AT237954B - Vorrichtung zum Ziehen von kleineren Schwaden aus geschnittenem Erntegut, insbesondere Gras - Google Patents

Vorrichtung zum Ziehen von kleineren Schwaden aus geschnittenem Erntegut, insbesondere Gras

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AT237954B
AT237954B AT422662A AT422662A AT237954B AT 237954 B AT237954 B AT 237954B AT 422662 A AT422662 A AT 422662A AT 422662 A AT422662 A AT 422662A AT 237954 B AT237954 B AT 237954B
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Austria
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Michael Stampfer
August Huber
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Fahr Ag Maschf
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  Vorrichtung zum Ziehen von kleineren Schwaden aus geschnittenem Erntegut, insbesondere Gras 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ziehen von kleineren Schwaden aus geschnittenem Erntegut, insbesondere Gras, die mit mindestens zwei nebeneinander angeordneten liegenden und gegenläufig maschinell angetriebenen Zinkenkreuzen mit Querzinken ausgerüstet ist, deren Spitzen auf einer Bahn umlaufen, deren gegebenenfalls leicht gekrümmte Ebene in Fahrtrichtung in einem spitzen Winkel zum Boden geneigt ist. 



   Bisher wurde Grüngut vor Sonnenuntergang in kleinere Schwaden, sogenannte Nachtschwaden, gelegt, um ein grösseres Befeuchten durch den Nachttau zu vermeiden. Durch die Schwadbildung wurde die BenetzungsfLäche beträchtlich verkleinert, so dass das Grün-oder Welkgut über Nacht nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen konnte. 



   Zum Ziehen von Nachtschwaden verwendet man bisher Vielfach-Heugeräte in einer Rechstellung, bei der die mittleren Zinkenfelder herausgenommen sind, so dass die Zinkentrommel in zwei selbständig arbeitende Teile unterteilt ist, von denen jedes einen Schwad zusammenrecht. Man kann zu dieser Arbeit auch einen Sternradrechen verwenden. Dazu werden im Rahmengestell ein oder mehrere mittlere Rechräder entfernt, wodurch das am   Boden liegende   Gut ebenfalls zu Nachtschwaden zusammengeschoben wird. Diese Gerätearten haben also den Nachteil, dass die hergestellten Schwaden nicht locker genug aufgestellt werden. Vielfach entsteht bei einigen Maschinenarten der Nachtschwad so straff wie ein gedrehter Strick. Das erschwert sowohl das Breitstreuen als auch das Trocknen. 



   Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, sehr lockere Schwaden zu ziehen. Ein wesentliches Merkmal der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, dass bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art die Umfangsgeschwindigkeit der Zinken bei der Arbeit im wesentlichen der Fahrgeschwindigkeit der gesamten Vorrichtung entspricht. 



   Mit der Vorrichtung nach der Erfindung wird das Erntegut von zwei Seiten zu einem Nachtschwad. zusammengetragen. Bei der Arbeit wird das Gut von den Zinken auf ihrer nach hinten ansteigenden Bahn angehoben, im Schwad leicht zusammengepresst und gleichzeitig hochgestellt. Das   fuhrt   zu besonders lockeren Schwaden, die sich später ausgezeichnet wieder breitstreuen lassen. 



   Greifen die Zinken der Zinkenkreuze ineinander, weil gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung der Abstand zweier zusammenwirkender Zinkenkreuze kleiner ist als der Durchmesser eines Zinkenkreuzes, dann werden durch wechselseitiges Wirken der Zinken der beiden Zinkenkreuze zickzackförmig verlaufende und damit sehr lockere Schwaden gebildet. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Ziehen von kleineren Schwaden aus geschnittenem Erntegut. insbesondere-Gras, die mit mindestens zwei nebeneinander angeordneten liegenden und gegenläufig maschinell angetriebenen Zinkenkreuzen mit Querzinken ausgerüstet ist, deren Spitzen auf einer Bahn umlaufen, deren Ebene <Desc/Clms Page number 2> in Fahrtrichtung in einem spitzen Winkel zum Boden geneigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Zinken bei der Arbeit im wesentlichen der Fahrgeschwindigkeit der gesamten Vorrichtung entspricht. EMI2.1
AT422662A 1961-06-13 1962-05-23 Vorrichtung zum Ziehen von kleineren Schwaden aus geschnittenem Erntegut, insbesondere Gras AT237954B (de)

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AT422662A AT237954B (de) 1961-06-13 1962-05-23 Vorrichtung zum Ziehen von kleineren Schwaden aus geschnittenem Erntegut, insbesondere Gras

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