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Schwingungserzeuger
Die Erfindung betrifft einen Schwingungserzeuger, wie er insbesondere für Rüttelgeräte zum Verdichten von Beton, Erdreich, Schüttgut usw. zur Verwendung gelangt, u. zw. geht die Erfindung von solchen vorbekannten Schwingungserzeugern aus, die mit an beiden Enden einer Antriebswelle angeordneten Un- wuchtkörpern ausgestattet sind, die jeweils gemeinsam eine Unwuchtmasse bilden und zwecks Veränderung der Exzentrizität in ihrer Stellung zur Wellenachse und zueinander gesondert einstellbar und fixierbar sind.
Die vorbekannten Schwingungserzeuger dieser Gattung hatten mancherlei Nachteile. Beispielsweise diente bei einem bekannten Schwingungserzeuger zur Fixierung eines der Unwuchtkörper jeweils bloss eine Nut der Antriebswelle und eine in diese Nut eingreifende, zugeordnete Nase des Unwuchtkörpers. Diese Nase sollte in der zum Aufstecken auf die Welle vorgesehenen Ausnehmung des ansonsten symmetrisch ausgebildeten Unwuchtkörpers asymmetrisch angeordnet sein, so dass jeder Unwuchtkörper in zweierlei verschiedenen Winkelstellungen auf die Welle aufgeschoben werden konnte. Obwohl jeweils mehrere solcher Unwuchtkörper an jedem Wellenende angeordnet sein sollten, blieb dennoch die Zahl der Variationsmöglichkeiten in bezug auf die gewünschte Exzentrizität der Gesamtunwucht gering.
Es war beispielsweise nicht möglich, die Unwuchtkörper an einem der Wellenenden ungefähr einander gegenüberliegend zu fixieren, um dadurch die Exzentrizität herabzusetzten und dadurch etwa Schwingungen in verschiedenen Ebenen, gewissermassen räumliche Schwingungen zu erzielen.
Demgegenüber ist gemäss dem wesentlichsten Merkmal vorliegender Erfindung vorgesehen, dass zur Fixierung der einzelnen Unwuchtkörper im Bereich deren zum Aufschieben auf die Welle bestimmten ex- zenirischenAusnehmungeine Vielzahlin Längsrichtung der Welle verlaufenden Rillen und/oder Rippen vor- gesehen sind, die inregelmässigen Abständen voneinander verlaufen, um mit gleichartigen Rillen und/oder Rippen der Antriebswelle zusammenwirkend eine Drehung des in wählbarer Stellung auf diese Antriebswelle aufgeschobenen Unwuchtkörpers in bezug zur Achse der Antriebswelle zu verhindern.
Dadurch ist die Möglichkeit eröffnet, jedwede gewünschte Art von Schwingungen bloss in einer oder auch in verschiedenen Ebenen zu erzeugen. Da jeder einzelne Schwingungskörper in einer grossen Vielzahl von Winkelstellungen auf die Welle aufschiebbar ist, kann allein schon mit bloss zwei solchen Schwingungskörpern an jedem Wellenende eine überaus grosse Vielzahl verschiedenerlei Schwingunsarten zustandegebracht werden. Die Anzahl der Variationsmöglichkeiten steht im direkten Verhältnis zur Anzahl der im Bereich der Aufstecköffnung der Unwuchtkörper angeordneten Rillen und/oder Rippen.
Darüber hinaus zeichnet sich die erfindungsgemE sse Lösung durch eine besondere Einfachheit im konstruktiven Aufbau und in der Handhabung sowie dadurch aus, dass die Herstellung der ganzen Einrichtung leicht ist und einen geringen Kostenaufwand erfordert.
Nacheiner bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Rillen und/oder Rippen als eineKerbverzahnung ausgebildet, d. h. sie besitzen ein etwa dreieckförmiges Profil, mit dem sie ineinandergreifen.
Weitere Merkmale der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert, von de- nen die Fig. l den Schwingungserzeuger in einer Längsansicht und die Fig. 2 einen Längsschnitt desSchwingungserzeugersnach II-II der Fig. 3 darstellt. Die Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Schwingungserzeugernach III-III der Fig. 2 und die Fig. 4 veranschaulicht ein Paar Unwuchtkörper in einem grösseren Massstab.
Der Schwingungserzeuger besteht im wesentlichen aus einem Elektromotor l, dessen Gehäuse auf zwei Fussleisten 3 ruht und in üblicher Weise mit Kühlrippen 4 ausgestattet ist. Das Gehäuse ist aus
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; dieseTeile 2', 2, 2' wer-denmittelsSchraubbolzen 5 zusammengehalten. An der Aussenseite des Mittelteiles 2 befindet sich der Anschlusskasten 21 für die Stromzufuhrleitungen, die durch eine seitliche Öffnung 22 in dessen mit einem Deckel 23 dicht abzuschliessenden Innenraum eintreten.
In den beiden Lagerschilden 2'sind die Lager 6 für die Antriebswelle 7 angeordnet. Ausserdem bilden diese Lagerschilde 2'mit einem ringförmigen, umfanggeschlossenen, von der Stirnseite abstehenden Flansch 8 einen Gehäuseteil 9, der durch einen Steckdeckel 10 abschliessbar ist. In diesem Gehäuseteil 9 sind die beiden, auf die Antriebswelle 7 aufschiebbaren, scheibenförmigen Unwuchtkörper 11 und 12 untergebracht und rotieren dort, wenn die Antriebswelle 7 durch den Motor 1 in Drehung versetzt wird.
DieUnwuchtkörper 11 und 12 werden auf der Antriebswelle 7 durcheineHaltemutter 13 festgehalten, die auf das mit Gewinde 14 versehene Ende der Antriebswelle 7 aufschraubbar ist und ge- gen die äussere Stirnseite des jeweils äusseren Unwuchtkörpers 12 über eine Beilagscheibe 15 zum Anliegen kommt.
Wie die Fig. 3 erkennen lässt, können diese Unwuchtkörper 11 und 12 in wählbar verschiedenen Stellungen (12', 12") zueinander auf das Ende der Antriebswelle 7 aufgeschoben werden, wobei sich wie schon eingangs erwähnt wurde-verschiedenerlei Exzentrizitäten der von beiden Körpern gebildeten Unwuchtmasse ergeben. Zur Fixierung der Unwuchtkörper 11,12 auf der Antriebswelle 7 in derje- weils gewählten Stellung dienen die in der Wandung einer exzentrisch angeordneten Ausnehmung 16 vorgesehenen Rillen und Rippen 17, die mit einer gleichartigen Verzahnung des Endes der Antriebswelle 7 formschlüssig zusammenwirken.
Die Unwuchtkörper 11,12 sind in jeder beliebigen Stellung auf das Ende der Welle aufsteckbar, bei der die Rillen und Rippen 17 fluchten ; bei einer ausreichenden Vielzahl solcher Rillen und Rippen 17 ergibt sich zwangsläufig auch eine dementsprechende Vielzahl von solchen beliebig wählbaren Stellungen und Exzentrizitäten, wobei durch das satte Ineinandergreifen der Fixierungsorgane 17 gewährleistet wird, dass sich die Unwuchtkörper 11, 12 in bezug auf die Wellenachse nicht verdrehen und in jener gewählten Stellung verbleiben, in der sie auf die Welle 7 aufgeschoben wurden.
Von den beiden gemeinsam und paarweise die Unwuchtmasse an jedem Wellenende bildenden, vorzugsweise scheibenförmigen, aneinanderliegenden und zueinander verstellbaren Unwuchtkörpern 11, 12 trägtder eine Körper 12-wiedieFig. 4zeigt-eineskala 18, der andere Körper 11 eine zu- geordnete Anzeigemarke 19. um das Ausmass der jeweils eingestellten Exzentrizität der von beíden Körpern gebildeten Unwucht in bezug zur Achse 20 der Antriebswelle 7 ablesbar und einstellbar zu machen.
Gleichwohl also die Exzentrizität der Ausnehmung 16 des einzelnen Unwuchtkörpers 11 bzw. 12 in bezug zur Achse 20 der Antriebswelle 7 konstant und unveränderbar ist, wird die Exzentrizität der gesamten, von beiden Unwuchtkörpern jeweils paarweise gebildeten Unwuchtmasse durch Verstellung der beiden Unwuchtkörper in bezug zueinander regelbar gestaltet.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Erfindung sind vielerlei konstruktive Varianten ausführbar. Die Erfindung eignet sich in ihrer Anwendung für S chwingungserzeuger verschiedener Art und Bestimmung, vorzugsweise für sogenannte Oberflächenrüttler, sie ist jedoch in modifizierter Ausführungsform auch bei Tauchrüttlern anwendbar.
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