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Mehrstrahlflügelradwassermesser
Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung des Mehrstrahlflügelradwassermessers nach Patent
Nr. 216773. Bei diesem Wassermesser besteht die Verteilungskammer aus drei Teilen, wobei der Bodenteil der Verteilungskammer von einem ringsegmentförmigen Eintrittskanal vertikal durchsetzt wird, an den ein im unteren Teil des Mittelteiles verlaufender, ebenfalls ringsegmentförmiger Kanal anschliesst, aus welchem gleichmässig um den inneren Umfang angeordnete Einflusskanäle tangential gegen das Flügelrad führen, von welchen oie Flüssigkeit durch Ausflusskanäle in den im oberen Teil des Mittelstückes, gegebenenfalls auch im Oberteil ausgebildeten ringförmigen Kanal strömt, der in einen vertikalen Austrittskanal des Mittelteiles mündet,
an den ein in den Hauptausflussraum des Wasserzählergehäuses mündender vertikaler Austrittskanal im Bodenteil anschliesst.
Die erfindungsgemässe Verbesserung dieser Wassermesser besteht im wesentlichen darin, dass der Bodenteil der Verteilungskammer aus einem Stück mit dem zylindrischen Mantel des Verteilungskammergehäuses gefertigt ist, der die Verteilungskammer längs ihres ganzen Umfanges und ihrer ganzen Höhe umschliesst, und dass der zylindrische Gehäusemantel an seiner oberen Stirnfläche, durch eine Einlage in axialer Richtung abgedichtet, mit dem Kopf des Verteilungskammergehäuses und an seiner unteren Stirnfläche unter Zwischenschaltung einer Dichtungseinlage gegen einen Ansatz des mit dem Einströmraum und dem Abflussraum versehenen Anschlusskörpers verspannt ist.
Durch diese erfindungsgemässe Ausgestaltung wird ein Wassermesser vereinfachter Bauart geschaffen, dessen Gehäuseteile presstechnischen Anforderungen entsprechen und daher kostensparend auch aus Kunststoff hergestellt werden können.
Das Wasserzählergehäuse besteht demnach im wesentlichen nur aus zwei Teilen, u. zw. aus einem unteren Teil, der zugleich als Anschlusskörper für das Verteilerkammergehäuse dient, und aus einem oberen Teil, dem Verteilungskammergehäuse, das den schalenförmigen Boden der Verteilungskammer sowie dessen zylindrischen Mantel umfasst und die Teile der Verteilungskammer aufnimmt.
EinAusführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Aufriss mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Einzelheit.
DenMessmechanismus des Wassermessers umschliesst der zylindrische Mantel la des Verteilungskammergehäuses 1, das unten durch den einen Ansatz 2a aufweisenden Anschlusskörper 2 und am oberen Ende durch den Kopf 3 desGerätes abgeschlossen ist. Der Anschlusskörper 2 und das Verteilungskammergehäuse l bilden das Wassermessergehäuse und sind gegeneinander sowie mit dem Kopf 3 des Gerätes durch Schrauben 4 verspannt, die am Umfang des Wassermessers gleichmässig verteilt sind. Der Mantel la des Verteilungskammergehäuses weist unten und oben Dichtungsflächen 8 bzw. 9 mit Dichtungen 10 bzw. 11 auf, welche dieSchrauben 4 durchsetzen, die zugleich durch Öffnungen von Angüssen des Kopfes 3 des Gerätes und des Anschlusskörpers 2 geführt sind.
Durch Festziehen der Schrauben 4 werden die Flächen 8 und 9
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gut abgedichtet, wobei auch der Ansatz 2a gegen die Dichtung 10 liegt.
DerAnschlusskörper 2 ist durch eine Zwischenwand 12 in den Einströmraum 13 und denAbflussraum 14 geteilt. Die Zwischenwand 12 reicht bis zur Stirnebene der oberen Dichtung 12a im Boden Ib der Verteilungskammer. DerBoden Ib der Verteilungskammer und deren zylindrischer Mantel la bilden das Vertei- lungskammergehäuse, das presstechnischenAnforderungen genügt und daher kostensparend auch aus Kunststoff hergestellt werden kann.
Um die auf die äussere und innereseite der Verteilerkammerwände wirkenden Drücke auszugleichen, ist zwischen dem inneren Umfang des zylindrischen Mantels la und dem äusseren Umfang (Wand) des Mittelteiles 5 und des Deckels 6 derVerteilerkammer einDruckraum 15 ausgespart, der untendurch denBoden Ib der Verteilerkammer und oben durch die Stirnwand des Flansches der Getriebekammer 7 dicht abgeschlossen ist. Dieser Druckraum 15 ist durch an seinem Umfang verteilte Öffnungen 16 (Fig. 2) mit dem Innenraum der Verteilerkammer verbunden.