DE1806476C - Verfahren zum Einbau eines Dichtungs ringes in einen Aufschlagzunder - Google Patents
Verfahren zum Einbau eines Dichtungs ringes in einen AufschlagzunderInfo
- Publication number
- DE1806476C DE1806476C DE1806476C DE 1806476 C DE1806476 C DE 1806476C DE 1806476 C DE1806476 C DE 1806476C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sealing ring
- striker
- hood
- diameter
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 title claims description 24
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 4
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 5
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 5
- 238000009527 percussion Methods 0.000 claims description 5
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 235000014277 Clidemia hirta Nutrition 0.000 description 1
- 239000004593 Epoxy Substances 0.000 description 1
- 241000069219 Henriettea Species 0.000 description 1
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229920000915 polyvinyl chloride Polymers 0.000 description 1
- 239000004800 polyvinyl chloride Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Description
Die Erfindung botrillt ein Verfahren zum Einbau
oinos Dichtungsringes in einen Aufschlagzünder für
Geschosse, in dessen Gehlluso ein Schlagstift hineinragt
und auf das eine Haube aufgeschraubt ist, die einen Schmelzkörper und den Dichtungsring gegen
das Gehäuse bzw. den Schlagstift drückt, wobei der Durchmesser des Dichtungsringes größer ist als der
Durchmesser der Gehüusebohrung und dieser wiederum größer ist als der Durchmesser eines Bundes des
Schlagsliftes und wobei der Schlagstift durch den Schmelzkörper und den Dichtungsring festgelegt
wird.
Der Zusammenbau eines derartigen Aufschlagzünders bereitet wegen der vielen Toleranzen der
zusammengehörigen Einzelteile Schwierigkeiten. Bei einem Zünder, wie er z. B. in der deutschen Patentschrift
1 071 541 beschrieben ist, liegt die Dichtungsscheibe an der Stirnfläche des Zündergehäuses an.
Diese Anordnung zum Abdichten des Zündcrgehäuses ist nur möglich, wenn der Zündstift mit der Stirn- ao
fluche des Zündergehauses bündig ist, wie dies in Fig. 3 der deutschen Patentschrift 1071541 dargestellt
ist. Diese Forderung kann wegen der erforderlichen Toleranzen am Schlagstift, am Rotor und am
Gehäuse in der Praxis nicht eingehalten werden. Ist as
der Zündstift zu lang, so wird die Dichtungsscheibe nicht dichtend an der Stirnfläche des Gehäuses anliegen.
Ist aber der Zündstift zu kurz, dann kann ihn die Scheibe nicht gegen ein Verschieben nach vorn
sichern. Mit anderen Worten, liegt der Zündstift nicht an der Scheibe an, dann wackelt er, ragt der
Zündstift über die Stirnfläche des Gehäuses hinaus, dann hebt er sie an, und es wird keine Abdichtung
erzielt.
Falls der Ringspalt zwischen Bohrung des Gehäuses und Zündstift sehr eng ist, dann ist es nicht
möglich, in diesem Ringspalt eine Dichtung anzuordnen, wie dies z. B. bei dem Zünder gemäß der
deutschen Patentschrift 891 820 möglich ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren bezweckt die Vermeidung dieser Schwierigkeiten und erreicht dies
dadurch, daß der Dichtungsring auf den Bund des Schlagstiftes aufgelegt, beim Aufschrauben der
Haube festgedrückt und an seinem äußeren Durchmesser derart umgebogen wird, daß ein Teil des
Dichtungsringes in den Spalt zwischen der Haube und dem Bund hineingezogen wird, so daß der Dichtungsring
im eingebauten Zustand eine topf- bzw. U-fürmige Gestalt aufweist.
Ein Ausführungsbeispiel des Aufschlagzünders ist im folgenden an Hand der Zeichnung ausführlich
beschrieben, die einen Längsschnitt durch die Zünderspitzc eines Aufschlagzünders in vergrößertem
Maßstab zeigt.
Ein Schlagstift 28 ragt in eine zentrale Bohrung 30 einer Haube 29 hinein. Diese Haube 29 ist auf das
Gehäuse des Zünders aufgeschraubt. Der Schlagstift 28 weist einen flanschartigen, vorn mit einer Fase 32
versehenen Bund 31, dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung 30. Die vor diesem
Bund 31 befindliche Spitze des Schlagstiftes 28 wird durch einen zylindrischen Teil 33 und einen sich
nach vorn verjüngenden Kegelstumpf 34 gebildet, ' I ütztercr ragt in eine zentrale Bohrung 36 hinein,
ie Se in de die Haube 29 abschließenden Depke
3 nnucordnot ist. Die durch den Te 133 mulden
Keaelslumpf34 gebildete Schlagstiftspitze dient der
Sierüng eines auf der Stirnflache des Bundes 31
liegenden, aus Polyvinylchlorid oder aus alterungs.
beständigem Gummi bestehenderι Dichtungsringes 37
und eines ringförmigen Schmelzkörpers 39, der zwlsehen
diesem und der Decke 35 angeordnet ist und aus einem bei niedriger Temperatur schmelzenden
Metall besteht.
De- Dichtungsring 37 weist im eingebauten Zustand'eine
topf- bzw. U-förmige Gestalt auf, und die Dicke seines umgebogenen Teils 38, der zwischen
Bohrunii 30 und Bund 31 des Schlagstiftes 28 hineinract
ist vor dem Einbau größer als der Abstand zwischen Bohrung 30 und der Seitenfläche des Bundes
31 Bevor die Haube 29 aufgesetzt wird, ist der
Dic)ituncsring37eben, wie dies gestrichelt angedeutet
ist Der Dichtungsring 37 ist vor dem Einbau überall gleich dick und weist einen äußeren Durchmesser
auf, der größer ist als der Durchmesser der BoIu ung 30 ' Beim Aufsetzen der Haube 29 auf den Zünder
wird der über den Bund 31 hinausragende Teil 38 des Dichtungsringes 37 nach hinten gebogen. Der
Teil 38 wird dadurch unter elastischer Deformation zwischen die Wand der Bohrung 30 und die Seitenfläche
des Bundes31 geklemmt, d.h. elastisch zusammengedrückt,
so daß er Dichtungsdrücke auf diese Flächen ausübt.
Beim Transport und bei der Lagerung des Zünders verhindert der Dichtungsring 37, daß durch die vorn
offene Spitze der Haube 29 Wasser ins Zündinnere eindringen kann. Die Schraubenverbindungen des
Zünders, welche ebenfalls Leckstellen bilden können, werden durch bekannte, z. B. auf der Basis der
Epoxidharze aufgebaute Mittel abgedichtet.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Einbau eines Dichtungsringes in einen Aufschlagzünder für Geschosse, in dessen Gehäuse ein Schlagstift hineinragt und auf das eine Haube aufgeschraubt ist, die einen Schmelzkörper und den Dichtungsring gegen das Gehäuse bzw. den Schlagstift drückt, wobei der Durchmesser des Dichtungringes größer ist als der Durchmesser der Gehäusebohrung und dieser wiederum größer ist als der Durchmesser eines Bundes des Schlagstiftes und wobei der Schlagstift durch den Schmelzkörper und den Dichtungsring festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (37) auf den Bund (31) des Schlagstiftes (28) aufgelegt, beim Aufschrauben der Haube (29) festgedrückt und an seinem äußeren Durchmesser derart umgebogen wird, daß ein Teil (38) des Dichtungsringes in den Spalt zwischen der Haube und dem Bund hineingezogen wird, so daß der Dichtungsring im eingebauten Zustand eine topf- bzw. U-förmige Gestalt aufweist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2036897A1 (de) | Geschoß, z B Panzersprenggranate | |
| DE1482682C3 (de) | Anstichspundzapfen zur Entnahme von Flüssigkeit aus einem Behälter | |
| DE2746559B2 (de) | Gehäuse für eine Hohlsprengladung für Unterwassergebrauch und Verfahren zur Unterwasser-Sprengung | |
| DE1806476C (de) | Verfahren zum Einbau eines Dichtungs ringes in einen Aufschlagzunder | |
| DE2929590A1 (de) | Elektrisch betaetigbare vorrichtung zum ausloesen eines mechanischen schlagzuenders | |
| CH644447A5 (de) | Leuchtrakete mit zylindrischem behaelter. | |
| DE1806476A1 (de) | Aufschlagzuender fuer ein Geschoss und Verfahren zum Zusammenbau desselben | |
| DE1097324B (de) | Metallfreier Schlagbolzenzuender fuer Minen | |
| DE1958563A1 (de) | Betaetigungselement | |
| DE7338267U (de) | Verschlußvorrichtung | |
| DE2063380C3 (de) | Generator für seismische Impulse | |
| DE1036789B (de) | Gasdrucksprengvorrichtung fuer Kohle u. dgl. mit durch einen Verschlusskolben gesteuerten Gasauslassoeffnungen | |
| DE2361389A1 (de) | Schlagverzoegerungsvorrichtung, insbesondere zur verwendung bei zuendern | |
| CH378619A (de) | Flanschverbindung | |
| DE2457563B2 (de) | Sprenggeschoß mit einem Geschoßkörper | |
| DE219453C (de) | ||
| DE738429C (de) | Fluessigkeitsstandanzeiger | |
| DE646069C (de) | Verfahren zum gasdichten Verschliessen elektrischer Zeitzuender | |
| DE886855C (de) | Anschlussstueck fuer eine Alarmvorrichtung als Reifensicherung, insbesondere fuer Fahrzeuge | |
| AT356546B (de) | Abdichtung bei granaten | |
| DE1559643C3 (de) | Behälter zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder anderen fließfähigen Medien, insbesondere für Feuerlöscher | |
| DE1195623B (de) | Vorrichtung zum Durchschneiden der Ankertaue von Seeminen | |
| DE1148471B (de) | Zuender fuer Landminen | |
| DE325954C (de) | Wasserstrahlduese mit Reinigungsvorrichtung fuer Staubabsaugeapparate beim Gesteinbohren in Bergwerken | |
| DE1954863C (de) | Ventil zur Überwachung des Gasdruckes in gasdruckuberwachten Kabeln |