AT265924B - Fadenführung für Spinnkammer-Spinnvorrichtungen - Google Patents

Fadenführung für Spinnkammer-Spinnvorrichtungen

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AT265924B
AT265924B AT211866A AT211866A AT265924B AT 265924 B AT265924 B AT 265924B AT 211866 A AT211866 A AT 211866A AT 211866 A AT211866 A AT 211866A AT 265924 B AT265924 B AT 265924B
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spinning chamber
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English (en)
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Vyzkumny Ustav Bavlnarsky
Original Assignee
Vyzk Ustav Bavlnarsky
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fadenführung für Spinnkammer-Spinnvorrichtungen 
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Fadenführung für Spinnkammer-Vorrichtungen,   d. h.   eine Einrichtung, durch welche die Fixierung der Lage des Garnes beim Abzug aus der Spinnkammer zu den Abzugsgarnen sichergestellt wird. 



   Bei den bisherigen Spinnvorrichtungen dieser Art läuft das sich bildende Garn, das von der Sammeloberfläche der rotierenden Spinnkammer zu den Abzugsorganen gezogen wird, durch den Abzugskanal hindurch,   d. h.   es wird an dessen Mündung in gewissem Masse angepresst, was verschiedene Nachteile sowohl für die Drallbildung im Abschnitt zwischen der erwähnten Mündung und der Sammeloberfläche als auch für den Durchlauf einer Noppe oder grössere Verunreinigung im Garn hat, da dieser erschwert wird. 



   Diese Nachteile offenbaren sich in vermehrten Garnbrüchen. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Verhältnisse beim Abzug aus der Spinnkammer zu verbessern, und sie kennzeichnet sich dadurch, dass zwischen der Spinnkammer und den Abzugsorganen eine elektrostatische Linse angeordnet ist, durch deren Achse das Garn hindurchläuft. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt. 



   Oberhalb der rotierenden   Spinnkammer --1-- ist   in Verlängerung der Rotationsachse die elektrostatische Linse angeordnet, die im vorliegenden Fall in Form zweier koaxial angeordneter 
 EMI1.1 
 dargestellten Quelle besitzt. Zwischen den Elektroden--3 und 4--entsteht ein elektrostatisches Feld mit den   Kraftlinien --5-- und   äquipotentialen   Schichtflächen-6--.   



   Damit die elektrostatische Linse zur Wirkung kommt, muss das   Garn-10--,   das durch die Linse hindurchgeführt ist, ein negativeres elektrostatisches Potential aufweisen als die Elektrode   - -3--.   Durch die gegenseitige abstossende Wirkung kommt es hiebei zu einer Zentrierung des Garnes in der Linse. 



   Die erforderliche Aufladung des Garnes kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Beim gegebenen Ausführungsbeispiel werden schon die das Garn bildenden Fasern durch Reibung während des Auskämmvorganges und beim Spinnen durch die Berührung und das Gleiten auf der Sammeloberfläche der Spinnkammer statisch aufgeladen. Die erforderliche Polarität des elektrostatischen Feldes wird durch entsprechenden Anschluss an die Quelle erreicht ; so ist   z.

   B.   beim Ausführungsbeispiel die   Elektrode --4-- an   den positiven Pol der Spannungsquelle angeschlossen, die   Elektrode --3-- an   den negativen Pol und die Spinnkammer samt Kämmorgan (Maschinengestell) an 
 EMI1.2 
 den Kanal--8--und gelangen an die   Sammeloberfläche--9--der Spinnkammer--l--.   Von der   Sammeloberfläche --9-- werden   sie in Form eines   Garnes --10-- durch   die elektrostatische Linse hindurch mittels der Abzugswalzen--2--abgezogen. Das   Garn--10--weist   bei seiner Abnahme 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 beeinflusst, ohne dass jedoch sein Abzug oder der Durchlauf einer Noppe oder einer gröberen Verunreinigung behindert wird.

   Schliesslich wird das   Garn --10-- dann   auf der   Spule-11-   aufgewickelt. In vielen Fällen genügt auch die sich von selbst in den Fasern bildende elektrostatische Aufladung beim   Auskämm- und   Spinnvorgang für ein befriedigendes Arbeiten der elektrostatischen Linse, wobei dieselbe selbstverständlich auf die elektrostatische Aufladung der Fasern abzustimmen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.2 zwischen der Spinnkammer (1) und den Abzugsorganen (2) eine elektrostatische Linse (3, 4) angeordnet ist, durch deren Achse das Garn (10) hindurchläuft.
AT211866A 1965-12-01 1966-03-07 Fadenführung für Spinnkammer-Spinnvorrichtungen AT265924B (de)

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CS719565 1965-12-01

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AT265924B true AT265924B (de) 1968-10-25

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