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Vorrichtung zur Abtrennung von Sinkstoffen aus einem Feldfrüchte, insbesondere Zuckerrüben, enthaltenden
Schwemmwasserstrom
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nefänger der Wäsche gelangen. Zur Beseitigung dieses Nachteiles wird in der deutschen Patentschrift Nr. 472509 vorgeschlagen, der Flüssigkeit eine kreisende, in sich schraubende Bewegung zu erteilen.
Im Falle der Erfindung geht es um ein völlig anderes Problem. Die Erfindung betrifft einen Steinefänger zur Abscheidung von Sinkstoffen, insbesondere Steinen, aus einem Rübenschwemmstrom, d. h. also aus einem fliessenden Rüben-Wasserstrom. Die Rüben werden hiebei in einer Schwemmrinne gefördert, wobei die abzuscheidenden, schwereren Verunreinigungen durch eine Durchfallöffnung in dem Schwemmrinnenboden aus dem fliessenden Schwemmstrom in einen Sinkbehälter fallen müssen und wobei weiterhin verhindert werden muss, dass Rüben zusammen mit den Steinen in den Sinkbehälter gelangen.
Ausgehend von einem Steinefänger der zuerst beschriebenen Art besteht die Erfindung darin, dass der Sinkbehälter im oberen Teil quer zur Strömungsrichtung des Schwemmwasserstromes so unterteilt ist, dass zwei mit Abstand hintereinander liegende und durch einen Kanal verbundene Kammern gebildet sind, von denen die vordere nach oben offen ist und als Sinkschacht dient, während die hintere durch eine wasserdurchlässige Abdeckung, z. B. einen Rollenrost, von dem Wasserraum der Schwemmrinne getrennt ist, und dass weiterhin Mittel, beispielsweise eine motorgetriebene Flügelschraube, zur druckluftfreien bzw. druckwasserfreien Herbeiführung einer Wasserkreislaufbewegung von der Schwemmrinne über die hintere Kammer und anschliessend über den Sinkschacht in die Schwemmrinne zurück vorgesehen sind.
Bei einem erfindungsgemäss ausgebildeten Steinefänger entfällt die Notwendigkeit der Zuführung von Druckwasser oder Druckluft und die zu ihrer Erzeugung erforderlichen Einrichtungen erübrigen sich. Die den Sinkstoffen im Sinkbehälter entgegengerichtete Wasserbewegungwirdineinemderartigen Steinefänger durch Umführung einer Wassermenge aus dem Schwemmwasserstrom im Nebenschlusskreislauf herbeigeführt. Hiezu bedarf es lediglich einer leicht zu bewerkstelligenden Neugestaltung des Sinkbehälters und der Anordnung einer Wasserbewegungsvorrichtung, die sich ohne Schwierigkeit und nennenswerte Kosten bewerkstelligen lässt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, in der in schematischer Darstellung ein Schnittbild durch eine Schwemmrinne mit Steinefänger wiedergegeben ist.
In der Zeichnung sind mit 1 die Schwemmrinne und mit 2 der Steinefänger bezeichnet. Der Steine- fänger besteht erfindungsgemäss aus einem Sinkbehälter, der im oberen Teil so unterteilt ist, dass zwei mit Abstand hintereinander liegende Kammern 2a und 2b gebildet sind.
Die in bezug auf die Strömungsrichtung des Schwemmwassers vordere, einen Sinkschacht bildende Kammer 2a ist nach oben zur Schwemmrinne 1 hin offen. Der Boden der Schwemmrinne 1 bildet an dieser Stelle eine Durchfallöffnung 3 für die im Schwemmwasserstrom mitgeführten Sinkstoffe, wie Steine, Sand u. dgl. Im Bereich des Überganges von der Schwemmrinne in den Sinkschacht ist im Beispielsfalle ein Rechen, Rost od. dgl. 4 schwenkbar angelegt, durch dessen Schwenkverstellung die Grösse der Durchfallöffnung 3 verändert werden kann. An Stelle eines Rechens oder Rostes könnte auch eine Klappe oder ein Schieber treten. Jedoch empfiehlt es sich, einen Rechen oder Rost vorzusehen, da eine durchlässige Fläche dem aufwärts strömenden Wasser einen geringeren Widerstand entgegensetzt und eine Wirbelbildung infolgedessen vermieden wird.
Die im Hinblick auf die Strömungsrichtung des Schwemmwassers hinten liegende Kammer 2b ist oben durch eine Rostabdeckung, im Beispielsfalle durch einen Rollenrost 5, verschlossen, die ein Durchfallen der Feldfrüchte ausschliesst, den Durchtritt von Wasser dagegen gestattet.
Die Unterteilung des den Steinefänger bildenden Behälters 2 ist so bewirkt, dass ein die beiden Kam- mern 2a und 2b verbindender Kanal 6 gebildet ist. In diesem ist eine Wasserbewegungseinrichtung, im Beispielsfalle eine Flügelschraube 7, angeordnet, mittels der eine Strömungsbewegung in Richtung der eingezeichneten Pfeile 8 aus der Schwemmrinne 1 über die hintere Kammer 2b und den Verbindungskanal 6 in die vordere Kammer 2a und von dieser zurück in die Schwemmrinne erzeugt werden kann. Mit 9 ist die Antriebsvorrichtung für die Flügelschraube 7 bezeichnet.
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gesunkenen Schwerstoffe angeordnet.
Die Ausbildung des Steinefängers kann naturgemäss auch in anderer Weise als in der Zeichnung dargestellt erfolgen. Wesentlich ist, dass erfindungsgemäss im oberen Teil des Steinefängers eine Einrichtung vorgesehen ist, mit der Wasser aus dem Schwemmwasserstrom zur Erzeugung einer den Sinkstoffen entgegengerichteten Strömung in einem Nebenkreislauf geführt werden kann.