AT255601B - Electrischer Heizkörper und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Electrischer Heizkörper und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrischer Heizkörper und Verfahren zu seiner Herstellung EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> lagerung des Heizelementes in die Rippengipfel sehr schwierig ist. In einem mit zwei Pressstempeln ausgestatteten Werkzeug wird zuerst eine sehr dünne Schicht der keramischen Masse ausgepresst, welche die Rippengipfel bildet, in die, in der bereits beschriebenen Weise, das Heizelement eingelegt und eingepresst wird. Infolge dieses komplizierten Arbeitsvorganges bestand bisher wenig Aussicht, dass diese funktionell sehr günstige Lösung eines Strahlers zu einer Massenerzeugung führen wird. Ein Ziel der Erfindung ist es, den Wirkungsgrad der eingangs erwähnten elektrisch beheizten, mit vorspringenden Rippen versehenen keramischen Heizkörper weiter zu verbessern. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Rippen des Heizkörpers annähernd ein trapezförmiges Profil aufweisen und deren Höhe grösser als 5 mm ist, wobei der grösste Verhältniswert der Maximalbreite des Rippenfu- sses des fertigen Körpers zur Entfernung der Achse des Heizelementes vom Rippenfuss zwei beträgt und dass die gegenüberliegenden Wände zweier benachbarter Rippen einen Winkel zueinander bilden, der kleiner ist als 60 . Diese Ausbildung des Heizkörpers wird erreicht, dass der Wärmefluss von den Heizelementen in der Richtung zur Grundfläche, aus der die Rippen hervorragen, möglichst unterdrückt wird und da der maximale Anteil der vom Heizelement abgegebenen Wärme aus den Rippengipfeln ausgestrahlt wird, wobei auch eine Verbesserung der Richtwirkung des Heizkörpers festzustellen ist. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines wirtschaftlichen, besonders für die Massenerzeugung geeigneten Verfahrens zur Herstellung des vorstehend beschriebenen Heizkörpers. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rippen der aus einer porösen Masse hergestellten Form zuerst aus einer kleinen Menge keramischer Suspension geeigneter Zusammensetzung eine dünne Schicht gebildet wird, die den Rippengipfel des Heizkörpers darstellt, wobei diese Schicht gleichzeitig auch die Nut bildet, in welche das Heizelement eingelegt wird, worauf die in der mit einem Deckel verschlossenen Form enthaltene Luft durch einen weiteren Anteil der keramischen Suspension, mit dem die Form nachgefüllt wird, verdrängt wird, und dass beim Einlegen des elektrischen Heizkörpers die Rippenenden der aus einer porösen Masse hergestellten Form als Stützpunkte zum Auffangen des Heizelementes bei seiner Richtungsänderung dienen. Es findet dabei das an sich bekannte Giessverfahren von keramischen Gegenständen aus einer keramischen Suspension in poröse Formen, z. B. Gipsformen, Anwendung. Der Körper des Strahlers wird in einem unterbrochenen Arbeitszyklus hergestellt ; zuerst wird ein Vorguss gebildet, in den das Heizelement eingelegt wird, worauf durch Zugabe eines weiteren Anteiles der Suspension der restliche Teil des Heizkörpers gebildet wird. Dadurch, dass beim erfindungsgemässen Verfahren bei der Einbettung des elektrischen Heizelementes die erste dünne keramische Schicht in ein und derselben Form gebildet wird, wie das ganze Erzeugnis, entfällt die bei den bekannten Verfahren erforderliche Manipulation und das Übertragen des in einer separaten Form hergestellten Vorgussteiles in die definitive Form in der der eigentliche Strahler hergestellt wird. Das erfindungsgemässe Verfahren wird nunmehr an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Fig. 1-4 zeigen Schnitte durch die Form in verschiedenen Stadien des Herstellungsverfahrens. Fig. 1 zeigt den Unterteil der Form 1, die mit Rippen 2 und Nuten 3 versehen ist, welche zur Bildung des Bettes 4 für das Heizelement 5 (Fig. 2) dienen. Durch Eingiessen einer kleinen Menge keramischer Suspension in die Nuten 3 der Form 1 bildet sich nach einer teilweisen Entwässerung der Suspension eine sehr dünne Schicht keramischer Masse, die das Bett 4 des Heizelementes 5 darstellt. In die nicht ganz erstarrte Masse wird dann das Heizelement 5 eingelegt. Die Rippenenden 6 (Fig. 3) können zum Abstützen des Heizelementes 5 bei seiner Richtungsänderung dienen. Nach Einlegung des Heizelementes in den Unterteil der Form wird diese geschlossen, worauf die erforderliche Menge keramischer Suspension nachgegossen wird, die aus der Form Luft herausdrückt und das Heizelement einschliesst. Nachdem die Form mit der keramischen Masse zur Gänze gefüllt worden ist, ist das Heizelement 5, wie in Fig. 4 gezeigt ist, in der Masse 7 eingebettet. Nach Abtrennung der entwässerten, erstarrten keramischen Masse von der Form wand wird der Heizkörper aus der Form herausgenommen, geputzt, bezeichnet und gebrannt. Das Verfahren gemäss der Erfindung weist gegenüber den bereits bekannten Verfahren einige wesentliche voneile auf. Es entfallen die kostspieligen und komplizierten Metall-Presswerkzeuge und Pressen. Die in die Form eingebrachte Masse muss nicht mittels Wägung dosiert werden, wie dies bei einem Pressverfahren unbedingt erforderlich ist, denn die Form nimmt selbst nur die erforderliche Massenmenge aus der Suspension durch ihre Oberfläche auf. Durch Ausnutzung der Fürmrippen entfallen die zur Sicherung der vorgeschriebenen Entfernung des Heizelementes von der Rippenoberfläche benötigten Fixierungsmittel und Vorrichtungen. Es entfällt ebenfalls die Anwendung desjenigen Formenteiles, der dem ersten Präge-Stempel zur Nutbildung bei einem Pressverfahren entspricht.
Claims (1)
- PATENT ANSPRÜCHE : EMI3.1 deren Höhe grösser als 5 mm ist, wobei der grösste Verhältniswert der Maximalbreite des Rippenfusses des fertigen Körpers zur Entfernung der Achse des Heizelementes vom Rippenfuss zwei beträgt und dass die gegenüberliegenden Wände zweier benachbarter Rippen einen Winkel zueinander bilden, der kleiner ist als 600.2. Verfahren zur Herstellung eines elektrisch beheizten keramischen Heizkörpers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rippen der aus einer porösen Masse hergestellten Form zuerst aus einer kleinen Menge keramischer Suspension geeigneter Zusammensetzung eine dünne Schicht gebildet wird, die den Rippengipfel des Heizkörpers darstellt, wobei diese Schicht gleichzeitig auch die Nut bildet, in welche das Heizelement eingelegt wird, worauf die in der mit einem Deckel verschlossenen Form enthaltene Luft durch einen weiteren Anteil der keramischen Suspension, mit dem die Form nachgefüllt wird, verdrängt wird, und dass beim Einlegen des elektrischen Heizkörpers die Rippenenden der aus einer porösen Masse hergestellten Form als Stützpunkte zum Auffangen des Heizelementes bei seiner Richtungsänderung dienen.
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| AT798664A AT255601B (de) | 1964-09-17 | 1964-09-17 | Electrischer Heizkörper und Verfahren zu seiner Herstellung |
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| AT255601B true AT255601B (de) | 1967-07-10 |
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1964
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