AT249161B - Installationsselbstschalter - Google Patents
InstallationsselbstschalterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc
-
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- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/76—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid wherein arc-extinguishing gas is evolved from stationary parts; Selection of material therefor
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Description
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Installations s elbsts chalter
Die Bauteile eines Installationsselbstschalters, wie Schaltmechanismus, Auslöser und Kontaktsystem auf einem Träger anzuordnen und die Kontakte mit einer aufsetzbaren Lichtbogenkammer zu umgeben, die aus Keramik besteht, sind bekannt. Ein derartiger Aufbau eines Selbstschalters mit an einem Träger befestigten oder daran angeordneten Kontakten erlaubt die Gestaltung einer Lichtbogellkammer, die gegenüber den bekannten Ausführungen erhebliche Vorteile aufweist und Gegenstand der Erfindung ist.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Installationsselbstschalter mit einem Bauteile tragenden Träger.
Gemäss der Schweizer Patentschrift Nr. 281875 ist ein Selbstschalter mit einem Unterteil aus Isolierstoff bekanntgeworden, in dem die Lichtbogenkammer eingepresst ist, so dass die Lichtbogenkammer bis auf einen oberenAbschluss ausgebildet ist. Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass der Träger eine den unteren Teil einer Lichtbogenkammer bildendeAussparung aufweist, an die siCl1 ein oder mehrere aus Keramik bestehende, die Lichtbogenkammerseitenwände vervollständigende Teile anschliessen.
Vorteilhafterweise kann der im Lichtbogeneinwirkungsbereich liegende Teil des Trägers aus gasabgebendem Kunststoff bestehen oder mit solchem überzogen sein. Der durch den Träger gebildete Lichtbogenkammerteil kann bis zur Kontaktstelle reichen und die Kontakte eng umschliessen, damit bei gas-
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Selbstverständlich kann auch nur eine Wand des unteren Kammerteiles von dem Träger gebildet werden. Der die Lichtbogenkammer ergänzende Teil wird zweckmässigerweise aus Keramikplatten gebildet, die in Nuten am Träger und Gehäuse in engem Abstand gelagert sind.
Zur Verbesserung der Kühlwirkung auf den Lichtbogen kann erfindungsgemäss bei jeder Lichtbogenkammer mindestens eine der die Lichtbogenkammer vervollständigenden Keramikwand eine die Oberfläche vergrössernde Perforation od. dgl. aufweisen.
Um Überschläge durch die Perforation auf dahinter angeordnete Bauteile zu verhindern, kann die perforierte Keramikwand auf der Aussenseite abgedeckt sein. Diese Abdeckung kann in einer abdichtenden Folie bestehen oder von einem andern, vorzugsweise isolierenden, nachgiebigen Material gebildet werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen in den Fig. l - 6 dargestellt.
Die Fig. l zeigt einen Schnitt durch beide Kontaktstellen eines Stöpselautomaten. In Fig. 2 ist die Ansicht eines Schnittes in einer Kontaktebene bei herausgezogener Schaltkammerwand wiedergegeben.
Fig. 3 stellt die Kontaktbrücke dar. Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch beide Kontaktstellen eines Stöpselautomaten bei eingesetzter perforierterKammerwand. Fig. 5 stellt einen Schnitt in einer Kontaktebene A - A bei der Ausführung nach der Fig. 4 dar. In Fig. 6 ist ein Schnitt quer zur Längsachse des Stöpselautomaten nach Fig. 4 durch die Lichtbogenkammern geführt.
Die Ausführungsbeispiele stellen einen Installationsselbstschalter in Stöpselform dar, dessen Bauteile alle auf einem Träger 1 befestigt sind. So sitzt nach oben mittig der Schaltmechanismus 2 und auf der Gegenseite des Trägers 1 symmetrisch hiezu der magnetische Auslöser 3. Je ein Schaltkon-
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takt 4,5 ist beidseitig des Schaltmechanismus 2 in Aussparungen 6 am Träger 1 angeordnet.
Die äussere Wand 7 der Aussparung 6 umschliesst eng die Kontakte 4,5 und reicht bis in die Höhe der Kontaktgabe. Zwischen die innere Wand 8 der Aussparung 6 und den Kontakten 4,5 ist eine Lichtbogenkammerwand 9 gesteckt, die auf der Gegenseite in Nuten 10 am Deckel 11 des Auto- maten gehalten ist. Durch eine zweite eingesetzte Wand 12 oberhalb der Wand 7, die ebenfalls am
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dem Träger l gehalten ist, wird die Lichtbogenkammer vervollständigt.der Wand 7 mit solchem belegt, während die einsetzbaren Wände 9, 12 zweckmässigerweise gut kühlende Keramikplatten sind. Die Gasahgabe erfolgt unter der Einwirkung des Lichtbogens.
Da es nach unten kaum entweichen kann, treibt das Gas den Lichtbogen zwischen die gut kühlenden, in geringem
Abstand gehaltenen Keramikwände 9,12.
DerFestkontakt 4 ist im Träger 1 eingegossen. Die beweglichen Kontaktteile 5 beiderSchaltkontakte sind miteinander verbunden und sind zu einem U-förmigenKontaktbügel 13 vereinigt. Dieser ist in am Träger 1 vorgesehenen Zapfen 14 oder in daran vorgesehenen Nuten drehbar gelagert und so angeordnet, dass die U-Schenkel 16 parallel in geringem Abstand zum Festkontakt 4 liegen, so dass sich über den Lichtbogen eine enge, lange, den Lichtbogen blasende Stromschleife ergibt.
Bei der Ausführung nach den Fig. 4-6 sind die keramischen Lichtbogenwände aus je einer glat- ten 17,18 und einer profilierten 19,20 Keramikplatte gebildet, die in Nuten des Gehäuses 21 und des Deckels 11 gehalten sind. Parallel zu den perforierten Keramikwänden 19,20 verlaufen ausserhalb der Lichtbogenkammern Abdeckungen 23,24, die Überschläge des Lichtbogens durch die Löcher 25 der perforierten Keramik auf andere Schalterteile verhindern bzw. eine sichere Trennung des Lichtbogenraumes von dem übrigen Raum bewirken und zu diesem Zweck die Lichtbogenkammer gegen den übrigen Raum weitgehend abdichten. Zwischen der Abdeckung 23. 24 und der perforierten Kammerwand 19,20 ist für den Druckausgleich ein geringer Abstand 22 vorgesehen.
Nach der Bildung des Lichtbogens an der Kontaktstelle 26 läuft dieser durcn eine beschleunigende Blaswirkung sehr schnell auf die Kontakthörner 27,28 und streicht bei seinem Bestreben, sich nach oben hin über den ganzen Kammerraum auszudehnen, an den Löchern 25 der perforierten Keramikwände 19,20 vorbei und wird durch die kühlende Wirkung der so vergrösserten Keramikoberfläche bei gleichem Kammervolumen schneller zum Erlöschen gebracht, als bei ausschliesslich glatten Keramikwänden 17,18.
Selbstverständlich können an Stelle der Perforation beispielsweise auch die Oberfläche vergrössernde Sacklöcher auf der Innenseite der Keramikwand vorgesehen sein. Auch kann die Abdeckung ebenso aus einer dünnen beweglichen Folie wie einer starren, abdichtenden Wand bestehen. Die Folie kann auch auf Grund ihrer Nachgiebigkeit unmittelbar auf der Kammerwand anliegen.
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Claims (1)
- der im Lichtbogeneinwirkungsbereich liegende Teil (7) des Trägers (1) aus gasabgebendem Kunststoff besteht oder mit solchem überzogen ist.3. Installationsselbstschalter nachAnspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der un- EMI2.3 ramikplatten (9) bis auf den Grund der Aussparung reicht.6. Installationsselbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder Lichtbogenkammer mindestens eine der die Lichtbogenkammer vervollständigenden Keramikwand (9, 10) eine die Oberfläche vergrössernde Perforation (15) od. dgl. aufweist. EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> jeweils die vom Schaltmechanismus (2) angewendete Keramikwand (19,20) die Perforation (25) aufweist.8. Installationsselbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Keramikwand (7,9 bzw. 8,10) zur Halterung in Nuten des Gehäuses (11) und des Deckels (12) eingreift.9. Installationsselbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass hinter den perforierten Keramikwänden (19,20) eine Überschläge auf die übrigen Bauteile des Schalters hindernde Abdeckung (23,24) vorgesehen ist.10. Installationsselbstschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdekkung (23,24) aus einer die Lichtbogenkamrrer nach at--len abdichtenden Folie besteht.11. Installationsselbstschalter nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Abdeckung (23,24) und der Kammerwand (19,20) ein Abstand (22) gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
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