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Verbindung von Bauteilen, insbesondere Möbelteilen
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Verbindung von Bauteilen, insbesondere Möbelteilen nach Patent Nr. 225382.
Gemäss dem Stammpatent weist ein Teil der Verbindung hakenförmige und der andere Teil ösen-, schlitz-od. dgl.-förmige Verbindungsorgane auf, die durch Ineinandergreifen der gegenseitigen Verbin- dungsorgane die Verbindung der Bauteile ergeben, wobei die Verbindungsorgane mit einem schaftartigen Befestigungsmittel, wie Schraube, Stift, Bolzen, Zapfen, Niete od. dgl. in ihrem Bauteil befestigt sind und die Achsen der Befestigungsmittel nach erfolgter Verbindung in einer geraden oder gebrochenen Linie liegen, und bei dem ersten bzw. letzten der in Reihe angeordneten und von aussen unsichtbar in Ausnehmungen liegenden Verbindungsorganpaare zur Ermöglichung ihrer Sicherung im Bauteil eine zusätzliche seitliche, vorzugsweise von einem weiteren Bauteil verdeckbare Ausnehmung vorgesehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verbindung zu verbessern, um sie noch steifer und stabiler zu machen. Erfindungsgemäss wird dazu vorgeschlagen, dass der hakenförmige Verbindungsteil in seinem Bauteil mittels eines Dübels befestigt ist, der seitliche Ansätze aufweist, die den Bauteil überragen und beim Zusammensetzen der Bauteile in entsprechende Ausnehmungen des andern Bauteiles mit seitlichem Passsitz einschiebbar sind.
Besonders vorteilhaft ist es, den Dübel des hakenförmigen Verbindungsteiles mit einer Feder zu versehen, die in eine Nut des Gegenverbindungsorgans eingreift.
Die Erfindung wird nachfolgend anHand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert : Die Ausführungsbeispiele zeigen jeweils das mit einer Sicherung versehene Glied einer Verbindungsreihe. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigen Fig. 1 einen Vertikalschnitt, Fig. 2 einen dazu senkrecht stehenden Vertikalschnitt und Fig. 3 einen Horizontalschnitt einer er- findungsgemässenverbindung. Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemä- ssen Verbindung.
Die zu verbindenden Bauteile bestehen aus einer waagrechten Platte 1 und einer auf ihr aufgesetzten vertikalen Platte 2.
Der Haken 54 ist mittels des Dübels 56'in der Platte 1 befestigt. Am Dübel 56 sind die seitlichen Ansätze 57 und 57a angebracht. Der Dübel mit seinen Ansätzen steht über die Platte 1 über. Es kann besonders vorteilhaft sein, die Ansätze 57 und 57a mit der Befestigung dienenden Ausnehmungen zu versehen, so dass, wie in Fig. l gezeigt, der Dübel mittels dieser Ausnehmungen durch die Schrauben 59 und 59a an der Platte 1 befestigt werden kann.
In der Platte 2 ist das Gegenverbindungsorgan 52 angeordnet. Dieses Gegenverbindungsorgan hat eine längliche Form und kann zur besseren Haftung in der Platte 2 an seinen Aussenflächen mit Quer-
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versehen sein, wie in Fig. 4 gezeigt. In diesem Organ ist eine längliche Ausnehmungordnet, geformt und bemessen, dass der Haken 54 eingeführt und beim Verriegeln der Verbindung in ein in der Wand 55 angeordnetes Querloch 51 eingeschoben werden kann.
Das schlitzförmige Verbindungsorgan 52 wird um so viel in die Platte 2 versenkt, als der
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Dübel 56 mit seinen Fortsätzen 57 und 57a den Bauteil 1 überragt, wodurch die Aussparung 58 entsteht.
ImAusfuhrungsbeispielderFig. 4-6istderDübel 56 mitseinenAnsätzen 57 und 57a miteiner Feder 60 versehen. Im Gegenverbindungsorgan 52 ist eine Nut 61 angebracht, in der die Feder 60 mit Passsitz gleitet.
Beim Zusammensetzen der Verbindung wird zunächst der Haken 54 in die Ausnehmung 53 eingesetzt und dann die Bauteile so gegeneinander verschoben, dass der Haken 54 in das Querloch 51 eindringt. Dabei wird derHaken durch den überstehenden Teil des Dübels 56 und seine Ansätze 57 und 57a, die in der Ausnehmung 58 mitpasssitz gleiten, geführt, wodurch ein seitliches Neigen des Hakens vermieden wird. Ausserdem geben der in derAusnehmung 58 mit Passsitz liegende Dübel 56 mit sei- nen Ansätzen 57 und 57a im verriegelten Zustand eine Versteifung der Verbindung. Die Verriegelung erfolgt in der im Stammpatent beschriebenen Weise durch das Verriegelungsorgan 10, das in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen als Schraubenmutter ausgebildet ist.
Im Beispiel der Fig. 4 erfolgt das Zusammensetzen und die Verriegelung prinzipiell in der gleichen Weise wie oben für Fig. l beschrieben, wobei jedoch durch die in der Nut 61 gleitende Feder 60 eine exaktere Führung und eine erhöhte Versteifung erzielt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verbindung von Bauteilen, insbesondere Möbelteilen, wobei ein Teilhakenförmige und der andere Teil ösen-, schlitz-od. dgl.-förmigeVerbindungsorgane aufweist, die durch Ineinandergreifen der gegen- seitigen Verbindungsorgane die Verbindung der Bauteile ergeben, wobei die Verbindungsorgane mit einem schaftartigen Befestigungsmittel, wie Schraube, Stift, Bolzen, Zapfen, Niete od. dgl. in ihrem Bauteil befestigt sind und die Achsen der Befestigungsmittel nach erfolgter Verbindung in einer geraden oder gebrochenen Linie liegen, und bei dem ersten bzw.
letzten der in Reihe angeordneten und von aussen unsichtbar inAusnehmungen liegenden Verbindungsorganpaare zur Ermöglichung ihrer Sicherung im Bauteil eine zusätzlich seitliche, vorzugsweise von einem weiteren Bauteil verdeckte Ausnehmung vorgesehen ist, nach
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Bauteil überragen und beim Zusammensetzen der Bauteile in entsprechende Ausnehmungen des andern Bauteiles mit seitlichem Passsitz einschiebbar sind.