AT251029B - Einrichtung an einer Fahrschiene für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Einrichtung an einer Fahrschiene für Schienenfahrzeuge

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AT251029B
AT251029B AT707762A AT707762A AT251029B AT 251029 B AT251029 B AT 251029B AT 707762 A AT707762 A AT 707762A AT 707762 A AT707762 A AT 707762A AT 251029 B AT251029 B AT 251029B
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AT
Austria
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rail
running
brake
brake rails
magnetic circuit
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AT707762A
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English (en)
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Jakob Dr Ing Huber
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Jakob Dr Ing Huber
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  Einrichtung an einer Fahrschiene für Schienenfahrzeuge 
Das Patent Nr. 234143 betrifft eine Fahrschiene aus ferromagnetischem Material für Schienenfahr- zeuge, wobei die Schiene zwecks Beeinflussung des Fahrzeuges mittels elektrodynamischer Kräfte eine
Längsrille mit einem oder mehreren elektrischen Leitern enthält, den oder die Leiter von unten U-för- mig umfasst, und einen oben offenen magnetischen Kreis bildet, wobei zur Bildung dieses Kreises die
Schiene beiderseits der Lauffläche für die Fahrzeugräder und diese nach oben überragende Schenkel auf- weist. Durch diese Schenkel wird der durch den Leiterstrom im magnetischen Kreis erzeugte Magnetfluss zu den Radkränzen der Fahrzeugräder geleitet. Wegen der Toleranzen der Spurweite der Radsätze wird der magnetische Kreis durch die Radkränze meistens nur annähernd geschlossen.

   Dies führt zu Streuungen in der Grösse der bei einem bestimmten Strom ausgeübten elektrodynamischen Kräfte. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist gemäss Anspruch 2 des Patentes Nr. 234143 eine der beiden Fahrschienen eines Gleises quer zur Fahrrichtung beweglich gelagert. Diese bewegliche Lagerung erfordert einen verhältnismässig hohen konstruktiven Aufwand. Sie hat den Nachteil, dass der gewünschte Effekt nicht oder nur unvollkommen erreicht wird, wenn sich gleichzeitig Radsätze mit unterschiedlicher Spurweite auf dem betreffenden Schienenstück befinden. 



   Erfindungsgemäss kann bei einer Einrichtung nach dem Patent Nr. 234143 eine wesentliche Verbesserung beim Abbremsen von Schienenfahrzeugen dadurch erreicht werden, dass auf der Kopffläche mindestens eines der beiden nach oben über die Lauffläche hinausragenden Schenkel quer zur Schiene gleitend beweglich gelagerte, an sich bekannte ferromagnetische Bremsschienen angeordnet sind, welche durch die bei Erregung des magnetischen Kreises auftretenden Kräfte an die Kopffläche und bei Anwesenheit von Fahrzeugrädern seitlich an deren Radkränze anpressbar sind. Durch das Anpressen der Bremsschienen an die Radkränze wird erreicht, dass der magnetische Kreis vollständig geschlossen wird. Daher fliesst bei einer vorgegebenen magnetischen Erregung ein verstärkter magnetischer Fluss durch das betreffende Rad, was eine erhöhte elektrodynamische Bremskraft zur Folge hat.

   Ausserdem werden durch das Anpressen noch mechanische Bremskräfte ausgeübt. Dadurch kommt eine Erhöhung der Gesamtbremskraft zustande. Ausserdem ist es möglich, durch geeignete Dosierung der beiden Komponenten einen gewünschten Kraftverlauf in Funktion der Fahrgeschwindigkeit zu erreichen. Durch die gute Beweglichkeit der Bremsschienen sowie durch die Zusammenwirkung der elektrodynamischen und der mechanischen Kraftkomponente wird die Streuung der Bremskraft in Abhängigkeit vom Wagenmaterial merklich kleiner. 



   Gegenüber bekannten Wirbelstromgleisbremsen mit quer zur Schiene beweglichen Bremsschienen weist die vorgeschlagene Anordnung folgende Vorteile auf : Sie ist infolge der speziellen Art der Lagerung in Verbindung mit der besonderen Form der Fahrschiene nach dem Patent Nr. 234143 sehr einfach und robust im Aufbau sowie billig in der Herstellung. Sie kann auf einem normalen Schwellenoberbau ebenso leicht montiert werden wie eine   normaleFahrschiene. DieHalterung   der Bremsschienen erfolgt durch magnetische Kräfte, die infolge der lang durchgehenden Berührungsfläche zwischen den Bremsschienen und den Kopfflächen der Schenkel gross genug sind, um ein Gleiten der Bremsschienen in Längsrichtung zu 

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Claims (1)

  1. - 3PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung an einer Fahrschiene aus ferromagnetischem Material für Schienenfahrzeuge, wobei die Schiene zwecks Beeinflussung des Fahrzeuges mittels elektrodynamischer Kräfte eine Längsrille mit einem oder mehreren elektrischen Leitern enthält, den oder die Leiter von unten U-förmig umfasst und einen oben offenen magnetischen Kreis bildet, wobei zur Bildung dieses Kreises die Schiene beiderseits der Lauffläche für die Fahrzeugräder und diese nach oben überragende Schenkel aufweist, nach Patent Nr.
    234143, gekennzeichnet durch auf der Kopffläche mindestens eines dieser beiden Schenkel (5,6) quer zur Fahrschiene (1, 5,6) gleitend beweglich gelagerte, an sich bekannte ferromagnetische Bremsschienen (7, 8), welche durch die bei Erregung des magnetischen Kreises auftretenden Kräfte an die Kopffläche und bei Anwesenheit von Fahrzeugrädern (9) seitlich an deren Radkränze anpressbar sind.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsmöglichkeit der Bremsschienen (7,8) horizontal quer zur und von derSpurrilleweg durchFührungen (11,12) mit Endanschlägen begrenzt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschienen (7, 7', 8, 8') kürzer als die Bremsschiene (1) sind, und dass aufeinanderfolgende Bremsschienen (7, 7') an ihren Enden durch Gelenke (13,14) miteinander verbunden sind.
AT707762A 1961-09-28 1962-09-05 Einrichtung an einer Fahrschiene für Schienenfahrzeuge AT251029B (de)

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CH251029X 1961-09-28

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AT251029B true AT251029B (de) 1966-12-12

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