AT237963B - Leckstein für Rotwild - Google Patents
Leckstein für RotwildInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Leckstein für Rotwild EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Lecksteine, welche aus Glukose oder andern kristallisierbaren Zuckern aufgebaut sind und mineralische Aufbaustoffe und Spurenelemente enthalten, sind an sich für die Verwendung für Haustiere mit dem Zweck, denselben die nötigen Aufbaustoffe zuzuführen, bekannt. Solche bekannte Lecksteine enthalten überdies auch reine kristallisierbare Zucker und nicht Stärkezucker. Es war aber nicht bekannt, dass mit aus Stärkezucker aufgebauten Lecksteinen, welche einen Zusatz von mineralischen Aufbaustoffen enthalten, der gefürchteten Schälsucht des Rotwildes entgegengewirkt werden kann. Der erfindungsgemäss zu verwendende Leckstein kann in vorteilhafter Weise derart hergestellt werden, dass Stärkezucker, welcher Dextrine und Wasser enthält, bis zur Erweichung auf breiige Konsistenz erwärmt, und in den Brei die Zusätze eingerührt werden, worauf die Mischung auskühlen gelassen wird. Nach wenigen Stunden wird die Mischung völlig hart und erreicht eine steinartige Konsistenz. Die Festigkeit gegen Witterungseinflüsse ist wesentlich grösser als die Festigkeit des reinen Stärkezuckers. Nach dem Erwärmen bleibt auch beim Abkühlen die breiige Konsistenz des Stärkezuckers noch einige Zeit erhalten. Um im Falle des Zusatzes von Vitaminen eine Schädigung derselben zu vermeiden, kann daher der Stärkezucker bis zur Erweichung auf wenigstens 50 C erwärmt werden und vor dem Einrühren der Zusätze auf etwa 25 - 300C auskühlen gelassen werden. In die Form, in welcher die Mischung auskühlen gelassen wird, kann nun eine Aufhängeöse eingebettet werden, so dass der Leckstein an beliebigen Stellen aufgehängt werden kann. Dies hat gegenüber der bei bekannten Steinsalzlecksteinen üblichen Art der Auslegung am Boden oder das Einsetzen in einen gespalteten Stock den Vorteil, dass der Leckstein dem Wild beim Lecken keinen Widerstand bietet, sondern ausweicht. Es wird dadurch ein Annagen des Lecksteines erschwert und es wird damit die vom Wild aufgenommene Menge dosiert. Dies bietet gerade bei der erfindungsgemässen Verwendung eines Lecksteines der angegebenen Art einen wesentlichen Vorteil, da er weicher ist als ein Steinsalzleckstein und daher der Gefahr des Annagens ausgesetzt ist. Vorzugsweise wird bei Herstellung des Lecksteines wie folgt vorgegangen : Stärkezucker wird bei 50 C bis zu einer breiigen Konsistenz erweicht und hierauf auf 25 - 300C auskühlen gelassen. Hierauf werden die Zusätze in Form von Pulver eingerührt, wobei zu 1 kg Zucker 350 g Zusätze und 10 g flüssige Melasse zugesetzt werden. Die Zusätze bestehen aus einer für Haustierfütterung bekannten Mineralstoffmischung, welche im wesentlichen aus Kalk besteht und geringfügige Anteile an Vitaminen und Spurenelemente aufweisen. Hierauf wird die Mischung in Formen entsprechend der gewünschten Form des Lecksteines erkalten gelassen und erreicht nach wenigen Stunden steinartige Konsistenz. In die Form wird vor dem Einbringen der Mischung eine Aufhängeöse aus Draht eingebettet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH ; Verwendung eines Lecksteines, der aus einer Grundmasse von Stärkezucker mit einem Zusatz von mineralischen Aufbaustoffen, insbesondere Futterkalk, sowie gegebenenfalls Spurenelementen und Vitaminen, besteht, wobei vorzugsweise die Zusätze 5-33'%, Insbesondere 5-10%, bezogen auf das Gewicht der Zuckermasse, betragen, und welcher gegebenenfalls eine geringe Menge, zweckmässig weniger als 1% Melasse enthält, zur Bekämpfung der Schälsucht des Rotwildes.
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1962
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