AT24084B - Einrichtung zum Telephonieren und Telegraphieren auf einem einzigen Draht zwischen zwei oder mehreren Zentralen. - Google Patents

Einrichtung zum Telephonieren und Telegraphieren auf einem einzigen Draht zwischen zwei oder mehreren Zentralen.

Info

Publication number
AT24084B
AT24084B AT24084DA AT24084B AT 24084 B AT24084 B AT 24084B AT 24084D A AT24084D A AT 24084DA AT 24084 B AT24084 B AT 24084B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
telegraphing
telephoning
line
single wire
subscriber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carlo Turchi
Edmondo Brune
Original Assignee
Carlo Turchi
Edmondo Brune
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carlo Turchi, Edmondo Brune filed Critical Carlo Turchi
Application granted granted Critical
Publication of AT24084B publication Critical patent/AT24084B/de

Links

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Telephonieren und Telegraphieren auf einem einzigen Draht zwischen zwei oder mehreren Zentralen. 



    Die vorliegende Erfindung betifft einigen Änderungen des Haupt-Patentes Nr. 19724   bezüglich der Verbindung der Zentrale mit dem Abonnenten, ferner bezüglich der Schaltung des Trenners und der Kondensatoren. 



   In Fig. 1 ist die Zentrale in genau der gleichen Weise wiedergegeben, wie in der Figur dos Haupt-Patentes Auf der   Telegraphenstation T'bedeutet M den   als   Zeichengeber   beispielsweise gewählten Morse-Schreiber. Die Verbindung der Zentrale mit dem Abonnenten 
 EMI1.1 
 



  Die Ausschaltung des Telephons   Åa   der Zentrale und die Einschaltung des Telephons 24 des Abonnenten geschieht durch Umlegen des Schalters 11. In der gezeigten Form der Fig. 1 schliesst der Schalter die primären Wicklungen d, d des Linientransformators 17 kurz, wodurch das Abonnententelephon kurzgeschaltet ist, so dass also   die Fernstation mit   der an die Linie angeschlossenen Zentrale sprechen kann. Ist der Schalter 11 umgelegt 
 EMI1.2 
   primare Wicklung d d   des Transformators liegt mit der des in   der Zentrale angeordneten     Linientransformators   in Serie in die   Linie eingeschaltet. Seine sekundäre Wicklung   ist mit der einen Klemme geerdet und mit der anderen Klemme mit der Verteilungstafel   JS ver-     bunden.

   Von   dieser Tafel aus geht die örtliche Telephonverbindung zum Abonnenten. In den Stromkreis des Abonnenten ist ein kleiner Mikrophontransformator 19 in Serie mit   dem Trenner geschaltet. Die sekundäre   Spule des Mikrophontransformators ist in bekannter   Weise an eine kleine Batterie   und das Mikrophon 20 angelegt. Der Trenner 21 ist genau in derselben Weise geschaltet und gestaltet wie in der Zentrale und wirkt mit seinem Solenoid 22 unmittelbar auf die Spule 23 des Abonnententelephons 24. Es ist auch an   Erde gelegt, um damit   den Stromkreis zu   schliessen,   da ja auch die eine Klemme der sekundären Wicklung e e an Erde liegt.

   Diese Schaltung zwischen   Abonnenten und Zentrate   
 EMI1.3 
   welche elektrische Strassenbahnen   auf das Ortsnetz ausüben, behoben werden. 



   In   Fig. H und 5   sind Änderungen der Schattung des Trenners   vorgenommen.   In   Fig.   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   In vielen Fällen laufen eine grosse Anzahl von Telegraphendrähten auf derselben Linie parallel, während nur eine geringe Anzahl vou telephonischen Verbindungen erforderlich ist. In solchen Fällen, also   wo mehr Telophondrahte gebraucht werden, empfiehlt   es sich,   den Linienkondensator nicht   zu erden, sondern ihm durch einen der vorhandenen   Tolegraphendrahte   eine metallische Verbindung mit den anderen Linienkondensatoren zu geben, also die Erdleitung durch eine vorhandene metallische Leitung zu ersetzen. Es seien von zwei Linien   L1 und L2   beide zu   Telographenzwecken,   aber nur eine davon als Telephonlinie erforderlich. Die beiden Kondensatoren 10 werden dann einfach zwischen die beiden Linien geschaltet.

   Die beiden Spulen 27 und 28 stellen schematisch den Linientransformator der Trenner dar. Ist nicht eine gerade Zahl von   Telegraphenimion   vorhanden, sondern eine ungerade, etwa drei, wie in Fig. 4 angenommen, so kann man zwei dieser Tele-   graphen1inien   dazu benutzen, eine metallische Hin-und Rückleitung für die telephonische Verbindung abzugeben, während die dritte La in der durch Fig. 1 dargestellten Weise mit geerdeten Kondensatoren arbeitet. Wir haben also hier drei telegraphische Verbindungen und zwei telephonische. Die erstere von diesen beiden besitzt eine metallische, die zweite eine   Erdrückleitung.   



   In manchen Fällen, nämlich dort, wo sehr lange telegraphische Verbindungen vorhanden sind, kommt es vor, dass nicht eine telephonische Verbindung zwischen zwei Orten, sondern etwa zwei telephonische Verbindungen zwischen vier Orten gewünscht wird. In solchen Fällen werden die vier Linienkondensatoren der vier Stationen geerdet, oder, wenn genügend telegraphische Leitungen vorhanden sind, untereinander durch einen Telegraphendraht verbunden (Fig.   6).   Es kann also die Station, welche den Linientransformator 29 
 EMI2.2 
 hindert   natürlich   nichts, beispielsweise die Liniontransformatoren 30 und 31 kurz zu schliessen, so dass auch 29 mit 32 in Verbindung treten kann.

   Sind wieder nicht zwei, sondern etwa drei Verbindungen vorhanden, so worden genau so wie in Fig. 4 zwei Leitungen für metallische Hin-und Rückleitung, und die dritte für Erdleitung geschaltet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Eine Einrichtung zum Telegraphieren und Telephonieren auf einem einzigen Draht zwischen zwei oder mehreren Zentralen, bei welcher die Telephonzentrale einen Trenner nach dem Haupt-Patent Nr. 19724 besitzt, dadurch   gekennzeichnet, dass   jeder Abonnent auf seiner Station einen Trenner erhält, zu dem Zweck, den Trenner der Zentrale beim Sprechen des Abonnenten mit der Fernstation zu umgehen   und   die im Netz durch Induktionswirkungen auftretenden Störungen im Stromkreise des Abonnenten zu beheben.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Trenner unmittelbar an die Hauptlinie angeschlossen und geerdet ist.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Linienkondensatoren nicht geerdet, sondern durch einen vorhandenen, nicht zu telephonischen Zwecken benutzten Telegraphendraht untereinander verbunden werden, so dass sie eine metallische Rückleitung besitzen.
AT24084D 1903-04-02 1903-10-02 Einrichtung zum Telephonieren und Telegraphieren auf einem einzigen Draht zwischen zwei oder mehreren Zentralen. AT24084B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT19724T 1903-04-02
AT24084T 1903-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT24084B true AT24084B (de) 1906-05-10

Family

ID=25597310

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT24084D AT24084B (de) 1903-04-02 1903-10-02 Einrichtung zum Telephonieren und Telegraphieren auf einem einzigen Draht zwischen zwei oder mehreren Zentralen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT24084B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2262237B2 (de) Kopplerschaltung für die kombinierte Sprachfrequenzübertragung und Gleichstromsignalisierung
AT24084B (de) Einrichtung zum Telephonieren und Telegraphieren auf einem einzigen Draht zwischen zwei oder mehreren Zentralen.
DE156866C (de)
DE2830151C2 (de) Einrichtung zur Parallelankopplung eines Tonfrequenz-Senders an ein Netz
AT19724B (de) Einrichtung zum Telephonieren und Telegraphieren auf einem einzigen Drahte zwischen zwei oder mehreren Zentralen.
DE1257860B (de) Nachrichtenvermittlungsanordnung mit automatischem, vom Teilnehmer durch Wahl veranlasstem Verbindungsaufbau
DE580657C (de) Schaltungsanordnung zum Empfang von akustischen Zeichen aus einer mehreren Teilnehmern gemeinsamen Geberstelle ueber das Leitungsnetz einer Fernsprechanlage
DE722051C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE485074C (de) Fernsprechanlage mit vielen Sprechstellen, insbesondere fuer die Zwecke des Eisenbahnsicherungsdienstes
DE683780C (de) Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE914505C (de) Schaltungsanordnung zur wahlweisen UEbertragung mehrerer unterschiedlicher Kriterien ueber eine zweiadriger Leitung
DE683777C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechabnlagen mit wahlweisem Anruf, insbesondere fuer Zgueberwachungsanlagen
DE10003689C1 (de) Schaltungsanordnung zur Leistungsanpassung einer Verstärkeranlage zur Erzielung eines annähernd konstanten Schalldruckpegels des Sondersignals für vorfahrtberechtigte Wegebenutzer
AT16936B (de) Vielfachtelegraph.
DE312589C (de)
DE89560C (de)
AT91161B (de) Schaltung für die Stromversorgung von Mikrophon-Stromkreisen unmittelbar aus dem Starkstromnetz.
DE509818C (de) Schaltung fuer Nebenstellenanlagen, welche beim Zwischenverkehr von Haupt- und Nebenstellen durch die Amtsbatterie vermittels einer in ihrer Mitte geerdeten, den Wecker enthaltenden Bruecke gespeist werden
DE1286137C2 (de) Schaltungsanordnung zur wahlweisen Verbindung von Einrichtungen, insbesondere von Einrichtungen in Fernsprechvermittlungssystemen
AT94690B (de) Doppelleitungstelephonsystem.
AT103406B (de) Schaltungsanordnung zur Übertragung von Stromstößen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
EP1198898B1 (de) Schwingkreisanordnung für rundsteuertonfrequenz für ein mehrphasiges versorgungsnetz
DE957761C (de) Schaltungsanordnung fur die Übertragung von Zahlimpulsen im Fernschreibverkehr
DE141935C (de)
DE968963C (de) Schaltungsanordnung fuer ZB-Fernsprechstationen