AT235934B - Selbstschalter unter Verwendung einer Fehlerstromschutzschaltung mit Summenstromwandler - Google Patents

Selbstschalter unter Verwendung einer Fehlerstromschutzschaltung mit Summenstromwandler

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AT235934B
AT235934B AT93362A AT93362A AT235934B AT 235934 B AT235934 B AT 235934B AT 93362 A AT93362 A AT 93362A AT 93362 A AT93362 A AT 93362A AT 235934 B AT235934 B AT 235934B
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AT
Austria
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circuit breaker
winding
circuit
switch
current
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Application number
AT93362A
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Schutzapparate Paris & Co
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/002Monitoring or fail-safe circuits

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstschalter unter Verwendung einer Fehlerstromschutzschaltung mit Summenstromwandler   Es ist beiSelbstschaltem bekannt. neben der Sekundärwicklung, die zur Auslösung des Schalters dient,    am Summenstromwandler eine Tertiärwicklung anzuordnen, die dazu dient, den Selbstschalter auf ord-   nungsgemässeFunktion   zu überprüfen. Es bestand dasErfordernis, derartige Schalter mit zusätzlichen Mess- gliedern zu versehen, die auf Überstrom oder Kurzschluss ansprechen. 



   Es sind auch Schalter bekannt, die dieses Erfordernis erfüllen. Der Nachteil dieser bekannten Anord- nungen besteht jedoch darin, dass dabei dieMessglieder direkt auf die Auslöseklinke des Leistungsschalters wirken, wodurch, bedingt durch die grössere Anzahl der Elemente, schwierigere konstruktive Probleme zu lösen sind. 



   Der Gegenstand der Erfindung, der einen Selbstschalter unter Verwendung einer Fehlerstromschutz- schaltung mit Summenstromwandler, wobei den einzelnen Netzphasen Messglieder zugeordnet sind, die auf Überstrom oder Kurzschluss ansprechen, betrifft, vermeidet den oben angeführten Nachteil. Dies wird dadurch erzielt, dass die Messglieder mit einer den Stromkreis einer Betätigungswicklung des Summenstromwandlers schliessenden Kontaktbrücke versehen sind. 



   Nach bevorzugten Merkmalen dient dabei als Betätigungswicklung die als Prüfwicklung verwendete Tertiärwicklung oder kann die Betätigungswicklung mit der als Prüfwicklung verwendeten Tertiärwicklung zu einer gemeinsamen Wicklung mit Mittenanzapfung zusammengefasst sein. 



   Vorzugsweise sind im Stromkreis des Betätigungsschalters und im Stromkreis des Prüfschalters verschieden grosse Vorwiderstände und parallel zu den Kontakten des Betätigungsschalters Klemmen für wei-   tere Schalteinrichtungen   vorgesehen.   Die Betätigungswicklung   kann auch mit   der Primärwicklung   zu einer einzigen Wicklung zusammengefasst sein. 



   Der erfindungsgemässe Selbstschalter hat gegenüber bekannten Schaltern dieser Art den Vorteil, dass er geringen Raum beansprucht und dass als Auslösekraft die Kraft ausreicht, die zur Betätigung eines   mA-   Schalters benötigt wird. Es wird hiedurch besonders die Einstellung des Schalters auf genau bestimmte, insbesondere auf kleine Kurzschlussströme erreicht. Diese können in einem Stromstärkebereich liegen, in dem Fehlerstromschalter gebräuchlicher Art bei Kurzschluss schneller abschalten als vorgeschaltete, nicht automatische Sicherungen. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. 



   Die Fig.   1-3   zeigen Schaltbilder von Selbstschaltern nach der Erfindung, darin ist ein bekannter Fehlerstromschutzschalter durch Einrichtungen ergänzt, die auf Kurzschluss oder   Überstrom   ansprechen. 



    Bei demFehlerstromschutzschalter führen die Phasenleitungen von den Anschlussklemmen R, S, T, M über einen Schiebeschalter 1 und durch das Kernloch des Ringwandlerkemes 3 zu den Klemmen U, V, W, Mp, an welchen das Verbrauchergerät, z. B. ein Elektroherd, angeschlossen ist. Der in der Einschaltstellung befindliche Schiebeschalter 1 wird in dieser Lage durch den Auslöser 4 gehalten, dessen Magnetkern   in die Klinke 5 des Schalters eingreift. Während die Primärwicklungen von den das Kemloch durchsetzenden Durchgangsleitungen gebildet werden, ist die Sekundärwicklung 7 als besondere Wicklung auf dem Wandlerkern 3 angeordnet.   Eine weitere Wicklung, die sogenannte TertiärwicMungS. istebenfallsaufdem   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Wandlerkern 3 aufgebracht.

   Die Tertiärwicklung 8 liegt über einen Vorwiderstand 9 und   diapräftaste   10 an den vor dem Wandler befindlichen Netzphasen R, S. 



   Wird die Prüftaste 10 betätigt, so wird der Wandlerkern in gleichem Masse durchflutet, als ob ein entsprechender Fehlerstrom flösse und der im Wandlerkern 3 auftretende Fluss induziert in der Sekundärwicklung 7 eine Spannung. Die im   Prüfstromkreis   der Sekundärwicklung 7 liegende Auslösewicklung zieht den Anker des Auslösers 4 an, wodurch die Klinke 5 freikommt und der Schalter 1 unter dem Druck einer Feder in die Ausschaltstellung gelangt. Ausser den die Phasenleitungen schaltenden Strombrücke des Schiebeschalters 1 ist eine weitere   imPrüfstromkreis liegendeStrombrücke   12 vorgesehen, die gegebenenfalls verhindert, dass ein   Prilfstrom   bei ausgeschaltetem Schiebeschalter 1 auf den Prüfstromkreis gegeben werden kann.

   Parallel zur Prüftaste 10 kann an den Klemmen 24 eine Femleitung angeschlossen werden. 



  Die Auslösung des Fehlerstromschutzschalters ist daher von entfernten Stellen aus möglich. 



   DieEinrichtungen   derFehlerstromschatzschalter,   die auf Kurzschluss oder Überstrom ansprechen, sind im folgenden erläutert. 
 EMI2.1 
 die amEnde eine Kontaktbrücke 19 trägt. Ebenso sind die thermischen Auslöser 17 mit einer Schaltstange 20 versehen, die eine Kontaktbrücke 21 besitzt. An der Tertiärwicklung 8 liegt der Prüfstromkreis des Fehlerstromschutzschalters mit   demVorwiderstand   9 und   der Prüftaste 10. Parallel zur Prüftaste   10 sind die Kontaktstellen 22 und 23 angeordnet, die von denKontaktbrücken 19 bzw. 21 geschlossen werden können. 



  Bei der Anordnung nach Fig. 2 erfolgt durch Erhöhung der Windungszahl der Tertiärwicklung 8 bei der Anordnung nachFig. 3   durch Erhöhung   des durch die Tertiärwicklung 8 infolge Verwendung eines kleineren   Vorwiderstandes 27   fliessenden Stromes eine Auslösung des Selbstschalters unter Wahrung der erforderlichen Durchflutung des Kernes durch Betätigen des Prüfstromkreises über die Kontaktstellen 22 bzw. 23. Zur Einschaltung des Schiebeschalters 1 ist ein Einschaltrelais 25 vorgesehen, das über eine Taste 26 betätigt wird. 



   Die Prüfung des Fehlerstromschutzschalters   auf ordnungsgemässe   Funktion erfolgt durch Betätigung der Prüftaste 10. Spricht einer der   Kurzschlussmagnete   16 an, so wird die Kontaktstelle 22 durch die Strombriicke 19 geschlossen und der Fehlerstromschutzschalter löst ebenfalls aus. Ebenso findet eine Auslösung desFehlerstromschutzschalters bei Ansprechen eines der   thermischenAuslösE > r   17   durchSchliessen   der Kontaktstelle 23 von der Strombrücke 21 statt. 



   Entweder gemäss Fig. 2 durch Aufteilen der Tertiärwicklung 8 oder nach Fig. 3 durch Anordnen eines weiteren kleineren Vorwiderstandes 27 kann eine verschiedene Durchflutung des Wandlerkernes 3 erzielt werden. Es sei noch auf die Möglichkeit hingewiesen, die Ausschaltung über eine vierte Wicklung mit einem, dem Vorwiderstand 27 entsprechenden Widerstand vorzunehmen. 



   PATENTANSPRÜCHE :   1.   Selbstschalter unter Verwendung einer Fehlerstromschutzschaltung mit Summenstromwandler, wobei den einzelnen Netzphasen Messglieder zugeordnet sind, die auf Überstrom oder Kurzschluss ansprechen, dadurch gekennzeichnet, dass die Messglieder (Kurzschlussmagnete 16, thermische Auslöser 17) mit einer den Stromkreis einer Betätigungswicklung (8)   des Summenstromwandlers   (3) schliessenden Kontaktbrücke (21) versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Betätigungswicklung (8) eine als EMI2.2 als Prüfwicklung verwendete Tertiärwicklung zu einer gemeinsamen Wicklung mit Mittenanzapfung zusammengefasst sind (Fig. 5).
    4. Selbstschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Betätigungsschalters und im Stromkreis des Prüfschalters (10) verschieden grosse Vorwiderstände (9, 27) vorgesehen sind (Fig. 6).
    5. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den Kontakten (22) des Betätigungsschalters Klemmen (24) für weitere Schalteinrichtungen vorgesehen sind (Fig. 4-6).
    6. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswicklung (8) mit einer Primärwicklung (6) zu einer einzigen Wicklung zusammengefasst ist.
AT93362A 1961-03-01 1962-02-05 Selbstschalter unter Verwendung einer Fehlerstromschutzschaltung mit Summenstromwandler AT235934B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2851381A1 (de) * 1978-02-02 1979-08-09 Felten & Guilleaume Carlswerk Fehlerstrom-schutzschaltung fuer gleichund/oder wechselstrom
DE102010032031A1 (de) * 2010-07-21 2012-01-26 Siemens Aktiengesellschaft Schalter, insbesondere Leistungsschalter für Niederspannungen

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DE2851381A1 (de) * 1978-02-02 1979-08-09 Felten & Guilleaume Carlswerk Fehlerstrom-schutzschaltung fuer gleichund/oder wechselstrom
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