DE968963C - Schaltungsanordnung fuer ZB-Fernsprechstationen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer ZB-Fernsprechstationen

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DE968963C
DE968963C DEP29180A DEP0029180A DE968963C DE 968963 C DE968963 C DE 968963C DE P29180 A DEP29180 A DE P29180A DE P0029180 A DEP0029180 A DE P0029180A DE 968963 C DE968963 C DE 968963C
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DEP29180A
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Inventor
Dr Josef Mueller-Strobel
Dipl-Phys Dr Jean Patry
Jean Meyer De Stadelhofen
Richard Strub
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Siemens Schweiz AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/58Anti-side-tone circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für ZB-Fernsprechstationen, die zur Anpassung des Mikrophonwiderstandes an eine vorbestimmte Stationsimpedanz einen Spartransformator mit mindestens drei gleichsinnigen Wicklungen aufweist, bei dem bei abgehobenem Mikrotelephon parallel zur ersten Wicklung der durch Reihenschaltung mit einem Kondensator gleichstromgesperrte Hörer und parallel zur Reihenschaltung der zweiten Wicklung mit einem zweiten Kondensator das Mikrophon liegt.
Bei den bekannten Schaltungsanordnungen dieser Art besteht der zur Rückhördämpfung erforderliche Nachbildungswiderstand aus einem separaten Schaltungselement, das beispielsweise in den gemeinsamen Teil des Mikrophon- und Hörerstromkreises eingefügt wird.
Demgegenüber bilden gemäß der Erfindung die Gleichstromwiderstände der beiden Wicklungen des Spartransformators zusammen den ganzen oder wesentlichen Teil des zur Rückhördämpfung notwendigen Nachbildungswiderstandes.
Es ist zwar aus der USA.-Patentschrift 1 254 472 bekannt, bei Schaltungsanordnungen für Fernsprechstationen, die als Sprechstromübertrager einen normalen Transformator enthalten, den Wicklungswiderstand einer Übertragerspule derart zu erhöhen, daß sich ein besonderer Nachbildungswiderstand erübrigt. Je nach der Art der Schaltung wird diese Maßnahme
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entweder bei der mit dem Mikrophon oder bei der mit dem Hörer verbundenen Übertragerspule getroffen, jedenfalls aber, im Gegensatz zum erfindungsgemäßen Vorschlag, stets nur bei einer einzigen Übertragerspule.
Die Rückhördämpfbedingung ist unter Voraussetzung idealer Übertragereigenschaften durch folgende Gleichung gegeben:
1- rz (a + b) = RL.
Darin bedeuten T1 und f2 die Gleichstromwiderstände der ersten bzw. der zweiten Wicklung und Rj1 den Leitungswellenwiderstand. Mit α ist das Verhältnis wt:w2 der Windungszahlen von erster und zweiter Wicklung, mit b das Verhältnis w.3:w„ der Windungszahlen von dritter und zweiter Wicklung bezeichnet. An sich wäre anzustreben, daß ein möglichst großer Teil des Nachbildungswiderstandes auf die erste Wicklung verteilt wird, da der Gleichstromwiderstand r2 der zweiten Wicklung die transformatorische Wirkung dieser zweiten Wicklung herabsetzt und deshalb die Mikrophonanpassung verschlechtert. Anderseits ist aber darauf zu achten, daß der Mikrophonspeisestrom durch die beiden Widerstände T1 und rz, die in Serie zur Leitung Begen, nicht so weit herabgesetzt wird, daß die Mikrophonempfindlichkeit sinkt.
Durch die erfindungsgemäße Ausnutzung der Gleichstromwiderstände der Hörer- und der Mikrophonwicklung für die Rückhördämpfung wird das Hauptproblem für ZB-Stationen, nämlich die Überlagerung einer günstigen Wechselstromschaltung (höherer Wirkungsgrad) und einer befriedigenden Gleichstromschaltung (genügend hoher Mikrophonspeisestrom) mit wenigen zusätzlichen Schaltelementen (zwei Sperrkondensatoren), gelöst. Weiterhin wird erreicht, daß zwei Wicklungen mit relativ dünnem Draht ausgeführt werden können, wodurch Wickelraum gespart wird, der entweder eine Verkleinerung des Übertragers oder bei gleichbleibender Übertragergröße eine erhebliche Vergrößerung der Windungszahl erlaubt, was hauptsächlich im Hinblick auf eine Kombination des Sprechstromübertragers mit dem Wecker vorteilhaft ist. Außerdem ergibt sich aus dieser Nutzbarmachung von zwei ohmschen Widerständen eine Vermeidung zusätzlicher Verluste, d. h. eine Angleichung der tatsächlichen Verhältnisse an die in der Grundschaltung vorausgesetzten idealen Verhältnisse, bei welchen der Verlustwiderstand der niederohmigen Wicklungen voll vernachlässigt wird.
Die gleichsinnig gewickelten, in Reihe geschalteten Wicklungen des Spartransformators können mindestens einen Teil der Erregerspule eines polarisierten Wechselstromweckers bilden. Unter Umständen muß noch eine besondere Zusatzwicklung zur Ergänzung der zur Erregung des Weckers notwendigen Windungszahl auf dem Spartransformator aufgewickelt werden. Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Fernsprechteilnehmerstation im Hinblick auf die Vereinfachung der Entstörungsmaßnahmen bei automatischem Wählerbetrieb. Bei Benutzung von Fernsprechteilnehmerstationen für automatischen Wählbetrieb können bekanntlich hochfrequente Störspannungen entstehen, welche den drahtlosen Rundfunkempfang empfindlich zu stören vermögen. Die hauptsächlichsten Störquellen liegen dabei in den Nummernschaltkontakten. Es ist daher notwendig, bei derartigen Teilnehmerstationen Störschutzmaßnahmen vorzusehen, welche ohne Beeinträchtigung der niederfrequenten Übertragungseigenschaften der Station und ohne unzulässige Verzerrungen der Wählimpulse bei einem wirtschaftlich tragbaren Aufwand die Störspannungen begrenzen, wenn möglich so weit, daß auch der hochfrequente Draht-, z. B. Fernrundspruchbetrieb nicht gestört wird. Weiter wird verlangt, daß die Eingangsimpedanz der Station in dem in Betracht kommenden Frequenzgebiet und in jedem Schaltzustand mit Rücksicht auf den hochfrequenten und den niederfrequenten Draht-, z. B. Fernrundspruch einen bestimmten Minimalwert nicht unterschreitet. Bei einer erfindungsgemäßen Fernsprechteilnehmerstation mit Nummernschalter für automatischen Wählerbetrieb kann die dritte Wicklung des Spartransformators in zwei mit den Leitungsadern verbundene äußere Teilwicklungen aufgetrennt werden. Mit Vorteil wird durch den Kurzschlußkontakt des Nummerschalters bei der Nummernwahl zwischen den innern Endpunkten der äußeren Teilwicklungen eine Kurzschlußverbindung aufgebaut, in welcher der Wählimpulskontakt angeordnet ist, so daß durch die Induktivitäten der äußeren Teilwicklungen die bei der Wählimpulskontaktbetätigung entstehenden HF-Störspannungen mindestens teilweise von der Leitung ferngehalten werden. Durch geeignete Dimensionierung einer derartigen Schaltung kann erreicht werden, daß die beim Betrieb der Station auftretenden Störspannungen so gering sind, daß der drahtlose Rundfunkempfang nicht gestört wird. Eine derartige Station genügt praktisch auch den Anforderungen, welche an die Stationsimpedanz mit Rücksicht auf Drahtrundspruchanlagen gestellt werden. Um aber den Anforderungen für den hochfrequenten Draht-, z. B. Fernrundspruchbetrieb hinsichtlich der zugelassenen Störspannungsamplituden, die strenger sind als für den drahtlosen Rundfunkempfang, genügen zu können, müssen noch besondere Entstörungsmaßnahmen vorgesehen werden.
Eine Möglichkeit zur vollständigen Entstörung liegt in der Verwendung zweier zusätzlicher Hochfrequenzdrosselspulen, welche je zwischen den beiden äußeren Teilwicklungen und den Leitungsanschlüssen angeordnet sind. Unter Umständen können die Spartransformatorwicldungen noch durch einen zusätzlichen Kondensator überbrückt werden, derart, daß die Schaltung, von innen und von außen betrachtet, einem symmetrischen Tiefpaßfilter entspricht.
Eine andere Möglichkeit zur vollständigen Entstörung der Station ist durch folgende Maßnahmen gegeben:
1. Anordnung einer zusätzlichen HF-Drossel in der durch den Kurzschlußkontakt des Nummernschalters aufgebauten Kurzschlußverbindung, derart, daß sie dem Wählimpulskontakt in Reihe geschaltet ist;
2. Verbindung zusätzlicher Schaltmittel mit dem Nummernschalter, durch welche zwischen den innem
Endpunkten der äußeren Teilwicklungen vor dem Aufbau der Kurzschlußverbindung ein kapazitiver Entstörungskreis aufgebaut wird, so daß infolge Zusammenwirkens der HF-Drossel mit dem kapazitiven Entstörungskreis bei der Nummernwahl praktisch keine HF-Störspannungen entstehen.
An Hand der Zeichnung werden im folgenden einzelne besondere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Die Fig. ι bis 3 betreffen Fernsprechteilnehmerstationen ohne Einrichtungen zum automatischen Wählerbetrieb, wobei in Fig. 3 schematisch gezeigt ist, wie die Spartransformatorwicklungen zugleich als Erregerwicklungen eines Wechselstromweckers verwendet werden können. Die Fig. 4 bis 9 betreffen Fernsprechteilnehmerstationen mit Einrichtungen zum automatischen Wählerbetrieb und besonderen Entstörungsmaßnahmen. In allen Figuren sind einander entsprechende Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß der Vergleich
ao der verschiedenen Figuren erleichtert ist. Mit 1, 2, 3 sind die drei gleichsinnig gewickelten Wicklungen des Spartransformators, mit 4 dessen Eisenkern bezeichnet. (Mit Ausnahme von Fig. 3 ist dieser Eisenkern in allen Figuren nur schematisch angedeutet.) In allen Figuren bedeuten weiterhin 5, 6 die Leitungsanschlüsse der Station, 7 den Hörer und 8 den ihm in Reihe geschalteten Kondensator, 9 das Mikrophon und 10 den der Wicklung 2 in Reihe geschalteten Kondensator. Alle dargestellten Schaltbilder entsprechen einer zum Anruf freien Teilnehmerstation. Beim Abheben des Mikrophons wird durch einen Gabelkontakt 11 der ersten Wicklung 1 die Reihenschaltung von Hörer 7 und Kondensator 8 parallel geschaltet. Entweder gleichzeitig oder zwecks Vermeidung von Knackgeräuschen im Hörer kurz vorher wird durch den Gabelkontakt 12 dem Mikrophon 9 die Reihenschaltung von Wicklung 2 und Kondensator 10 parallel geschaltet. Damit ist der Sprechzustand der Station aufgebaut. Der Mikrophonspeisestrom fließt dabei vom Leitungsanschluß 5 über die Wicklungen 3 und 1 zum Mikrophon 9 und zurück zum Leitungsanschluß 6. Die Gleichstromwiderstände rx und r2 sind dabei unter Berücksichtigung der Windungszahlverhältnisse der Transformatorenwicklungen so bestimmt, daß sie der nach der Definition angegebenen Bedingung
genügen. Unter Umständen kann auch ein Teil des notwendigen Nachbildungswiderstandes in die Verbindungsleitung der Punkte 13 und 14 verlegt werden. Um aber die oben angegebenen Vorteile der Erfindung zu wahren, müßte der Wert eines solchen Brückenwiderstandes kleiner sein als die Summe von T1 und r%. (In Fig. ι ist ein solcher Brückenwiderstand punktiert angedeutet und mit 15 bezeichnet.)
Nach Fig. 2 ist der Wicklung 1 eine Drosselspule 16 für Sprechströme mit möglichst geringem Gleichstromwiderstand parallel geschaltet. In diesem Fall kann der Gleichstromwiderstand rx der Transformatorwicklung im Rahmen der angegebenen Bedingungen hoch gewählt werden, so daß sich eine besonders günstige Mikrophonanpassung und ein entsprechend großer Stationswirkungsgrad ergibt, ohne daß die allgemeinen Erfindungsvorteile preisgegeben werden müssen.
In Fig. 3 bilden die beiden durch den Luftspalt 40 getrennten Schenkelenden 41 und 42 des Eisenkernes 4 ein durch den Dauermagneten 43 gleichpolarisiertes Polschuhpaar. In dem Luftspalt 40 ist die federnde Ankerplatte 44, die mit dem andern Polende des Dauermagneten über das Weicheisenstück 45 verbunden ist, bewegbar. Durch einen bei aufgelegtem Mikrotelephon vom Fernsprechamt über den Spartransformator geleiteten Rufwechselstrom wird der Anker erregt und überträgt seine Schwingungen über den Klöppel 46 auf die Glockenschalen des Weckers, die hier nicht gezeichnet sind, so daß der Teilnehmer gerufen wird. Nach Abheben des Mikrotelephons wird der Eisenkern 4 durch den Mikrophonspeisestrom vormagnetisiert, so daß der Anker durch die Sprechströme nicht erregt wird, sondern auf der einen Seite des Luftspaltes klebt. Es kann natürlich statt eines derartigen Weckers auch ein üblicher Wecker mit Kondensator dem Spartransformator parallel geschaltet weiden, was aber einen entsprechenden Mehraufwand bedingt.
In der Fig. 4 und auch in den Fig. 5 bis 9, die Fernsprechteilnehmerstationen mit Nummernschalter zum automatischen Wählerbetrieb betreffen, bedeutet 21 den Kurzschlußkontakt und 22 den Wählimpulskontakt des Nummernschalters. Die Wicklung 3 ist bei diesen Ausführungsbeispielen in zwei äußere Teilwicklungen 3«, 3 b aufgeteilt. Bei der Nummernwahl wird zwischen den inneren Endpunkten 17, 18 dieser äußeren Teilwicklungen durch den Kurzschlußkontakt 21 eine Kurzschlußverbindung aufgebaut, in welcher der Wählimpulskontakt 22 angeordnet ist.
Nach Fig. 5 sind zwecks weiterer Begrenzung der bei der Nummernwahl entstehenden HF-Störspannungen zwischen den Teilwicklungen 3 a und 36 und den Leitungsanschlüssen 5 und 6 zwei HF-Drosselspulen 23, 24 angeordnet. Die Wicklungen des Spartransformators sind außerdem noch durch einen zusatzliehen Kondensator 25 überbrückt. Es kann aber auch die Kapazität dieses Kondensators 25 ersetzt werden durch die natürliche, gegenseitige Wicklungskapazität der Teilwicklungen 3 a, 36, die eventuell durch entsprechende Wicklungsart künstlich vergrößert werden kann.
In den Fig. 6 bis 9 ist in der durch den Kurzschlußkontakt 21 bei der Nummernwahl zwischen den Punkten 17,18 aufgebauten Kurzschlußverbindung eine zusätzliche HF-Drosselspule 26 angeordnet. Mit dem Nummernschalter sind zusätzliche Schaltmittel verbunden, durch welche vor Aufbau dieser Kurzschlußverbindung ein kapazitiver Entstörungskreis zwischen den inneren Endpunkten 17, 18 der äußeren Teilwicklungen 3«, 3 b aufgebaut wird. In Fig. 6 besteht dieser Entstörungskreis aus dem mit der Wicklung 2 in Reihe liegenden Kondensator 10. Die zusätzlichen Schaltmittel des Nummernschalters sind mit dem Kurzschlußkontakt 21 kombiniert, indem der Kurzschlußkontakt 21 als Doppelfolgekontakt ausgebildet ist. Bei der Nummernwahl wird durch den beweglichen
Teil 2i des Kurzschlußkontaktes zuerst der Hörer η abgeschaltet; dann wird durch Berührung von 21 mit dem beweglichen Teil 21' der kapazitive Entstörungskreis aufgebaut, worauf noch durch Berührung der Kontaktteile 21' und 21" die Kurzschlußverbindung i7-ii-2i-2i'-2i"-22-26-i8 aufgebaut wird. Die hauptsächlichsten Störquellen 21, 22 werden durch das Zusammenwirken der HF-Drossel 26 (Setie-Induktivität) mit dem kapazitiven Entstörungskreis (Parallel-Kapazität) praktisch entstört.
Die Fig. 7 bis 9 betreffen eine weitere Verbesserung dieser Entstörungsmaßnahmen. Der Nummernschalter weist danach einen besonderen Federsatz mit einem Arbeitskontakt auf, welcher bei der Nummernwahl mindestens 5 msec vor dem Kurzschlußkontakt 21 schaltet. Außerdem ist nach diesen Fig. 7 bis 9 vorgesehen, daß der kapazitive Entstörungskreis aus zwei in Reihe geschalteten Kondensatoren besteht, zwischen welchen der diesen Kreis aufbauende Kontakt angeao ordnet ist, so daß dieser Kontakt praktisch potentialfrei schaltet. Nach Fig. 7 sind zu diesem Zweck zwei Kondensatoren 28, 29 vorgesehen. Falls die Verlustwiderstände der beiden Kondensatoren, welche in Reihenschaltung den Entstörungskreis bilden, wesent-Hch voneinander verschieden sind, kann der Kontakt 27, wie das in Fig. 7 angedeutet ist, durch einen Widerstand 30 überbrückt werden. Seine Größe muß derart bemessen sein, daß er hochohmig ist im Vergleich zur Impedanz zwischen den Punkten 17 und 18, aber niederohmig gegenüber den Verlustwiderständen der beiden in Reihe geschalteten Kondensatoren 28 und 29 des Entstörungskreises.
Nach den Fig. 8 und 9 wird der kapazitive Entstörungskreis statt durch zwei zusätzliche Kondensatoren 28, 29 (in Fig. 7) durch die beiden Kondensatoren 8, 10 gebildet, welche in Reihe zum Hörer 7 bzw. zur Wicklung 2 des Spartransformators geschaltet sind. Nach Fig. 8 schaltet der Kontakt 31 des Nummernschalters, der zweckmäßigerweise wieder in einem besonderen Federsatz angeordnet ist und mindestens 5 msec vor dem Kurzschlußkontakt 21 betätigt wird, zugleich den Hörer 7 ab, damit bei der Nummernwahl keine Knackgeräusche entstehen können. Damit auch Ausgleichströme im Mikrophonkreis keine Störungen bewirken können, ist in Serie zum Mikrophon 9 eine zweite HF-Drossel 26' angeordnet. Die Drosselwicklungen 26 und 26' können dabei auf demselben Kern angeordnet sein.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 sind die zusätzlichen Schaltmittel des Nummernschalters als Doppelarbeitskontakt ausgebildet, der aus dem beweglichen Teil 32, dem beweglichen Teil 32' und dem festen Teil 32" besteht. Er bewirkt bei der Nummernwahl vor der Schließung des Kurzschlußkontaktes 21 den Aufbau des aus der Reihenschaltung der Kondensatoren 8 und 10 bestehenden Entstörungskreises die Kurzschließung des Hörers 7 zwecks Verhinderung von Knackgeräuschen sowie die Kurzschließung der Spartransformatorwicklung 2, so daß Ausgleichströme im Mikrophonkreis keine Störspannungen erzeugen können.
Einzelne der in den verschiedenen Ausführungsbeispielen beschriebenen besonderen Maßnahmen können je nach den besonderen örtlichen Wünschen auch in anderer Art miteinander kombiniert werden.

Claims (18)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für ZB-Fernsprechstationen, die zur Anpassung des Mikrophon-Widerstandes an eine vorbestimmte Stationsimpedanz einen Spartransformator mit mindestens drei gleichsinnigen Wicklungen aufweist, bei dem bei abgehobenem Mikrotelephon parallel zur ersten Wicklung der durch Reihenschaltung mit einem Kondensator gleichstromgesperrte Hörer und parallel zur Reihenschaltung der zweiten Wicklung mit einem zweiten Kondensator das Mikrophon liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromwiderstände (rv r2) der beiden Wicklungen (1, 2) des Spartransformators zusammen den ganzen oder wesentlichen Teil des zur Rückhördämpfung notwendigen Nachbildungswiderstandes (i?£) bilden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit einem Brückenwiderstand zwischen dem Verbindungspunkt von Hörer und Mikrophon und dem Verbindungspunkt der beiden Wicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert dieses Brückenwiderstandes (15) kleiner ist als die Summe der Gleichstromwiderstände (T1, r2) der ersten und zweiten Wicklung (1, 2 in Fig. 1).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten Wicklung (1) eine Drosselspule (16) parallel geschaltet ist (Fig. 2).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen des Spartransformators zugleich mindestens einen Teil der Erregerspule eines polarisierten Wechselstromweckers bilden (Fig. 3).
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abheben desMikrotelephons ein Gabelkontakt (12) das Mikrophon (9) an die aus der zweiten Wicklung (2) und dem zweiten Kondensator (10) bestehende Reihenschaltung anschließt und ein zweiter Gabelkontakt (11) den durch Reihenschaltung mit dem Kondensator (8) gleichstromgesperrten Hörer (7) parallel zur ersten Wicklung (1) schaltet.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Wicklung (3) des Spartransformators in zwei äußere, mit den Leitungsadern (5,6) verbundene Teilwicklungen (3^, 3 &) aufgeteilt ist (Fig. 4 bis 9).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 mit Nummernschalter fürautomatischen Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß durch denKurzschlußkontakt (21) des Nummernschalters während der Nummernwahl zwischen den innern Endpunkten (17,18) der mit den Leitungsadern (5,6) ver- tao bundenen äußeren Teilwicklungen (3«, 36) eine Kurzschlußverbindung aufgebaut ist, in welcher der Wählimpulskontakt (22) angeordnet ist, so daß die bei der Wählimpulskontaktbetätigung entstehenden Hochfrequenzstörungen durch die Induktivitäten der äußeren Teilwicklungen (3«, 36)
mindestens teilweise von der Leitung (5, 6) ferngehalten werden (Fig. 4 bis 9).
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den äußeren Teilwicklungen (3«, 36) und den Leitungsanschlüssen (5, 6) je eine Hochfrequenzdrosselspule (23, 24) angeordnet ist (Fig. 5).
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spartransformatorwicklungen (1, 2, 3) durch einen Kondensator (25) überbrückt sind (Fig. 5).
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der durch den Kurzschlußkontakt (21) des Nummernschalters aufgebauten Kurzschlußverbindung in Reihe zum Wählimpulskontakt (22) eine Hochfrequenzdrosselspule (26) angeordnet ist (Fig. 6 bis 9).
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Nummernschalter zusätzliche Schaltmittel verbunden sind, durch welche bei der Nummernwahl vor Aufbau der Kurzschlußverbindung zwischen den innern Endpunkten (17, 18) der äußeren Teilwicklungen (3 a, 3 b) ein kapazitiver Entstörungskreis aufgebaut wird, derart, daß infolge Zusammenwirkens der Hochfrequenzdrosselspule (26) mit dem kapazitiven Entstörungskreis bei der Nummernwahl praktisch keine Hochfrequenzstörspannungen entstehen (Fig. 6 bis 9).
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der kapazitive Entstörungskreis aus dem mit der zweiten Spartransformatorwicklung (2) in Reihe geschalteten Kondensator (10) besteht, indem dieser bei der Nummernwahl zwischen die inn em Endpunkte (17,18) der äußeren Teilwicklungen (3a, 36) geschaltet wird.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Schaltmittel des Nummernschalters mit dem Kurzschlußkontakt (21) als Doppel-Folgekontakt ausgebildet sind, so daß bei seiner Betätigung zuerst der Kondensator (10) zwischen die inneren Endpunkte (17, 18) der äußeren Wicklungen (3«, 36) geschaltet und nachher die Kurzschlußverbindung zwischen diesen beiden Punkten aufgebaut wird (Fig. 6).
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch n, dadurch gekennzeichnet, daß der Nummernschalter einen zusätzlichen Federsatz mit einem Arbeitskontakt aufweist, welcher bei der Nummernwahl mindestens 5 msec vor dem Kurzschlußkontakt (21) schaltet (Fig. 7 bis 9).
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der kapazitive Entstörungskreis aus zwei in Reihe geschalteten Kondensatoren (28, 29) besteht, zwischen denen der diesen Kreis aufbauende Kontakt (27) angeordnet ist (Fig. 7).
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß als Kondensatoren, welche in Reihenschaltung den Entstörungskreis bilden, die beiden Kondensatoren (8, 10) verwendet sind, welche mit dem Hörer (7) bzw. mit der zweiten Wicklung (2) des Spartransformators in Reihe geschaltet sind (Fig. 8 und 9).
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß erstens der zusätzliche Kontakt (31), welcher vor Betätigen des Kurzschlußkontaktes (21) den Entstörungskreis aufbaut, auch den Hörer (7) abschaltet und daß zweitens in Reihe zum Mikrophon (9) eine zweite Hochfrequenzdrosselspule (26') angeordnet ist (Fig. 8).
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Nummernschalterkontakt (32), welcher vor Betätigen des Kurzschlußkontaktes (21) den Entstörungskreis aufbaut, derart als Doppelkontakt ausgebildet ist, daß bei seiner Betätigung der Hörer (7) und die zweite Spartransformatorwicklung (2) kurzgeschlossen werden (Fig. 9).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 475 289;
USA.-Patentschrift Nr. 1 254 472;
Zeitschrift »Ericson Review«, 1938, S. 114.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 709 952/47 4.
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Citations (1)

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US1254472A (en) * 1916-09-09 1918-01-22 American Telephone & Telegraph Signaling-circuit.

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