AT237800B - Wundverband - Google Patents
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Description
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Wundverband
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wundverband mit einer Kompresse, die zur Anlage an der Wunde bestimmt ist.
Ein Problem bei der Anwendung von Wundverbänden ist, dass die Kompresse, die gewöhnlich aus Gazegewebe od. dgl. besteht oder von ihm abgedeckt wird, an der Wunde festhaftet. Man hat diesen Nachteil zu beseitigen versucht, u. zw. dadurch, dass man die an der Wunde anliegende Fläche der Kompresse mit einem Kunststoffilm abdeckte. Um diesen luftdurchlässig zu machen, was äusserst wünschenswert ist, versah man ihn mit Perforierungen. Indessen zeigte es sich, dass auf diese Weise eine ausreichende Luftdurchlässigkeit zur Wunde nicht erzielt werden konnte, weswegen dieser Vorschlag keine günstige Lösung des Problems darstellt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wundverband, der nicht an der Wunde festhaftet und ausserdem eine ausgezeichnete Luftdurchlässigkeit besitzt. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die der Wunde zugekehrte Fläche der Kompresse von einem lichtmaschigen Gewebe abgedeckt wird, das aus Fäden hergestellt ist, die aus Seidenfasern bestehen, und das so ausgeführt ist, dass die Ketten-und Schussfäden an den Kreuzungspunkten fixiert sind, so dass sie sich nicht verschieben können. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Faserenden, die aus den Gewebefäden herausragen, wenn das Gewebe aus gewöhnlichen, aus kurzen Fasern gebildeten Fäden hergestellt ist, den wesentlichen Anlass zum Festhaften des Gewebes an der Wunde bilden.
Durch Verwendung eines Gewebes, dessen Fäden aus Endlosfasern aufgebaut sind, womit ganzgezogene, im Prinzip unbegrenzt lange Fasern gemeint sind, vermeidet man die herausstehenden Faserenden.
Als Fasermaterial können Endlosfasern synthetischer Stoffe, wie Polyamide (Nylon), Polyakrylnitril, Polyester usw. zur Anwendung kommen. Kunstseide kann ebenfalls benutzt werden. Naturseide ist prinzipiell auch anwendbar, obwohl diese aus Kostengründen kaum zur Anwendung kommen dürfte.
Von Bedeutung ist auch, dass das Gewebe an den Kanten nicht ausfasern kann, und aus diesem Grunde soll das Gewebe so ausgeführt sein, dass die Schuss- und Kettenfäden an den Kreuzungspunkten fixiert sind, so dass sie nicht gegeneinander verschoben werden können.
Dies kann man durch eine geeignete Webtechnik, bei der die sich kreuzenden Fäden aneinander gebunden werden oder in anderer Weise erzielen.
Auf der Zeichnung ist ein erfindungsgemäss ausgeführter Heftverband veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den Verband von der Wundseite und Fig. 2 von der Oberseite her gesehen, während Fig. 3 ein Querschnitt ist.
Der Verband besteht aus einem mit einem Pflaster belegten Streifen 1, in dessen Mitte die Kompresse 2 befestigt ist. Zwei Schutzfilme 3 (mit den die Kompresse deckenden Lappen nach oben gebogen) sind in üblicher Weise an dem Streifen 1 befestigt. Der Streifen 1 ist oberhalb der Kompresse 2 mit Perforierungen4 versehen.
Die Kompresse 2 kann aus einem beliebigen geeigneten Gewebe bestehen. Vorteilhaft ist es indessen, dass seine freie Oberfläche relativ glatt ist, während die dem Pflaster zugekehrte Oberfläche so aufgerauht ist, dass sie in der Pflastermasse festhaftet.
Die Kompresse 2 wird von einem Endlosfasergewebe 5 der oben beschriebenen Art abgedeckt, das zweckmässig an den Kanten der Kompresse 2, wie bei 6 angedeutet, umgebogen ist. Das Gewebe 5 kann beispielsweise aus sogenanntem Marquisette-Gewebe bestehen, in dem die Schuss-und Kettenfäden aus Seidenfasern aus Polyäthylenterephthalat ("Terylene" oder "Dacron") hergestellt sind. Das Gewebe soll zweckmässig eine Maschenweite von 0, 1-1 mm, vorzugsweise von 0, 3 mm, haben. Die Fäden haben einen Titer von 25 bis 100 Denier, vorzugsweise von 50 Denier.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Wundverband mit einer Kompresse, die zur Anlage an der Wunde bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die der Wunde zugekehrte Fläche der Kompresse von einem lichtmaschigen Gewebe abgedeckt wird, in dem die Ketten- und Schussfäden aus Endlosfasern bestehen und an den Kreuzungspunkten aneinander fixiert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| SE237800X | 1961-11-22 |
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| AT237800B true AT237800B (de) | 1965-01-11 |
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ID=20305854
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|---|---|---|---|
| AT909362A AT237800B (de) | 1961-11-22 | 1962-11-20 | Wundverband |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT237800B (de) |
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1962
- 1962-11-20 AT AT909362A patent/AT237800B/de active
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