AT26504B - Hemmvorrichtung für den Gegewinder von Selbstspinnern. - Google Patents

Hemmvorrichtung für den Gegewinder von Selbstspinnern.

Info

Publication number
AT26504B
AT26504B AT26504DA AT26504B AT 26504 B AT26504 B AT 26504B AT 26504D A AT26504D A AT 26504DA AT 26504 B AT26504 B AT 26504B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cylinder
piston
thread
counter
counterwinder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Vervietoise Pour La Constructi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vervietoise Pour La Constructi filed Critical Vervietoise Pour La Constructi
Application granted granted Critical
Publication of AT26504B publication Critical patent/AT26504B/de

Links

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hemmvorrichtung für den Gegenwinder von Selbstspinnern. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Hemmvorricbtung für den Gegenwinder von Selbstspinnern, bei der der Gegenwinder mit einem sich in einem Zylinder bewegenden, als Luftdämpfer dienenden Kolben verbunden ist, und die sich von den bekannten Ausführungen dadurch unterscheidet, dass der Luftauslasshahn des Zylinders mit einem Rückschlagventil versehen ist, das den Wiedereintritt der Luft durch den Hahn in den Zylinder verhindert, welche nur stossweise unter Vermittlung des belasteten   Lufteinlass-   ventiles in den Zylinder eingelassen wird.

   Durch diese Anordnung wird bezweckt, dem Faden während der Fahrt eine   regelmässige, elastische und stossfreie   Spannung zu erteilen und die Wirkung der Wippen und ihrer Gewichte ganz oder teilweise aufzuheben, wodurch ein liötzer erhalten worden soll, der bedeutend fester gewickelt ist, als es mit den   be-   kannten Einrichtungen möglich ist. 



   Der Zylinder ist an einem an dem Wagen angelenkten Hebel angeordnet und der   Verbindungsarm   zwischen Gegenwinder und Kolbenstange greift in eine Kulisse derselben ein. Soll die bereits hervorgehobene Wirkung erzielt werden, dann wird der den Zylinder tragende Hebel und der in die Kulisse der Kolbenstange eingreifende Arm des Gegen- 
 EMI1.1 
   Gegenwinders   in der Kulisse festhaltende Bolzen oder dgl. gelöst, dann kann sich der Zylinder nach erfolgtem Abschlagen senken und der Gegenwinderarm sich in der Kulisse frei bewegen. Dadurch wird der Gegenwinder der Einwirkung der Hemmvorrichtung entzogen und dem Faden bei der Einfahrt keine Spannung erteilt. 



   In   der Zeichnung   zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in der Stellung nach vollständig beendeter Ausfahrt, Fig. 2 nach beendeter Einfahrt. Die Fig. 3-7 zeigen die Stellung der Teile, wenn der Stoss der Winder vermieden und die Fäden straff angezogen werden   soih ; n.   Fig.   8-13   zeigen die Stellung der Teile, wenn nur der Stoss der Winder gegen die Fäden verbindert werden soll. Der Zylinder 1 und sein Kolben 2 sind in bekannter Weise mit einem   Lufteinlass-   
 EMI1.2 
 schwingt.

   Der Hebel 10 ruht auf einer Achse, die von einer Rolle   12   getragen wird,   woiche hei df'r V rschiebung   des Wagens auf einer zwei geneigte Flächen besitzenden Schiene 13 von irgendwelchem geeigneten Profil mitgenommen wird und so den   Hebel   und den von ihm getragenen Zylinder 1 hebt und senkt. Der   Hebel 10 kann   mittels eines Bolzens 14 am Wagen festgestellt werden. Ebenso kann mittels eines zweiten Bolzens   zi   der Zapfen 16 des am Gegenwinder befestigten Hebels 17 am unteren Ende der Kulisse festgestellt worden. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung für den Fall, dass sowohl der Stoss der Winder beim Abschlagen gemildert, als auch die Spannung des Fadens während des Aufwindens geregelt werden soll, ist in den Fig.   3-7   schematisch dargestellt. Der Bolzen 15 wird   eingeschoben,   der den Zapfen   1a   im unteren Teil der Kulisse 6 unbeweglich feststellt. Der eingesetzte Bolzen 14 stellt den Hebe 10 fest. Das kleine Ventil 9 wird auf seinen Sit/gebracht, und die. Scheibe 7 und die Gewichte 8 worden an dem Ventil 3 aufgehängt. 



  Fig. 3 zeigt die Stellung der einzelnen Teile vor dem Abschlagen. Während des   Ab-   schlagens senkt sich der Kolben, drückt die Luft zusammen und diese entweicht durch den Hahn 4 und das sich öffnende Ventil 9. Durch die Drosselung der Luft mittels des   Hunes   4 wird der Stoss der Wippen verringert. In Fig. 4 ist die Stellung der Teile nach   beendetem   Abschlagen dargestellt ; das noch angehobene Ventil 9 lässt den Rest der Luft entweichen, bevor es auf seinen Sitz zurückfällt. Fig. 6 zeigt die Stellung der Teile in   der Mitte der   Einfahrt und des Aufwickelns. 



   Der.   Gegcnwinder senkt sich   und hebt demzufolge den Kolben 2 im Zylinder, das auf seinem Sitz zurückgefallene Ventil 9 hindert die Luft am Eintritt in den Zylinder   1   durch den Hahn 4. Das auf seinen Sitz durch die Gewichte 7 und 8 zurückgehaltene   Ventil. 5 hebt sich nur   von Zeit zu Zeit, um die zum   Ausgleiche   der   Druckverminderung   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 im Zylinder erforderliche Luft einzulassen. Infolge dieser langsam schwindenden Druckverminderung wird der Kolben 2 nach unten gezogen, so dass durch Vermittlung des Lenkers 5 und des Hebels 17 der Gegenwinder auf die aufgewickelten Fäden eine elastische und regelmässige Spannung ausübt und die Wirkung der Wippen und Gewichte ganz oder teilweise ersetzt.

   Fig. 6 zeigt die Stellung der Teile am Ende der Einfahrt, ehe der Faden an die Spitze der Spindel geführt. wird. Der Gegenwinder hat sich nahezu vollständig ge- 
 EMI2.1 
 im Zylinder herrschende Minderdruck bewirkt die gleiche Spannung der Fäden. Fig. 7 zeigt die Teile in der Stellung, nachdem der Faden bis zur Spitze der Spindel geführt und der Wagen vollständig eingefahren ist. 



   Der Gegenwinder hat sich mit Hilfe einer an der Spinnmaschine vorgesehenen Vorrichtung vollständig gesenkt und den Faden freigegeben, der somit unmittelbar von den   Lioferwalzen nach   der Spindelspitze läuft. Der Minderdruck besteht noch immer im Zylinder, aber infolge der schwachen Lufteinströmung durch den Kolben und die Ventile schwindet er während der verhältnismässig lange Zeit dauernden Ausfahrt, so dass der atmosphärische Druck in dem Zylinder im Augenblick des nächsten Abschlagens wieder hergestellt ist. 



   Wenn die Vorrichtung nur den Stoss der Winder gegen die Fäden beim Abschlagen   vorllüton soll,   so wird der Bolzen 15 aus der Kulisse 6, der den Hebel 10 feststellende Bolzen   14,   die Gewichte 7 und 8 und das Ventil 9 entfernt. Fig. 8 zeigt die Stellung der Teile nach beendeter Ausfahrt des Wagens nach dem Abschlagen. Der Kolben 2 befindet sich im unteren Teil des Zylinders und der Bolzen 16 im unteren Teil der Ku- lisse 6. Fig. 9 zeigt die Stellung der Teile nach dem Abschlagen und nach begonnener Einfahrt. Die RoHe   12   ist den geneigten Teil a der Schiene 13 herabgerollt, der Zylinder   1,   der Kolben 2 und der Lenker 5 sind dieser Bewegung gefolgt, so dass der Zapfen   1a   des 
 EMI2.2 
 kann, wodurch der Gegenwinder vollständig unabhängig von den Kolben 2 wird. 



   Fig. 10 zeigt die Stellung der Teile während der Einfahrt. Die Rolle 12 beginnt die schräge Ebene b emporzusteigen, wodurch der Zylinder, der Kolben und der Lenker langsam angehoben werden, um der Bewegung des Hebels 17 zu folgen, der emporsteigt, um dem Senken des Gegenwinders zu folgen. Der Zapfen 16 befindet sich also stets frei in der Mitte der Kulisse 6. Fig. 11 zeigt die Stellung der Teile bei beendeter Einfahrt. Das Aufwickeln ist beendet und der Gegenwinder ist in die Stollung gelangt, die er während der Ausfahrt des Wagens einnimmt. 



   Der Wagen beginnt nunmehr die Ausfahrt, wobei die Rolle 12 den geneigten Teil b 
 EMI2.3 
 Zylinder 1 hat sich gleichfalls gesenkt, aber der von dem Zapfen 16 gehaltene Kolben ist   unbeweglich   geblieben, so dass er in den oberen Teil des   Zylinders gelangt il't. In   
 EMI2.4 
 emporgestiegen. Der Zylinder und der Kolben worden gehoben, so dass der   Zapfen   in das untere Ende der Kulisse 6 gelangt. Die Teile befinden sich nun in derjenigen Stellung, in welcher das Abschlagen erfolgen kann, wobei der Gegenwinder und der Kolben in die in Fig. 8 dargestellte Stellung übergehen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1.   Hemmvorrichtung fiir   den Gegenwinder von Selbstspinnern, bei der der Gegenwinder mit einem sich in einem Zylinder bewegenden, als Luftdämpfer dienenden   Kolben   verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftauslasshahn   (4)   des Zylinders (1) mit einem Rückschlagventil (9) versehen ist, um den Wiedereintritt der Luft in den Zylinder   (1)   zu verhindern, welche nur stossweise unter Vermittlung des belasteten Lufteinlassventiles (3) in den Zylinder eingelassen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (1) an einem feststellbaren, an dem Wagen angelenkten Hebel (10) angeordnet ist und der Ver- bindungs8rm (17) zwischen Gegenwinder und Kolbenstange (5) in eine Kulisse (6) derselben eingreift und in dieser mittels eines Bolzens (15) oder dgl. festgestellt werden kann, um nach Freigabe des den Zylinder tragenden Hebels (10) und Lösung des den Arm (17) des Gegenwindors in der Kulisse (6) festhaltenden Bolzens (15) den Zylinder nach erfolgtcm Abschlagen senken und dem Gegenwinderarm (17) freie Bewegung in der Kulisse (C EMI2.5
AT26504D 1904-12-20 1904-12-20 Hemmvorrichtung für den Gegewinder von Selbstspinnern. AT26504B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT26504T 1904-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT26504B true AT26504B (de) 1906-11-26

Family

ID=3538077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT26504D AT26504B (de) 1904-12-20 1904-12-20 Hemmvorrichtung für den Gegewinder von Selbstspinnern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT26504B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1405653A1 (de) Hydraulisch abgefederter Puffer fuer Schienenfahrzeuge
AT26504B (de) Hemmvorrichtung für den Gegewinder von Selbstspinnern.
DE671251C (de) Vorrichtung an Druckmittelbremsen fuer Kraftwagenzuege
DE4038567A1 (de) Vorrichtung zur kompensation des gewichtes eines deckenteils
DE168265C (de)
DE964508C (de) Dreidrucksteuerventil fuer Druckluftbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen
DE202464C (de)
DE242870C (de)
DE368243C (de) Schlackenstauvorrichtung mit pendelnden Staukoerpern fuer Wanderroste
DE562408C (de) Einrichtung zum Verhueten des UEberladens des Steuerbehaelters infolge von Fuellstoessen in der Hauptleitung von Druckluftbremsen
DE339042C (de) Druckluftbremse mit einem Bremszylinderauslass
DE492155C (de) Fahrsperrenvorrichtung an Gleisfahrzeugen
DE3504685A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur innendruckpruefung von rohren, insbesondere von geschuetzrohren
DE643593C (de) Fallwerk zum Pruefen von Federn
DE510715C (de) Kesselspeiseeinrichtung mit zwei abwechselnd unter verschiedenem Druck stehenden, zwischen der Foerdervorrichtung und dem Kessel angeordneten Behaeltern
DE469656C (de) Pumpe fuer Letterngiessmaschinen mit beweglich an der Kolbenstange befestigtem Kolben
DE412451C (de) Abgabe von Einzelschlaegen bei Lufthaemmern
DE11394C (de) Selbstthätiger Dampf kessel - Speiseapparat
DE16171C (de) Neuerungen am PRÖLL&#39;schen Expansions-Regulir- und Absperr-Apparate mit COR-LISS - Mechanismus
AT62938B (de) Vorrichtung zum Bewegen und Festhalten von Wagentenstern.
DE62278C (de) Anlafsvorrichtung für Verbundmaschinen
DE139226C (de)
DE23637C (de) Muschelschieber - Präzisionssteuerung
AT19573B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Absperren der Gaszufuhr bei Gasbehältern.
AT136807B (de) Selbsttätiges Absperrorgan für Steuerventile mit Steuerkammern bei durchlaufenden Druckluftbremsen.