AT236874B - Sackfüllmaschine, vornehmlich für Ventilsäcke - Google Patents

Sackfüllmaschine, vornehmlich für Ventilsäcke

Info

Publication number
AT236874B
AT236874B AT887362A AT887362A AT236874B AT 236874 B AT236874 B AT 236874B AT 887362 A AT887362 A AT 887362A AT 887362 A AT887362 A AT 887362A AT 236874 B AT236874 B AT 236874B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sack
filling machine
valve
primarily
bag
Prior art date
Application number
AT887362A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Natronzellstoff Und Papierfab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Natronzellstoff Und Papierfab filed Critical Natronzellstoff Und Papierfab
Application granted granted Critical
Publication of AT236874B publication Critical patent/AT236874B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G15/00Arrangements for check-weighing of materials dispensed into removable containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sackfüllmaschine, vornehmlich für Ventilsäcke 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in schematischer
Darstellung. 



   Die in der Zeichnung   dargestellte Ventilsackfüllmaschine   arbeitet mit einer eingebauten Brutto-Ab- sackwaage, jedoch können auch Füllmaschinen ohne Waage verwendet werden. 



    Mit 1   ist eine Zuführungsrinne (Vibrator) bezeichnet, die mit einer Verschlussklappe 2 versehen ist und die das Füllgut einem Vorratsbehälter 3 des Füllelementes zuführt. Mit einer mechanischen Vorrich- tung, z. B. mit einer Schnecke 4, deren Antriebsmotor sich in einem Gehäuse 5 befindet, wird das Füll- gut durch den Füllstutzen 6 in einen darauf aufgesteckten Ventilsack 8 befördert. An Stelle einer Förder- schnecke können auch beliebige andere Fördervorrichtungen, z. B. Wurfturbinen, Schleuderförderbänder, Druckluft u. dgl. zum Fördern des Gutes in den Sack od. dgl. benutzt werden. 



   Nach dem Beispiel ist unter dem Füllstutzen 6 ein Druckluftrohr 7 vorgesehen, um durch   einen Press-   luftstoss den auf den Füllstutzen aufgesteckten Sack 8 zum Entfalten des Sackbodens aufblasen zu können. 



   Der Ventilsack wird mit einer Sackklemme 9 am Ventilstutzen festgehalten und diese Sackklemme kann in beliebiger Weise, so z. B. elektromagnetisch (Magnet 10) gesteuert werden. 



   Mit 11 ist ein Waagebalken bezeichnet, der auf der einen Seite ein Gewicht 12 und auf der andern
Seite einen Lastschalenträger 13 hat. An dem Lastschalenträger 13 ist oben die Abfüllvorrichtung   3 - 7   befestigt und unten die kraftgesteuerte Stütze, bestehend aus dem Kraftspender 14, der drehbaren Stütze
15 usw. Die dargestellte Ausführungsform zeigt einen Kraftspender 14, welcher ein pneumatisch gesteuer- ter Zylinder ist und am Lastschalenträger 13 bei 16 gelenkig gehalten wird. Der Pressluftzylinder 14 wird in bekannterWeise gesteuert und erhält die Pressluft wechselweise durch die Leitungen 17 und 18, die von den Magnetventilen 19 und 20 geöffnet oder geschlossen werden. Die an dem Zylinder 14 vorgesehenen regulierbaren Luftaustritte 21 dienen zugleich zur Stossdämpfung. 



   Bei 22 ist an der Kolbenstange des Zylinders 14 ein Drehhebel 23 angesetzt, der bei 24 an dem Last- träger 13 angelenkt ist und an einem längeren Hebelarm 25 eine drehbare Stütze 15, als Walze, Kipp- sattel od. dgl. ausgebildet, trägt. 



   Die Einrichtung der Sackstütze und der Kraftspender werden vornehmlich verstellbar am Lastschalen- träger der Waage befestigt. Wenn die Ventilsackfüllmaschine ohne eingebaute Brutto-Absackwaage ar- beitet, kann die Verstellbarkeit der   Sackstütze   usw. in anderer geeigneter Weise durchgeführt werden. 



   Die Steuerung des Arbeitsablaufes der Füllmaschine kann man über einstellbare Zeitschalter oder in
Abhängigkeit der Waage durch eine   entsprechende Vorbelastung der Lastschale   durchführen. In der Zeich- nung sind die einzelnen Schaltvorgänge, die nur eine Kombination bekannter Geräte darstellen, nicht be- sonders dargestellt. 



   Der Arbeitsablauf der Füllmaschine vollzieht sich in Abhängigkeit von Zeitschaltern od. dgl. wie folgt :
Der leere Ventilsack 8 wird auf den Füllstutzen 6 z. B. mit der Hand aufgesteckt. Im Anschluss daran kann dann durch Betätigung einer Schlagtaste oder durch die Schaltung an sich bekannter Geräte der Ar- beitsablauf intermittierend oder rhythmisch erfolgen. In dem aufgeführten Beispiel wird Handbetätigung angenommen. 



   Beispielsweise nach dem Drücken einer Schlagtaste wird ein nicht dargestellter Zeitschalter in Tä- tigkeit gesetzt und gleichzeitig lässt man in den leeren Ventilsack durch die Leitung 7 Pressluft zum Auf- blasen des Sackes einströmen. Zu Beginn dieser Vorgänge wird ebenfalls die Fördervorrichtung 1 mit 2 zum Zuführen des Füllgutes zum Vorratsbehälter 3 des Füllelementes eingeschaltet. 



   In den leeren Ventilsack strömt dann das Füllgut bis zum vorbestimmten Füllsgutspiegel 28. Nach
Ablauf der dafür benötigten Zeit wird über das elektrisch gesteuerte Ventil 19 die Stossstange des Zylinders
14 nach unten gedrückt, wodurch sich die Abwurfrolle bzw. Stützrolle 15 in die oberste Lage des zu fül- lenden Sackes zu dessen Unterstützung anhebt. Der Sack wird hiebei so hoch angehoben, dass die oberen Papierbahnen spannungsfrei sind. 



   Während der Sackfüllung kann der Sack bis zum Zeitpunkt des Abwurfes unterstützt bleiben, ohne dass eineSackrüttelung erfolgt, oder man kann den Sack durch die Rolle 15 schlagartig mehrmals heben und senken, wodurch sich eine Verdichtung des Sackinhaltes ergibt. In diesem Falle wird in dem Pressluftzylinder 14 über die Steuerventile 19 und 20 und den nicht dargestellten Impulskontaktgeber der Kolben intermittierend betätigt. 



   Sobald das eingestellte Füllgewicht erreicht ist, spielt der Waagebalken 11 ein und betätigt einen an sich bekannten, nicht dargestellten Vakuum-Magnet, welcher im Schwingungsbereich des Waagebalkens angeordnet ist, wodurch die Sackklemme 9 über den Magnet 10 den gefüllten Sack vom Füllstutzen 6 löst. Der gefüllte Ventilsack kann dann sofort vom Füllstutzen 6 durch seine Schwerpunktlage 29 zur Rolle 15 abkippen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Unmittelbar nach der Freigabe des gefüllten Sackes vom Füllstutzen, wobei dieser Vorgang gege- benenfalls durch Verwendung eines Verzögerungsrelais od. dgl. gesteuert werden kann, wird die Pressluft- zufuhr durch die Leitung 17 durch entsprechende Steuerung des Magnetventils 19 unterbrochen. Durch den
Druck des Füllgewichtes auf die Rolle 15 wird der Kolben des Zylinders 14 wieder nach oben gedrückt. 



  Die im Zylinder befindliche gepresste Luft entweicht durch den oberen regulierbaren Luftaustritt 21 je nach Einstellung allmählich oder schneller. Dieser Vorgang kann aber auch beschleunigt erfolgen, wenn man Pressluft durch die Leitung 18 in den Zylinder 14 gibt. 



   Zur Vermeidung von Stössen bei den schlagartigen Bewegungen wird es meistens notwendig sein, die
Gestänge abzubremsen. Am einfachsten geschieht dies durch die Wahl von Pressluftzylindern mit an sich bekannten regulierbaren Luftaustritten 21 für die Pufferung. Man kann jedoch auch besondere Bremsen ebenfalls in an sich bekannten Ausführungen verwenden. 



   Sobald sich die voreilende Rolle 15 nach unten bewegt, gleitet der gefüllte Sack an der Stütze 26 entlang. Erfolgt die Bewegung der Rolle 15 sehr schnell nach unten, erhält der fallende Sack durch die
Bewegung des Sackförderers 27 ein Kippmoment und legt sich dadurch flach auf das Förderband. 



  Nach der Erfindung kann man jedoch gegebenenfalls den Sack auch langsam senken, damit er in senkrechter Lage auf die Fördervorrichtung 27 gelangt. Diese müsste dann mit einer geringeren Geschwin- digkeit arbeiten, um das Kippmoment unwirksam zu machen. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, auf den stehend vorbewegten Säcken, beispielsweise im Bereich der Sackventile, Arbeitsvorrichtungen z. B. zum Verschliessen derselben durchzuführen. Hiebei kann man auch beispielsweise Ventile, die mit thermoplatischen Materialien ausgestattet sind, nach der Sackfüllung zuschweissen. 



   Nach dem Abwurf des gefüllten Sackes wird der leere Ventilsack durch einen Schlitz 30, der sich an der   Führungssttitze   26 befindet, auf den Füllstutzen 6 aufgeschoben. Das Arbeitsspiel beginnt dann von
Neuem. 



   Bei einer Arbeitsweise der Füllmaschine in Abhängigkeit einer Vorbelastung der Lastschale der Waa- ge erfolgt die Anordnung durch ein Voreilergewicht, wie dies im Waagenbau üblich ist. 



   Der Arbeitsablauf kann dann gegebenenfalls bei intermittierender Arbeitsweise durch eine Schlagta- ste oder bei rhythmischer Arbeitsweise durch einen Zeitschalter eingeleitet werden. 



   In gleicher Weise wie oben beschrieben wird dann der aufgesteckte Ventilsack aufgeblasen, während- dem sich die Rolle 15 in der unteren strichpunktierten Stellung   befindet.'Das   Füllgut strömt dann bis zum einstellbaren Füllgutspiegel 28 in den Ventilsack. In dieser Zeit hat sich durch die Vorbelastung der Waa- ge deren Lastschale so weit abgesenkt, dass das nicht dargestellte Voreilergewicht ausser Wirkung kommt. 



   Durch diese Bewegung der Waage oder durch die Stützlage des Voreilers wird dann in an sich bekannter
Weise ein Mikroschalter betätigt, wodurch über das Magnetventil 19 durch Einlassen von Druckluft die
Stossstange des Zylinders 14 nach unten gedrückt wird, damit die Rolle 15 in die   Stützlage   gelangt. 



   Wenn der Sackinhalt verdichtet werden muss, dann ist dafür Sorge zu tragen, dass die Steuerung un- ter Verwendung eines Zeitschalters, Impulskontaktgebers od. dgl., die von dem durch die Waage zu be- tätigenden Mikroschalter angesprochen werden, durchgeführt wird. 



   Wenn das eingestellte Füllgewicht erreicht ist, spielt die Waage endgültig ein und über Vakuum-
Magnete oder sonstige bekannte Anordnungen wird dann die Sackklemme 9 über den Magnet 10 gelöst, damit der gefüllte Sack sich vom Füllstutzen lösen und wie bereits beschrieben nach unten fallen kann. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Sackfüllmaschine, vornehmlich für Ventilsäcke, die mit einer pneumatisch oder hydraulisch be- tätigten Bodenstütze versehen ist, welche Abwurfbewegungen und gegebenenfalls eine Verdichtung des
Sackinhaltes durchführt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende der in an sich bekannter Weise als Schwenkhebel (25) ausgebildeten Bodenstütze ein gegebenenfalls mit einer Rüttelvorrichtung in Ver- bindung zu bringender Rollkörper (15) zum Abstützen des gefüllten Sackes vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Sackfüllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des Sackes beim Abfallen in einer Kipprichtung eine ungefähr lotrechte Gleitstütze (26, 30) vorgesehen ist.
    3. Sackfüllmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegebenenfalls verstellbare Rollkörper (15) zum Abstützen des Sackes und ein mit dem Schwenkhebel (25) in Verbindung stehender Kraftspender (14) an dem Lastschalenträger (13) einer Waage (11) einstellbar angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 4> 4. Sackfüllmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wägesystem in an sich bekannter Weise gegen die Einwirkung von Rüttelschlägen verriegelbar ist.
AT887362A 1961-11-25 1962-11-12 Sackfüllmaschine, vornehmlich für Ventilsäcke AT236874B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE236874X 1961-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT236874B true AT236874B (de) 1964-11-10

Family

ID=5902789

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT887362A AT236874B (de) 1961-11-25 1962-11-12 Sackfüllmaschine, vornehmlich für Ventilsäcke

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT236874B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2021080B2 (de) Vorrichtung zur versorgung einer mit genau dosierten chargen eines pulverfoermigen materials
AT236874B (de) Sackfüllmaschine, vornehmlich für Ventilsäcke
DE1226479B (de) Sackfuellmaschine mit oder ohne Wiege-vorrichtung, insbesondere fuer Ventilsaecke
DE921857C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Schnitzeltabak zu einer Zigarrenwickel-Herstellungsvorrichtung
DE2834187C2 (de) Tüten-Abpackmaschine
DE597393C (de) Selbsttaetige Fuell- und Waegemaschine fuer Saecke u. dgl. Behaelter
DE2445734C3 (de) Vorrichtung zum Füllen von Ventilsäcken
DE1250769B (de)
DE1906517C3 (de) Vorrichtung zum Füllen eines Behälters mit rollfähigen Früchten o.dgl
DE955936C (de) Fuell- und Wiegemaschine fuer einen oder mehrere Saecke mit ventilartigen Verschluessen
DE2407556A1 (de) Vorrichtung zum fuellen von griessigem, koernigem oder granuliertem gut in ventilsaecke
DE2207626C3 (de) Halterung für Ventilsäcke unterhalb eines Füllstutzens
DE2214164A1 (de) Vorrichtung zum anlegen und fuellen eines oben offenen sackes od. dgl
DE855378C (de) Packvorrichtung an automatischen Waagen
DE1789027U (de) Vorrichtung zum automatischen einwiegen und zuteilen von kartoffeln.
DE2018416C3 (de) Vorrichtung zum Füllen von Säcken usw
DE599142C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von pulverfoermigem Material in abgewogenen Mengen
AT226151B (de) Verfahren zur Abgabe von fluidisierbarem, unterteiltem Packgut in einen Packbehälter
DE2425882C3 (de) Vorrichtung zum Abfüllen von schuttfahigem Füllgut
CH264473A (de) Verfahren und Einrichtung zum Verpacken von Fliessgut in Papiersäcke mit Verschluss.
DE2012559A1 (de) Automatische Sack- oder Beutelfüllmaschine
AT243689B (de) Steuervorrichtung für Transportbehälter von Fördereinrichtungen
DE678264C (de) Mit einer Waage ausgeruestete, vorzugsweise fahrbare Absackvorrichtung
DE673363C (de) Tabakzufuehrungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen
DE1141580B (de) Pneumatisch foerdernde Ventilsack-Fuellmaschine