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Photographische Kamera mit elektronischer sowie beleuchtungsabhängig steuerbarer Zeitbildungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kamera, deren Verschluss eine elektronische, mittels eines Photowiderstandes beleuchtungsabhängig steuerbare Zeitbildungseinrichtung aufweist, und dessen Antrieb in einer der Offenstellung des Verschlusses entsprechenden Lage während einer durch die Zeitbildungseinrichtungbe- stimmten Zeitdauer mittels einer elektromagnetisch betätigbaren Sperre blockiert wird.
Die Erfindung geht aus von der Erkenntnis, dass ein sehr wichtiges Kriterium für die Güte eines Bildes dessen Schärfe bzw. Bewegungsschärfe ist. Wie bekannt, können Aufnahmen aus der Hand im allgemeinen nicht mit einer längeren Belichtungszeit als 1/30 sec gemacht werden, ohne dass Gefahr besteht, dass durch unruhige Handhaltung bzw. Verwackelung die Bildschärfe leidet. Wichtig ist ferner die Feststellung, dass ein unscharfes Bild meist immer als unbrauchbar bezeichnet, ein Bild mit einer innerhalb gewisser Grenzen liegenden Unterbelichtung hingegen immer noch als akzeptabel angesehen wird. Weiterhin ist von Bedeutung, dass sowohl Schwarz-Weiss-Filme als auch Farbfilme heute einen ansehnlichen Belichtungsspielraum haben, d. h., dass auch bei in gewissen Grenzen liegender Unter- oder Überbelichtung des Negativs ein gutes Bild kopierbar ist.
Der Belichtungsspielraum bei Schwarz-Weiss-Filmen beträgt bis zu zwei Blenden-bzw. Belichtungszeitstufen, während er bei Farbfilmen bis zu einer Stufe heranreicht. Hieraus ergibt sich, dass mit einer kürzeren Belichtungszeit als sie die elektronische Zeitbildungseinrichtung auf Grund einer vorliegenden niedrigen Beleuchtungsstärke bilden würde, durchaus noch gute Aufnahmen erzielbar sind, die darüber hinaus den Vorteil besitzen, dass sie eine zufriedenstellende Bildschärfe aufweisen.
Ausgehend von dieser Erkenntnis liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, in einer Kamera der eingangs erwähnten Gattung Vorsorge dafür zu treffen, dass die Kamera auf keinen Fall eine längere, d. h. eine über einem bestimmten Belichtungszeitgrenzwert liegende Belichtungszeit liefert, u. zw. auch dann nicht, wenn die im Augenblick der Durchführung der Aufnahme vorliegenden Beleuchtungsverhältnisse zwangsläufig zu einer längeren Belichtungszeit führen müssten.
Dieses Problem wird erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch gelöst, dass der beleuchtungsabhängig gesteuerten Zeitbildungseinrichtung eine auf einen bestimmten Belichtungszeitgrenzwert einstellbare Kippschaltung zugeordnet ist, welche die elektromagnetische Sperre löst, wenn die Zeitbildungseinrichtung auf Grund der vorherrschenden Beleuchtungsverhältnisse eine über dem Grenzwert liegende Belichtungszeitliefert. Auf diese Weise ist eine Kamera geschaffen worden, die in jedem Fall bei Durchführung von Aufnahmen aus der Hand ohne Zutun des Photographierenden der Bildschärfe den Vorzug gibt, wobei in selbsttätiger Weise die beleuchtungsabhängig steuerbare Zeitbildungseinrichtung daran gehindert wird, Belichtungszeiten zu bilden, die der Bildschärfe abträglich sind.
Somit kann es auch bei Durchführung von Aufnahmen aus der Hand nicht mehr vorkommen, dass im Ergebnis Bilder mit mangelhafter Bildschärfe zustande kommen.
Eine sowohl in baulicher als auch in schaltungstechnischer Hinsicht besonders einfache und vorteilhafte Anordnung lässt sich erfindungsgemäss dadurch erzielen, dass die auf den bestimmten Belichtungzeitgrenzwert einstellbare Kippschaltung eine aus Transistor und RC-Gliedern bestehende Steuerstufe umfasst, dieder Steuerstufeder beleuchtungsabhängig arbeitenden Zeitbildungseinrichtung parallel geschaltet
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ist. Zweckmässig weist hiebei die Steuerstufe der auf den bestimmten Belichtungszeitgrenzwert einstell- baren Kippschaltung einen die Aufladung eines Kondensators einleitenden Schalter auf, der zugleich mit einem die gleiche Funktion ausübenden Schalter der beleuchtungsabhängig gesteuerten Zeitbildungseinrichtung betätigt wird.
Um ein Höchstmass an Funktionssicherheit zu erreichen, wird erfindungsgemäss ferner vorgeschlagen, dass die in den beiden Steuerstufen die Aufladung der Kondensatoren einleitenden Schalter durch einen ausgelösten Teil des Verschlussantriebsmechanismus, beispielsweise durch den Verschlussblätterantriebs- ring, betätigt werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulichen. Fig. l zeigt die teilweise Darstellung eines Objektivverschlusses in Gespanntlage, dessen der Hin- und Herbewegung der Verschlussblätter dienender Antriebsmechanismus mit einer zeitabhängig sowie elektromagnetisch betätigbaren Sperreinrichtung zusammenarbeitet. Fig. 2 veranschaulicht das Schaltbild einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung sowie einer dieser parallel geschalteten weiteren Kippschaltung.
Mit 1 ist in den Zeichnungen die üblicherweise drehbar in einer Grundplatte gelagerte Welle und mit 2 die Antriebsscheibe des Verschlussantriebsmechanismus bezeichnet. Die Antriebsscheibe 2 steht unter der Wirkung einer auf der Welle 1 angeordneten Antriebsfeder 3, welche auf letztere stets ein im Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment ausübt. Um die Antriebsscheibe 2 in der in Fig. 1 veranschaulichten Gespanntlage zu halten, ist ein schwenkbar gelagerter, unter Federwirkung stehender Hebel 4 vorgesehen. Dieser Hebel arbeitet einenends mit einem Vorsprung 2a der Antriebsscheibe 2 und andernends mit einem Auslösehebel 5 zusammen, der durch den in dieser Darstellung lediglich mit gestrichelten Linien angedeuteten Auslösestössel 6 der Kamera betätigbar ist.
Ausserdem ist der Hebel 5, der unter dem Einfluss einer an ihm angreifenden Windungsfeder 7 steht, zusammen mit einem weiteren Hebel 8 auf einer Achse 9 drehbar gelagert. Mittels eines abgebogenen Lappens 8a kommt der Hebel 8 unter der Wirkung einer Windungsfeder 10 am Auslösehebel 5 zur Anlage. Beide Federn 7 und 10 üben auf die Hebel 5 und 8 ein im Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment aus, welches von einem im Bewegungsbereich des Auslösehebels 5 angeordneten Endanschlag 11 aufgenommen wird. Aus den Zeichnungen ist weiter ersichtlich, dass der Antriebsmechanismus für die schwenkbar gelagerten Verschlussblätter 12, von denen die Zeichnungen nur eines zu erkennengeben, als Kurbelantrieb ausgebildet ist, wobei der Sektorenring 13 in an sich bekannter Weise vermittels einer Treibklinke 14 mit der Antriebsscheibe 2 in wirkungsmässiger Verbindung steht.
Dervorbeschriebene Verschlussantriebsmechanismus arbeitet mit einer elektronisch gesteuerten Zeitbildungseinrichtung zusammen, deren Schaltschema in Fig. 2 näher veranschaulicht ist. Diese Enrich- tungdientder Steuerung einer nachstehend im einzelnen noch näher erläuterten Sperreinrichtung, welche den Verschlussantriebsmechanismus in Offenstellung der Verschlussblättér 12 über eine längere oder kürzere Zeitspanne blockiert. Was die Sperreinrichtung im einzelnen anbetrifft, so kann diese beispielsweise einen auf einem ortsfesten Stift 15 drehbar gelagerten Ankerhebel 16 aufweisen, der einenends eine federnd abgestützte Lasche 17 trägt und andernends über eine gelenkig angeschlossene Kupplungsstange 18 mit dem Anker 19 eines Elektromagneten M verbunden ist.
Dem Ankerhebel 16 wieder ist ein ortsfest gelagerter, zweiarmiger sowie in sich abgewinkelter Fanghebel 20 zugeordnet, dessen einer Hebelarm 20a mit einem Ansatz 16a des Ankerhebels 16 und dessen anderer Arm 20b mit dem Lappen 2b der Antriebsscheibe 2 zusammenwirkt. Dies in der Weise, dass der Lappen bei Erreichen der Offenstellung der Verschlussblätter 12 auf den Hebelarm 20b auftrifft, worauf die Scheibe 2 für die Dauer des später noch näher erläuterten Funktionsablaufes der Zeitbildungseinrich- tung blockiert wird. Zufolge der in Fig. 1 gezeigten Gespanntlage des Verschlusses kommt der Anker 19 durch das Zusammenwirken der Antriebsscheibe 2 mit dem Ankerhebel 16 am Elektromagnet M zur Anlage, wobei eine am Ankerhebel angreifende Rückstellfeder 21 unter erhöhte Spannung gesetzt wird.
Mittels dieser Feder wieder wird, sobald der Elektromagnet M stromlos geworden ist, der Ankerhebel 16 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Damit verliert der Fanghebel 20 seine Abstützung am Ankerhebel 16, so. dass die Antriebsscheibe 2 diesen Hebel im Gegenuhrzeigersinn drehen und somit die Ablaufbewegung fortsetzen sowie den Verschluss wieder schliessen kann.
Aus Fig. 1 ist ferner ersichtlich, dass dem Auslösemechanismus ein unter der Wirkung einer Feder 23 am Hebel 8 zur Anlage kommender Betätigungshebel 24 zugeordnet ist, der auf einem ortsfesten Zapfen 25 sitzt und der Beeinflussung eines synchron mit der Auslösung des Verschlussantriebsmechanisrnus betätigbaren, im wesentlichen aus einer Blattfeder und einem ortsfesten Stift bestehenden Kontaktschalters Sl dient. Zweck dieses Schalters ist es, beim Auslösevorgang der Kamera den Stromkreis der
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Spannungsquelle 26 (Fig. 2) einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung zu schliessen.
Wie das in Fig. 2 veranschaulichte Schaltschema weiter zu erkennen gibt, besteht die zweckmässig als Kippschaltung ausgebildete elektronische Zeitbildungseinrichtung im wesentlichen aus einem Kondensator Cl, ferner einem seinen ohmschen Widerstandswert in Abhängigkeit von den Beleuchtungsverhältnissen ändernden Photowiderstand F, einem Steuertransistor T. sowie einem weiteren, dem Elektromagnet M vorgeschalteten Transistor Ta.
In einem besonderen Stromkreis ist ein weiterer Kontaktschalter S angeordnet, der, wie in Fig. 1 veranschaulicht, aus zwei Blattfedern gebildet sein kann und durch einen am Sektorenring 13 angeordneten Stift 13a in Gespanntlage des Verschlussblätterantriebsmechanis- mus so lange in Schliessstellung gehalten wird, bis der Sektorenring zum Zwecke der Überführung der Verschlussblätter in Offenstellung die Ausgangslage verlässt.
Gemäss Schaltbild nach Fig. 2 ist der vorbeschriebenen elektronischen Zeitbildungseinrichtung eine auf einen bestimmten Belichtungszeitgrenzwert einstellbare Kippschaltung zugeordnet, deren Zweck darin besteht, die mit dem Antriebsmechanismus zusammenarbeitende elektromagnetische Sperreinrichtung zu lösen, wenn die Zeitbildungseinrichtung auf Grund der vorherrschenden Beleuchtungsverhältnisse eine Belichtungszeit liefern würde, die über dem Grenzwert liegt, auf den die Kippschaltung eingestellt ist.
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ebenso wie der Schalter S der elektronischen Zeitbildungseinrichtung aus zwei Blattfedern gebildet sein kann und mit dem Sektorenring 13 zusammenarbeitet.
Auf diesem ist ein Stift 13b vorgesehen,
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stellbare Kippschaltung anbetrifft, so ist vorgesehen, dass deren aus dem Transistor Ts und den RCGliedern gebildete Steuerstufe der aus analogen Elementenbestehenden Steuerstufe der beleuchtungsabhängig arbeitenden Zeitbildungseinrichtung parallel geschaltet ist, so dass beide Kondensatoren Cl und C2 mit Beginn der Ablaufbewegung des Sektorenringes 13, also beide Kondensatoren vom gleichen Zeitpunkt an aufgeladen werden. Für die Dauer der Ladung des Kondensators Cl ist der Photowiderstand F bestimmend, während für die Ladezeit des Kondensators C2 der ohmsche Widerstand des einstellbaren Widerstandes R2 ausschlaggebend ist.
Wie bereits angedeutet, kann der dem Kondensator C2 zugeordnete Widerstand R so bemessen bzw. so einstellbar ausgebildet sein, dass der Transistor T nach einem Zeitintervall von z. B. 1/30 sec Strom zieht. Dieser Fall tritt ein, wenn so ungünstige Beleuchtungsverhältnisse vorliegen, dass die elektronische Zeitbildungseinrichtung eine längere als die vorgenannte Zeit bilden würde.
Sind die Beleuchtungsverhältnisse hingegen so günstig, dass der ohmsche Wider- standswert des Photowiderstandes F niedriger als derjenige des Widerstandes R 2 ist, so wird der Transistor T der beleuchtungsabhängig gesteuerten RC-Glieder früher als der Transistor T Strom ziehen und damit nach erfolgter Aufladung des Kondensators C die Rückkoppelung auf den dem Elektromagneten M vorgeschalteten Transistor T 2 veranlassen.
Die Arbeitsweise der veranschaulichten elektromagnetisch gesteuerten Verschlussanordnung ist im einzelnen wie folgt :
Wird bei dem vorbeschriebenen. mit einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung ausgerüsteten Verschluss der Auslösehebel 5 betätigt, so wird gleichzeitig mit der Freigabe der Antriebsscheibe 2 der Kontaktschalter S geschlossen, ferner durch die Öffnungsbewegung des Sektorenringes 13 die beiden Kontaktschalter SundS geöffnet. Infolgedessen wird der Transistor T 2 stromleitend, die beiden Transistoren T, und Ta hingegen gesperrt.
Der Stromfluss durch T erregt den Elektromagnet M, der damit die dem Antriebsmechanismus der Verschlussblätter 12 zugeordnete Sperreinrichtung, d. h. den Sperrhebel 16 in Sperrlage hält, was zur Folge hat, dass die Antriebsscheibe 2, nachdem die Verschlussblätter 12 die Offenstellung erreicht haben, abgefangen wird, u.zw. dadurch, dass der Lappen 2b auf den Fanghebel 20 der Sperreinrichtung auftrifft. Während der Kondensator Cl der
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Zeitbildungseinrichtung durch die Spannungsque11ePhotowiderstand aufgeladen wird, erfolgt die Aufladung des Kondensators C2 über den Widerstand R.
Abhängig von dem jeweiligen ohmschen Widerstandswert der beiden, den Kondensatoren Cl und C2 vorgeschalteten Widerstände F und R2 2 wird die Aufladung eines der beiden Kondensatoren früher als die des andern beendet sein, sofern beide R-Glieder nicht zufälligerweise den gleichen ohmschen Widerstandswert aufweisen.
Angenommen die vorherrschenden Beleuchtungsverhältnisse sind derart günstig, dass der von der Beleuchtungsstärke abhängige ohmsche Widerstandswert des Photowiderstandes F geringer ist als der-
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jenige des Widerstandes R2 der Kippschaltung, so wird zuerst das Potential der Basis des Transistors Tl soweit angestiegen sein, dass dieser stromleitend wird. Sodann bewirkt die Rückkoppelung auf T,, dass der Strom durch Tl lawinenartig anwächst, während der Strom durch T auf Null absinkt. Infolgedessen wird der Elektromagnet M stromlos, was zur Folge hat, dass dessen Magnetfeld zusammenbricht und damit letztlich die dem Antriebsmechanismus zugeordnete Sperreinrichtung ausser Wirkung gesetzt wird.
Hiebei weicht der Sperrhebel 16 unter dem Einfluss der Rückstellfeder 21 mit Bezug auf Fig. 1 nach oben aus, wodurch der Fanghebel 20 seine Abstützung verliert und somit den Antriebsmechanismus zur weiteren Ablaufbewegung, d. h. zur Überführung der Verschlussblätter 12 in die Schliessstellung freigibt.
Anders als vorstehend angenommen können die Beleuchtungsverhältnisse so schlecht sein, dass die elektronische Zeitbildungseinrichtung auf Grund des sich hiebei einstellenden relativ hohen ohmschen Widerstandswertes im Photowiderstand F zu einer Belichtungszeit führen würde, die über dem Belichtungszeitgrenzwert von beispielsweise 1/30 sec liegt. Dieser Fall kann indessen nicht eintreten, da der Kondensator C2 der Steuerstufe der Kippschaltung, die der Steuerstufe der elektronischen Zeitbildungseinrichtung parallel geschaltet ist, auf Grund der Funktion des auf den Belichtungszeitwert von 1/30 sec abgestimmten Widerstandes R nach diesem Zeitintervall aufgeladen und damit das Potential der Basis von T3 soweit angestiegen ist, dass dieser stromleitend wird.
Dieser Transistor veranlasst nun die Rückkoppelung auf Tu, wodurch der Strom durch T3 lawinenartig anwächst, während der Strom durch T auf Null absinkt, was wieder zur Folge hat, dass der Elektromagnet M stromlos und damit die Sperrung des Verschlussblätterantriebsmechanismus aufgehoben wird.
Mit vorstehender Einrichtung ist es somit möglich, zu verhindern, dass die elektronische Zeitbildungseinrichtung Belichtungszeiten bildet, die auf Grund ihrer Dauer der Bildschärfe abträglich sein würden.
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laubt, sich vor Durchführung einer Aufnahme Kenntnis davon zu vermitteln, ob auf Grund der vorherr- schendenBeleuchtungsverhältnisseeineBelichtungszeit gebildet wird, die, bezogen auf einen bestimmten Belichtungszeitgrenzwert, von beispielsweise 1/30 sec, unter oder über diesem Zeitwert liegt, so dürfte damit in bezug auf Bedienungskomfort und Bedienungssicherheit das Optimum erreicht sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Photographische Kamera, deren Verschluss eine elektronische, mittels eines Photowiderstandes beleuchtungsabhängig steuerbare Zeitbildungseinrichtung aufweist, und dessen Antrieb in einer der Offenstellung des Verschlusses entsprechenden Lage während einer durch die Zeitbildungseinrichtung bestimmten Zeitdauer mittels einer elektromagnetisch betätigbaren Sperre blockiert wird, dadurch gekenn-
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herrschenden Beleuchtungsverhältnisse eine über dem Grenzwert liegende Belichtungszeit liefert.