Eingriff kommen. Durch die Platten 959 und 976 (Fig. 17) werden die Klinken 962 aus den Fortschalträdern 961 herausgehoben, so dass bei der Drehung der Bügel 970 diese Klinken unwirksam bleiben. Das Segment 977 ist mittels einer Verbindungsstange 985 (Fig. 17) mit einer Scheibe 986 verbunden, deren Verzahnung mit einem Segment 987 einer Platte 988 in Eingriff steht, welche auf den Fortsatz 975 der Klinke 962 für den Kontrollstreifen 850 einwirkt.

   Die Verzahnung der Scheibe 986 greift in ein nicht dargestelltes, auf der Welle 396 hinter dem Segment 979 angeordnetes Zahnrad ein, welches wieder mit einem lose auf dem Zapfen 991 sitzenden Segment 990 in Eingriff steht. 



  Das Segment 990 treibt ein Segment 992 einer Platte 993 für die obere Fortschaltklinke 962. Sobald die Platten oder Scheiben 959 und 976 geschwenkt werden, um die zugehörigen   Fortschaltklinken   ausser. 



  Eingriff mit ihren Fortschalträdern 961 zu bringen, werden durch die Verbindungsstange 985 mittels der Scheibe 986 die Platten 988 und 993 aus den Fortsätzen 975 der Fortschaltklinken ausgerückt. Sobald der Arm 887 (Fig. 14) zur Auswahl eines Addierwerkes eingestellt wird, wird der eine Satz Fortsehaltklinken 962 unwirksam gemacht, während der andere eingerückt wird. Auf diese Weise wird durch Auswahl eines Addierwerkes auch die entsprechende Numeriervorrichtung zur Wirkung gebracht. Zur Bezeichnung des jeweilig ausgewählten Addierwerkes ist ein besonderer Typenträger 995 (Fig. 16) auf jeder der   Druckwerkswellen   396-399 vorgesehen. Die Einstellung   dieser Typenträger 995   erfolgt durch den Arm 887 mittels des Zahnrades 996 (Fig. 13). Zur Bezeichnung der beiden Addierwerke dienen im vorliegenden Fall die Buchstaben A und B. 



   Um die beiden Numeriervorrichtungen unabhängig voneinander auf Null stellen zu können, ist jede der beiden Wellen 398 und 399 mit einem Knopf 1000 und 1005 versehen (Fig. 16), durch welchen die Wellen 398 und 399 sowie 396 und 397 mittels Zahnradgetriebe eine volle Umdrehung erhalten. Die Knöpfe 1000 und 1005 sind federnd ausgebildet und auf ihren zugehörigen Zapfen durch Schlitzund Stiftverbindung gleitbar angeordnet. 



   Um die Numeriervorrichtung für die   nachträgliche   Numerierung der Telegramme allein betreiben zu können, ist das Summenorgan, der Summenhebel 162, mit einer unterhalb seiner Normalstellung befindlichen Additionsausschaltstellung versehen (Fig. 1, 3). Sobald der Summenhebel in diese Stellung 

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 bewegt wird, wird durch den in dem Kurvenschlitz 628 eines Hebels   629 geführten   Bolzen 627 der Hebel 629 so geschwenkt, dass der Bolzen 265 durch alle drei Arme 267, 349 und 626 freigegeben wird (Fig. 3,4). Bei dieser Einstellung ragt der Bolzen 265 in den oberen Teil eines Schlitzes   1035   der Gehäusewand 55 hinein (Fig. 22) und wird dort durch den Finger 1036 festgehalten, so dass weder er noch die Verbindungsstange 264 bewegt werden können und folglich die Addierwerke unbeeinflusst bleiben.

   Um den Hebel 162 in seiner untersten oder Additionsausschaltstellung zu sperren, ist ein Sperriegel 1060 (Fig. 3,20) lose auf dem Zapfen 53 angeordnet, der normalerweise einen Bolzen   1061   eines auf der Welle 160 befestigten Dreharmes 1062 durch eine Feder 1063 festhält. Sobald der Hebel 162 in die Additionsaussehaltstellung bewegt wird, wird der   Sperriegel 7060 durch   einen   Flansch 1064   des Hebels 162 zuerst   zurückgedrüekt,   
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 die Welle 160 am Ende jedes Maschinenganges zur Auslösung der betätigten Tasten im Uhrzeigersinne gedreht wird, so wird durch den Bolzen 1061 der   Sperriegel 7060 aus   dem Flansch 1064   ausgerückt,   so dass er in seine normale Additionsstellung   zurückkehren   kann,

   in welcher er durch eine Schulter 1065 (Fig. 20 und 21) einer Platte 1066 festgehalten wird. Diese Rückbewegung wird durch eine federnde Platte 1068 (Fig. 20) bewirkt, welche den Hebel 162 mit einer Abbiegung 1069 umgreift. Um den Summenhebel 162 in der Additionsaussehaltlage für eine Reihe aufeinanderfolgender Kassengänge festzuhalten, ist ein Sperriegel 1071 auf dem Bolzen 53 angeordnet, der mit einem aus dem Gehäuse der Kasse hinausreichenden Finger 1070 versehen ist, durch dessen Niederdrücken der Sperriegel 1071 über den Flansch 1064 des Hebels 162 greift und diesen festhält. Mittels eines federnden Ringes 1073 und einer Klemme 1072 (Fig. 21) wird die Nabe 1074 des Sperriegels 1071 an die Gehäusewand 55 angedrückt. Die dadurch erzeugte Reibung ist hinreichend, um den Sperriegel 1071 in seiner Einstellung festzuhalten.

   An dem Sperriegel 1071 ist   ein Bolzen 7075   vorgesehen, der durch einen Schlitz 1076 in   der Gehäusewand 55   hindurch reicht und so einen Anschlag für den Sperriegel 1071 bei seiner Bewegung in beiden Richtungen bildet. 



   Zur Zehnersehaltung dient eine an einem Arm 291 der Welle 262 befestigte Zehnerschaltklinke 290 (Fig. 2,23, 24), welche durch eine Feder 292 in der Ruhelage an einen Bolzen 293 des Armes 291 angedrückt wird. Durch eine Feder 289 wird der Arm 291 veranlasst, sich im Uhrzeigersinne (Fig. 24) zu drehen, wird aber daran durch einen Flansch 294 gehindert, auf den der eine Arm 295 (Fig. 23) eines Winkelhebels 296 einwirkt. Der Winkelhebel 296 steht unter dem Einfluss einer Feder 297, der er aber durch Einwirkung seines Bolzens 298 auf eine Schulter der Übertragungsklinke 300 nicht folgen kann.

   Sobald ein Addierrad   2. 30 von 9"auf O"übergeht,   wirkt dessen langer Zahn 302 auf die Übertragungsklinke 300 ein, so dass die Schulter im Schlitz der Klinke 300 den Bolzen 298 freigibt und durch die Drehung des Winkelhebels 296 der Arm 291 des nächst höheren Stellenwertes ausgelöst wird, um eine Einheit auf das diesem Stellenwert entsprechende Addierrad 230 zu übertragen. Da während dieser Zeit das Addierwerk mit den Antriebsgliedern 216 in Eingriff steht, so muss die Einwirkung des Armes 291 bis zur Ausrückung des Addierwerkes verzögert werden. Zu diesem Zweck sind zwei Arme 303 auf der Welle 262 drehbar angeordnet, deren Verbindungsstange 304 sich im Wege eines abwärts erstreckenden Armes 305 an jedem der Arme 291 befindet. Die Rollen   30S   der Arme 303 werden durch Hubscheibe 306 auf der Welle 80 gesteuert.

   Während des ersten Teiles der Drehung der Welle 80 wirkt die Stange   304   auf die Arme 305 ein und bringt durch deren Bewegung im Gegenzeigersinne alle Zehnerschaltklinken 290, die beim vorhergehenden Maschinengang umgelegt wurden, in die Ruhelage zurück. Bei der Weiterdrehung der Hubscheibe 306 werden die Arme 303 in die Normallage   zurückgeführt.   Während also immer alle bei der Betragsaufnahme umgelegten Zehnerschaltklinken 290 gleichzeitig bewegt werden, um eine Übertragung in den verschiedenen Stellenwerten gleichzeitig stattfinden zu lassen, wird eine hintereinander erfolgende Fortschaltung nur dann bewirkt, wenn alle Addierräder des höheren Stellenwertes   auf,, 9" stehen und 7"in   das Addierrad des niedrigsten Stellenwertes übertragen wird.

   Gegen Ende der Drehung der Hubscheibe 306 wird durch die Bewegung der Arme 303 im Uhrzeigersinne die Stange 304 von den Armen 305 entfernt, so dass die Klinken 290 die   Zehnerschaltung   bewirken können. 



  Bewegt sich das Addierrad, bei welchem eine   Zehnerschaltung   erfolgt ist,   von 9"auf O",   so wird der Winkelhebel 296 durch die Einwirkung des langen Zahnes 302 auf die Klinke 300 den Flansch 294 freigeben, so dass der Arm 291 unter dem Einfluss der Feder 289 bewegt und dadurch eine   Zehnerschaltung   im nächst höheren Stellenwert bewirkt wird. Gegen Ende der Zehnerschaltbewegung befindet sieh die Zehnerschaltklinke 290 in Eingriff mit dem Zahn desjenigen Addierrades, bei welchem eine Zehnerschaltung stattgefunden hat. Eine Ausrückung der Klinken 290 aus den Addierrädern erfolgt, wenn die Hubscheibe 306 nach Beendigung einer vollen Umdrehung die Lage gemäss Fig. 24 wieder einnehmen. 



  Zu Beginn des nächsten Maschinenganges wirken die Hubscheiben 306 durch die Arme 303 und die Stange 304 auf die Arme 291 derart ein, dass ihre Ansätze 310 gegen die Bolzen 298 bewegt werden. 



  Sobald nun die Addierräder mit den Antriebsgliedern 216 in Eingriff gebracht werden, werden durch diese Bewegung die Bolzen 298 auf den Winkelhebel 296 infolge der Drehung der Welle 262 und der mit dieser starr verbundenen Arme 275 gegen die als Anschläge wirkenden Ansätze 310 gedrückt, wodurch sie wieder mit den Schultern in den Schlitzen der Klinken 300 in Eingriff gebracht werden. Im weiteren   Verlauf der Drehung der Hubscheibe 306 werden dann die Arme 303 und somit die Arme 291 im Uhrzeigersinne gedreht, so dass die Ansätze 310 sich wieder von den Bolzen 298 entfernen.   

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    Da während der Einstellung des Summenhebels 162 in die Additionsaussehaltstellung unterhalb der Additionsstellung und der damit bewirkten Ausschaltung der Addierwerke die Zehnerschaltklinken 290, die während des vorhergehenden Additionsganges umgeschaltet worden sind, in dem nun folgenden Maschinengang eine Zehnersehaltung bewirken würden, so muss diese bei Bewegung der Welle 304 während solcher Maschinengänge verhindert werden. Dazu dient eine Klinke M ? 7 (Fig. 2), deren Schulter 1078 die Welle 304 bei ihrer Bewegung in der Gegenzeigerrichtung erfasst. Sobald die Welle oder Stange 304 unter die Schulter 1078 gelangt, wird die Klinke 1077 durch eine Feder nach oben geschwenkt.

   Während der Additionsvorgänge wirkt eine Arbeitsfläche 1079 einer der Arme 275 auf das hintere Ende der Klinke 1077 ein, so dass die Schulter 1078 die Stange 304 freigibt und} damit eine Zehnerschaltung ermöglicht. Da während der Maschinengänge mit Ausschaltung der Addierwerke der Arm 275 sich nicht nach aufwärts bewegt, so kann die Arbeitsfläche 1079 nicht auf die Klinke 1077 einwirken und somit eine Zehnerschaltung nicht stattfinden. 



  Wie erwähnt, kann die Wiederholungstaste 164 auch dazu verwendet werden, nach dem Summenziehen die erhaltene Summe auf irgendeines der Addierwerke zu übertragen. Soll beispielsweise die auf dem Addierwerk A befindliche Summe auf das Addierwerk B übertragen werden, so muss das Addierwerk A entweder abgelesen oder auf,, 0" gestellt werden und dann der Schalthebel 719 zur Auswahl des Addierwerkes B eingestellt und die Wiederholungstaste 164 betätigt werden. Während der Summenziehvorgänge sind die Segmente 321 so eingestellt, dass sie die in dem Addierwerk befindliche Summe anzeigen. Bei einer Betätigung der Wiederholungstaste 164 werden die Antriebsglieder 216 durch die Segmente 321 eingestellt und damit wird diese Einstellung auch auf die Addierräder übertragen.

   Somit kann durch Betätigung der Wiederholungstaste 164 und des Schalthebels 719 die auf irgendeinem Addierwerk befindliche Summe auf ein anderes Addierwerk übertragen werden. Selbstverständlich lässt sieh diese Übertragung unabhängig von der Anzahl der bei der Registrierkasse vorgesehenen Addierwerke zur Anwendung bringen. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Registriermaschine mit Wiederholungsvorrichtung für Einzelbetragsaufnahmen sowie Zwischenund Endsummenabnahme nach dem Patente Nr. 129561, bei der durch ein Wiederholungsorgan der beim letzten Maschinengang in der Anzeige-und Druckvorrichtung eingestellte Betrag auf die Antriebsorgane des Addierwerkes zurückübertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach der durch Einstellung des Summenorgans (Hebel 162) in die Endsummenstellung erfolgten Summenabnahme bei einem der Addierwerke durch Betätigung des Wiederholungs organs (164) und eines Auswahlorgans (Schalthebel 719) die auf den Antriebsorganen (321) der Anzeigevorrichtung befindliche Endsumme auf ein oder mehrere andere Addierwerke übertragen wird.

Claims (1)

  1. 2. Registriermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Addierwerk eine besondere Numeriervorrichtung vorgesehen ist, deren Auswahl gleichfalls mit der des Addierwerkes erfolgt.
    3. Registriermaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch für jedes Addierwerk eine besondere Schute zum Einlegen der zu bedruckenden Quittungen (Addierwerksbezeichnung, fortlaufende Nummer, Betrag usw. ) vorgesehen ist, die auch gleichzeitig mit dem Addierwerk ausgewählt wird.
    4. Registriermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einstellung des Summenhebels (162) in die Additionsausschaltstellung und des Schalthebels (719) in eine seiner Wahlstellungen die dieser entsprechende Numeriervorrichtung bei einem Maschinengang allein betätigt wird.
    5. Registriermaschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Numeriermaschinengängen die die Zehnerfortsehaltklinken (290) zur Wirkung bringende Welle (304) durch eine Klinke (1077) erfasst wird, die durch die Ausrichtarme (275) für die Addierräder während normaler Maschinengänge ausgerückt wird.
    6. Registriermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der (Wahl-) EMI5.1 und eines die Endlagen des Schalthebels sperrenden Armes (734) gegenseitig gesperrt werden.
    7. Registriermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einstellung des Schalthebels (719) in eine seiner Endlagen eine Überführung in eine andere Endlage durch Sperrarme (755, 763) verhindert ist und erst dann erfolgen kann, wenn zuvor der die Einstellung verhindernde Sperrarm durch die Einführung eines passenden Schlüssels in ein gemeinsames Schloss (750) aus der Bahn des Sperrhebels entfernt ist.
    8. Registriermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einstellung des Schalthebels (719) in die Mittel-oder Ruhelage dieser durch mehrmalige Betätigung des Schlosses (750) gesperrt wird.
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