AT246308B - Kettenware für Filetvorhänge - Google Patents

Kettenware für Filetvorhänge

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AT246308B
AT246308B AT420963A AT420963A AT246308B AT 246308 B AT246308 B AT 246308B AT 420963 A AT420963 A AT 420963A AT 420963 A AT420963 A AT 420963A AT 246308 B AT246308 B AT 246308B
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yarns
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Description


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  Kettenware für Filetvorhänge 
Die Erfindung betrifft eine Kettenware für Filetvorhänge, in denen die Garne eines Garnsystems fransenartige Maschenstäbchen bilden, die in regelmässigen Abständen miteinander verbunden sind und wobei 
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    Masehenstäbchennannten Patentschriften beschriebenen Kettenware   sind die Maschenstäbchen durch ein zweites Garnsystem miteinander verbunden, das in   regelmässigen   Abständen in der Längsrichtung der Kettenware Schusslagen über mehr als eine Nadel und in den dazwischenliegenden Bereichen Schusslagen über eine Nadel bildet. 



   Die bekannte Kettenware der vorstehend angegebenen Art hat den Nachteil, dass das Garn zum Rutschen neigt. Infolgedessen wurden besondere Verfahren zur Herstellung einer Kettenware der vorstehend angegebenen Art vorgeschlagen, in der das Garn nicht rutscht. Ein derartiges Verfahren, das darin besteht, dass die beiden Garnsysteme Schusslagenin asymmetrischer Anordnung bildet, ist in der österr. 



  Patentschrift Nr. 202259 beschrieben. Die Wirkware nach der zuletzt genannten Veröffentlichung ist eine mit drei Legeschienen hergestellte Kettenware. In der angegebenen Weise kann keine Kettenware mittels   zweier Legeschienen hergestellt werden,   in der das Garn nicht rutscht, so dass der Bereich, in dem Filetware für Vorgänge hergestellt werden kann, sehr begrenzt ist. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer marquisetteähnlichen Kettenware, die von einem oder mehreren Kettenbäumen hergestellt werden kann, in der das Garn nicht zum Rutschen neigt und die eine ausgezeichnete Masshaltigkeit und jeden gewünschten Grad der Durchsichtigkeit hat. 



   Die Erfindung besteht darin, dass bei den Kettenwaren für Filetvorhänge der vorstehend angegebenen, bekannten Art die Verbindungen zwischen den Maschenstäbchen durch Fransenmaschen über zwei Nadeln gebildet sind. 



   In der erfindungsgemässen Kettenware rutscht das Garn auch dann nicht, wenn in der Ware keine Schusslagen vorhanden sind. Zur Erhöhung der Undurchsichtigkeit wird die erfindungsgemässe Kettenware jedoch vorzugsweise aus mehreren Garnsystemen hergestellt, wobei die Garne des zweiten Garnsystems und gegebenenfalls der weiteren Garnsysteme an den Stellen, an denen die Maschenstäbchen nicht miteinander verbunden sind, Schusslagen über einer Nadel bilden und an den Stellen, an denen die Maschenstäbchen miteinander verbunden sind, Schusslagen über mehr als einer Nadel bilden.

   Im allgemeinen hat die   erfindungsgemässe   Kettenware vorteilhafte Eigenschaften, wenn sie aus zwei Garnsystemen besteht, von denen das eine   erfindungsgemäss Maschenstäbchen   bildet, die an bestimmten Stellen miteinander verbunden sind, während das andere Schusslagen bildet. 



   Wie vorstehend erwähnt wurde, bilden die Garne dieses andern Garnsystems und etwaiger weiterer Garnsysteme an den Stellen, an denen die Maschenstäbchen nicht miteinander verbunden sind. Schusslagen über eine Nadel und an den Stellen, an denen die Maschenstäbchen miteinander verbunden sind, Schusslagen über mehr als einer Nadel. Da die Schusslagen über mehr als einer Nadel über jeder beliebi- 

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 gen Anzahl von Nadeln gebildet werden können, kann man die Dichte und daher auch das Gewicht pro
Flächeneinheit der Kettenware durch Veränderung der Anzahl dieser Nadeln beeinflussen. 



   Die erfindungsgemässen Kettenwaren werden vorzugsweise aus synthetischen Endlosfadengarnen her- gestellt, weil sich diese Garne besonders für eine Verarbeitung mit hoher Geschwindigkeit in geeigneten
Wirkmaschinen eignen und die bei weitem   vorteilhaftesten Kettenwaren gemässder Erfindung   ergeben. Die
Erfindung ist von besonderer Bedeutung für Kettenware für Filetvorhänge aus synthetischen Endlosfadengarnen, weil hier ein Rutschen der Maschen im allgemeinen sehr häufig vorkommt, während die erfin- dungsgemässe Kettenware von diesem Nachteil frei ist. 



   Die erfindungsgemässe Kettenware wird vorzugsweise aus Garnen hergestellt, die nur wenig oder gar nicht gezwirnt sind. Aus   derartigen Garnen hergestellte Kettenware   hat Vorteile, weil ein wenig gezwirn- tes Garn eine geringere Anzahl von Behandlungen erfordert als ein stark gezwirntes Garn und daher billiger ist. Die erfindungsgemässe Kettenware aus wenig oder gar nicht gezwirntem Garn hat eine höhere Steifig- keit und einen besseren Griff und daher bessere   Drapiereigenschaften,   was für ihre Verwendung als Filet- vorhänge äusserst wichtig ist. 



   Die Garne, aus denen die erfindungsgemässe Kettenware besteht, können matt, halbmatt oder glän- zend sein und können aus Fäden von rundem oder unrundem Querschnitt bestehen ; die Fäden können auch hohl sein. Man kann auch Kombinationen der genannten Garne verwenden. 



   Eine besonders   vorteilhafte Kettenware   erhält man durch Verwendung von Polyestergarnen, beispiels- weise aus Polyäthylenterephthalat. Derartige Kettenware wird daher bevorzugt. 



   Eine sehr befriedigende, bevorzugte Kettenware gemäss der Erfindung besteht aus zwei Garnsystemen   auswenig bezwirntenEndlosfadengarnen aus PolyäthylenterephthalatmiteinemTitervon   30 bis 100 Denier, wobei jedes Garn aus 10 bis 40 Fäden besteht, die Maschenstäbchen in Abständen von 2 bis 8 über einer
Nadel gebildeten Fransenmaschen miteinander verbunden sind und die Schusslagen an den Stellen, an denen die Maschenstäbchen miteinander verbunden sind, über einer Breite von 2 bis 5   Maschenstäbchen   gebildet sind. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch und sehr stark vergrössert ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Kettenware. 



   Die Garne 1 bilden fransenartige Maschenstäbchen. Die Zeichnung zeigt fünf nebeneinander angeordnete Maschenstäbchen   4 - 8.   Die aufeinanderfolgenden Maschen dieser Maschenstäbchen sind   mit 9 - 18   bezeichnet. In der Zeichnung sind einander benachbarte   Maschenstäbchen   dadurch miteinander verbunden, dass die Garne 1 Fransenmaschen 11, 14 und 17 über zwei Nadeln bilden. 



   In dem durch die Maschenstäbchen 7 und 8 gebildeten Teil der Zeichnung sind keine Schusslagen vorhanden. 



   In dem durch die   Maschenstäbchen     4 - 6   gebildeten Teil der Zeichnung sind Garne 2 vorhanden, die Schusslagen bilden. In den   Maschenstäbchen   4 und 5 ist ferner ein Garn 3 vorhanden, das Schusslagen bildet, die immer in der entgegengesetzten Richtung laufen wie die Garne 2. Die Garne 2 und 3   bilden Schusslagen   über   der Breite eines Maschenstäbchens,   mit Ausnahme jener Stellen, an denen das Garn eine Fransenmasche über zwei Nadeln bildet und die Schusslagen über der Breite von zwei Ma-   schenstäbchen   gebildet werden. 



   An den Stellen, an denen das Garn 1 eine Fransenmasche über zwei Nadeln bildet, können die Garne 2 und 3 Schusslagen über der Breite von mehr als zwei Maschenstäbchen bilden. 



   Ferner kann man die über zwei Nadeln gebildete Fransenmasche anstatt nach zwei auch nach vier über einer Nadel gebildeten Fransenmaschen bilden. 



   Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche nicht dargestellte Varianten möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kettenware für Filetvorhänge, in der die Game eines Garnsystems fransenartige Maschenstäbchen bilden, die in regelmässigen Abständen miteinander verbunden sind und wobei diese Maschenstäbchen an den Stellen, an denen sie nicht miteinander verbunden sind, durch Fransenmaschen über einer Nadel gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen zwischen den Maschenstäbchen durch Fransenmaschen über zwei Nadeln gebildet sind.
AT420963A 1962-05-25 1963-05-24 Kettenware für Filetvorhänge AT246308B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL278943 1962-05-25

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Publication Number Publication Date
AT246308B true AT246308B (de) 1966-04-12

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ID=19753851

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AT420963A AT246308B (de) 1962-05-25 1963-05-24 Kettenware für Filetvorhänge

Country Status (3)

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AT (1) AT246308B (de)
BE (1) BE619060A (de)
ES (1) ES288316A1 (de)

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Publication number Publication date
BE619060A (nl) 1962-10-15
ES288316A1 (es) 1963-12-01

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