AT257567B - Verfahren zur Herstellung von α-Cyanacrylaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von α-Cyanacrylaten

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AT257567B
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cyanoacrylate
sulfur
cyanoacrylates
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intermediate compound
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Harry Wesley Coover Jr
Thomas Hamilton Wicker Jr
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Eastman Kodak Co
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  Verfahren zur Herstellung von   x-Cyanacrylaten   
 EMI1.1 
 das dadurch gekennzeichnet ist, dass diese Verbindung in Gegenwart einer schwefelhaltigen organischen Verbindung der Pyrolyse unterworfen wird. 



   Als zu pyrolysierende Zwischenverbindung für das erfindungsgemässe Verfahren kann eine solche angewendet werden, wie sie in irgendeinem der bekannten Verfahren zur Herstellung von oc-Cyanacrylaten verwendet wird. Als schwefelhaltige organische Verbindung kann ein 3-Sulfolen, ein Alkylsulfat, ein Merkaptan, ein Alkylsulfid, ein Alkylsulfon, ein Alkylsulfoxyd oder ein Alkylsulfit angewendet werden. 



   Ein erfindungsgemäss hergestelltes monomeres   Ot-Cyanacrylat   wird gewöhnlich gegen Polymerisation wirksam stabilisiert, ohne dass es seine charakteristische Fähigkeit verliert, wenn es als dünner Film zwischen zwei festen Oberflächen, die miteinander verbunden werden sollen, gebracht wird, zu polymerisieren. 



   Zur Herstellung der der Pyrolyse zu unterwerfenden Zwischenverbindung kann man Cyanacetat mit Formaldehyd, der vorzugsweise als Paraformaldehyd zugefügt wird, kondensieren, wobei ein polymeres Derivat des ot-Cyanacrylates entsteht, welches beim Erhitzen in monomeres   Ot-Cyanacrylat   übergeht. 



  Das Cyanacetat kann auch mit einem Natriumalkoxyd behandelt und in das   Ot-Natriumderivat   übergeführt werden, welches durch Umsetzung mit einem Alkoxymethyl- oder Acryloxymethylhalogenid die Zwischenverbindung, nämlich ein Alkoxy- oder Acyloxycyanacetat ergibt. 



   Es ist im allgemeinen erforderlich, die Zwischenverbindung vor der Zersetzung zu   Ot-Cyanacrylat   zu trocknen. Dies kann zweckmässig dadurch erfolgen, dass der Reaktionsmischung ein oder mehrere Lösungsmittel zugefügt werden, die mit Wasser eine azeotrope Mischung bilden, worauf ein wesentlicher Anteil der vorhandenen Flüssigkeit aus der Reaktionsmischung abdestilliert wird. Besonders geeignete Lösungsmittel hiefür sind Benzol, Heptan, Toluol und Xylol. 



   Die schwefelhaltige organische Verbindung oder eine Mischung solcher Verbindungen wird vorzugsweise mit der Zwischenverbindung vermischt, bevor mit der Zersetzung letzterer begonnen wird und muss jedenfalls zugesetzt sein, bevor die Reaktion beendet ist. Es ist oft vorteilhaft, die Zwischenverbindung auch mit etwas Hydrochinon und Phosphorpentoxyd zu vermischen, um zu verhindern, dass das monomere   Ot-Cyanacrylat   vor dem Austreten aus der Reaktionsmischung, polymerisiert. Neben Hydrochinon und Phosphorpentoxyd können auch andere bekannte Polymerisationsinhibitoren angewendet werden, wie z. B. Polyphosphorsäure, Antimonpentixyd, Pikrinsäure, Hydrochinonmonomethyläther, t-Butylbrenzkatechin, Metaphosphorsäure, Maleinsäureanhydrid und Eisen (III) chlorid. 



   Die erfindungsgemässen Verfahren eignen sich gut zur Herstellung von   a-Cyanacrylsäureestern,   in denen die Estergruppe eine Alkylgruppe mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl-, Cyclohexyloder Alkenylgruppe enthält. Diese so hergestellten Ester eignen sich besonders als Zusatz zu Klebstoffzusammensetzungen. 



   Es scheint, dass die erfindungsgemäss angewendeten schwefelhaltigen Verbindungen nicht selbst das monomere   Ot-Cyanacrylat   stabilisieren, sondern zur Bildung eines Stabilisators führen, dessen Zusammensetzung noch nicht bekannt ist. Empfindliche analytische Methoden zeigten, dass der Stabilisator nicht Schwefeldioxyd ist. Aus der Röntgenfluoreszenzanalyse erkennt man, dass die Bildung des Stabilisators von einer Schwefelbildung begleitet ist, und die Bestimmung dieses Schwefels gibt einen Hinweis dafür, ob sich ein hinreichend stabilisiertes Monomeres gebildet hat. Die Schwefelkonzentration im Produkt sollte gewöhnlich   0, 0005-0, 003 Gew.-%   betragen. 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pyrolyse in Gegenwart von Polymerisationsinhibitoren, wie Hydrochinon oder Phosphorpentoxyd, durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das oc-Cyanacrylat von der Reaktionsmischung abdestilliert und während der Destillation mit gasförmigem Schwefeldioxyd vermischt wird.
AT56664A 1963-08-31 1964-01-24 Verfahren zur Herstellung von α-Cyanacrylaten AT257567B (de)

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