AT243082B - Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren - Google Patents

Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren

Info

Publication number
AT243082B
AT243082B AT700063A AT700063A AT243082B AT 243082 B AT243082 B AT 243082B AT 700063 A AT700063 A AT 700063A AT 700063 A AT700063 A AT 700063A AT 243082 B AT243082 B AT 243082B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
parts
volume
sep
formula
acid
Prior art date
Application number
AT700063A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Application granted granted Critical
Publication of AT243082B publication Critical patent/AT243082B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/10Fuel cells with solid electrolytes
    • H01M8/1016Fuel cells with solid electrolytes characterised by the electrolyte material
    • H01M8/1018Polymeric electrolyte materials
    • H01M8/102Polymeric electrolyte materials characterised by the chemical structure of the main chain of the ion-conducting polymer
    • H01M8/1023Polymeric electrolyte materials characterised by the chemical structure of the main chain of the ion-conducting polymer having only carbon, e.g. polyarylenes, polystyrenes or polybutadiene-styrenes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/10Fuel cells with solid electrolytes
    • H01M8/1016Fuel cells with solid electrolytes characterised by the electrolyte material
    • H01M8/1018Polymeric electrolyte materials
    • H01M8/102Polymeric electrolyte materials characterised by the chemical structure of the main chain of the ion-conducting polymer
    • H01M8/1032Polymeric electrolyte materials characterised by the chemical structure of the main chain of the ion-conducting polymer having sulfur, e.g. sulfonated-polyethersulfones [S-PES]

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren 
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Acylacetylaminobenzolverbindungen, welche der Formel 
 EMI1.1 
 entsprechen, worin    R   einen Benzolrest, R2 einen Benzolrest, einen Cycloalkylrest oder einen Alkylrest, Rs einen höhermolekularen Alkylrest und X eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe bedeuten, wobei das Molekül mindestens eine an einen Benzolrest gebundene Sulfonsäuregruppe enthält als Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren. 



   Diese Sulfonsäuren werden erhalten, indem man sulfonsäuregruppenfreie Acylacetylaminobenzolverbindungen der Formel   (1)   mit sulfonierenden Mitteln behandelt. Die hiebei als Ausgangsstoffe dienenden, sulfonsäuregruppenfreien Acylacetylaminobenzolverbindungen erhält man zweckmässig durch Umsetzung eines Amins der Formel 
 EMI1.2 
 mit einem Ester der Formel 
 EMI1.3 
 wobei   R,R,R   und X die angegebene Bedeutung haben und A einen niedrigmolekularen Alkylrest, vorzugsweise Methyl oder Äthyl, bedeutet. 



   Die so erhältlichen, sulfonsäuregruppenfreien Verbindungen der Formel   (1)   können an den Benzolresten noch weitere Substituenten tragen, z. B. Halogenatome wie Chlor, niedrigmolekulare Alkylgruppen wie Äthyl und Methyl, weitere niedrigmolekulare Alkoxygruppen wie Äthoxy und vorzugsweise Methoxy. 



  Auch die Alkoxygruppen X und die Alkylreste R2 enthalten zweckmässig nur   1 - 2   Kohlenstoffatome, während die Alkylreste Rs mit Vorteil   11 - 21   Kohlenstoffatome aufweisen. Als Cycloalkylrest R2 kommt vor allem der Cyclohexylrest in Betracht. Bevorzugt sind im   übrigen die Acetylaminobenzoylverbindungen   der Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 worin R einen Benzolrest oder eine Methylgruppe und R einen Alkylrest mit 11 - 21Kohlenstoffatomen bedeuten. 



   Die Acylacetylaminobenzolverbindungen der Formeln   (1)   bzw. (4) können nach an sich bekannten Methoden mit sulfonierenden Mitteln behandelt werden. Geeignet als Sulfonierungsmittel ist z. B. konzentrierte Schwefelsäure, die eine katalytische Menge, zweckmässig einige Prozente, Borsäure enthält. 



  Weiterhin eignet sich als Sulfonierungsmittel eine Mischung aus konzentrierter Schwefelsäure, die auch freies Schwefeltrioxyd enthalten kann, und Chlorsulfonsäure. Die Sulfonierungen werden im allgemeinen vorteilhaft bei niedriger Temperatur ausgeführt,   z. B.   bei Temperaturen zwischen   00C   und   etwa20 C.   



  Nach dem Austragen auf Eis können die entstandenen Sulfonsäuren in der Regel leicht aus dem Reaktionsgemisch abgeschieden, und nachher können sie gewünschtenfalls durch Umkristallisieren aus geeigneten Lösungsmitteln gereinigt werden. 



   Die neuen, so erhältlichen,   sulfonsäuregruppenhaltigen   Acylacetylaminobenzolverbindungen der eingangs angegebenen Zusammensetzung eignen sich ais Farbstoffbildner für gelbe Farbstoffe in lichtempfindlichen photographischen Schichten. Viele der in der chromogenen Entwicklung mit diesen Verbindungen sich bildenden gelben Farbstoffe besitzen besonders reine Farbtöne und sehr günstige Absorptionseigenschaften. 



   Der Einbau der   sulfonsäuregruppenhaltigen Acylacetylaminobenzole   in die lichtempfindliche Schicht und die Herstellung der farbigen photographischen Bilder kann in üblicher, an sich bekannter Weise erfolgen. Die Verbindungen sind, gegebenenfalls als Alkalisalze, wasserlöslich und können dem Farbentwickler cder der Emulsion vor dem Vergiessen zugesetzt werden. 



   In den nachstehenden Beispielen bedeuten die Teile, wo nicht anderes bemerkt wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel 1 : l-Amino-2-stearoylamino-5-methoxybenzol wird in bekannter Weise mit Benzoylessigsäureäthylester kondensiert. Das Kondensationsprodukt der Formel 
 EMI2.2 
 wird unter Eiskühlung in eine Mischung im Verhältnis 3 : 1 von Monohydrat und Chlorsulfonsäure eingetragen. Die Sulfonierung ist beendet, wenn sich eine Probe in wässeriger Natriumcarbonatlösung klar löst. 



  Das Reaktionsgemisch wird dann auf Eis aufgetragen, der Niederschlag abfiltriert, gewaschen, getrocknet und aus Eisessig   umkristallisiert. Die erhaltene Sulfonsäure   eignet sich als Gelbkuppler für das Chromogenentwicklungsverfahren. 



   Ähnliche Gelbkuppler erhält man, wenn man in der angegebenen Weise   Lauroylamino-hexahydro-     benzoylacetoamino-metboxybenzol   der Formel 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 sulfoniert. 



   Beispiel 2 :
Das Kondensationsprodukt aus p-Methoxybenzoylessigsäureäthylester und l-Amino-2-stearoylamino-   - 5-'11ethoxybenzol,   das der Formel 
 EMI3.2 
 entspricht, wird unter starker Kühlung mit Eis oder Eis-Kochsalz in eine Mischung im Verhältnis 1 : 3 von Monohydrat und Chlorsulfonsäure langsam eingetragen. Sobald sich eine Probe in wässeriger Natriumcarbonatlösung klar löst, wird die Reaktionsmasse auf Eis gegossen und mit Calciumcarbonat neutralisiert. Man filtriert ab und dampft das Filtrat im Vakuum zur Trockene ein. Den Rückstand nimmt man in wenig heissem Methanol auf, filtriert und lässt erkalten. Das sich ausscheidende Sulfonierungsprodukt wird abgesaugt und getrocknet. Es kann als Gelbkuppler verwendet werden. 



   Beispiel 3 :   20 Teile desKondensationsproduktes der Formel   (5) werden mit 3 Teilen wasserfreier Borsäure gleichmässig vermengt. Die Mischung wird unter Rühren bei   10 - 120   in 70 Teilen Monohydrat eingetragen. 



  Nach   11/2   h werden weitere 70 Teile Monohydrat tropfenweise zugefügt. Man rührt weitere 3 h bei 200 und hält hierauf während   15h unter Eiskühlung. Der durch Zufügen   von 250 Teilen Eis entstandene Niederschlag wird abgeschieden und die Sulfonsäure über das Ammoniumsalz gereinigt. Sie entspricht der nach Beispiel   1,   1. Absatz erhaltenen Sulfonsäure. 



   Beispiel 4 :
548 Teile Amino-4-äthoxybenzol werden in
1 630 Teilen Pyridin gelöst, und bei Siedetemperatur wird so lange Stearinsäure zuge- tropft, bis sich keine freie Aminoverbindung mehr nachweisen lässt (etwa
1100 Raumteile). Die heisse Reaktionsmischung wird in eine Mischung'von
10000 Teilen Wasser und
2000 Raumteilen   30% iger Salzsäure und  
5000 Teilen Eis eingerührt, abgesaugt, gewaschen und getrocknet, umkristallisiert aus
Alkohol ; Schmelzpunkt etwa   IOOOC.   



   225 Teile des so erhaltenen   I-Stearoylamino-4-äthoxybenzols,  
330 Teile Wasser und
99 Teile   62%ige   Salpetersäure werden unter Rühren 45 min zum Sieden erhitzt. Dann wird mit
10000 Teilen Wasser verdünnt, abgesaugt, getrocknet. Es wird aus Alkohol und dann noch- mals aus Benzin unter Zusatz von Aktiv-Kohle umkristallisiert ; Schmelzpunkt   75 - 760.    



   500 Teile des so erhaltenen   1-Nitro-2-stearoylamino-5-äthoxybenzols   werden in einem
Autoklaven mit
5000 Raumteilen Äthanol vermengt und mit   Raney-Nickel   bei 1000 und 3 atü reduziert. 



   Schmelzpunkt   119 - 1210.   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   200 Teile der so reduzierten Verbindung werden in
266 Raumteilen heissem Xylol gelöst und bei Siedetemperatur unter Rühren
113 Teile Benzoylessigsäureäthylester innerhalb 1 h zutropfen gelassen, wobei während dieser Zeit
100 Raumteile Xylol mit dem freiwerdenden Alkohol abdestillieren. Es wird noch 4 h bei
1200 gerührt und dann die Reaktionsmischung in 1500 Raumteile Methanol eingerührt, gekühlt und abgesaugt. Nach Umkristallisieren aus
Methanol und dann aus Aceton erhält man das Kondensationsprodukt der
Formel 
 EMI4.1 
 vom Schmelzpunkt   114 - 1160.   



   In eine Mischung von 75 Raumteilen Schwefelsäure-Monohydrat, 25 Raumteilen   26% gem   Oleum und 30 Raumteilen Chlorsulfonsäure werden bei einer Temperatur von-5 bis 00 50 Teile des Produktes der Formel (8) eingetragen. Man rührt noch 3 h weiter, wobei 
 EMI4.2 
 
200 Teilen Wasser,
200 Teilen Eis und
100 Teilen Natriumchlorid aus, saugt ab und wäscht mit gesättigter Natriumchloridlösung bis das Filtrat neutral reagiert. Nach dem Trocknen wird aus Eisessig um- kristallisiert. Man erhält eine Monosulfonsäure der Verbindung der Formel (8), die als Gelbkuppler für das Chromogenentwicklungsverfahren verwendbar ist. 



  Beispiel 5 :
336 Teile   l-Amino-2-methoxy-4-nitrobenzol   werden in
1000 Raumteilen Pyridin gelöst. Bei Siedetemperatur tropft so lange Stearinsäurechlorid zu,   biskeinfreiesAmin mehrnachweisbar ist (etwa660Raumteile).   Die Reaktion- mischung giesst man in ein Gemisch von 10000 Teilen Wasser und 20000 Raumteilen   piger   Salzsäure, saugt ab und wäscht mit Wasser, bis das Filtrat neutral abläuft. Nach dem Trocknen wird aus Äthanol umkristallisiert ; Schmelz- punkt   91 - 940.   



   500 Teile der erhaltenen Stearoylaminoverbindung werden in einem Autoklaven mit
5000 Raumteilen Äthanol gelöst und mit Raney-Nickel bei 1000 und 3 atü reduziert. Schmelz- punkt nach zweimaligem Umkristallisieren aus Alkohol   106 - 1090.   



   200 Teile des Reduktionsproduktes werden mit
266 Raumteilen Xylol gelöst. Bei Siedetemperatur tropfen
108 Teile Benzoylessigsäureäthylester innerhalb 1 h so zu, dass gleichzeitig 100 Raum- teile Xylol abdestillieren. Man rührt noch 4 h bei 1200 und trägt auf
1500 Raumteilen Methanol aus. Nach dem Umkristallisieren aus Methanol und Aceton und
Waschen mit Äther erhält man das Kondensationsprodukt der Formel 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 vom Schmelzpunkt 117-1190C. 



   In eine Mischung von
75 Raumteilen Monohydrat,
25 Raumteilen 26%igem Oleum und
30 Raumteilen Chlorsulfonsäure trägt man bei einer Temperatur von-5 bis 00
50 Teile des Produktes der Formel (9) ein und rührt dann noch 3 h weiter, wobei die
Temperatur bis 00 steigt. Man trägt in eine Mischung von
200 Teilen Wasser
200 Teilen Eis und
100 Teilen Natriumchlorid ein, saugt ab und wäscht   mit gesättigter Natriumchloridlösung,   bis das Filtrat neutral reagiert. Nach dem Trocknen wird aus Eisessig um- kristallisiert. Man erhält eine Sulfonsäure der Verbindung der Formel (9). 



   Die Sulfonsäure eignet sich als Gelbkuppler für das Chromogenentwicklungs- verfahren. 



  Beispiel 6 : 
 EMI5.2 
 50 Teile des Kondensationsproduktes der Formel 
 EMI5.3 
 werden bei einer Temperatur unter 00 in eine Mischung von
75 Raumteilen Monohydrat
25 Raumteilen   260/obigem   Oleum und
30 Raumteilen Chlorsulfonsäure eingetragen. Man rührt 3 h, wobei die Temperatur auf 00 steigt. Man trägt auf eine Mischung von
200 Teilen Wasser,
400 Teilen Eis und
150 Teilen Natriumchlorid aus, saugt ab und wäscht mit gesättigter Natriumchlorid- lösung, bis das Filtrat-neutral reagiert. Nach dem Trocknen wird aus Eis- essig umkristallisiert. Man erhält eine Monosulfonsäure der Verbindung der
Formel (10). Diese Sulfonsäure kann als Gelbkuppler für das Chromogenent- wicklungsverfahren verwendet werden. 



  Beispiel 7 :
336 Teile   1 : -Methoxy-3-nitro-4-aminobenzol   werden in
1000 Raumteilen Pyridin gelöst, und bei Siedetemperatur tropft so lange Lauroylchlorid zu, bis kein freies Amin mehr nachweisbar ist (etwa 438 Teile). Die Reaktions- mischung giesst man in   10 000   Teile Wasser und
2000 Raumteile 30%ige Salzsäure, saugt ab und wäscht mit Wasser, bis das Filtrat neutral reagiert. Nach dem Trocknen wird aus Methanol und dann aus Benzin um- kristallisiert ; Schmelzpunkt 690. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



     : :'00   Teile des erhaltenen 1-Nitro-2-lauroylamino-5-methoxybenzols werden in einem
Autoklaven mit 5000 Raumteilen Alkohol gelöst und mit Raney-Nickel bei 1000 und 3 atü reduziert ; Schmelz- punkt nach zweimaligem Umkristallisieren aus Methanol   106 - 1080.   



   160 Teile   l-Amino-2-lauroylamino-5-metìloxybenzol   werden in
400 Raumteilen Xylol gelöst, und bei Siedetemperatur tropfen
110 Teile Benzoylessigsäuremethylester so zu, dass innerhalb 20 min 150 cm3 Xylol-
Methanolgemisch abdestillieren. Die Reaktionsmischung giesst man in 2000 Raumteile Methanol und lässt kristallisieren ; das Kondensationsprodukt der Formel 
 EMI6.1 
 zeigt einen Schmelzpunkt von 1240. 



   In eine Mischung von
75 Raumteilen Monohydrat,
25 Raumteilen   26%igem   Oleum und
30 Raumteilen Chlorsulfonsäure trägt man bei einer Temperatur von-5 bis 00
50 Teile des Produktes der Formel (11) ein und rührt dann nach 3 h weiter, wobei die
Temperatur bis 00 steigt. Man trägt auf eine Mischung aus
200 Teilen Wasser,
200 Teilen Eis und
100 Teilen Natriumchlorid aus, saugt ab und wäscht mit gesättigter Natriumchloridlösung, bis das Filtrat neutral reagiert. Nach dem Trocknen wird aus Eisessig um- kristallisiert. Man erhält eine Monosulfonsäure des 1-Benzoylacetylamino-   - 2-lauroylamino-5-methoxybenzols,   die sich als Gelbkuppler für das Chromo- genentwicklungsverfahren eignet. 



  Beispiel 8 :
In eine Mischung von
75 Raumteilen Monohydrat,
25 Raumteilen   26%idem   Oleum und
30 Raumteilen Chlorsulfonsäure trägt man bei-5 bis 00
50 Teile   l-Stearoylamino-2-acetoacetylamino-5-methoxybenzol   der Formel 
 EMI6.2 
 ein und rührt dann noch 3 h weiter, wobei die Temperatur auf   0    steigt. 



   Man trägt in eine Mischung aus 200 Teilen Wasser, 200 Teilen Eis und 100 Teilen Natriumchlorid aus, saugt ab und wäscht mit gesättigter Natriumchlorid- 
 EMI6.3 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 genentwicklungsverfahren verwendet werden. 



   Beispiel 9 :
Man löst 15 g einer der nach einem der Beispiele   1 - 8   erhaltenen Sulfonsäuren in 15 cm3 Wasser, stellt auf den PH-Wert 8 ein und gibt die Lösung zu 1 kg Silberchloridemulsion. Die Emulsion wird in üblicher Weise auf einen Schichtträger vergossen und getrocknet. Kopiert man auf diese Schicht eine Vorlage und entwickelt mit einem p-Aminodimethylanilinentwickler, so erhält man nach dem üblichen Bleichen und Fixieren ein gelbes Farbstoffbild. 



   Beispiel 10 :
Eine belichtete Silberhalogenidschicht auf einem Träger wird in einem Entwickler folgender Zusammensetzung entwickelt : 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> Sulfat <SEP> des <SEP> I-Amino <SEP> -4-diäthylaminobenzols <SEP> 3g <SEP> 
<tb> Wasserfreies <SEP> Natriumcarbonat <SEP> 75 <SEP> g
<tb> Wasserfreies <SEP> Natriumsulfit <SEP> l <SEP> g <SEP> 
<tb> Natriumbromid <SEP> l <SEP> g <SEP> 
<tb> 1-Benzoylacetylamino-2-butyroylamino-
<tb> - <SEP> 5-methoxybenzol-sulfonsäure, <SEP> hergestellt
<tb> analog <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 5g
<tb> Wasser <SEP> bis <SEP> 1000 <SEP> cm3 <SEP> 
<tb> 
 Nach dem Entwickeln wird wie üblich gewässert, gebleicht und fixiert. Man erhält ein gelbes Farbstoffbild. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verwendung von Acylacetylaminobenzolverbindungen der Formel 
 EMI7.2 
 worin   1\   einen Benzolrest, R einen Benzolrest, einen Cycloalkylrest oder einen Alkylrest, R einen höhermolekularen Alkylrest und X eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe bedeuten, wobei das Molekül mindestens eine an einen Benzolrest gebundene Sulfonsäuregruppe enthält, als Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren. 



   2. Verwendung von Acylacetylaminobenzolverbindungen der Formel 
 EMI7.3 


Claims (1)

  1. worin R einen Benzolrest oder eine Methylgruppe und R einen Alkylrest mit 11 - 21 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei das Molekül mindestens eine an einen Benzolrest gebundene Sulfonsäuregruppe enthält, für den in Anspruch 1 angegebenen Zweck.
AT700063A 1962-08-31 1963-08-30 Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren AT243082B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH243082X 1962-08-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT243082B true AT243082B (de) 1965-10-25

Family

ID=4463333

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT700063A AT243082B (de) 1962-08-31 1963-08-30 Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT243082B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1070315B (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarbstoffen
DE814996C (de) Verfahren zur Herstellung von photographischen Farbbildern
AT243082B (de) Farbstoffbildner für das Chromogenentwicklungsverfahren
DE1137311B (de) Farbkuppler fuer photographische Farbenbilder
DE607870C (de) Verfahren zur Herstellung von Diazopraeparaten
DE857737C (de) Photographische Halogensilberemulsion fuer die Farbenphotographie
DE632083C (de) Verfahren zur Herstellung saurer Farbstoffe der Anthrachinonreihe
DE889750C (de) Verfahren zur Herstellung von Zwischenprodukten der Anthrachinonreihe
DE681685C (de) Verfahren zur Herstellung von p-Aminobenzolsulfonarylidabkoemmlingen
DE1447600A1 (de) Schwefelsaeureestergruppen enthaltende Acylacetylaminoverbindungen und Verfahren zu deren Herstellung
DE409201C (de) Verfahren zur Herstellung von sauer faerbenden Farbstoffen
DE955174C (de) Verfahen zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthrachinoxdiazolreihe
DE710678C (de) Verfahren zur Herstellung von p-Aminobenzolsulfonarylidabkoermmlingen
DE645881C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxycarbazolmonosulfonsaeuren
DE615528C (de) Verfahren zur Darstellung von Aminopyrensulfonsaeuren
DE2000510C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Flavanthrenen
EP0037509B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Naphthylamin-4.7-disulfonsäure
DE622938C (de) Verfahren zur Herstellung von halogenhaltigen Phenylthioglykolsaeuren
DE840398C (de) Verfahren zur Herstellung der 1-Oxynaphthalin-2,3,4,6-tetrasulfonsaeure bzw. eines esterartigen Anhydrids dieser Verbindung
DE1187478B (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Farbbilder durch farbige Entwicklung
DE1036639B (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Farbenbilder durch Entwicklung eines reduzierbaren Silbersalzes mittels einer aromatischen Amino-Entwicklersubstanz in Anwesenheit eines Farbstoffbildners
DE1644544B1 (de) Saure Anthrachinonfarbstoffgemische,deren Herstellung und Verwendung
CH320193A (de) Verfahren zur Herstellung von zwei 1,3,4-Oxdiazolringe enthaltenden Verbindungen
DD211338A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2-acetaminohydrochinondimethylether-5-sulfonsaeure
CH332704A (de) Verfahren zur Herstellung von Diaryl-1,3,4-oxydiazolen