AT24596B - Vorrichtung zum Durchschneiden von Minentauen. - Google Patents

Vorrichtung zum Durchschneiden von Minentauen.

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AT24596B
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  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum Durchschneiden von Minentauen. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Durchschneiden von Minentauen an Schiffen, durch welche die Verankerungstaue der in das Bereich des Schiffes gelangenden Auftriebsminen durchschnitten und gleichzeitig die abgeschnittenen, die Mine tragenden Taustücke erfasst und festgeklemmt werden. Zweckmässig wird hiebei durch Schluss eines elektrischen Stromkreises eine auf dem Schiffe, am besten im Maschinenraum, angeordnete Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt und das Abschneiden der Mine angezeigt
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung, und zwar ist sie in Fig. 1 in Ansicht, an der Vorderseite des Schiffes montiert dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht, während in den Fig. 3,4 und 5 die zugehörige Klemmvorrichtung im Querschnitt, in der Seitenansicht und in der Draufsicht dargestellt ist.

   Fig. 6 und 7 zeigen Einzelheiten. 



   An einer   Führungstango ; !   sind Arme 2 drechbar angeordnet, welche der Breite des 
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 mässig an eine Zahnstange 3 frei beweglich angelenkt und an einem durch Gegengewichte   ausbalancierten Schwimmer   4 aufgehängt, durch welchen dieselbe immer in der gleichen Wassertiefe erhalten wird. Die Zahnstange 3 ist in einem an der Vorderseite des Schiffskörpers drehbar angeordnetem   Führungskopfe   5 vertikal geführt und arbeitet mit einem Zahnrade 6 zusammen, welches von einem am Schiffe angeordneten Motor durch ent- 
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 Drehung versetzt wird, wodurch die Zahnstange gehoben werden kann. 



   Die Drehung des   Ftlhrungskopfes   der Zahnstange kann durch eine vom Motor angetriebene Schnecke J7 und ein auf der Drehachse desselben angeordnetes Schneckenrad bewirkt werden ; beim Nichtgebrauch der Vorrichtung wird der Führungsarm   1,   beispielsweise vermittelst eines Seiles 18, in der Pfeilrichtung (Fig. 1) um sein Gelenk aufgestellt und nach Hoben der Zahnstange der   Ftlhrungslcopf   derselben verdreht (strichpunktierte Stellung   Fig. 1), um so die   ganze Vorrichtung auf das Schiffsdeck bringen zu können. 



   In einer Fübrungsnut   19   der Stange 1 ist ein Schneidmesser   20   geführt, weichem eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird. Zn diesem Zwecke ist beispielsweise das eine Ende derselben verzahnt und im Eingriffe mit einem Zahnrade 21, welchem von einer auf derselben Achse sitzenden Kurbel 22 abwechselnd eine Vor- und Rückbewegung erteilt wird. Diese wird beispielsweise von einer vom Motor angetriebenen Riemenscheibe 23 abgeleitet, an deren Achse ein an der Kurbel angeordneter Lenker 24 angreift, welcher die letztere in schwingende Bewegung versetzt. 



   Am freien Ende der Führungsstange 1 ist ein Schlitz 25 angeordnet, über welchen 
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 Fihrungsstucken 28, 29 besteht, welche die Führung für unter Federwirkung oder dgl. stehende Klemmbacken 30, 31 bilden, welche durch Lenker 32, 33 miteinander verbunden sind, durch deren Verdrehung die Fodern zur Wirkung gelangen können und den Schluss der Hacken bezw. die   Festklemmung   des Seiles bewirken. Mit den Lenkern arbeitet ein mit dem einen Lenker fest verbundener Hebel 34 zusammen, durch dessen Vordrehung die   Klomm-     back (lu in   die   wirksame   Stellung zurückgebracht werden. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Das in das Bereich dos fahrenden Schiffes kommende Tau der Auftriebsmine wird   dnrch   die der Breite des Schiffes entsprechend eingestellten Fangarme 2 gegen den am inde des Führungsarmes 1 angeordneten Schlitz 25 geführt und tritt in denselben ein. 



  Nachdem die unter Foderwirkung stehende Backe sich selbsttätig   zurückbowegt   hat und demzufolge'das Tan hinter derselben gefangen ist, wird das durch die Vorwärtsbewegung des Schiffes in den Schlitz nach einwärts geführte Tau ein Knicken der an den Gleitbacken 40, 41 angeordneten Lenker 32, 33 bewirken und durch die nun zur Wirkung gelangenden Federn zwischen denselben eingeklemmt. Durch das sich ständig hin und her bewegende Messer wird das Seil längs der Gleitbacken 40,   41   so weit vorgeschoben, dass es zwischen den Klemmbacken 30, 31 festgeklemmt und an einer weiteren Vorwärtsbewegung 

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 gehindert, von dem Messer 20   durchschnitten wird.

   Nachdem   der die Klemmbacken tragende Führungsarm ausbalanciert ist, wird durch den AuUrieb der abgeschnittenen Mine ein Heben des Armes bis über den Wasserspiegel erfolgen, so dass die   M. iene leicht erfl1sst   und entfernt werden kann. 
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 klemmen zu können, sind die zusammenarbeitenden Flächen derselben mit Klauen bezw. 



  Nuten versehen, so dass ein Ineinandergreifen der Backen erfolgen kann, Durch den Schluss der, Klemmbacken kann der Schluss eines elektrischen Stromkreises hergestellt und eine an einem bestimmten Orte dos Schiffes angeordnete Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden, wodurch das Abschneiden bezw. das Erfassen der Mine gleich angezeigt wird. 



   Für den Fall, als das Schiff in das Bereich eines mehrere Minen verbindenden Leitungsdrahtes gelangen sollte, sind an den Enden der Arme 2 Seile oder Drähte 37 befestigt, welche in schiefer Richtung zum Wasserspiegel führen und an einem Schwimmer 38   angehängt   sind. Auf diese Weise wird eine schiefe Ebene gebildet, längs welcher der die Minen verbindende Leitungsdraht an die Wasseroberfläche geführt wird, wobei an den Aufhängestelle der Drähte am Schwimmer angeordnete Widerhaken 39 ein Abgleiten über den Schwimmer verhindern. Durch Schluss eines elektrischen Stromkreises oder auf mechanische Weise kann eine Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt und das Erfassen des Minendrahtes angezeigt werden. 



   Die Vorrichtung kann auch dazu verwendet werden, die zur Verhinderung der Hafeneinfahrt im Hafen horizontal gespannten Seile zu durchschneiden. Zu diesem Zwecke ist es nur notwendig, die   Fllhrungsstange   1 um ihre   Achse drehbar oder auswechselbar an-   zuordnen, so dass der das Seil aufnehmende Schlitz in die horizontale Lage gebracht werden kann und somit befähigt wird, llorizontale Seile zu erfassen. 
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1.

   Vorrichtung zum Durchschneiden von Minentauen u. dgl., gekennzeichnet durch die Anordnung zweier einstellbarer, schräg verlaufender Fangarme (2) an einer am Schiffskörper angeordneten, an ihrem freien Ende mit einem offenen Schlitz   (TM)   versehenen und 
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 Führungsstange (1), deren die Führung des   eingeführten   Minentanos bewirkender Schlitz durch eine dan   Eintritt dos Taues gestattende,   jedoch hinter demselben sich selbsttätig schliessende 
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 vorrichtung das abgeschnittene Taustück selbsttätig festklemmt.

Claims (1)

  1. 2. Für die Vorrichtung nach Anspruch 1 eine Klemmvorrichtung, gekennzeichnet durch zwei unter Federwirkung oder dgl. stehende, senkrecht zum Schlitze (25) geführte Klemmbacken (30, 31), deren zusammenarbeitende Flächen zweckmässig mit ineinandergreifenden Klauen bezw.
    Nuten versehen sind und welche durch das beim Fangen des Taues bewirkte Knicken von Lenkern (32, 33) oder dgl. gegebenenfalls unter Mithilfe von Federn in die wirksame Stellung bewegt werden. EMI2.5 weglich angelsnkt und gegebenenfalls überdies an einem Schwimmer aufgehängt ist, ersteres zum Zwecke, bei Nichtgebrauch der Vorrichtung dieselbe umlegen und auf dem Schiffsdeck lagern zu können. letzteres zum Zwecke, die Führungsstange stets in der gleichen Wassertiefe zu erhalten.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Enden der Fangarme (2) mit. telst Drähten (37) odcr dgl. ein Schwimmer angehängt ist, dessen Drähte eine schiefe Ebene für die in das Bereich des Schiffes kommenden quer liegenden Minenleitungen bilden, zum Zwecke, dieselben nach aufwärts an die Wassorobernäche zu führen und sodann gegebenenfalls auf mechanische oder elektrische Weise. eine Ainrm- yorricht : ang zu betätigen.
AT24596D 1904-10-15 1904-10-15 Vorrichtung zum Durchschneiden von Minentauen. AT24596B (de)

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