AT242222B - Drehstromschalteinrichtung in Netzen ohne Nulleiter - Google Patents

Drehstromschalteinrichtung in Netzen ohne Nulleiter

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AT242222B AT163061A AT163061A AT242222B AT 242222 B AT242222 B AT 242222B AT 163061 A AT163061 A AT 163061A AT 163061 A AT163061 A AT 163061A AT 242222 B AT242222 B AT 242222B
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
    • H01H9/56Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
    • H01H9/563Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle for multipolar switches, e.g. different timing for different phases, selecting phase with first zero-crossing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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  Drehstromschalteinrichtung in Netzen ohne Nulleiter 
Die Erfindung betrifft eine   Drehstromschalteinrichtung   in Netzen ohne Nulleiter, bei der zur Verminderung des Schaltfeuers parallel zu den Kontakten Starkstromdioden liegen, die vorübergehend den ganzen Laststrom zu führen vermögen, wobei die Schaltzeitpunkte der Kontakte der einzelnen Phasen synchron zum Strom bzw. zur Spannung liegen, und bei der für ein dreiphasiges System lediglich zwei ven-   tilüberbrückte   Schaltstrecken vorgesehen sind.

   Erfindungsgemäss öffnet der in der Phase 1 liegende ventilüberbrückte Schalter etwa in der Mitte der   Dúrchlassstromhalbwelle   der parallelliegenden Diode, und der zweite in derjenigen Phase, welche zeitlich um 1200 auf die Phase 1 folgt, liegende ventil- überbrückte Schalter wird im Nulldurchgang der Phase 1 geöffnet, und zwei in den vorgenannten Phasen liegende Trennschalter öffnen je nach der Phasenverschiebung   so   etwa 1950... 1500 später als die zugehörigen ventilüberbrückten Schalter. 



   Durch Parallelschaltung der Starkstromdioden wird für die Genauigkeit des Synchronschalters ein Spielraum geschaffen, der von der Grössenordnung einer Halbwelle ist und der im übrigen davon abhängt, auf welche Weise die Kontakte der beiden Phasen gegeneinander zeitlich versetzt werden, und auf welche Weise die Unterbrechung des Stromkreises überhaupt vorgenommen wird. Diese Unterbrechung kann bei Drehstrom entweder so erfolgen, dass alle drei Phasen geöffnet werden, oder aber so, dass nur zwei Phasen geöffnet werden und zusätzlich die beiden zu diesen Phasen parallelliegenden Dioden abgeschaltet werden.

   Die Erfindung wählt das Abschaltverfahren und die Staffelung der Schaltzeitpunkte so, dass Abweichungen der Schaltzeitpunkte von den Sollwerten möglich sind, ohne dass die lichtbogenfreie Un- 
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 einem eventuell eingebauten Sicherheitsschalter 11 oder Sicherungen 31 und 32, nur in zwei Phasen, nämlich in den Phasen 1 und 3, durch die Schalter 4 und 5 abgetrennt wird. Parallel zu den Schaltern 4 und 5 liegen über Sicherungen 31 und 32 und zwei weiteren Hilfsschaltern 6 und 7 die Starkstromdioden 8 und 9. Wenn ausser den Schaltern 4 und 5   auch die Hilfsschalter   6 und 7 geöffnet sind, sind die Dioden 8 und 9 gänzlich strom- und spannungslos.

   Der in Fig. 1 auf der linken Seite dargestellte Verlauf der drei Ströme entspricht dem Fall, dass die Schaltstrecken 4 und 5 geöff- 
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 genannten Ströme enthalten Gleichstromglieder, da ja die beiden Dioden der Phasen 1 und 3 wie ein zweiphaisger Gleichrichter mit Anodenwiderständen auf den Widerstand der Phase 2 arbeiten. Der Kontakt 4 möge im Zeitpunkt   t, d. h.   im positiven Scheitelwert des Stromes   Ig,   geöffnet werden. Wenn die Dioden für die positive Stromrichtung durchlässig sind, so entsteht am Schalter 4 kein 
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 Diode 8 verhindert, dass von diesem Zeitpunkt an in der Phase 3 negativer Strom entsteht.

   Dies hat zur Folge, dass aus den Strömen   11   und   12   von diesem Zeitpunkt an einander entgegengesetzte Ströme   11 I und I   werden,   u. zw.   beginnen die Ströme   11 I und Iz I   stets im Scheitelwert ihrer 

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 EMI2.1 
 Kontakt 5 im Zeitpunkt   tg,   so fliesst von diesem Augenblick an der Strom der Phase 1 durch die Diode 9, wie es die gestrichelte halbe Halbwelle von   111   andeutet. Die Diode 9 der Phase 1 verhindert, dass der Strom 11 I vom Zeitpunkt tRI an ins Negative   schwingt,-vielmehr bleibt   von diesem Zeitpunkt an I1I = 0.

   Infolgedessen muss auch von diesem Zeitpunkt an I2I=0 sein, da die Phase 3 bereits unterbrochen ist, also die Phase 2 die allein mögliche Rückleitung der Phase 1 bildet. Würde man den Stromkreis in diesem Zustand belassen, d. h. die Schalter 4 und 5 offen halten, die Schalter 6 und 7 dagegen geschlossen, so würden die in Fig. 1 gestrichelt gezeichneten Ströme   11 n. 13 n   und   12 TI   entstehen. Und zwar lässt sich errechnen, dass der Strom   Ig im Zeit-   punkt tIV wieder einsetzt, wobei   tir-te     =210 - < p ist ; dabei   ist   #   die Phasenverschiebung des Verbrauchers 10, d. h., bei ohmscher Last   (   =0) ist die stromlose Zeit der Phase 3   210 ,   bei rein induktiver Last 1200.

   Ebenso gross ist die stromlose Zeit der Phase 1. Die stromlose Zeit der Phase 2 ist dagegen um   90    kleiner, als   120 -#,   also je nach der Phasenverschiebung   120-30 .   



   Es erscheint zweckmässig, die   Öffnungszeitpunkte   der Schalter 6 und 7 so zu wählen, dass sie et- 
 EMI2.2 
 
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 chung beeinträchtigt wird. Verspäten sich die vier Schaltzeitpunkte, so werden die gestrichelten Stromflächen, die durch die Dioden 8 und 9 fliessen, kleiner (bis   auf Null) verftühen   sich die vier Schaltzeitpunkte, so werden sie grösser (bis zu einer Halbwelle). Da es für den Abschaltvorgang gefährlicher ist, wenn die Schaltzeitpunkte   1 ; ;   und   t   zu spät liegen, als wenn sie zu früh liegen, kann man diese Schaltzeitpunkte statt auf die Mitte der stromlosen Zeiten der Phasen 1 und 3 auch etwas früher legen. 



   Die Schalter 4 und 5 müssen - unter Berücksichtigung der Einschaltdauer - für den vollen Laststrom des Verbrauchers bemessen sein. Die Hilfsschalter 6 und 7 brauchen, ebenso wie die Dioden 8 und 9, nur die in der Zeichnung schraffierten Teile einer Halbwelle bei jedem Ausschaltvorgang zu führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Drehstromschalteinrichtung in Netzen ohne Nulleiter, bei der zur Verminderung des Schaltieuers parallel zu den Kontakten Starkstromdioden liegen, die vorübergehend den ganzen Laststrom zu führen vermögen, wobei die Schaltzeitpunkte der Kontakte der einzelnen Phasen synchron zum Strom bzw. zur Spannung liegen, und bei der für ein dreiphasiges System lediglich zwei ventilüberbrückte Schaltstrek- EMI2.5 dassbrückte Schalter etwa in der Mitte der Durchlassstromhalbwelle der parallelliegenden Diode öffnet, und der zweite in derjenigen Phase, welche zeitlich um 1200 auf die Phase 1 folgt, liegende ventilüberbrückte Schalter im Nulldurchgang der Phase 1 geöffnet wird, und dass zwei in den vorgenannten Phasen liegende Trennschalter je nach der Phasenverschiebung cp etwa 1950...
    1500 später als die zugehörigen ventilüberbrückten Schalter öffnen.
AT163061A 1960-03-02 1961-02-28 Drehstromschalteinrichtung in Netzen ohne Nulleiter AT242222B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL35521A DE1170033B (de) 1960-03-02 1960-03-02 Drehstrom- oder mehrphasiger Wechselstrom-schalter, bei dem zur Verminderung des Schaltfeuers parallel zu den Kontakten Starkstromdioden liegen

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AT242222B true AT242222B (de) 1965-09-10

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