AT243014B - Vorrichtung mit einem lotrecht arbeitenden Druckwerkzeug zum Drücken von Käsequark - Google Patents

Vorrichtung mit einem lotrecht arbeitenden Druckwerkzeug zum Drücken von Käsequark

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AT243014B
AT243014B AT597062A AT597062A AT243014B AT 243014 B AT243014 B AT 243014B AT 597062 A AT597062 A AT 597062A AT 597062 A AT597062 A AT 597062A AT 243014 B AT243014 B AT 243014B
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cheese
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cheese curd
vertical pressure
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AT597062A
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Maanviljelyskonetehdas Osakeyh
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  Vorrichtung mit einem lotrecht arbeitenden Druckwerkzeug zum
Drücken von Käsequark 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einem lotrecht arbeitenden Druckwerkzeug zum Drücken von Käsequark in einer Radform. Bei einer Vorrichtung dieser Art ist es bekannt, die Pressspindel mit einem an der Wand gelagerten, senkrechten Drehzapfen durch einen Ausleger derart zu verbinden, dass sie Bewegungen auf der Bahn eines Kreiszylindermantels ausführen kann, wobei sie in der Arbeitsstellung durch eine Rastvorrichtung feststellbar ist. Der den Ausleger tragende Drehzapfen ist hiebei in Wandkonsolen gelagert. 



   Zweck der bekannten Einrichtung ist es, das Käsetuch senkrecht von der Laufkatze in die Form, den sogenannten Ladreifen, abzulassen, wobei bei diesem Vorgang keine Behinderung durch den Ausleger auftreten soll. Bei der bekannten Vorrichtung wird lediglich der Käselaib geformt, aber nicht geknetet. Das Kneten des Käses, das für dessen Qualität sehr wichtig ist, muss bei der bekannten Einrichtung wie dies bis jetzt üblich war, von Hand aus vorgenommen werden. Dieser Nachteil wird jedoch vermieden, wenn gemäss der Erfindung das Druckwerkzeug mit einem insbesondere plattenförmigen Pressstempel ausgestattet ist, der einen Teil der Oberfläche des Käsequarks einnimmt und wenn eine um eine annähernd vertikale Achse drehbare Unterlage zur Aufnahme der Form vorgesehen ist. 



   Die erfindungsgemäss ausgestattete Vorrichtung ermöglicht es, das Kneten von Quark maschinell durchzuführen, wobei während einer Arbeitsphase nur der oben befindliche Teil des Quarks in der Form behandelt wird und durch die Möglichkeit, die Form und das Druckorgan relativ gegeneinander zu verdrehen, allmählich der gesamte Käse durchgeknetet wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, in denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt ist. Es zeigen : Fig.   l   eine Seitenansicht der Vorrichtung teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen der Fig. 1 zugeordneten Grundriss, Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der in Fig.   l   dargestellten Vorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig.   l,   Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig.   l,   der zum Zwecke einer klareren Darstellung in vergrössertem Massstab gezeichnet ist, Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 einen Schnitt entlang 
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   Der Rahmen der Vorrichtung ist in der Zeichnung mit 1 bezeichnet. Die Vorrichtung ist auf Rädern 2 bewegbar gelagert. Wie in den Fig.   l   und 2 gezeigt ist, ist am linken Ende der Vorrichtung ein Tisch vorgesehen, der Rollen 3 aufweist. Unter den Rollen ist ein Bassin 4 vorgesehen, das einen geneigten Grund aufweist und mit einer Auslassleitung 5 versehen ist, die in eine eigene Wanne 6 mündet. 



  Die Wanne 6 ist auf Rädern 8 bewegbar, die an Beinen 7 befestigt sind. Der Grund der Wanne 6 trägt eine Auslassleitung 9. 



   An dem den Rollen 3 gegenüberliegenden Ende des Rahmens 1 ist ein Lagerbolzen 10 angeordnet. Sechs Rollen 11 sind um einen Winkel von 600 gegeneinander versetzt rund um den Lagerbolzen 10 angeordnet. Die Rollen 11 sind drehbar am Rahmen 1 gelagert. Die Achsen dieser Rollen liegen unter rechten Winkeln zur Achse des Lagerbolzens und ihre Oberfläche liegt etwas höher als jene des Lagerbolzens. Auf den Rollen 11 ist eine mit Verstärkungsrippen 12 versehene kreisrunde Platte 13 

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   gelagert. In der Mitte der Platte 13 ist an der Unterseite ein Zapfenlager 14 vorgesehen, in das der Lagerbolzen 10 hineinragt und auf diese Weise die Platte 13 in ihrer Stellung hält. In der Nähe des Randes der Platte 13 ist am Rahmen 1 ein Flüssigkeitskanal 15 befestigt. Der Kanal weist eine Auslassleituiig 16 nahe der Mitte der Vorrichtung auf.

   Der Auslass mündet in die Wanne 6. 



  An jenem Ende des Rahmens 1, an dem der Lagerbolzen 10 angeordnet ist, sind zwei vertikale Winkeleisen 17 und 18 montiert, deren obere Enden in eine ungefähr horizontale Lage in Richtung des verlängert gedachten Lagerbolzens abgebogen sind. Am oberen Ende der Winkeleisen 17 und 18 ist ein hydraulischer Zylinder 19 montiert, dessen Kolben 20 nach abwärts zeigt. Am Ende des Kolbens ist eine Platte 21 montiert, welche ; die Form eines Abschnittes einer kreisförmigen Platte aufweist. 



  Der Abschnitt ist ungefähr ein Drittel der Fläche der ganzen Platte. In der Mitte der Platte nahe ihres Umfanges ist ein vertikaler Arm 22 gelagert, der durch eine Führung 23 hindurchgeführt ist, die am oberen Ende der Winkeleisen 17 und 18 vorgesehen ist. Der Arm 22 ist vorgesehen, um eine Drehung der Platte 21 um die vertikale Achse zu verhindern. Die Platte 21 ist mit Löchern 24 versehen. Ihr Boden weist Knöpfe 25 und Erhebungen 26 auf. Die obere Fläche der Platte ist durch Rippen 27 verstärkt. 



  Am Ende der Winkeleisen 17 oder 18, ungefähr über dem Lagerbolzen 10, ist weiters eine Uförmige Haltefeder 28 angeordnet, die am unteren Ende einer Achse 29 befestigt ist. Die Achse 29 ist drehbar in Lagern 30 gelagert. Am oberen Ende des Lagers 30 liegt eine Reibscheibe 31, die mit der Achse verkeilt ist, so dass sich zwar die Reibscheibe und die Achse in axialer Richtung gegeneinander bewegen können, jedoch miteinander drehschlüssig verbunden sind. An der oberen Fläche des Lagers 30 ist eine Büchse 32 befestigt, an deren oberem Ende ein mit einer Mittenbohrung versehener Bolzen 33 befestigt ist. Zwischen dem Bolzen 33 und der Reibscheibe 31 ist eine Druckfeder 34 gelagert, deren Druck und auch Drehbarkeit dadurch einstellbar ist, dass der Bolzen 33 in Öffnungs- oder Schliessrichtung gedreht wird.

   Zwischen dem oberen Ende des Bolzens 33 und der Feder 34 ist ein Drucklager 35 angeordnet, um die Drehung der Feder zusammen mit der Reibscheibe 31 zu erleich- tem. Das obere Ende 36 der Achse 29 ist mit Gewinden versehen, auf die eine Mutter 37 aufschraubbar ist, die an der Oberfläche des Bolzens 33 aufliegt und auf diese Weise die Achse hält. Das Lager 30 weist ein mit Innengewinde versehenes horizontales Loch auf, in das eine Schraube 38 einschraubbar ist. Mit Hilfe dieser Schraube kann die Achse 29 in der gewünschten Stellung verriegelt werden. 



  Unter Verwendung der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung kann das Drücken des Quarks in die Form beispielsweise wie folgt vorgenommen werden : DerQuark 39 im Inneren des Käsesackes 42 wird z. B. mittels einer Hubvorrichtung (nicht dargestellt), in die Form 40, die auf den Rollen 3 liegt, gehoben. Während dieser Arbeitsphase rinnt - die Molke vom gepressten Quark in das Bassin 4 und weiter durch die Auslassleitung 5 in die Wanne 6. Die Form wird dann entlang der Rollen 3 zur Oberseite der Platte 13 weiterbewegt und in deren Mitte gelagert. Hernach wird die Öffnung des Käsesackes abgebunden und an den Haltefedem 28 befestigt, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Die Verriegelungsschraube 38 wird geöffnet und der hydraulische Zylinder 19 in Betrieb genommen, wodurch die Druckplatte 21 beginnt, die Oberfläche'des Quarks zu drücken.

   Der Quark füllt nun die Form 40 innerhalb der Fläche der Platte 21 derart aus, dass der Zwischenraum 41 (Fig. 3) ausgefüllt wird. Die Molke läuft vom Käse durch die Bohrungen 24 in der Druckplatte 21 hindurch und fliesst in den Kanal 15 und weiters durch die Auslassleitung 16 in die Wanne 6. Die Trennung der Molke vom Quark wird durch die Knöpfe 25 und die Erhebungen 26 an der Bodenfläche der Platte 21 beschleunigt. Während des Druckvorganges wird die Platte 13 um den Lagerbolzen 10 gedreht, so dass jeder Teil der Käseoberfläche zwei-oder dreimal gequetscht wird. 



  Während der Käse um die vertikale Achse gedreht wird, folgt die Achse 29, an der die Haltefedem 28 befestigt sind, bedingt durch die Wirkung der Reibungsplatte 31 der vertikalen Achse. Sobald die Molke vom Käse entfernt wurde, wird dieser von der Druckvorrichtung abgenommen und der Käsepresse zugeführt. 



  Um das Befestigen des Käsesackes zu erleichtern und eine wirkungsvolle Trennung der Molke zu erhalten, hat man der Druckplatte 21 die Form einer kreissektorförmigen Platte gegeben. Es wurde als zweckmässig gefunden, wenn die Platte ungefähr so gross wie ein Drittel einer kreisförmigen Platte ist. 



  Die Beschreibung und die darauf Bezug nehmenden Zeichnungen geben nur den Erfindungsgedanken wieder. Die verschiedenen praktischen Ausführungsformen der Erfindung können jedoch beträchtlich innerhalb des Schutzbereiches und der Grenzen der Ansprüche variieren. Dies trifft insbesondere auf die Gestalt des Druckorgans zu, das an Stelle einer einem Teil eines Kreises entsprechenden Gestalt, z. B. auch   

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 keulenförmig ausgebildet sein kann. Das Druckorgan kann auch in radialer Richtung des Käselaibes bewegbar sein und seine Neigung kann veränderbar sein. 



   Der Hub des Kolbens 20 kann veränderbar sein, um verschiedenen Dicken der Käselaibe angepasst zu werden. Was den hydraulischen Zylinder betrifft, so können als Kraftquelle auch z. B. pneumatische oder mechanische Vorrichtungen verwendet werden. 



   Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Platte 13 und mit ihr der Käse 39 drehbar angeordnet. Das Druckorgan kann jedoch auch horizontal beweglich in Richtung mit der Pheripherie des Käselaibes 39 bewegbar sein. 



   Um das Abführen der ausgeschiedenen Molke zu beschleunigen, können auch Saugeinrichtungen unterhalb der Druckplatte 21 vorgesehen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung mit einem lotrecht arbeitenden Druckwerkzeug zum Drücken von Käsequark in einer Radform, dadurch gekennzeichnet,   dass dasDruckwerkzeug mit einem insbesondere plattenför-   migen Pressstempel ausgestattet ist, der einen Teil der Oberfläche des Käsequarks einnimmt und dass eine um eine annähernd vertikale Achse drehbare Unterlage zur Aufnahme der Form vorgesehen ist. 
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 an einem Presskolben gelagert ist.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstempel mit Löchern versehen ist.
    4. Vorrichtungnach einem derAnsprüchelbis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstempel mit Knöpfen, Kanten oder Erhebungen dieser Art versehen ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstempel kreissektorförmig ist.
    6. VorrichtungnacheinemderAnsprüchelbis5, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwerkzeug radial bezüglich des Käserades bewegbar ist.
AT597062A 1961-07-24 1962-07-24 Vorrichtung mit einem lotrecht arbeitenden Druckwerkzeug zum Drücken von Käsequark AT243014B (de)

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FI133061 1961-07-24

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