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Optische Signallampe.
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Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen bei einer Lampe, wolcbe insbesondere zum optischen Signalisieren bestimmt ist, jedoch auch als Scheinwerfer dienen kann. Die Lampe ist derart ausgestattet, dass sie leicht auf einen kleinen Raum zusammengeklappt
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und sicher die Signale der Gegonstation aufzunehmen. Der Absperrschieber für die Unterbrechung des Lichtstrahles ist derart geschaltet, dass er bei Betätigung sofort eine volle Öffnung für den Durchtritt des Lichtstrahles bietet, wodurch eine leichtere Unterscheidung zwischen Strichen und Punkten des Signalalphabets ermiiglicht wird.
Bei der Betätigung des Schiebers ist dafür Vorsorge getroffen, dass Vibrationen der Lampe, welche sich dem
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In der Zeichnung veranschaulicht Fig. l eine Seitenansicht des Apparates, Fig. 2 einen wagerechton Achsenschnitt durch denselben, Fig. 3 eine Vorderansicht, bei welcher die vordere Linse weggenommen ist, und Fig. 4 einen lotrechten Achsenschnitt durch eine mit Brennöl zu beleuchtende Lampe. Fig. 5 zeigt die Ansicht des Bodens einer mit Gas zu beleuchtenden Lampe von unten gesehen und Fig. 6 einen lotrechten Schnitt durch
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Der Apparat besteht aus einer geschlossenen Laterne 1, welche vorn eine Wand in Form einer Platte 2 mit einem ösenförmigen Anguss 3 besitzt. Am unteren Ende ist diese Platte mit einem horizontalen Ring 4 versehen, welcher in gewöhnlicher Weise drehbar
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bestimmten Richtung festgestellt werden kann. Die Platte. sitzt ungefähr in der lotrechten Achse des Stativkopfes, wobei das Gewicht des Laternenkörpers einerseits und das des die Sammellinse tragenden Armes 7 andererseits, welcher gleichfalls an dem Angussstück 3 befestigt ist, ausgeglichen ist.
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Latornc hindurch in eine mit Gewinde versehene Öffnung in dem Flansch 8 eingeschraubt.
Der Kopf der Schrauben ist mit einem Ring oder einer Fosse ! vorsehen, weiche cm Ende
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zwischenraum 16 getrennt. Die beiden Luftzwischeräume 13 und 16 stehen miteinander auf beiden Seiten der Laterne durch ein Sieb 17 aus Drahtgaze in Verbindung, wodurch die Luft beim Durchströmen der Zwischenräume der Drahtgaze auf ihrem Wege zu der Verbrennungsstelle veranlasst wird, sich in gleicher Weise Über den ganzen Querschnitt der Gazeöffnungon zu vorteilen und gleichmässig über die Oberfläche der inneren Latcrnon- wandung zu streichen, wodurch die Luft gleichmässig erwärmt wird.
Der Luftstrom tritt in den Luftzwischenraum 13 durch einen oberen ringförmigen Kanal 18 ein, welcher den Schornstein der Laterne umgibt, wobei die innere und äussere Wandung dieses ringförmigen Kanales durch Rohre 19 bezw. 20 gebildet wird, welche von entsprechenden Öffnungen der Innen- und Aussenwandung des Laternenoberteiles sich aufwärts erstrecken. Am oberen
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herbeizuführen. Um einen schwankenden Zug durch auf den rundoll Oberteil der Laterne auftreffende und nach oben abgelenkte Windstösse zu verhindern, ist in entsprechender
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Zwischen dicson beidon Flauschon ist am oberen Ende des Rohres 20 ein schmälerer Flansch 23 befestigt. Durch diese Flanschenanordnung ist die Erzielung eines gleichmässigen Zuges gesichert.
Der Schornstein 24 ist teleskopisch ausziehbar angeordnet, derart, dass er bei Nichtgebrauch so weit als möglich in den I. atornonraum hinoingeschoben werden kann. Das
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steigen und unterhalb des Randos 27 der Rauchkappo eintreten, ist ein Flansch, ?. s' an dem oberen Rohr 24 in entsprechender Entfernung unterhalb der Kappe 26 angeordnet. Am rückwärtigen Ende ist der Laternenlörper durch eine mit Scharnieren augolenkte Tür verschlossen. Auf jeder Seite der Laterne sind einander gegenüber kleine Öffnungen 31 in der inneren und äusseren Wandung vorgesehen und mit einem Rohr 32 ausgekleidet.
Diese Öffnungen dienen zur Beobachtung der Flamme sowie dazu, bei Nachtzeit nach aussen hin Licht zu spenden, um einerseits die zu übermittelnden Telegramme losen und andererseits die von der Gegenstation aufgenommenen Telegramme niederschreiben zu können.
Um den Apparat transportieren zu können, ist an dem Flansch 21 t bei 34 ein Henkel 33 angelenkt, mittels dessen die Laterne nach völligem Herunterschieben des Schornsteines und Aufklappen des Henkels leicht getragen werden kann.
Fig. 4 veranschaulicht die Einzelheiten einer zylinderlosen Lampe, welche mit Paraffinöl oder dgl. brennt. Diese Lampe kann vorteilhaft mit mehr als einem Flachbronner ausgebildet sein, von dem der eine hinter dem anderen angeordnet ist, wie beispielsweise in Fig. 2 veranschaulicht.
Um den Ölbehälter 35 kühl zu erhalten, ist derselbe in einiger Entfernung von dem
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den Behälter frei in einiger Entfernung von der unteren Kante des Lampenkörpers 1, so dass nicht nur ein freier Luftzwischenraum 40 zwischen dem Laternenboden und dem Be-
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Platte 2 sitzt ein Rohr 68 verschiebbar, in welchem eine Zerstreuungslinse 67 (oder ein Linsensystem) befestigt ist.
Die Linse kann daher entsprechend der Fokuslänge eingestellt werden.
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anordnung ist mit Rücksicht auf den Umstand getroffen, um mit einer verhältnismässig breiten Lichtquelle, wie mit einer Öl- oder Gasflamme und mit Linsen von einer billigeren Ausführung arbeiten zu können, so dass letztere leicht ersetzbar sind, wenn sie infolge der rauhen Behandlung, wie sie militärische Signalapparate auszuhalten haben, beschädigt
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winkelaufzuweisenhaben.
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Die Anwendung einer Linsenanordnung, wie beschrieben, ermöglicht den Gebrauch
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direkt über der Achse des Stativkopfes 5 angeordnet ist, so dass nur eine geringe oder gar keine Vibration des Apparates bei der Betätigung dos Schiebers auftritt.
Mine vorteilhafte Form des Absperrschiebers besteht in einem Paar Flilgel 78, 79, weiche uni eine gemeinschaftliche Achse drehbar angeordnet sind und deren freie Enden mondsichelartig ausgebildet sind. Die konkav verlaufenden Ränder sind einander zugekehrt, derart, dass beim Auseinanderschwingen der Flügel in entgegengesetzten Richtungen dia Linsonöffnung
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freigegeben wird. In der Verschlussstellung stehen die Flügel so, dass der eine den anderen überdeckt und dass auch die Öffuung für den Lichtstrahl völlig verdeckt ist. Um die
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Hand nach unten geschoben werden muss. Die beiden Flügel sind um eine aus einem Schraubenbolzen 80 bestehende Achse schwingbar angeordnet.
Der Schraubenbolzen 80
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bogenförmigen, in der Tragplatte 83 konzentrisch mit der Achse 80 verlaufenden Schlitzen, andererseits in den im Schieber 84 vorgesehenen horizontalen Schlitzen gleiten. Um nötigenfalls die Absperrilagel in geöffneter Stellung zu erhalten, ist an der Tragplatte 83
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sobald letzterer sich in seiner tiefsten Stellung befindet. Die Tragplatte 83 kann infolge ihrer gelenkigen Befestigung an der vorderen Platte 2 nach vorne herumgelegt werden, wodurch die Zerstreuungslinse 87 freigegeben ist. In aufgerichteter Stellung liegt die Tragplatte 83 gegen an der Vorderplatte 2 sitzende Anschläge 91 an.
Die Tragplatte 83 wird mittels einer bundschraube 92, die in der Tragplatte 83 drehbar befestigt ist und in eine mit Gewinde versehene Öffnung in einem der Anschläge 91 ! eingreift, festgehalten.
Um den Lichtstrahl mit Sicherheit auf die Gegenstation richten zu können, ist der Signalapparat derart ausgebildet, dass er selbst als Suchteleskop gebraucht werden kann, indem die vordere Linse 71 als Objektivlinse benützt wird und ausserdem eine besondere Angenlinse angeordnet ist. Da die Linse 71 in ihrer Gebrauchsstellung in der Achse des von der Signallampe ausgehenden Lichtstrahles liegt, so ist, wenn die Gegenstation in das Gesichtsfeld des Suchteleskops gelangt und diese Linse genau auf die Gegenstation eingestellt wird, auch die Signallampe völlig genau mit dem Mittelpunkt des Lichtstrahles, welcher von der Laterne der Gegenstation ausgeht, eingerichtet. Infolgedessen können also die von der Gegenstation ausgehenden Signale mit grosser Sicherheit'mittels dieses Toto- skopos aufgenommen und aufgezeichnet werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist das die Augenlinse tragende Rohr ss4 teleskopartig in einer Büchse 95 verschiebbar. Diese Büchse 95 ist mittels eines Scharnieres. %' an die Tragplatte 83 oder auch an dem Laternenkörper selbst angelenkt, und zwar derart,
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bracht werden kann. In der Buchse M ist zu diesem Zwecke in schräger Lage ein Spiegel 97 oder ein total reflektierendes Prisma angebracht, so dass bei einer Stellung der Linse mit der Achse rechtwinklig zur Achse der Sammellinse, der durch letztere auf den
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lichen Person mittels der Augenlinse aufgenommen werden kann.
Die Linse ist mit eine federnden Klammer 98 versehen, mittels welcher sie in ihrer tätigen Stellung hinter einen an der Platte 83 oder auch an dem Laternenkörper befestigten Schraubenansatz 99 greift.
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Apparat einzurichten oder die Signale der Gegenstation zu lesen, so bleiben die Schieberplatten geschlossen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann die die Augenlinse enthaltende BUchse 95 durch eine Drehung um etwa 1800 aus der Gebrauchsstellung und auch aus dem Bereiche des Lichtstrahles völlig herausgebracht werden.
Der Augenlinsenapparat kann statt an der Vorderseite der Laterne, wie beschrieben, auch durch eine in der hinteren Tür 30 des Laternenkörpers angeordnete Öffnung ein-
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direkt gesehen werden kann.
PATENT-ANSPRACHE 1. Optischer Signalapparat, dadurch gekennzeichnet, dass der Laternenkörper (1) und
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liegt, auf welchem der Apparat drehbar und feststellbar angeordnet ist und dass ferner der Absperrschieber (78, 79) für das Lichtstrahlenbündel über dem Unterstützungspunkte angeordnet ist, um bei Betätigung des Schiebers Erschütterungen des Apparates zu ver- ""n.
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