AT263683B - Einrichtung zur Begrenzung der während des Schleuderganges entstehenden Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel von Waschmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Begrenzung der während des Schleuderganges entstehenden Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel von Waschmaschinen

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  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

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  Einrichtung zur Begrenzung der während des Schleuderganges entstehenden Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel von Waschmaschinen 
 EMI1.1 
 

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 undgen, mit den beiden Wicklungssystemen versehenen Elektromotors können auch zwei Elektromotoren vorgesehen sein, von denen der eine Motor das eine Wicklungssystem und der andere Motor das zweite
Wicklungssystem aufweist. Die beiden Wicklungssysteme sind im Schaltschema (Fig. 2) mit --9 und 10-- bezeichnet. Das   Maschinengehäuse --4-- ist   auf Rollen --11-- oder auf Gummipuffern gelagert.

   Bei durch   ungleichmässige Verteilung   der Wäschestücke verursachter Unwucht wird das   Gehäuse --4-- durch   die mit Schleuderdrehzahl umlaufende Wasch-und Schleudertrommel-l-in Schwingungen versetzt, so dass die Maschine bei Anbringung von   Rollen am   Boden hin-und herrollt bzw. bei Aufstellung auf Gummipuffern diese wechselnd elastisch deformiert. 



   An dem solcherart die Schwingungen der Wasch-und Schleudertrommel-l-mit vollführenden
Gehäuse--4--ist in einem   Kästchen--121--der   durch diese Schwingungen betätigbare Schalter --12-- angeordnet, der bei einem bestimmten Schwingungsausmass das mit einem Speicherkondensator --13-- versehene   Verzögerungsrelais   kurzschliesst. Das Solenoid dieses Verzögerungsrelais ist mit --14-- be- zeichnet. Es umgibt den durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten, verschiebbaren Eisenkern mit welchem der Umschalter --16-- mechanisch verbunden ist. Das Verzögerungsrelais weist ferner einen Gleichrichter --17-- und einen Vorwiderstand --18-- in seinem Stromkreis auf.

   Der Um- schalter --16-- ist durch eine Zugfeder --19-- belastet, welche ihn bei kurzgeschlossenem Vorzögetungsrelais und auch noch während der Zeitspanne der Aufladung des Speicherkondensators --13-- des- selben gegen einen   Kontakt --20-- drückt.   der über einen Leitungsast --21-- mit der Leitung --22-- in Verbindung steht, welche von ihrem   Anschluss --221-- an   das Leitungsnetz über den durch die Pro-   grammscheibe--23--der   Waschmaschine steuerbaren Hauptschalter --24-- zum Wicklungssystem--9-- für den Waschgang führt.

   Bei aufgeladenem Speicherkondensator --13-- liegt hingegen der durch das Solenoid --14-- entgegen der Kraft der Zugfeder --19-- verstellte Umschalter --16-- an einem Kontakt --25-- an, von dem eine   Leitung --26-- zum Wicklungssystem --10-- für   den Schleudergang hinwegführt. Der Umschalter --16-- steht dabei ständig mit einem Leitungsast --27-- in elektrischer Verbindung, der an einen Leitungsteil --28-- angeschlossen ist, welcher zu einem Schaltkontakt --29-führt, an welchem der   Hauptschalter-24-- dann anliegt,   wenn die Programmscheibe --23-- mit ihrem dem Schleudergang entsprechenden, erhöhten   Bereich --231-- wirksam ist.   also den Hauptschalter --24-- an den Kontakt --29-- angeschwenkt hat.

   Der Leitungsteil --28-- steht über einen Leitungsast - auch mit dem einen   Anschlusskontakt --31-- des   die Schwingungen der Wasch- und Schleuder-   trommel --1-- mitvollführenden Schalters --12-- in   Verbindung. Der zweite   Anschlusskontakt --32--   des Schalters --12-- ist über eine Leitung --33-- an die eine Seite des Speicherkondensators --13--, an das Solenoid --14-- sowie an eine Leitung --34-- angeschlossen, in der der Gleichrichter --17-- und   der Vorwiderstand-18--angeordnet   sind und welche über einen mit dem Hauptschalter --24-- mechanisch gekoppelten Schalter --35-- mit dem zweiten   Anschluss --341-- mit   dem Leitungsnetz verbindbar ist.

   Zu dem Anschluss --34'-- führt auch die gemeinsame   Rückleitung --36-- der   beiden Wicklungssysteme --9 und 10--. Der schon erwähnte Leitungsteil--28-- steht noch mit der andern Seite des Speicherkondensators --13-- und dem andern Ende des Solenoids --14-- in stromleitender Verbindung. 



   Der das   Verzögerungsrelais --13-18-- bei   einem bestimmten Schwingungsausmass der Wasch- und Schleudertromel --1-- kurzschliessende Schalter --12-- ist als Quecksilberschalter ausgebildet, dessen   Gefässboden --37-- gegen   die Horizontale geneigt ist, so dass das Quecksilber --38-- die vom Boden - 37-- ausgehenden Anschlusskontakte --31,32-- erst dann überbrückt, wenn es sich infolge des erhöhten Schwingungsausmasses entlang dem   Behälterboden --37-- bis   über die Anschlusskontakte --31,32-aufwärts bewegt hat. Die Neigung des Bodens --37-- ist veränderbar, womit der maximale Schwingungsausschlag vorwählbar wird. Zu diesem Zwecke ist der Schalter --12-- um eine horizontale Achse - verschwenkbar und in verschiedenen Schwenkstellungen festlegbar.

   Wie schon angeführt, ist der   Schalter --12-- gemäss   vorliegendem Ausführungsbeispiel am   Waschmaschinengehäuse --4-- angeord-   net, das die Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel --1-- mitvollführt, nachdem letztere im Gehäuse --4-- unnachgiebig, also nicht federnd, gelagert ist. Bei federnder Halterung der Wasch- und Schleudertrommel innerhalb eines am Boden unverrückbar angeordneten, beispielsweise angeschraubten Maschinengehäuses wird man den   Schalter --12-- natürlich   nicht am Gehäuse, sondern an einem die Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel mitmachenden Teil anbringen. Analoges gilt, wenn bei unverrückbar angeordnetem   GehäusederdieWasch-und   Schleudertrommel halternde Waschbehälter federnd gelagert ist. 



   Die Wirkungsweise ist folgende :
Bei der in Fig. 2 in vollen Linien wiedergegebenen Stellung der Schaltteile verbindet der durch die 

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   Programmscheibe --23-- gesteuerte Hauptschalter --24-- den Leitungsanschluss --221-- mit   der zum   Wicklungssystem --9-- für   den Waschgang führenden Leitung --22--, wodurch der Waschgang der   Wasch-und Schleudertrommel--1--eingeschaltet ist. Das Verzögerungsrelais-13-18-- ist   stromlos, weil sich der mit dem Hauptschalter --24-- mechanisch gekoppelte Schalter --35-- in Offenstellung befindet, so dass der Stromkreis nur über das Wicklungssystem --9-- geschlossen ist.

   Der Umschalter - wird durch die   Zugfeder --19-- gegen   den   Kontakt --20-- gedrückt.   Die Wasch- und Schleu-   dertrommel --1-- bewegt   sich mit der für den Waschgang vorgesehenen Drehzahl. 



   Dreht sich nun die Programmscheibe --23-- im Uhrzeigersinn weiter, so bewirkt der erhöhte Be-   reich --231-- derselben   den Übergang des Hauptschalters --24-- in dessen an dem   Kontakt an-   liegende Stellung, wobei gleichzeitig der mit dem Hauptschalter --24-- mechanisch gekoppelte Schal- ter --35-- in Schliessstellung übergeht. Dadurch wird bei noch am Kontakt --20-- anliegendem Um- schalter --16-- ein Stromkreis   über die Teile--22,   28,27, 16,21, 22,   9 und 35-- geschlossen.   so dass die   Wasch-und Schleudertrommel-l-zunächst   weiterhin mit der dem Waschgang entsprechenden
Drehzahl angetrieben wird.

   Durch das Anliegen des Hauptschalters --24-- an dem Kontakt --29-- und die Überführung des   Schalters --35- in   dessen Schliessstellung ist aber auch über das Verzögerungsrelais ein Stromkreis geschlossen   worden, u. zw. über die Leitungsteile-28, 14 und 34-.

   Dadurch wird   der   Speicherkondensator-13-des Verzögerungsrelais allmählich aufgeladen,   bis letzteres schliesslich mittels des Eisenkernes --15-- den Umschalter --16-- entgegen der Kraft der Zugfeder --19-- in die strichliert eingezeichnete Stellung schwenkt, in der er am   Kontakt --25-- anliegt.   Dadurch wird bei gleichzeitiger Unterbrechung des Stromflusses durch das Wicklungssystem --9-- das Wicklungssystem - für den Schleudergang eingeschaltet, so dass die Wasch- und Schleudertrommel --1-- nunmehr mit der dem Schleudergang entsprechenden, also höheren Drehzahl rotiert. 



   Treten nun zufolge der Unwucht der das Waschgut enthaltenden Wasch- und Schleudertrommel - Schwingungen auf, die eine Verlagerung des Quecksilbers --38-- im Schalter --12-- derart bewirken, dass es   die beiden Anschlusskontakte --31, 32-- überbrückt,   dann wird das Verzögerungsrelais über die   Leitungen --30, 33--   kurzgeschlossen und somit das Solenoid stromlos, wodurch der Umschalter --16-- unter Wirkung der Zugfeder --19-- an den   Kontakt --20-- zurückschnellt,   was zur Folge hat, dass der Stromkreis nun wieder über das   Wicklungssystem --9-- für   den Waschgang geschlossen ist, so dass die Wasch- und Schleudertrommel --1-- nunmehr wieder mit geringerer Drehzahl bewegt wird. 



  Dadurch verringern sich sofort auch die Schwingungen, so dass sich das Quecksilber --38-- in eine Stel-   lung zurückbewegt,   in welcher es die beiden   Anschlusskontakte --31   und 32-- des Schalters --12-- nicht mehr überbrückt. Dadurch ladet sich der Speicherkondensator --13-- wieder auf, bis über den Eisenkern --15-- der Umschalter --16-- wieder in seine den Stromkreis über die Wicklung --9-- unterbrechende und den Stromkreis über das   Wicklungssystem --10-- schliessende   Stellung verschwenkt wird, so dass die Wasch-und Schleudertrommel-l-nunmehr wieder mit der dem Schleudergang entsprechenden Drehzahl rotiert. 



     Durch entsprechende Wahl der Kapazität des S peicherkondensators--13--und der   Grösse des Vorwiderstandes--18--des   Gleichrichters--17--kann   die Zeitspanne, welche   das Verzögerungsrelais   nach erfolgtem Kurzschluss desselben benötigt, um den   Umschalter--16--wieder   in seine das   Wicklungssystem-10-ein-   schaltende Stellung überzuführen, so bemessen werden, dass sie etwa   3 - 10   sec beträgt.

   Während dieser 
 EMI3.1 
 Schwingungen auf, deren Grösse den tragbaren oder sonst als angängig erachteten Wert überschreitet, dann schliesst der   Schalter --12-- das Verzögerungsrelais   abermals kurz, wodurch der Trommelantrieb wieder auf den Waschgang zurückgeschaltet wird und sich das Waschgut während des abermaligen Aufladens des Speicherkondensators --13-- neuerlich in anderer Weise verteilen kann. Die maximalen   Schwingungsausschläge   der Waschmaschine können bei Lagerung derselben auf Rollen etwa   2 - 3   mm betragen und sind, wie schon erwähnt, durch entsprechende Neigung des Bodens --37-- des Schalters - einstellbar.

   Es hat sich gezeigt, dass nach etwa   drei-bis fünfmaligem automatischem   Rückschalten vom Schleudergang auf den Waschgang die Wäschestücke so in der Wasch- und Schleudertrommel - verteilt sind, dass dann beim abermaligen Umschalten auf den Schleudergang die Schwingungen len als tragbar erachteten Höchstwert nicht mehr erreichen, so dass ein nochmaliges Kurzschliessen des   lerzögerungsrelais   nicht mehr stattfindet, sondern das Waschgut dem programmmässigen Schleudern   fürderhin   ohne weitere Unterbrechung unterworfen bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Begrenzung der während des Schleuderganges entstehenden Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel von Waschmaschinen, mit einem Verzögerungsrelais, mittels welchem ein Umschalter von seiner den Stromkreis über das Wicklungssystem für den Waschgang schliessenden Stellung mit Verzögerung in seine den Stromkreis über das Wicklungssystem für den Schleudergang schliessende Stellung umsteuerbar ist, wobei ein durch die Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel betätigbarer Schalter vorgesehen ist, der bei einem vorbestimmten Schwingungsausmass das Verzögerungsrelais im Sinne des Rückganges des Umschalters in seine den Stromkreis über das Wicklungssystem für den Waschgang schliessende Stellung steuert, dadurch gekennzeichnet, dass der das Verzögerungsrelais (13-18)
    bei einem vorbestimmten Schwingungsausmass der Wasch- und EMI4.1 sses entlang des Gefässbodens (37) bis über die Anschlusskontakte (31,32) aufwärts bewegt hat.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung des Gefässbodens (37) veränderbar und damit das maximale Schwingungsausmass vorwählbar ist.
AT661866A 1966-07-11 1966-07-11 Einrichtung zur Begrenzung der während des Schleuderganges entstehenden Schwingungen der Wasch- und Schleudertrommel von Waschmaschinen AT263683B (de)

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