AT249553B - Auslösevorrichtung für eine Landmine - Google Patents

Auslösevorrichtung für eine Landmine

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AT249553B AT703264A AT703264A AT249553B AT 249553 B AT249553 B AT 249553B AT 703264 A AT703264 A AT 703264A AT 703264 A AT703264 A AT 703264A AT 249553 B AT249553 B AT 249553B
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Brind Anstalt Ind
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auslösevorrichtung für eine Landmine 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Schlagbolzen tragenden Teil ein TeilTopfboden v2. 



   Auf   den Topfkörper   V ist eine   elastische Gummihülle   Y aufgesetzt, die mit einem Randwulst yl den Topfkörper V gegen den Deckel B abdichtet, der in seiner zentralen Ausnehmung b2 den oberen Teil des Topfkörpers V aufnimmt, so dass der Auslösekopf W aus dem Gehäuse hervorragt. 



   Auf den mit Aussengewinde versehenen Kragen b3 des Deckels B ist eine Sicherheitskappe G aufgeschraubt, die ein Innengewinde gl und einen Griffkranz g2 aufweist und den Auslösekopf W mit Spiel aufnimmt. 



   Wie ersichtlich, ist die beschriebene Mine luftdicht verschlossen und durch die Sicherheitskappe G gegen ein unbeabsichtigtes Auslösen gesichert. 



   Beim Verlegen der Mine wird die Sicherheitskappe G abgeschraubt, wodurch der Auslösekopf W freigegeben wird, wobei dieser aber durch die Gummihülle Y immer noch gegen Eindringen von Wasser geschützt bleibt. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Mine bzw. ihrer Auslösevorrichtung ist folgende : Wird auf den Auslösekopf   W ein Druck ausgeübt,   so wird sich   dieser-geführt durch die   Wand der Bohrung v6 des 

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Topfkörpers V - unter Zusammendrücken der Feder X nach unten verschieben. Am Ende des freien
Verschiebungsweges wirkt der Auslösekopf W auf den Kopf des zylindrischen Führungsbolzens v4 und belastet den Topfboden v2, wodurch die Stege v3 einer Belastung unterworfen werden. 



   Der Querschnitt der Stege v3 ist nur so bemessen, dass ein Zerreissen erst bei Belastung einem vor- gegebenen Druck erfolgt. Nach erfolgtem Zerreissen der Stege v3 wird der Topfboden v2 durch die gespannte Feder X getrieben, wodurch die Stahlspitze Z gegen die Zündkapsel N schlägt und die
Zündung bewirkt wird. 



   Die vom Topfboden v2 nach Zerreissen der Stege v3 erreichte Geschwindigkeit bleibt immer gleich, weil sie durch die Entspannung der Feder X bestimmt ist und nicht durch den Wert des auf den Auslösekopf ausgeübten Druckes. 



   Es ist zu beachten, dass die Stahlspitze mit grosser Genauigkeit genau auf die Zündstelle der Kapsel auftrifft, da der Topfboden v2 bei seiner Verschiebung durch den in die Bohrung des Auslösekopfes W ragendenFührungsbolzen v4 präzise geführt wird. Es ist ferner zu beachten, dass dank der beschriebenen Konstruktion die Kraft, bei welcher die Stege v3 reissen, mit hohem Genauigkeitsgrad vorgeschrieben werden kann. Da die Feder X nicht vorgespannt ist, wird eine vorzeitige Auslösung der Mine durch unsachgemässe Bedienung verhindert. Aus dem gleichen Grunde widersteht die Mine auch der Entminung durch Explosionen, da sie auf Druckwellen nicht anspricht. Infolge der vollständigen Abdichtung kann die Mine während unbegrenzter Zeitdauer im Wasser liegen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Auslösevorrichtung für eine Landmine, mit einem Auslösekopf, der bei Druckeinwirkung spannend auf einen zum Antrieb des Schlagbolzens dienenden Federteil wirkt, wobei der Schlagbolzen am Boden eines im wesentlichen   topfförmigen Führungskörpers   für den Auslösekopf befestigt ist und dieser Topfboden nur über Verbindungsteile mit vorgegebener Bruchlast mit dem bezüglich des Minengehäuses festgehaltenen, den Auslösekopf führenden Topfkörper in Verbindung steht, so dass der am Topfboden befestigte Schlagbolzen bei Überschreiten dieser Bruchlast von der Feder gegen die Zündladung gestossen wird, dadurch   gekennzeichnet,   dass der Topfboden (v2) auf der dem Schlagbolzen (Z) abgekehrten Seite einen zentralen Führungsbolzen (v4) aufweist, der in eine axiale Ausnehmung (wl)

   des Auslösekopfes (W) eingreift, wobei die zum Antrieb des Schlagbolzens (Z) dienende Feder als Schraubenfeder (X) ausgebildet ist und, den Führungsbolzen (v4) umschliessend, im Ruhezustand im wesentlichen spannungsfrei   zwi-   schen ringförmigen Stützflächen am Auslösekopf (W) und am Topfboden (v2) liegt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Topfboden (v2) durch in axialer Richtung verlaufende Stege (v3) mit vorgegebener Bruchlast mit dem Topfkörper (V) verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Auslösevorrichtung (D) tragende Gehäuseteil (C) eine den Topfboden (v2) mit geringem Spiel umschliessende axiale Ausnehmung (c4) zur Führung des Topfbodens (v2) längs seines Arbeitsweges aufweist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Topfkörper (V) eine den Auslösekopf (W) umschliessende Gummihülle (Y) festgeklemmt ist. EMI3.1 kel (B) des Minengehäuses eine zentrale Öffnung (b2) aufweist, durch die der Auslösekopf (W) aus dem Gehäuse (A, B) hervorragt, und dass diese Öffnung durch eine aufschraubbare, den Auslösekopf (W) mit Spiel aufnehmende Sicherheitskappe (G) verschliessbar ist.
AT703264A 1964-08-14 1964-08-14 Auslösevorrichtung für eine Landmine AT249553B (de)

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