AT259791B - Verfahren zur Herstellung eines Topfgreifers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Topfgreifers

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AT259791B
AT259791B AT666766A AT666766A AT259791B AT 259791 B AT259791 B AT 259791B AT 666766 A AT666766 A AT 666766A AT 666766 A AT666766 A AT 666766A AT 259791 B AT259791 B AT 259791B
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Austria
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saddle
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rectangle
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AT666766A
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Ernest Mauersperger
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Ernest Mauersperger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines Topfgreifers 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Topfgreifers mit zwei gegenüberliegen- den, aus hitzebeständigem, schlecht wärmeleitendem flexiblen Material bestehenden Taschen, auf deren geschlossenen Enden der Greifer aufstellbar ist, wobei die Taschen an ihren offenen Enden in einen ge- meinsamen   rohrförmigen Teil übergehen.   Die Taschen können hiebei gegebenenfalls aus Filz bestehen. 



   Bei bekannten Topfgreifern dieser Art (z. B. gemäss der österr. Patentschrift Nr. 246362) können bei der Herstellung, wenn nicht besondere Sorgfalt beobachtet wird, Schwierigkeiten auftreten, die sich da- hingehend auswirken können, dass der fertige Topfgreifer nicht einwandfrei auf den geschlossenen Enden der Taschen steht. Die von den geschlossenen Enden gebildeten Kanten können sich hiebei kreuzen an- statt parallel zu verlaufen. Bei kreuzenden Kanten berührt dann jede der Kanten in nur einem Punkt die Unterlage. Der gesamte Greifer hat dann keinen sehr sicheren Stand, sondern neigt dazu, um die durch die beiden Berührungspunkte hindurchgehende, gedachte Linie zu kippen.

   Diese Nachteile zu beseitigen bzw. zu vermindern ist eines der Ziele der Erfindung, welches dadurch erreicht wird, dass von zwei aufeinanderliegenden, im wesentlichen rechteckigen Lagen, deren jede gegebenenfalls aus mehreren Schichten besteht und die zur Bildung des rohrförmigen Teiles im Bereich der Ränder zweier einander gegen- überliegender Längsseiten nur über einen Teil, bevorzugt die Hälfte, der Länge dieser Längsseiten durch eine Naht verbunden sind, sowie von einem rechteckigen, gegebenenfalls aus mehreren Schichten bestehenden, den Sattel bildenden Blatt, dessen Schmalseite ungefähr gleich dem Durchmesser des rohrförmigen Teiles und dessen   Längsseite, bevorzugt   um zirka 12 bis 15% länger als die doppelte Länge des zwischen dem Ende der Naht und dem freien Ende der Lappen verlaufenden Seitenkantenstückes ist,

   ausgegangen wird und die beiden Schmalseiten des Sattelrechteckes mit den freien Rändern der Querseiten der rechteckigen Lagen durch eine Naht verbunden werden, wobei zu beiden Seiten der Schmalseiten des Sattelrechteckes Teile der Lappen überstehen gelassen werden und hierauf unter Aufweitung des rohrförmigen Teiles die Enden der beiden einen Teil der Längsseiten der Lagen verbindenden Nähte in eine Stellung gebracht werden, in der sie die Längskante des Sattelrechteckes berühren, worauf das Sattelrechteck auch entlang seiner Längsseiten mit den Lappen durch eine Naht verbunden wird und die über das Sattelrechteck vorstehenden Teile der Lappen abgetrennt werden, worauf das so erhaltene Gebilde bevorzugt gewendet wird.

   Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird auf einfache Weise ermöglicht, dass der Topfgreifer tatsächlich auf den beiden geschlossenen Enden der Taschen aufruht und der rohrförmige Teil hiebei offengehalten wird, so dass es möglich ist, in den auf einer Unterlage abgestellten oder auch an   einer Schlinge hängenden Topfgreifer   hineinzufahren, ohne einen eigenen Handgriff für das Öffnen des rohrförmigen Teiles ausführen zu müssen. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines In   den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels   näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht eines nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Topfgreifers, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Topfgreifers gemäss   Fig. 1, Fig. 3   eine Vorderansicht zweier   aufeinanderliegender Lagen zur Ausübung   des erfindungsgemässen Verfahrens, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in   Fig. 3, Fig. 5   eine Vorderansicht eines weiteren zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens erforderlichen Teiles, Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in   Fig. 5, Fig. 7   eine Draufsicht auf die miteinander verbundenen, in den Fig. 3 und 5 dargestellten Teile und Fig.

   8 ein Band aus zwei aufeinanderliegenden Lagen zur Herstellung des in Fig. 3 dargestellten Teiles. 

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   Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, besteht der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Topfgreifer aus zwei gegenüberliegende, aus hitzebeständigem, schlecht wärmeleitendem Material hergestellten Taschen 1 und 2, auf deren geschlossenen Enden 3 der Greifer aufstellbar ist. Die fTaschen 1 und 2 gehen an ihren offenen Enden in einen gemeinsamen rohrförmigen Teil über. Zur Herstellung des erfindungsgemässen Greifers wird von zwei im wesentlichen rechteckigen Lagen 5a, 5b (Fig. 4), sowie von einem rechteckigen, in Fig. 5 dargestellten, den Sattel 15 bildenden Blatt 16 ausgegangen. Jede der Lagen   5a   und 5b kann, wie dies in Fig. 4 gezeigt wird, aus mehreren Schichten 6, 7 und 8 bestehen.

   Die Mittelschicht 7   besteht hiebei bevorzugt aus Schaumgummi, während   die beiden Deckschichten 6 und 8 aus Stoff oder Kunststoff bestehen können und auf die Schaum-   gummischicht aufkaschiert sind. Zur Bildung des rohrförmigen Teiles   4 sind die beiden Lagen 5a und 
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 eine Nahtdes Sattelrechteckes 16 von Bedeutung. Die Schmalseite 17   ist hiebei ungefähr gleich dem Durch-   messer d des rohrförmigen Teiles 4   (Fig. 7) und die Längsseite   18 ist länger als die doppelte
Länge b des zwischen dem Ende 19 der Naht 11 und dem freien Ende 20 der Lappen 21,22   verlaufenden Seitenkantenstückes.

   Die beiden Schmalseiten   17 des Sattelrechteckes 16 werden mit den freien Rändern 20   derQuerseiten der beiden rechteckigen Lagen (Fig. 3) durch je eine Naht   23 verbunden (Fig. 7). Dadurch, dass die Längsseite 18 des Sattelrechteckes 16   länger als 2. b   (Fig. 3) ist, tritt eine gewisse Verspannung auf. Die Naht 23   wird hiebei so geführt, dass zu beiden Seiten der   Schmalseiten 17 des Sattelrechteckes 16   gleichgrosse Teile   24   der Lappen 21, 22 (Fig. 7) über-   stehen. Nun kann der rohrförmige Teil 4 derart aufgeweitet werden, dass die Enden 19 der beiden   einen Teil der Längsseiten   10 der Lagen 5a,5b verbindenden Nähte 11 in eine Stellung gebracht werden, in der sie die Längskante 18 des Sattelrechteckes 16 berühren (Fig. 7).

   In dieser Stellung können die Enden 19   an den Längskanten angeheftet werden. Das Sattelrechteck   16 wird nun auch entlang seiner Längsseiten 18 mit den Lappen 21,22 durch eine Naht 25 verbunden. Die über das Sattelrechteck 16 vorstehenden Teile 24 der Lappen 21,22 werden hierauf abgetrennt und das Gebilde hierauf gewendet, wonach der Topfgreifer die in den Fig. 1 und 2 wiedergegebene Form annimmt. 



   Die längs eines Teiles zweier einander gegenüberliegender Längsseiten verbundenen Lagen werden von einem Band 26 abgetrennt (Fig.8), in welchem die beiden Lagen 5a,5b lose aufeinanderliegen. 



  Vor dem Abtrennen werden in das zweilagige Band 26 in einem der Länge der Querseiten 20 ent-   sprechenden Abstand vom Rand des Bandes ausgehend zwei parallele, eng benachbarte Nähte   11 in das Band 26 eingebracht, worauf der Trennschnitt 27 parallel zu den Nähten 11 durch die Mitte des Abstandes zwischen den Nähten 11 hindurchgeführt wird. 



   Das Sattelrechteck 16 kann analog wie etwa die Lage 5a oder 5b aus drei Schichten 12,13, 14 bestehen, wobei die Mittelschicht 13 aus Schaumgummi relativ grosser Stärke besteht, während   die Schichten 12 und 14 textile Flächengebilde sein können, die auf der Mittelschicht   13 aufkaschiert sind. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Topfgreifers mit zwei gegenüberliegenden, aus hitzebeständigem, schlecht wärmeleitendem, flexiblen Material bestehenden Taschen, auf deren geschlossenen Enden der Greifer aufstellbar ist, wobei die Taschen an ihren offenen Enden in einen gemeinsamen, rohrförmigen Teilübergehen, dadurchgekennzeichnet,dassvonzweiaufeinanderliegenden,imwesentlichen rechteckigen Lagen (5a, 5b), deren jede gegebenenfalls aus mehreren Schichten (6, 7, 8) besteht und die zur Bildung des rohrförmigen Teiles (4) im Bereich der Ränder zweier einander gegenüberliegender Längsseiten (9, 10) nur über einen Teil (a), bevorzugt die Hälfte,.
    der Länge dieser Längsseiten (9, 10) durch die Naht (11) verbunden sind, sowie von einem rechteckigen, gegebenenfalls aus mehreren Schichten (12, 13, 14) bestehenden, den Sattel (15) bildenden Blatt (16), dessen Schmalseite (17) ungefähr gleich dem Durchmesser (d) des rohrförmigen Teiles (4) und dessen Längsseite (18), bevorzugt um zirka 12 bis 150/0 länger als die doppelte Länge (b) des zwischen dem Ende (19) der Naht (11) und dem freien Ende (20) der Lappen (21, 22) verlaufenden Seitenkantenstückes ist, ausgegangen wird und die beiden Schmalseiten (17) <Desc/Clms Page number 3> des Sattelrechteckes (16) mit den freien Rändern (20) der Querseiten der rechteckigen Lagen durch eine Naht (23) verbunden werden, wobei zu beiden Seiten der Schmalseiten (17) des Sattelrechteckes (16) Teile (24)
    der Lappen (22, 21) überstehen gelassen werden und hierauf unter Aufweitung des rohrförmigen Teiles (4), die Enden (19) der beiden, einen Teil der Längsseiten (10) der Lagen verbindenden Nähte (11) in eine Stellung gebracht werden, in der sie die Längskante (18) des Sattelrechteckes (16) berühren, worauf das Sattelrechteck (16) auch entlang seiner Längsseiten (18) mit den Lappen (21, 22) durch eine Naht (25) verbunden wird und die über das Sattelrechteck (16) vorstehenden Teile (24) der Lappen (21, 22) abgetrennt werden, worauf das so erhaltene Gebilde bevorzugt gewendet wird.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die längs eines Teiles zweier einander gegenüberliegender Längsseiten verbundenen Lagen (5a, 5b) von einem Band (26) abgetrennt werden, in welchem die beiden Lagen (5a, 5b) lose aufeinanderliegen, wobei vor dem Abtrennen in einem derQuerseitenlänge entsprechenden Abstand vom Rand des Bandes ausgehend zwei parallele, eng benachbarte Nähte (11) in das Band (26) eingebracht werden, worauf der Trennschnitt (27) parallel zu den Nähten (11) durch die Mitte des Abstandes zwischen den Nähten (11) hindurchgeführt wird.
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