AT254303B - Schalter mit freiauslösendem Schaltschloß - Google Patents

Schalter mit freiauslösendem Schaltschloß

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AT254303B
AT254303B AT534565A AT534565A AT254303B AT 254303 B AT254303 B AT 254303B AT 534565 A AT534565 A AT 534565A AT 534565 A AT534565 A AT 534565A AT 254303 B AT254303 B AT 254303B
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AT
Austria
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switch
cam disk
switching bridge
spring
contact
Prior art date
Application number
AT534565A
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English (en)
Inventor
Walter Ing Baeuml
Original Assignee
Elin Union Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/2409Electromagnetic mechanisms combined with an electromagnetic current limiting mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schalter mit freiauslösendem Schaltschloss 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 abKontaktdruckfeder bei Auftreten von Kurzschlüssen entspannt und so der Magnet bei entsprechend kleiner Gegenkraft in wesentlich kürzerer Zeit die   Schaltbrücke   abheben kann. Ausserdem wird durch diese Massnahmen das sogenannte "Pumpen" (Schliessen und Öffnen mit doppelter Netzfrequenz) unterbunden und dadurch vornehmlich bei niedrigen Kurzschlussströmen ein Verschweissen verhindert. 



   Fig. 1 stellt den Schalter im geschlossenen Zustand dar. Im Idealfall wird angestrebt, dass die Kraft der Feder 2 auf die Nockenscheibe 10 kein Drehmoment ausübt. In diesem Fall liegt die Normale im Berührungspunkt zwischen Topf 11 und Nocken 10 auf der Wirkungslinie der durch den   Mittel",   punkt der Achse 7 gehenden Federkraft. Praktisch aber genügt die Bedingung eines hinreichend kleinen Drehmomentes, also eines derart nahe der erwähnten Linie liegenden   Berührungspunktes,   dass bei voraussetzungsgemässer Federkraft durch den Verlauf der Tangente im   Berührungspunkt   und durch Reibung Selbsthemmung erzielbar ist. 



   Die   Schaltbrücke   1 ist um den Betrag des maximal zulässigen Kontaktabbrandes vom Schaltbrükkenträger 9 abgehoben. Tritt nun ein Kurzschluss auf, in Fig. 2-3 dargestellt, wird unter der Wirkung des Magnetes 3 über Hebel 4 und Stange 5 die Nockenscheibe 10 mittels ihrer schrägen Fläche 12 in Drehung versetzt. Nach dieser Beseitigung der Selbsthemmung wirkt bereits die Kraft der Kontaktdruckfeder 2 unterstützend und hilft die Nockenscheibe 10 mitzudrehen. Nach Durchlaufen des Weges d hat sich die Nockenscheibe 10 bereits zirka 900 bewegt und die Feder 2 konnte sich von a auf al entspannen. Erst dann hebt der Magnet 3 über Hebel 4 und Stange 5 die Schaltbrücke 1 um den Betrag c an. Fig. 4 zeigt das Federdiagramm der Feder 2. Die Kraft und Wegkennzeichen ohne Index beziehen sich auf die Verhältnisse vor dem Auslösen.

   Nach dem Auslösen (Verdrehen der Nockenscheibe und Entspannen der Feder) gilt die strichpunktierte Federcharakteristik. Fig. 5 zeigt die auf die Auslösestange 5 wirkende Kraft PA in Abhängigkeit des Weges. Die Kraft bis zum Punkt Pb'ist vorwiegend durch die Reibungsverhältnisse bestimmt. Man eisieht daraus sehr gut den Gewinn gegenüber der Kraft   Pb, Pc, die   ohne Verwendung der Nockenscheibe 10 herrschen würde. 



  Die Rückstellung der Nockenscheibe 10 erfolgt durch nun eintretendes Bewegen des   Schaltbrückenträ-   gers 9 in Aus-Richtung (in den Zeichnungen nach oben). Dies wird durch das Öffnen des Schaltschlosses 8 mittels des Magneten 3 erreicht. Hier unterstützt ebenfalls die entsprechend ausgebildete Nockenscheibe 10 die Kraft der als Druckfeder ausgebildeten Rückholfeder PR welche die Aufgabe hat, die   Wiedereinschaltbereitschaft   des Schaltschlosses herzustellen. 



   Wie bereits dargelegt, würde ohne Verwendung der Nockenscheibe 10 die auftretende Kraft Pb sein. Die Rückholfeder PR würde diesen Wert sogar im entspannten Zustand aufbringen müssen. Wie Fig. 6 zeigt, wäre der Wert für PR entsprechend hoch. Durch eine im Schalter befindliche Fläche 13, die als Anschlag wirkt (Fig. 1 und 2), wird die Nockenscheibe 10 wieder   ruckgedieht und spannt   die Feder 2 über den Federtopf 11, bis der Bestimmungspunkt wieder auf der Wirkungslinie der Kraft liegt. Damit ist auch die Rückholbewegung beendet. Der Kraftbedarf verläuft nach der angedeuteten 
 EMI2.1 
 mit PR'. 



   PATENTANSPRÜCHE : :
1. Schalter mit freiauslosendem Schaltschloss, insbesondere   Motorschutzschalter   bzw.   Leistungsschal-'   
 EMI2.2 
 (2) sich gegen eine im   Schaltbrtickenträger   (9) drehbeweglich gelagerte Nockenscheibe (10) in Einschaltstellung selbsthemmend abstützt und im   Schaltbrtickenträger   (9) eine vom   Auslösemagneten   (3) angetriebene Stange (5) geführt ist, welche die Nockenscheibe (10) vor dem Aufschlagen der Schaltbrücke   (1)   im Sinne einer teilweisen Entspannung der Kontaktdruckfeder (2) verdreht.

Claims (1)

  1. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Nockenscheibe (10) verdrehende Stange (5) gleichzeitig zum Aufschlagen der Schaltbrücke (1) dient.
    3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkungslinie der Kraft der Kontaktdruckfeder (2) durch die Achse (7) der Nockenscheibe (10) geht und die Kontaktdruckfeder (2) in einem gleichachsig mit der Stange (5) angeordneten, im Schaltbrückenträger (9) geführten Topf (11) liegt, der sich in Einschaltstellung in einem gleichfalls auf dieser Wirkungslinie liegenden Punkt an der Nockenscheibe (10) abstützt.
    4. Schalter nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Schaltergehäuse (14) ein Anschlag (13) vorgesehen ist, gegen den die im Sinne der Entlastung der Kontaktdruckfe- <Desc/Clms Page number 3> der (2) verdrehte Nockenscheibe (10) anliegt, noch ehe sich der Schaltbrückenträger (9) in seine Ausschaltstellung bewegt, wodurch bei dieser nach Lösen des Schaltschlosses (8) erfolgenden Bewegung der erwähnte Anschlag (13) die Rückdrehung der Nockenscheibe (10) zur Wiederherstellung der für den Einschaltvorgang erforderlichen Relativlage zwischen Schaltbrttckenträger (9) und dem die Kontaktdruckfe- der (2) enthaltenden Topf (11) bewirkt.
AT534565A 1965-06-14 1965-06-14 Schalter mit freiauslösendem Schaltschloß AT254303B (de)

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