DE1806476C - Verfahren zum Einbau eines Dichtungs ringes in einen Aufschlagzunder - Google Patents

Verfahren zum Einbau eines Dichtungs ringes in einen Aufschlagzunder

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DE1806476C
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Germany
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sealing ring
striker
hood
diameter
housing
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Expired
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English (en)
Inventor
August Biaggi Louis Zurich Hager (Schweiz) B44f
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerhkon Buhrle A.G, Zurich (Schweiz)
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Description

Die Erfindung botrillt ein Verfahren zum Einbau oinos Dichtungsringes in einen Aufschlagzünder für Geschosse, in dessen Gehlluso ein Schlagstift hineinragt und auf das eine Haube aufgeschraubt ist, die einen Schmelzkörper und den Dichtungsring gegen das Gehäuse bzw. den Schlagstift drückt, wobei der Durchmesser des Dichtungsringes größer ist als der Durchmesser der Gehüusebohrung und dieser wiederum größer ist als der Durchmesser eines Bundes des Schlagsliftes und wobei der Schlagstift durch den Schmelzkörper und den Dichtungsring festgelegt wird.
Der Zusammenbau eines derartigen Aufschlagzünders bereitet wegen der vielen Toleranzen der zusammengehörigen Einzelteile Schwierigkeiten. Bei einem Zünder, wie er z. B. in der deutschen Patentschrift 1 071 541 beschrieben ist, liegt die Dichtungsscheibe an der Stirnfläche des Zündergehäuses an. Diese Anordnung zum Abdichten des Zündcrgehäuses ist nur möglich, wenn der Zündstift mit der Stirn- ao fluche des Zündergehauses bündig ist, wie dies in Fig. 3 der deutschen Patentschrift 1071541 dargestellt ist. Diese Forderung kann wegen der erforderlichen Toleranzen am Schlagstift, am Rotor und am Gehäuse in der Praxis nicht eingehalten werden. Ist as der Zündstift zu lang, so wird die Dichtungsscheibe nicht dichtend an der Stirnfläche des Gehäuses anliegen. Ist aber der Zündstift zu kurz, dann kann ihn die Scheibe nicht gegen ein Verschieben nach vorn sichern. Mit anderen Worten, liegt der Zündstift nicht an der Scheibe an, dann wackelt er, ragt der Zündstift über die Stirnfläche des Gehäuses hinaus, dann hebt er sie an, und es wird keine Abdichtung erzielt.
Falls der Ringspalt zwischen Bohrung des Gehäuses und Zündstift sehr eng ist, dann ist es nicht möglich, in diesem Ringspalt eine Dichtung anzuordnen, wie dies z. B. bei dem Zünder gemäß der deutschen Patentschrift 891 820 möglich ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren bezweckt die Vermeidung dieser Schwierigkeiten und erreicht dies dadurch, daß der Dichtungsring auf den Bund des Schlagstiftes aufgelegt, beim Aufschrauben der Haube festgedrückt und an seinem äußeren Durchmesser derart umgebogen wird, daß ein Teil des Dichtungsringes in den Spalt zwischen der Haube und dem Bund hineingezogen wird, so daß der Dichtungsring im eingebauten Zustand eine topf- bzw. U-fürmige Gestalt aufweist.
Ein Ausführungsbeispiel des Aufschlagzünders ist im folgenden an Hand der Zeichnung ausführlich beschrieben, die einen Längsschnitt durch die Zünderspitzc eines Aufschlagzünders in vergrößertem Maßstab zeigt.
Ein Schlagstift 28 ragt in eine zentrale Bohrung 30 einer Haube 29 hinein. Diese Haube 29 ist auf das Gehäuse des Zünders aufgeschraubt. Der Schlagstift 28 weist einen flanschartigen, vorn mit einer Fase 32 versehenen Bund 31, dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung 30. Die vor diesem Bund 31 befindliche Spitze des Schlagstiftes 28 wird durch einen zylindrischen Teil 33 und einen sich nach vorn verjüngenden Kegelstumpf 34 gebildet, ' I ütztercr ragt in eine zentrale Bohrung 36 hinein, ie Se in de die Haube 29 abschließenden Depke 3 nnucordnot ist. Die durch den Te 133 mulden Keaelslumpf34 gebildete Schlagstiftspitze dient der Sierüng eines auf der Stirnflache des Bundes 31 liegenden, aus Polyvinylchlorid oder aus alterungs. beständigem Gummi bestehenderι Dichtungsringes 37 und eines ringförmigen Schmelzkörpers 39, der zwlsehen diesem und der Decke 35 angeordnet ist und aus einem bei niedriger Temperatur schmelzenden Metall besteht.
De- Dichtungsring 37 weist im eingebauten Zustand'eine topf- bzw. U-förmige Gestalt auf, und die Dicke seines umgebogenen Teils 38, der zwischen Bohrunii 30 und Bund 31 des Schlagstiftes 28 hineinract ist vor dem Einbau größer als der Abstand zwischen Bohrung 30 und der Seitenfläche des Bundes 31 Bevor die Haube 29 aufgesetzt wird, ist der Dic)ituncsring37eben, wie dies gestrichelt angedeutet ist Der Dichtungsring 37 ist vor dem Einbau überall gleich dick und weist einen äußeren Durchmesser auf, der größer ist als der Durchmesser der BoIu ung 30 ' Beim Aufsetzen der Haube 29 auf den Zünder wird der über den Bund 31 hinausragende Teil 38 des Dichtungsringes 37 nach hinten gebogen. Der Teil 38 wird dadurch unter elastischer Deformation zwischen die Wand der Bohrung 30 und die Seitenfläche des Bundes31 geklemmt, d.h. elastisch zusammengedrückt, so daß er Dichtungsdrücke auf diese Flächen ausübt.
Beim Transport und bei der Lagerung des Zünders verhindert der Dichtungsring 37, daß durch die vorn offene Spitze der Haube 29 Wasser ins Zündinnere eindringen kann. Die Schraubenverbindungen des Zünders, welche ebenfalls Leckstellen bilden können, werden durch bekannte, z. B. auf der Basis der Epoxidharze aufgebaute Mittel abgedichtet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Einbau eines Dichtungsringes in einen Aufschlagzünder für Geschosse, in dessen Gehäuse ein Schlagstift hineinragt und auf das eine Haube aufgeschraubt ist, die einen Schmelzkörper und den Dichtungsring gegen das Gehäuse bzw. den Schlagstift drückt, wobei der Durchmesser des Dichtungringes größer ist als der Durchmesser der Gehäusebohrung und dieser wiederum größer ist als der Durchmesser eines Bundes des Schlagstiftes und wobei der Schlagstift durch den Schmelzkörper und den Dichtungsring festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (37) auf den Bund (31) des Schlagstiftes (28) aufgelegt, beim Aufschrauben der Haube (29) festgedrückt und an seinem äußeren Durchmesser derart umgebogen wird, daß ein Teil (38) des Dichtungsringes in den Spalt zwischen der Haube und dem Bund hineingezogen wird, so daß der Dichtungsring im eingebauten Zustand eine topf- bzw. U-förmige Gestalt aufweist.

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