AT256476B - Treibpaste für Schwammgummi und Zellkunststoffe - Google Patents

Treibpaste für Schwammgummi und Zellkunststoffe

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AT256476B
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AT
Austria
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propellant
sponge rubber
cellular plastics
water
mixture
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AT337763A
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English (en)
Inventor
Bruno Ing Schmied
Johann Spies
Original Assignee
Semperit Ag
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  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
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Description


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  Treibpaste für Schwammgummi und Zellkunststoffe 
Das als Treibmittel bei der Herstellung von Schwammgummi und Moosgummi vielfach verwendete Ammonbikarbonat hat den Nachteil, dass es aus der Luft Wasser anzieht und schon bei gewöhnlicher Temperatur verdampft, so dass seine Zersetzung bereits beim Mischen und Spritzen sowie bei längerem Lagern der Mischung erfolgt. Dadurch wird seine Wirkung so eingeschränkt, dass oft ein Nachmischen notwendig wird, was wieder für die Beschaffenheit der Mischung schädlich ist. 



   Bikarbonate der Alkalimetalle sind zwar nicht so leicht zersetzlich, müssen aber in verhältnismässig grossen Mengen der Mischung zugesetzt werden, was schliesslich einen Überschuss an dem beim Erhitzen von Alkalibikarbonaten zurückbleibenden Alkalimetallkarbonaten ergibt, was sich mitunter nachteilig für das Fertigprodukt auswirkt. Durch Zusatz von Stearinsäure zum Natriumbikarbonat oder durch feinstes Vermahlen von Bikarbonat mit Öl im Verhältnis 50 : 50 hat man die   Wirksamkeit dieses Treibmit-   tels, verbessert, während gemäss dem Verfahren nach der österr. Patentschrift Nr. 162 916 durch Vermahlen von Alkalibikarbonaten, insbesondere Kaliumbikarbonat mit Torfmull oder Braunkohle, ein Treibmittel für Zellkautschuk oder Zellkunstharze von gesteigerter Treibwirkung erhalten wird.

   Nachdem aber Torf oder Braunkohle sehr lange mit den Alkalibikarbonaten vermahlen werden muss und auch die Farbe von Torf oder Braunkohle bei Zellkunststoffen mitunter nachteilig wirkt, wird erfindungsgemäss aus Alkalibikarbonat, gebranntem Gips und Wasser eine Treibpastehergestellt, welcheeine so verlängerte Abbindezeit besitzt, dass ein einwandfreies Einarbeiten der Treibpaste in Kautschuk oder Kunststoffmischungen möglich wird. 



   Während   gleiche Teile gebrannter Gips und Wasser   schon nach etwa 15 min abbinden, verzögert der Zusatz von Alkalibikarbonaten zum Wasser das Abbinden des Gipses derart, dass z. B. eine Mischung aus 3 Teilen Wasser, 3 Teilen Gips und 2 Teilen Natriumbikarbonat nach etwa 50 min abbindet, während die Abbindezeit einer Mischung aus gleichen Teilen Wasser, Gips und Natriumbikarbonat etwa   40min   beträgt. Eine weitere Verminderung des Gehaltes an Natriumbikarbonat ist zwar möglich, ergibt aber den Nachteil, dass die Treibkraft der Mischung vermindert und die Abbindezeit verkürzt ist. Es wird daher die Treibpaste vorteilhaft aus gleichen Teilen Gips, Natriumbikarbonat und Wasser hergestellt. 



   Bei der Herstellung von Moosgummiplatten, Profilen aus Formen oder Formartikeln im allgemeinen kommt die Treibpaste z. B. in einer Menge von etwa   3%   der Kautschukmischung zur Anwendung. 



  Selbstverständlich kann die erfindungsgemässe Treibmischung aber auch Mischungen zugesetzt werden, welche Polyvinylverbindungen, Polystyrol oder Polyäthylen oder Kunstkautschuk aller Art enthalten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Treibmischung für die Herstellung von Zellkautschuk oder Zellkunststoffen, welche Alkalibi- <Desc/Clms Page number 2> karbonate und feste Zusätze enthält, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Alkalibikarbonat, gebranntem Gips und Wasser besteht.
    2. Mischung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass sie aus gleichen Teilen Natriumbikarbonat, gebranntem Gips und Wasser besteht.
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