AT264761B - Stuhl - Google Patents

Stuhl

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AT264761B
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AT
Austria
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backrest
armrests
support
armrest
chair according
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Application number
AT681464A
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English (en)
Inventor
John Gustaf Axel Berg
Original Assignee
John Gustaf Axel Berg
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  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stuhl 
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Fig. 10 und 11 stellen den gleichen Sessel von hinten bzw. von oben gesehen dar ; Fig. 12 zeigt einen
Querschnitt durch den hinteren Teil einer Armstütze ; die Fig. 13 und 14 zeigen einen Lehnstuhl in Vor- deransicht bzw. in Draufsicht ; Fig. 15 veranschaulicht die Körperhaltung in einem solchen Lehnstuhl von der Seite gesehen und Fig. 16 zeigt eine andere Körperhaltung in einem solchen Lehnstuhl von vorne ge- sehen. 



   Die Erfindung wird zunächst an Hand der Fig. 1-6 beschrieben. In den Fig.   l   und 2 ist der obere
Teil der Rückenlehne, der auch als Schulterstütze bezeichnet wird,   mit --1-- bezeichnet,   während mit --2-- der untere Teil der Rückenlehne, auch Kreuzstütze genannt, bezeichnet ist. Der eigentliche
Sitz ist   mit-3-- bezeichnet.   Diese drei Teile sind zwar voneinander getrennt dargestellt, werden je- doch bei der praktischen Ausführung in verschiedenen Relativlagen miteinander verbunden. Im darge- stellten Beispiel liegen die Teile-l und   2-- in   der gleichen Ebene und verlaufen im wesentlichen vertikal.

   Die beiden Teile der Rückenlehne sind trapezförmig, wobei die Seitenkanten --4-- der Schul- terstütze nach unten konvergieren, wogegen die Seitenkanten der Kreuzstütze nach unten divergieren. 



  Die Rückenlehne ist so hoch gewählt, dass ihre Oberkante bei aufrechter Körperhaltung entlang der   Armhöhlenhöhe --6   bis   6-- verläuft.   Der Zwischenraum zwischen der Schulterstütze und der Kreuz- stütze befindet sich ungefähr in der   Taillenhöhe -- 7   bis 7--. Die Höhenlage der Sitzfläche ist durch eine Linie --8 bis 8-- angegeben. Aus dem dargestellten Beispiel ist ersichtlich, dass die Form der Rückenlehne weitgehend dem von vorne betrachteten Profil des menschlichen Körpers entspricht. Gemäss der Erfindung ist die Breite der Schulterstütze geringer als der Abstand zwischen den Gelenkpunk-   ten --9- der   Oberarme und diese Gelenkpunkte liegen bei aufrechter Körperhaltung etwas über der Oberkante der Rückenlehne.

   Jeder Oberarm kann dadurch in einer senkrecht zur Rückenlehne liegenden Ebene nach vorne und hinten bewegt werden, wobei der Ellbogen seitlich der Seitenkante der Schulterstütze entlang eines Kreisbogens --10-- mit dem   Gelenkpunkt --9-- als   Mittelpunkt bewegt werden kann. Dieser Kreisbogen führt annähernd entlang der Taillenhöhe. Gemäss der Erfindung ist der Sessel mit   Armstützen --11- versehen,   die sich nach hinten über die Fläche der Schulterstütze hinaus erstrecken, so dass jeder Ellbogen auch in jenen Abschnitten der zugeordneten Armstütze, die hinter der Fläche der Rückenlehne liegen, abgestützt wird. Nach vorne erstrecken sich die Armstützen schräg nach oben, jedoch nicht so hoch, dass ihre Endkanten über die Herzhöhe des Körpers reichen.

   Bei einer im wesentlichen vertikalen Rückenlehne ist der hintere Abschnitt der Armstütze entsprechend dem Bogen - zur Rückenlehne nach oben geneigt. 



   Um eine bequeme Ruhelage des Körpers zu ermöglichen, muss die Armstütze den Oberarm auch dann hinreichend abstützen, wenn der Arm entsprechend dem   Bogen-12-- in   Fig. 1 um das Gelenk - als Mittelpunkt nach aussen, d. h. vom Körper weg, bewegt wird. Für diesen Zweck sind die Armstützen seitlich genügend breit bemessen und sie bilden eine geeignete Abstützfläche für den Ellbogen, die gemäss dem Bogen --12-- nach aussen und oben geneigt ist, so dass der Ellbogen bei den verschiedensten Winkellagen des Oberarmes abgestützt wird. Bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2, bei welchen die Seitenkanten -4-- der Schulterstütze nach unten konvergieren, können die Arme beliebig seitwärts vom Körper bewegt werden und sie stützen sich, wie in Fig. 3 gezeigt, gegen die Innenseite derArmstützen ab.

   Die   Seitenkanten --4-- können   auch zueinander parallel verlaufen oder aber auch nach oben konvergieren, jedoch unter der Voraussetzung, dass die Rückenlehne an ihrer Oberkante nur so breit ist, dass noch eine freie Bewegung der Oberarme in zur Rückenlehne senkrecht liegenden Ebenen möglich ist. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 kann die Höhe der Rückenlehne, gemessen von der Sitzfläche, 40 bis 50 cm, im Durchschnitt 45 cm betragen, wobei die Kreuzstütze eine Höhe von 25 cm und die Schulterstütze eine Höhe von 20 cm aufweisen kann. Der Abstand zwischen den Gelenken der Oberarme oder den Armhöhlen variiert, doch beträgt er im Durchschnitt ungefähr 30 bis 40 cm. 



  Die Oberkante der Rückenlehne weist eine entsprechend geringere Breite auf. Diese Breite ist ihrerseits geringer als die Hüftbreite bzw. als die Breite des Sitzes. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist die   Kreuzstütze --2-- schräg   nach hinten gerichtet,. während die Schulterstütze demgegenüber eine geringere Neigung hat, so dass die beiden Teile der Rückenlehne miteinander einen stumpfen Winkel einschliessen. Bei dieser Ausführung ist der Sitz etwas stärker geneigt als in Fig. 2. Durch die Schrägstellung der Kreuzstütze liegen die Taillenhöhe und die Armstutzen niedriger als in Fig. 2. Im übrigen können die beiden Teile der Rückenlehne ähnlich wie in den Fig. 1 und 2 ausgebildet sein. Es kann sich jedoch bei einem Sessel dieser Art empfehlen, die Schulterstütze so auszubilden, dass sie   zur Taillenhöhe hin breiter wird, wobei aber die Breite an der Oberkante nach   wie vor geringer als der Abstand zwischen den Armgelenken oder den Armhöhlen sein soll.

   Tatsächlich 

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 ergibt sich eine bessere und bequemere Ruhelage des Körpers, wenn der Körper weit nach hinten zurückgelehnt ist und die Oberarme, wie in Fig. 5 gezeigt, weiter nach aussen geschwenkt werden. Dabei stützen sich die Ellbögen, wie Fig. 6 zeigt, bei zurückgezogener Lage der Oberarme besonders gut ab. 



   Die sich nach hinten erstreckende Abstützfläche der Armstütze ist wesentlich breiter als der verbleibende, nach vorne spitz zulaufende Teil der Armstütze und hat zweckmässig eine Breite von mindestens 8 cm. Diese hinteren Abstützflächen liegen normalerweise etwas oberhalb der Hüften, wobei die Innenkanten der Abstützflächen etwa 5 cm innerhalb der Vertikalebene durch die Hüftpartien liegen können. 



   Der in den Fig. 7 und 8 gezeigte Sessel weist einen gepolsterten   Sitz --3- und   zwei gepolsterte   Rückenteile --1, 2-- auf.   Die Anordnung und die Konstruktion der Rückenlehne und des Sitzes entspricht im wesentlichen der Konstruktion nach Fig. 4. Die beiden   Armstützen --11-- sind   mit dem Rahmen ungefähr in Taillenhöhe verbunden, wobei ihre hinteren Teile --14-- verbreitert sind, so dass sich bei verschiedenen Seitenlagen des Körpers eine genügende   Abstützfläche   für die Ellbogen ergibt. 



  Die   Teile-l,   2 und 3-enthalten voneinander getrennte und in den Sesselrahmen passende Kissen, wobei das Kissen der   Kreuzstücke --2- in   geeigneter Weise lose in den Rahmen eingesetzt ist und der Rahmen so ausgebildet ist, dass die Kreuzstütze in beliebig viele Positionen verstellt werden kann. 



  Ebenso können die übrigen Teile in verschiedene Lagen verstellbar sein. Zwischen der Kreuzstütze und der Schulterstütze sowie zwischen der Kreuzstütze und dem Sitz sind entsprechende freie Räume vorgesehen, um die Verstellung der Kreuzstütze in verschiedene Lagen zu ermöglichen. Beim dargestellten Beispiel ist die   Schulterstütze-l-etwas   konkav gekrümmt. Diese konkave Krümmung ist in den meisten Fällen wünschenswert und beschränkt die Bewegungsfreiheit der Arme nicht. In bestimmten Fällen ist es anderseits wünschenswert und ratsam, wenigstens den oberen Teil der Schulterstütze so auszubilden, dass der Rücken in Schulterhöhe an einer im wesentlichen ebenen Fläche abgestützt wird. 



   Beim Rippensessel oder "Windsor-Sessel" nach den Fig. 9 bis 11 sind die   Armstützen --11-- über   ein   Querstück --15-- miteinander   verbunden, das zugleich als Stütze für die die Rückenlehne bildenden und durch das Querstück hindurchgehenden Rippen oder Leisten geeignet ist. Nach Fig. 10 Ist der hintere   Teil --14-- jeder Armstütze   so geformt, dass er eine einwärts geneigte und konkav gekrümmte Abstützfläche für den Ellbogen bildet. 



   Bei den Sesseltypen nach den Fig. 7 bis 11 sind die Armstützen ebenso wie alle andern Teile nicht gepolstert und sie bestehen aus Holz, so dass sie eine harte Auflagefläche für die Ellbogen bilden. 



   Die Armstützen, insbesondere deren hintere Teile können jedoch auch vorteilhaft mit einer Polsterung versehen werden, wie dies beispielsweise in Fig. 12 im Querschnitt gezeigt ist. An der Oberseite des Holzteiles --16-- ist ein Wulst --17-- angeordnet, der sich entlang der Aussenkante der Armstütze erstreckt und aus einem verhältnismässig harten Kissen oder einer   andem   Einlage aus hartem Material besteht. Innerhalb dieses Wulstes ist eine weiche Polsterung --18-- angeordnet. Die Polsterung 
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 ausgebildet ist, muss die obere   Abstützfläche   nicht schräg, wie in Fig. 10 gezeigt, verlaufen, sondern kann horizontal sein, da eine Gleitbewegung des Ellbogens nach aussen durch den   Wulst-17-verhin-   dert wird. 



   Ein Sessel gemäss der Erfindung kann auch als Fauteuil ausgebildet werden, wobei er in üblicherweise mit Seitenteilen und Verkleidungen unterhalb der Armstützen versehen wird. Die Fig. 13 und 14 zeigen einen derartigen Fauteuil, der ausserdem mit einer Kopfstütze versehen ist. Die Rückenlehne - ist nach oben verlängert und bildet eine Kopfstütze, die sich seitlich über die Rückenlehne hinaus erstreckt und mit nach vorne gerichteten Seitenteilen --21-- versehen ist. Gemäss der Erfindung ist die   Rückenlehne --20-- so   ausgebildet, dass beim Rückwärtslehnen des Körpers die Arme aussen an den Seitenkanten der Rückenlehne vorbei frei beweglich sind, wie in Fig. 15 gezeigt ist. Die Armstützen sind in der schon beschriebenen Weise derart ausgebildet, dass die Ellbögen auch in zurückgezogener Lage der Oberarme bequem abgestützt werden.

   Vorzugsweise haben die Armstützen eine nach innen und unten geneigte Abstützfläche nach Fig. 13, um die notwendige Abstützung der Ellbogen auch dann zu gewährleisten, wenn der Körper die in Fig. 16 gezeigte seitliche Lehnlage annimmt. 



   Die Unterkanten der Seitenteile der Kopfstützen gehen oberhalb des Sitzes kurvenförmig in die Aussenkanten der Rückenlehne über und liegen über der normalen Schulterhöhe. Dabei ergibt sich im Bereich der Schultern ein freier Raum, so dass die Kopfstütze die Armbewegungen nicht behindert. 



   Wie insbesondere aus den Fig. 15 und 16 ersichtlich ist, ist die Kopfstütze mit einer Nackenstütze 

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 versehen, die in der Polsterung als Wulst aufscheint und sich entlang dem unteren Rand der Kopfstütze erstreckt. Dieser Wulst reicht bis über die Seitenteile der Kopfstütze, so dass auch bei seitlicher Lehnlage des Körpers der Kopf durch den Wulst abgestützt wird. 



   Die Anwendbarkeit der Erfindung ist nicht auf Sessel beschränkt, sondern ist beispielsweise auch Sofas gegeben, da ein solches Möbelstück als verbreiteter Sessel angesehen werden kann. Die Armstützen und die Endteile der Rückenlehne eines Sofas sind dann in gleicher Weise, wie dies vorstehend in bezug auf Sessel beschrieben wurde, ausgebildet, so dass die beiden Endabschnitte des Sofas je einem halbierten Sessel entsprechen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Stuhl   mit einer Rückenlehne   und nach vorne aufwärts geneigten Armstützen, bei dem die Breitenabmessungen der Rückenlehne so gewählt sind, dass der sich in der Sitzposition mit dem Oberkörper gegen die Rückenlehne abstützende Benützer beide Oberarme an den Seitenkanten der Rückenlehne vorbei in Längsrichtung der Armstützen frei bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Armstützen (11) nach hinten über die Vorderseite der Rückenlehne   (1)   hinaus verlängert, hinten seitwärts erweitert und ferner in ihren   Längs- und   Querprofilen derart ausgebildet sind, dass die Ellenbogen des Benutzers in der Sitzposition bei verschiedenen, gegen die Lotlinien durch die Achselgelenke geneigten Lagen der Oberarme an der Oberfläche der Armstützen Abstützung finden, u.

   zw. teils in rückwärts geneigten Stützlagen, in welchen die Oberarme an den Seitenkanten (4) der Rückenlehne   (1)   vorbei zurückgezogen sind, teils in vorwärts geneigten Stützlagen und teils in seitwärts, also in Querrichtung der Armstützen je nach der Höhenlage des Körpers ausgeschwenkten Stützlagen.

Claims (1)

  1. 2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Armstütze (11) eine Auflagefläche (12) aufweist, die wenigstens an der Seite der Rückenlehne (1) nach innen und unten geneigt ist.
    3. Stuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche (12) der Armstütze (11) im wesentlichen entlang jenes Kreisbogens, den der Ellenbogen bei seitlicher Auswärtsbewegung des Oberarmes beschreibt, konkav gekrümmt ist.
    4. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Armstütze (11) wenigstens in ihrem hinteren Bereich eine in Längsrichtung gekrümmte oder gebogene Stützfläche (10) aufweist.
    5. Stuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Armstützen (16) wenigstens in ihrem hinteren Bereich mit einer Polsterung versehen sind, die entlang der Aussenkante der Stütze aus einem verhältnismässig harten Wulst (17) und einwärts an diesen Wulst anschliessend aus einer weicheren Einlage (18) besteht.
    6. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Teile der Armstützen (11) seitlich über die Breite der Rückenlehne (1) in gleicher Höhenlage auseinandergeführt sind, während die hinteren Teile der Armstützen sich an die Rückenlehne anschliessen.
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