AT25713B - Triebvorrichtung für große elektrische Nebenuhren. - Google Patents

Triebvorrichtung für große elektrische Nebenuhren.

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AT25713B
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Henri Campiche
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Henri Campiche
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  TriebvorrichtungfürgrosseelektrischeNebenuhren. 



    Die grossen elektrischen nebenuhren weisen meistens den Nachteil auf, dass ihre   langen und schweren Zeiger dank ihrem   Beharrungsvermögen   erstens schwer zu bewegen sind und ferner bei jedem Stosse, den sie durch den elektrischen Strom erhalten, der sie mit der llauptubr verbindet, einen Sprung machen, der sie um mehr als eine Minute vorwärts bringt. Ferner sind diese Zeiger gewöhnlich dem Winde ausgesetzt, der ihre Bewegung beträchtlich erschwert und stört. Das Anbringen eines   Schutzglases   an grosse öffentliche Uhren ist nicht sehr wünschenswert, da es einerseits mit Schwierigkeiten verbanden ist, andererseits das Ablesen der Stunden durch Reflexe und Anlaufen stört und verhindert. 



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht aus einer Vorrichtung, welche bezweckt, den Sprung solcher grossen Zeiger mittels eines geringen elektrischen Kraftaufwandes und auf eine ganz sichere Weise zu bewegen, so dass er sich stets mit vollständiger Sicherheit 
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 Minute). Dieser Zweck wird durch die   bisher bekannten ähnlichen Vorrichtungen haupt-   schlich deshalb nicht erreicht, weil dort der Anker des Elektromagneten stets direkt mit dem die Drehung des Zeigers bedingenden   Schalthalcn   verbunden ist. In der vorliegenden Anordnung dagegen wirkt der Anker des Elektromagneten wie ein Hammer auf einen frei auf demselben aufliegenden Schalthebel mit einstellbarem Gewichte, so dass die ganze Wucht des bei jedem Impuls erfolgenden Schlages nutzbar gemacht wird. 



   Die vorliegende Vorrichtung umfasst einerseits einen Mechanismus, welcher dem die   Zeiger treibonden   Motoren gestattet, bei jedem   Stromschluss   den auf den Anker des Elektromagneten wirkenden Stoss vollständig auszunutzen und die dadurch entstandene Arbeitsmenge während einer ganzen Minute auf den Zeiger wirken zu lassen, andererseits eine   Hommvorrichtung,   bestehend aus mehreren Klinken, welche ganz und gar verhindert, dass der Zeiger bei jedem Anstosse mehr als eine Minute vorrückt. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 ist ein Aufriss des   Mechanismus   von der   Rückseite, d. h.   der dem Zifferblatt entgegengesetzten Seite aus gesehen. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-B (Fig. 1) von links nach rechts gesehen. Fig. 3 ist eine Draufsicht der Fig. 1. a ist die Platte, an welcher das Zifferblatt b befestigt ist. c ist die Achse des Minutenzeigers, welche an dem einen Ende ein Sperrad d mit 60 schrägen und spitzen Zähnen, an dem anderen Ende ein Hemmrad e trägt, welches 
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 der Platte a gelenkig angebracht ist. Dieser Hebel trägt ein Gewicht i und eine Klinke h, welche durch eine Feder hl festgehalten wird und in die Zähne des Sperrades d eingreift.

   Die Bewegungen des   Triebhebels J'sind   durch die beiden Schrauben kl und   fr2   begrenzt, welche über und unter dem Hebel auf einem Lager l'angebracht sind. In seiner Normalstellung ruht der Hebel f auf der Schraube kl, einmal jede Minute wird er nun durch einen   Winkelhebel 1   in die Höhe gehoben, welcher an einem festen Punkte m drehbar angebracht ist, und dessen senkrechter Arm 11 den Anker eines Elektromagneten   n   bildet. Der   Anker   trägt ein verstellbares Gegengewicht 12 und am unteren Ende ein Stück 13, welches vom Elektromagneten   1J   angezogen wird.

   An einem festen Zapfen o ist ein   Hemm-   hebel   p   drehbar, angebracht, der durch ein Gewichte im Gleichgewicht gehalten wird, und der einen Zahn p2 trägt, welcher durch das Gewicht des langen Hebelarmes p in der Zahnung des Hemmrades e gehalten wird.   Der Hemmhobel p trägt   einen Arm p3, dessen regulierbare Schraube   q   auf   dem Triebhebel f steht, so dass   jedesmal, wenn der Elektromagnet M auf seinen Anker wirkt, der   Hommhobel p   zu gleicher Zeit empor- gehoben wird, wie der Triebhebel f. Der   Hebel f trägt   ein Widerlager fl, welches die Aufwärtsbewegung des Hebels p begrenzt.

   Um die heftigen Bewegungen des Hebels p zu verhindern, trägt das   Lager t-eine   Feder rl, deren freies Ende sich auf den Arm   p3   des genannten Hebels p stützt. s ist eine lose Klinke am festen Zapfen des Hebels p, welche in die Zahnung des Rades e eingreift.

   An dem Triebhebel f ist eine Stange t angebracht, welche die Klinke s   emporbebt,   jedesmal wenn der   Hebel l durch   die Armatur des Elektromagneten   11   in die   Höhe   gehoben wird.   ii,   ist eine Sicherheitsklinke, welche durch ihr 
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Der Mechanismus funktioniert folgendermassen ; Der Elektromagnet   11   ist mittels der Klemmschrauben z und eines in der Zeichnung nicht angegebenen Drahtes an die Leitung einer Hauptuhr beliebiger Art angeschlossen. Von dieser Hauptuhr erhält der Elektro magnet jede Minute einen Stromstoss, welcher die Anziehung des Ankers 11 bewirkt, wodurch der Triebhebel f emporgeschnellt wird.

   Zu gleicher Zeit wird vom Hebel f die   Klinke   s und der Hemmhebel p in die Höhe gehoben ; ersteres geschieht mittels der Stange t, welche mit ihrem oberen Ende an die   lilinke s stösst.   Der   Hemmhebel jp   wird mittels des Armes   j)   und der Schraube q, die auf dem Triebhebel f ruht, von demselben emporgehoben. In diesem Augenblicke   hört   der Stromstoss, der nur von kurzer Dauer ist, auf zu wirken. Der Anker l1 nimmt die in der Zeichnung angegebene Lage an und der 
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 und bewirkt dadurch die Drehung des Sperrades d um einen seiner Zähne, während der Zahn p2 des Hebels p und die Klinke a auf je einen Zahn des Rades e zu liegen kommen.

   Um jede   Möglichkeit auszuschliesscn, dass das Rad e im Augenblicke,   wo die Klinken p2 
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   äussere   Kraft auf den Zeiger wirkt, ist die Sicherheitsklinke v angebracht. Dieselbe ist am Zapfen r1 derart drehbar aufgehängt, dass das längere und demnach schwerere Ende derselben auf der dem Rade e entgegengesetzten Seite    ilber dem Stifte x des Triebhobels f   liegt, während das kürzere Ende sich über dem Rade e befindet. Ist nun der Anker l1 
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 dem Hebel f einen neuen Anstoss gibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Triebvorrichtung für grosse elektrische Nebenuhren, bei welcher ein Triebhebel frei auf dem Anker des Elektromagneten rubt, um dessen stossweise Bewegungen dadurch vollständig auszunutzen, dass bei jedem Stosse der Triebhebel emporgeworfen wird, um dann ruhig unter der Wirkung eines einstellbaren Gewichtes (i) zu sinken und die Drehung des Zeigers zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass der Triebhebel beim Aufwärtsfahren eine Klinke (s) aus der Verzahnung des Hemmrades (e) auslöst, einen Hemmhebel mit einer Klinke (p2) in die Höhe hebt und zu gleicher Zeit eine Sicherheitsklinke ( in die Verzahnung des Rades einschiebt, so dass während des Auftriebes des Triehhebels ( und der Ausschaltung der Klinken (s und p2)
    das Rad durch die Sicherheitsklinke (fizz festgehalten ist und durch keine auf die Zeiger wirkende äussere Kraft bewegt werden kann, wobei die Sicherheitsklinke (v) sich erst dann löst, wenn der Triebhebel unter der Ein- EMI2.5
AT25713D 1905-05-12 1905-05-12 Triebvorrichtung für große elektrische Nebenuhren. AT25713B (de)

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AT25713B true AT25713B (de) 1906-09-25

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