AT265731B - Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut

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AT265731B
AT265731B AT698664A AT698664A AT265731B AT 265731 B AT265731 B AT 265731B AT 698664 A AT698664 A AT 698664A AT 698664 A AT698664 A AT 698664A AT 265731 B AT265731 B AT 265731B
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tine
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Patent Concern Nv
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D7/00Rakes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut mit mindestens einem mechanisch angetriebenen Rechglied, das im normalen Betrieb um eine sich aufwärts erstreckende Drehachse drehbar ist, die, in der Fahrtrichtung gesehen, den Boden an einem Punkt schneidet, der hinter dem Punkt liegt, wo eine Zinke des betreffenden Rechgliedes seine niedrigste Lage einnimmt. Bei bekannten Vorrichtungen der oberwähnten Art erstrecken sich die Zinken von ihrem Befestigungspunkt am Rechglied schräg nach unten und nach aussen. Die Zinken sind dadurch beim Ausweichen infolge Bodenunebenheiten   od. dgl.   geneigt, sich tiefer in den Boden einzugraben. Dies kann Beschädigung der Grasnarbe und/oder der Zinken zur Folge haben. 



   Gemäss der Erfindung verläuft die Projektion eines von dem Befestigungspunkt am Rechglied her nach unten verlaufenden Teiles einer Zinke, in der niedrigsten Lage der Zinken, auf einer sich in der Fahrtrichtung der Vorrichtung erstreckenden Vertikalebene nach hinten. Bei Verwendung dieser Bauart können die Zinken den Bodenunebenheiten gut folgen, wobei beim Ausweichen der Zinken ihre Lage dennoch günstig zum Mitnehmen von Erntegut bleibt. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. 



   Es zeigen : Fig. l eine Draufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach   Fig. l, Fig. 3   die Befestigung einer Zinke an dem Ende einer Speiche, Fig. 4 eine Seitenansicht der Befestigung nach Fig. 3, Fig. 5 eine zweite Ausführungsform einer Zinke nach der Erfindung, wobei die Drehachse des Rechgliedes einen grösseren Winkel mit der Horizontalen einschliesst, Fig. 6 eine dritte Ausführungsform einer Zinke nach der Erfindung, Fig. 7 eine Ansicht der Zinke nach Fig. 6 in Richtung des Pfeiles VII, Fig. 8 eine vierte Ausführungsform einer bogenförmigen Zinke nach der Erfindung, und Fig. 9 eine fünfte Ausführungsform einer Zinke nach der Erfindung. 



   Die in den Fig. l und 2 dargestellte Vorrichtung hat einen zur Fahrtrichtung quer verlaufenden Rahmenbalken an dessen Enden horizontale Buchsen-2 und 3-senkrecht zum Rahmenbalken-l-befestigt sind. An den Enden der Buchsen-2 und   3-- sind Träger --4   und 5-angeordnet. An den Trägern sind Rechgliedes-6 und 7 bzw. 8 und 9-- gekuppelt, in der Weise, dass diese Rechglieder um Achsen drehbar sind, deren Mittellinien--9A--sich parallel zu einer zum Rahmenbalken-l-senkrechten Ebene erstrecken und einen Winkel von etwa 450 mit der Horizontalen   einschliessen.   



   An den Achsen, um welche die Rechglieder drehbar sind, sind das Gestell abstützende Laufräder - befestigt. Die Rechglieder sind über in den Trägern untergebrachte Übersetzungsmechanismen mit in den Buchsen-2 und 3-gelagerten Antriebsachsen gekuppelt. Diese Antriebsachsen sind mittels einer in einem   Kettengehäuse --11-- untergebrachten   Kette mit einer in dem Gestell gelagerten   Welle --12-- gekuppelt.   Weiters enthält die Vorrichtung einen   Zugarm--13--,   mittels dessen die Vorrichtung mit einem die Vorrichtung im Betrieb fortbewegenden Fahrzeug gekuppelt werden kann. 



   Jedes Rechglied enthält vier   Speichen-14-,   die sich in einer zur Drehachse des Rechgliedes 

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 parallelen Richtung gesehen gegenüber dieser Drehachse in einer radialen Richtung erstrecken und untereinander um einen Winkel von 900 versetzt sind. An dem Ende jeder   Speiche --14-- sind   mittels Windungen-17 bzw.   18-zwei Zinken-15   und 16-befestigt, die das zur Drehachse senkrechte Ende der Speiche umgeben. Die Windungen der beiden Zinken sind durch ein Zwischenstück   - -19-- miteinander   verbunden, das mittels eines   Bolzens --20-- an   der Speiche befestigt ist.

   Dabei sind die Zinken derart an der Speiche befestigt, dass der sich an die Windungen anschliessende Teil der
Zinke in der Drehrichtung eines Rechgliedes gesehen vor der Speiche liegt, an der die betreffende Zinke befestigt ist. Mittels des   Bolzens --20-- ist   weiters ein   Abschirmglied --21-- an   der Speiche befestigt. 



   Wenn die Zinken ihre niedrigste Lage einnehmen, in der sie wenigstens nahezu mit der
Bodenfläche in Berührung sind, erstrecken sich die Zinken von ihrem Befestigungspunkt am Träger, in einer Seitenansicht, schräg nach hinten, wobei sie einen Winkel von etwa 600 mit der Horizontalen einschliessen. Dabei liegen die freien Enden der beiden an einer Speiche befestigten Zinken in dem gleichen Abstand von der Bodenfläche. 



   Im Betrieb werden die Rechglieder durch die Zapfwelle eines die Vorrichtung fortbewegenden
Fahrzeuges angetrieben, wobei die Zapfwelle mittels einer Gelenkwelle mit der   Welle-12-   gekuppelt werden kann. Die Vorrichtung wird dabei in Richtung des Pfeiles A fortbewegt. Das   Rechglied --6-- dreht   sich in Richtung des Pfeiles B und das   Rechglied-7-in   Richtung des
Pfeiles C. In entsprechender Weise drehen sich die Rechglieder-8 und   9-in   Richtung des Pfeiles D bzw. des Pfeiles E. Das Erntegut wird auf der Vorderseite der Vorrichtung von den Zinken der
Rechglieder mitgeführt, zwischen den Rechgliedern hindurch nach hinten geschleudert und locker auf den Boden ausgebreitet. 



   Da unter jedem Rechglied ein Laufrad angeordnet ist, und eine Gruppe von zwei Rechgliedern um eine waagrechte, in der Fahrtrichtung verlaufende, zwischen den beiden Rechgliedern liegende Längsachse drehbar ist, können die Rechglieder sich gut an die Unebenheiten des Bodens anpassen. Die Anpassung an den Boden wird noch dadurch begünstigt, dass die Zinken in ihrer niedrigsten Lage sich von dem Befestigungspunkt an dem Rechglied schräg nach hinten erstrecken. Beim Ausweichen vor einer Unebenheit werden sich die freien Enden der Zinken bereits bei einer kleinen Verdrehung der Zinken über einen verhältnismässig grossen Abstand aufwärts bewegen. Es wird dadurch erreicht, dass auch, wenn die Zinken etwas ausgewichen sind, ihre Lage zum Mitnehmen des Erntegutes günstig bleibt.

   Weiters ist diese Anordnung der Zinken noch günstig beim Versetzen des Erntegutes über einen Teil der Bahn der Zinken, wo zwei benachbarte Rechglieder sich überlappen. 



   Eine zweite Ausführungsform einer Zinkenkonstruktion nach der Erfindung ist in Fig. 5 dargestellt. Die betreffende Konstruktion des Rechgliedes dreht sich im normalen Betrieb nicht um eine Drehachse, die einen Winkel von etwa 450 mit der Horizontalen einschliesst, sondern einen Winkel von etwa 650 einschliesst. Bei dieser Ausführungsform ist jede Zinke aus zwei einen Winkel miteinander einschliessenden   Teilen-24   und 25-hergestellt, von denen der   Teil --24-- sich   von dem Befestigungspunkt an der Speiche her in seiner niedrigsten Lage schräg nach hinte erstreckt, hingegen das   freie Ende --25-- wenigstens   nahezu senkrecht zur Bodenfläche ist. Bei Verwendung dieser Konstruktion ergibt sich eine noch bessere Mitnahme des Erntegutes. 



   Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform kann eine noch bessere Anpassung der Zinken an die Unebenheiten des Bodens erzielt werden. Bei dieser Ausführungsform ist die Zinke in gleicher Weise wie in dem vorhergehenden Beispiel aus zwei einen Winkel miteinander einschliessenden   Teilen-26   und 27-zusammengebaut. Der   Teil-26-ist   jedoch auch gegenüber der Speiche dem Drehsinn des Rechgliedes entgegen abgebogen. 



   Eine Bauart, die hoch liegendes Erntegut effektiv bearbeiten lässt, ist in Fig. 8 dargestellt, wo sich die Zinken auch in ihrer niedrigsten Lage befinden. Die   Zinken-28--,   die sich auch hier von dem Befestigungspunkt an den Speichen her in ihrer niedrigsten Lage schräg nach hinten erstrecken, haben einen gekrümmten Verlauf, so dass das Ende einer Zinke sich wenigstens nahezu parallel zu einer Senkrechten zur Bodenfläche erstreckt. 



   Auch bei der Bauart nach Fig. 9 lässt sich hoch liegendes Erntegut zweckdienlich bearbeiten. In dieser Ausführungsform erstrecken sich die freien Endender Zinken, in ihrer niedrigsten Lage, über einen grösseren Abstand über die Bodenfläche und sind mittels schräg nach hinten verlaufender   Teile--30--,   die einen Winkel von etwa   15    mit der Horizontalen einschliessen, mit der Speiche verbunden. Der Abstand zwischen der Mitte der Windungen und dem freien Ende der Zinken beträgt vorzugsweise zwischen 40 und 48 cm,   z. B.   zwischen 43 und 45 cm. 



   Es wird einleuchten, dass entsprechende Bauarten der Zinken auch bei Rechgliedern verwenbar 

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 sind, deren Drehachsen einen andern Winkel mit der Bodenfläche einschliessen als bei den vorerwähnten Beispielen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut mit mindestens einem mechanisch angetriebenen Rechglied, das im normalen Betrieb um eine sich aufwärts erstreckende Drehachse drehbar ist, die, in Fahrtrichtung gesehen, den Boden an einem Punkt schneidet, der hinter dem Punkt liegt, wo eine Zinke des betreffenden Rechgliedes seine niedrigste Lage einnimmt, 
 EMI3.1 


Claims (1)

16) sich in ihrer niedrigsten Lage von ihrem Befestigungspunkt her über ihre ganze Länge in der Fahrtrichtung der Vorrichtung gesehen, schräg nach hinten erstreckt. EMI3.2 ihrer niedrigsten Lage, in einer Seitenansicht, über einen Teil (24) ihrer Länge in der Fahrtrichtung der Vorrichtung gesehen schräg nach hinten erstreckt, hingegen das freie Ende (25) der Zinke nahezu senkrecht zur Bodenfläche verläuft. EMI3.3 dass der schräg nach hinten verlaufende Teil (24) der Zinke in der niedrigsten Lage einen Winkel mit der Horizontalen einschliesst, der gleich dem Winkel zwischen der Drehachse (9A) des Rechgliedes und der Horizontalen oder grösser als dieser ist. EMI3.4 hinten verlaufende Teil (24) der Zinke, in ihrer niedrigsten Lage, einen Winkel von etwa 600 mit der Horizontalen einschliesst.
EMI3.5 dass die Zinke (26, 27) sich wenigstens teilweise in einer zur Drehrichtung des Rechgliedes entgegengesetzten Richtung erstreckt. EMI3.6
AT698664A 1963-08-16 1964-08-13 Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut AT265731B (de)

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