AT240728B - Messer zum Schneiden von thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Messer zum Schneiden von thermoplastischen Kunststoffen

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AT240728B
AT240728B AT468461A AT468461A AT240728B AT 240728 B AT240728 B AT 240728B AT 468461 A AT468461 A AT 468461A AT 468461 A AT468461 A AT 468461A AT 240728 B AT240728 B AT 240728B
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Karl Jun Manahl
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Karl Jun Manahl
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  Messer zum Schneiden von thermoplastischen Kunststoffen 
 EMI1.1 
 Schneide bogenförmig zurückspringt. 



   Fugenbänder werden für die Isolation von Betonmauern usw. verwendet und werden meist in Rollen hergestellt und auf den Markt gebracht. Sie müssen daher am Bauplatz in die entsprechenden Längen zugeschnitten werden. Durch die besondere Beschaffenheit der thermoplastischen Kunststoffe können solche Bänder mit den üblichen Messern nur sehr schwierig geschnitten werden. 



   Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, ein Messer zu schaffen, dessen Schneide dem besonderen Material der Fugenbänder angepasst ist. Sie geht hiebei von einem Messer aus, wie es in der brit. Patentschrift Nr. 657,019 näher beschrieben ist. Dieses bekannte Messer besitzt einseitig im Abstand voneinander angeordnete Kerben, innerhalb welcher die Schneide bogenförmig zurückspringt. Die Tiefe der in den Kerben verlaufenden Schneidenbögen entspricht etwa der Kerbenbreite, wobei die Kerben unter einem Winkel von etwa 600 zur geraden Schneide verlaufen. Ein solches Messer ist zum Schneiden von Brot oder Fleisch bestimmt, fur Fugenbänder aber ungeeignet. Es ist nämlich relativ schwer, thermoplastischen Kunststoff mit einem Messer zu schneiden, weil durch die grosse Elastizität des Materials ein grosser Schneidewiderstand ausgeübt wird.

   Es war daher erforderlich, die Schneidenlänge durch Kerben zu vergrössern, wobei allerdings ein richtiges Verhältnis der Kerbentiefe gefunden werden musste. Auch die Lage der Kerben hat auf den Wirkungsgrad der Schneide grossen Einfluss. Als Ergebnis der Untersuchungen wurde ein Messer erfunden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Tiefe der in den Kerben verlaufenden Schneidenbögen etwa doppelt so gross als die Kerbenbreite ist und. dass die Kerben vertikal zur Schneide verlaufen. 



   Es gibt bereits Messer, deren Kerben vertikal zur Schneide verlaufen, jedoch ist der Verlauf der Schneide innerhalb der Kerben abweichend von der Erfindung, so dass solche Messer für den angestrebten Zweck ungeeignet sind. 



   Anderseits ist es auch bereits bekanntgeworden, bei Sägeblättern an der Schneidenseite, die jedoch keine Schärfe aufweist, kerbenähnliche Ausnehmungen vorzusehen, deren Tiefe die gerade Schneidenlänge ein Vielfaches übersteigt. Mit einem Messer ist eine solche Säge nicht vergleichbar. 



   In der Zeichnung ist in Fig.   l   ein erfindungsgemässes Messer und in Fig. 2 ein vergrösserter Ausschnitt desselben beispielsweise dargestellt. 



   Die Schneide 1 ist von einer Reihe von Kerben 2 unterbrochen, die in die Breitseite 3 des Messers senkrecht zur Schneide eingeschliffen sind. Die Kerben 2 beginnen ungefähr in der Mitte der Messerbreite und dringen gegen die Schneide zu immer tiefer in das Material des Messers ein. Dadurch bilden sich bei kreisförmigen oder elliptischen Querschnitten der Kerben bogenförmige Kerbgrate 4. 



   Die Abstände der einzelnen Kerben 2 sind so gewählt, dass die Länge 5 der geraden Schneiden zwischen zwei benachbarten Kerben ungefähr der doppelten bis vierfachen Kerbenbreite entspricht. 



   Durch die bogenförmigen Kerbgrate 4   wird die Gesamtschneidenlänge der ursprünglichen Schneide   ungefähr um das Doppelte verlängert. 



   Der erfindungsgemässe Messerschliff hat weiters den Vorteil, dass das Nachschleifen wie bei einem gewöhnlichen Messer durchgeführt werden kann, ohne dass es seine charakteristische Form verliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Messer zum Schneiden von thermoplastischen Kunststoffen, insbesondere Fugenbänder, mit einseitig im Abstand voneinander angeordneten Kerben, innerhalb welcher die Schneide bogenförmig zurückspringt, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der in den Kerben verlaufenden Schneidenbögen etwa doppelt so gross als die Kerbenbreite ist und die Kerben vertikal zur Schneide verlaufen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4385441A (en) * 1980-08-01 1983-05-31 Young Donald E Cutting device with renewable cutting edge
EP0083037A1 (de) * 1981-12-30 1983-07-06 Union Carbide Corporation Sicherheitsklinge zum Trennen einer dehnbaren Folie

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