AT243120B - Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten - Google Patents

Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten

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AT243120B AT668463A AT668463A AT243120B AT 243120 B AT243120 B AT 243120B AT 668463 A AT668463 A AT 668463A AT 668463 A AT668463 A AT 668463A AT 243120 B AT243120 B AT 243120B
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Description


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  Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten 
 EMI1.1 
 

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 fuge der Deckelpaare angreifen und diese Träger zur Einleitung ihres Faltvorganges nach oben drücken. Dabei können zur Einleitung des Faltvorganges der Deckelpaare Stössel vorgesehen sein. Bei einerabge-   wandelten Ausführung ist ein   mit zwei Führungsschienen ausgestatteter Schlitten vorgesehen, der. denFaltvorgang einleitet und gleichzeitig die Deckelpaare mit ihren Trägern aufnimmt. 



   Zur Einleitung des Faltvorganges kann weiter ein Stützstab vorgesehen. sein, der in der Verbindungfuge zweier benachbarter Deckelpaare einer Reihe angeordnet ist, und über den ein Zugseil   geführt ist,   dasanderFaltfugederbenachbartenDeckelpaare befestigt ist. Dabei ist das Zugseil nach Durchlaufen des Stützstabes zweckmässig durch Ösen an den Faltfugen nachfolgender Deckelpaare geführt. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen an Hand der Zeichnungen beschrieben. 



   Fig. l zeigt in perspektivischer Ansicht eine geschlossene Lukenabdeckung gemäss der Erfindung, bei   dersichdieDeckeldereinzelnenDeckelpaareinderSchliessstellungin umgekehrterV-Formgegeneinan-    der abstützen ; Fig. 2 zeigt in einer Ansicht längs der Linie II-II in Fig. 1 eine Verwendungsart der nebeneinanderliegenden   Deckelreihen ; Fig. 3   zeigt eine andere   Ausführungsform   einer Verbindung der Dekkelreihen untereinander ; Fig. 4 zeigt im Querschnitt eine Lukenabdeckung mit einer Verbindung gemäss 
 EMI2.1 
 nach Fig. 6 mit Mitteln zum   Auffaltender Deckelpaare ; Fig.   8 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer Auffaltvorrichtung für eine Lukenabdeckung nach   Fig. 6 ;

   Fig. 9   zeigt in Seitenansicht einen verfahrbaren Schlitten zum Auffalten und Verfahren der Deckel der Lukenabdeckung nach Fig. 6 ; Fig. 10 zeigt schliesslich in Draufsicht eine Seite eines Schlittens nach Fig. 9. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Lukenabdeckung besteht aus zwei nebeneinander liegenden Reihen, die jeweils aus untereinander verbundenen, relativ zueinander schwenkbaren. Deckelpaaren 1, 2 bestehen und sich in der Fuge 3 gegeneinanderlegen. In der Schliessstellung nehmen die einzelnen Deckelpaare, die sich in der Fuge 9 berühren, eine Lage in Form eines umgekehrten V ein. Die Deckel benach-   barter Deckelpaare stossen in der Fuge   9 gegeneinander. Die so ausgebildeten Deckelreihen sind relativ zueinander so   angeordnet, dass die Deckel von der Stossfuge 3 zu dem jeweiligen Längssüll abfallen.   



     Beider AusführungsfbrmnachFig. 2 sind die nebeneinanderliegenden Deckel I,   2 der beidenDekkelreihen über Gelenke 6 miteinander verbunden, die im Bereich der unteren Fuge 9 angeordnet 
 EMI2.2 
 sind dieDruckstücke mit den Gelenken über Tragplatten 5 verbunden. Bei dieser Ausführungsform ist der Winkel   (X, den die Deckel benachbarter Deckelreihen relativ zueinander einnehmen,   veränderlich. Auf diese Weise können sich die Deckel einer Verjüngung des Sülls am Lukenende   anpassen (Fig. 4 und   5). 



    Auf dem Lukensüll sind im Bereich der Verjüngung Führungen   12 vorgesehen, die mit Rollen an den 
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 wird der Winkel ct kleiner, die beiden Deckelreihen heben sich längs der Trennfuge 3 an und klaffen hier weiter auseinander, wodurch dieser Teil des S ülls von den Deckeln widerstandslos durchlaufen werden kann. 



   In Fig. 3 sind die Platten 1,2 benachbarter Reihen an eine Gleitstange 8 angelenkt, die um den der Dachstellung der Deckelreihen entsprechenden Winkel   ct abgekniclzt ist.   Die Gleitstange ist in Scharnierösen an den Deckeln gelagert, die im Bereich der Verbindungsfuge zwischen denDeckelpaaren angebracht sind. Diese Anordnung ist nur bei parallelen   Lukensüllen   anwendbar. 



   Fig. 6 zeigt perspektivisch   eine : andere Ausführungsform   der Abdeckung, bei der die auffaltbaren Deckelpaare 1,2 in Schliessstellung flach auf dem Längssüll 14 aufliegen. Die Deckel der beiden Deckelreihen liegen auf selbsttragenden Trägern 16,17 auf, die entsprechend dem Winkel der Dachstellung der Deckelreihen abgeknickt sind. und mit ihren Enden auf dem Süll 14 aufliegen. Die Träger 16,17 liegen jeweils unter den Verbindungsfugen 7,9 zwischen den Deckeln 1, 2. 



   Die Deckel   l,   2 sind jeweils zwischen zwei Deckelpaaren in der Fuge 9 nach oben schwenkbar mit dem Träger 17 gelenkig verbunden, während in der zweiten Fuge 7 die Deckel eines Deckelpaares untereinander scharnierartig verbunden sind. Die Deckel 1, 2 der beiden Deckelreihen stossen im First der Abdeckung längs einer Trennfuge 3 zusammen. Beim öffnungsvorgang wird die   Auffaltung   des ersten Deckelpaares durch Anheben des Trägers 16 durch mechanische Hilfsmittel eingeleitet, wo- 

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 bei sich jeweils das Deckelpaar dachförmig stellt. 



   Durch Verschieben des ersten Trägers 17 wird der eingeleitete Faltvorgang fortgesetzt, bis die Dekkel parallel oder fast parallel zueinander und praktisch senkrecht stehen. Beim weiteren Öffnen wiederholt sich dieser Vorgang bis zur   völligen Öffnung   der Luke. 



   Diese Öffnungsmethode wird durch Hilfsmittel unterstützt, welche in Fig. 7, 8 und Fig. 9 dargestellt sind. In Fig. 8 wird der Faltvorgang mittels eines Stützstabes 19, über den ein Seil 20 geführt ist, eingeleitet. Wird an dem Seil 20 gezogen, so werden die Deckel in der Trennfuge 7 nach oben aus   der Auflage des Längssülls   14 gehoben, das erste Deckelpaar eingeknickt und dadurch sein Faltvorgang eingeleitet. 



   Nach Erreichung der senkrechten Stellung des ersten Deckelpaares wird durch die Spannung des Seiles 20 die Öse 21 nach oben angehoben. Dadurch wird der Faltvorgang des nächsten Deckelpaares eingeleitet und so fort. Der Stützstab 19 kann bei geschlossener Luke auch in einem beliebigen Winkel zur Lotrechten stehen und sich unter dem Zug des Seiles 20 in eine lotrechte, durch einen Anschlag begrenzte Stellung bewegen. 



     Eine zweite Möglichkeit ist   in Fig. 9 dargestellt. Hier wird ein mit zwei Führungen 21 und 22 aus-   geführter Schlitten   23 eingesetzt.   Die Führung   21   hat eine Schräge 24, mit der der auf dem Längs-   süll 14 aufliegende Träger 16, der mit den Deckeln nicht fest verbunden ist und gegenüber dem Träger 17   etwasübersteht (Fig. lO), nachobengedrücktwird. wobeierdenFaltvorgangeinleiietundbeim   weiteren Ziehen des Schlittens 23 auf die Führung 21 geschoben wird. Der Träger 17 wird beim weiteren Verfahren des Schlittens von der unteren Führung 22 aufgenommen, die seitlich gegen die Führung 21   versetzt liegt (Fig. 10). Somit stehen die Faltpaare   1,2 senkrecht in den Führungen 21, 22 des Schlittens 23.

   Die Träger 16,17 sind untereinander durch Ketten verbunden, damit sie beim Schliessen die richtigen Abstände haben. 



   In Fig. 7 ist schematisch der Ablauf des Anhebens mittels eines an den Gelenken der Trennfuge 7 angreifendenbzw. angelenkten Stössels 26 gezeigt, der von einem Schlitten 28 nach oben gedrückt wird und so den Faltvorgang einleitet. Dieser Vorgang wiederholt sich bei den folgenden Trägern 16. Durchgleichzeitiges Ziehen des Zugseiles 20, das an den Trägern 17 angreift, wird   die völlige Fal-   tungbewirkt. Auch hier sind zwischen den Trägern 16 und 17 Ketten 18 angebracht, die die richtigen Abstände der Träger beim Schliessen des Deckels sicherstellen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten, mit einer Mehrzahl von Deckeln, die untereinander durch Scharniere derartig gelenkig miteinander verbunden sind,'dass jeweils zwei benachbarte Deckel beim Öffnen paarweise auffaltbar sind, während die einzelnen Deckelpaare in entgegengesetzter Richtung gegeneinander schwenkbar sind, und bei der Mittel zum Auffalten und Verschieben der Deckelpaare vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung der Luke unmittelbar nebeneinander zwei Deckelreihen angeordnet sind, die mit Abstützungen versehen sind, die so ausgebildet und/oder mit denen die Deckel so verbunden sind, dass die Deckel von der   Stossfuge (3)   zwischen den beiden Deckelreihen zu dem jeweiligen Längssüll abfallen.

Claims (1)

  1. 2. Lukenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Deckel der einzelnen Deckelpaare in der Schliessstellung in umgekehrter V-Form gegeneinander abstützen und dass die Deckelreihen durch Gelenke (6) miteinander verbunden sind, die jeweils im Bereich der Stossfuge der Deckelreihen in der Nähe der Verbindungsgelenke benachbarter Deckelpaare (1, 2) angeordnet sind und deren Gelenkachsen in Längsrichtung der Luke liegen, und dass im Bereich der Verbindungsgelenke der Deckel der einzelnen Deckelpaare die Schwenkbewegung der benachbarten Deckelreihen nach unten begrenzende Druckstücke (4) vorgesehen sind (Fig. 2).
    3. Lukenabdeckung nach Anspruch 2 zur Verwendung bei Luken, deren Breite sich wenigstens über einen Teil ihrer Länge verjüngt, dadurch gekennzeichnet, dass an den süllseitigen Enden der Deckel (1, 2) Stützrollen (10) und auf dem Lukensüll (14) Führungsschienen (12) vorgesehen sind, die sich wenigstens über den sich verjüngenden Bereich der Lukenöffnung erstrecken (Fig. 4 und 5). EMI3.1 l, dadurch gekennzeichnet,die Deckelreihen miteinander durch der Schräglage der Deckelreihen entsprechend geknickte Scharnierstangen (8) verbunden sind, die im Bereich der Verbindungsgelenke benachbarter Deckelpaare über Scharnierösen mit den Deckeln gelenkig verbunden sind (Fig.
    3). <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 dassdieAbdeckungauszweiReihenflachliegender Deckelpaare (1, 2) besteht, dass der Schräglage der Deckelreihen entsprechend geknickte Träger (16, 17) vorgesehen sind, die mit ihren Enden auf dem Süll (14) aufliegen und von denen unter jeder quer zum Süll liegenden Deckelfuge einer angeordnet ist, wobei die Deckel in der Fuge (9) zwischen zwei Deckelpaaren mit dem Träger (17) gelenkig verbunden sind, und dass Hilfsmittel vorgesehen sind, die an den Trägern (16) unter der Verbindungsfuge der Deckelpaare angreifen und diese Träger zur Einleitung ihres Faltvorganges nach oben drücken (Fig. 6).
    6. LukenabdeckungnachAnspruch5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einleitung desFalt- vorganges der Deckelpaare (l, 2) ein Stössel (26) vorgesehen ist (Fig. 7).
    7. Lukenabdeckungnach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen mit zwei Führungsschie- nen (21, 22) ausgestattetenSchlitten (23), der den Faltvorgang einleitet und gleichzeitig die Deckelpaare mit ihren Trägern (16, 17) aufnimmt (Fig. 9 und 10).
    8. LukenabdeckungnachAnspruch5, dadurch gekennzeichnet, dasszurEinleitungdesFalt- vorganges ein Stützstab (19) vorgesehen ist, der in der Verbindungsfuge (9) zweier benachbarter Deckelpaare einer Reihe angeordnet ist, und über den ein Zugseil (20) geführt ist, das an der Faltfuge (7) der benachbarten Deckelpaare befestigt ist (Fig. 8). EMI4.2 Durchlaufen des Stützstabes (19) durch Ösen (21) an den Faltfugen (7) nachfolgender Deckelpaare geführt ist (Fig. 8).
AT668463A 1963-07-08 1963-08-20 Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten AT243120B (de)

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