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Biegebearbeitungseinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Biegebearbeitungseinrichtung, welche zur Durchführung von
Biegearbeiten nach einem vorbestimmten Programm geeignet ist. Die im Stammpatent geschützte Biegebearbeitungseinrichtung weist einen beweglichen Stössel und einen Arbeitstisch auf und ist dadurch ge- kennzeichnet, dass sowohl am Stössel als auch am Arbeitstisch je ein Werkzeughalter mit verschiedenen, wahlweise aus einer Bereitschaftsstellung in die Arbeitsstellung bewegbaren Biegewerkzeugen befestigt ist, wobei jedem Werkzeug des am Stössel vorgesehenen Werkzeughalters ein entsprechendes Werkzeug des am Tisch angeordneten Werkzeughalters zugeordnet ist. Gemäss dem Stammpatent sind die Werkzeughalter als drehbare Revolverköpfe ausgebildet und aus der Einsatzstellung in eine Werkzeugwechselstellung schwenkbar gehalten.
Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Weiterentwicklung der im Stammpatent geschützten Biegebearbeitungseinrichtung und weist ebenfalls einen beweglichen Stössel und einen Arbeitstisch auf, wobei sowohl am Stössel als auch am Arbeitstisch je ein Werkzeughalter mit verschiedenen, wahlweise aus einer Bereitschaftsstellung in die Arbeitsstellung bewegbaren Biegewerkzeugen befestigt ist. Das Neue besteht nun darin, dass der Werkzeughalter am Arbeitstisch als gegenüber dem Stössel in der Horizontalebene verschiebbarer Schlitten ausgebildet ist, welcher unter Wirkung einer Betätigungsvorrichtung steht. Mit dem vorgeschlagenen Schlitten können nach einem Programm vorzunehmende Biegearbeiten besonders einfach und schnell durchgeführt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Vertikalschnitt dargestellt.
Die Biegebearbeitungseinrichtung weist einen Tisch --1-- auf, auf welchem in einer nicht näher dargestellten Führung ein als Schlitten ausgebildeter Werkzeughalter --2-- in der pfeilrichtUng --3-- in der Horizontalebene hin-und herbewegbar gelagert ist. Der Werkzeughalter --2-- besteht aus einer Zen- trierplatte-4-, auf welcher mittels verstellbaren Wölbungsteilen --5-- zwei im Abstand voneinander angeordnete Werkzeugmatrizen --6 und 7-- befestigt sind. Die Verstellung der Wölbungsteil erfolgt mittels Spannschrauben --24, 25--. Die Matrize --6-- ist mit einer Bearbeitungsstelle --8-- und die Matrize --7-- mit zwei verschiedenen Bearbeitungsstellen --9 und 10-- ausgerüstet.
Die Zentrierplatte --4-- ist mittels eines gabelförmigen Halters --11-- mit der Kolbenstange --12-eines in einem Betätigungszylinder --13-- angeordneten nicht näher dargestellten Kolbens verbunden.
Der Betätigungszylinder --13-- wird pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagt und bewirkt eine hinund hergehende Bewegung der Zentrierplatte --4-- zusammen mit den Werkzeugmatrizen --6 und 7--.
Der oberhalb des Tisches --1-- angeordnete vertikal bewegliche Stössel --14-- der Biegebearbeitungseinrichtung ist mit einem Werkzeughalter --26-- ausgerüstet. In diesem ist ein fester Stempel - auswechselbar angeordnet, welcher einen mit der Bearbeitungsstelle --9-- zusammenwirkenden
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Stempelkopf --16-- besitzt. Der Stempel --15-- ist in einem Stempelhalter --17-- untergebracht.
Auf beiden Seiten des Stempelhalters-17-sind am Werkzeugschalter --26-- weitere schwenkbare Stempelhalter-18 und 19-- um Bolzen --20 und 21-- drehbar gelagert, wobei die genannten Bolzen --20 und 21-- sich senkrecht zur Bewegungsrichtung des Werkzeughalters --2-- erstrecken. Der Stempelhalter --18-- ist in der aufgeklappten Lage und der Stempelhalter --19-- in der Arbeitsstellung dargestellt. Sowohl der Stempelhalter --18-- als auch der Stempelhalter --19-- ist mit je einem wegnehmbaren Stempel kopf --22, 23-- ausgerüstet, welche so angeordnet sind, dass sie in der Arbeitslage
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men. In der dargestelltenlage wirkt der Stempelkopf --22-- mit der Bearbeitungsstelle --8-- der Matrize - zusammen.
Wird der Stempelhalter --19-- nach rechts im Gegenuhrzeigersinn aufgeklappt und der Werkzeughalter --2-- in der Tischführungnach rechts verschoben, so wirkt der Stempelkopf --16-mit der Bearbeitungsstelle --9"'"- der Matrize --7-- zusammen. Wird der Stempelhalter --18-- aus der dargestellten Lage hinuntergeklappt, so kommt der Stempelkopf --23-- zum Einsatz, welcher mit der Bearbeitungsstelle --10-- der Matrize --7-- zusammenwirken wird.
Der Einsatz derStempelköpfe --16, 22 und 23-- sowie der Wechsel der Matrizen --6 und 7-- erfolgt dem vorbestimmten Biegeprogramm entsprechend und kann unter Umständen vollautomatisch durchgeführt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
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