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Arbeitsgerät für Küchenmaschinen
Die Erfindung betrifft ein Arbeitsgerät für Küchenmaschinen, mit einem Behälter, in dessen leicht lösbarem Boden eine Welle gelagert ist, welche an ihrem in den Behälter hineinragenden Ende ein Werk- zeug trägt und sich mit dem. andern Ende beim Aufsetzen auf die Küchenmaschine mit deren Antriebs- welle kuppelt.
Es sind bereits Arbeitsgeräte für Küchenmaschinen bekannt, bei denen zwischen Wellenlager und Arbeitsbehälter zur Vermeidung unmittelbarer Berührung beider Teile ein Dichtungsring eingelegt ist, der jedoch fest zusammengepresst sein muss und daher Schwingungen des Lagers wie ein unelastischer, starrer
Körper fast ungedämpft auf den Arbeitsbehälter übertragt ; der Behälter wirkt im allgemeinen wie ein Resonanzkörper und verstärkt die Lagergeräusche sogar noch.
Nach der Erfindung wird nun bei Arbeitsgeräten für Küchenmaschinen der eingangs beschriebenen Bauart dieser Nachteil dadurch behoben, dass im abnehmbaren Boden des Arbeitsbehälters zwischen seiner Mittelzone mit dem Wellenlager und dem mit dem Behälter verbindbaren Aussenring ein unverspannter Zwischenring aus elastischem Werkstoff eingesetzt ist, welcher die schalleitende Verbindung zwischen Wellenlager und Arbeitsbehälter unterbricht. Dieser Zwischenring besteht vorzugsweise aus Gummi und ist zwischen beide konzentrischen Bodenteile einvulkanisiert.
Bei Arbeitsgeräten, deren Behälter unten mit einem den Boden abstützenden Innenflansch versehen ist, hat zweckmässig der im Boden eingesetzte, elastische Zwischenring oben einen Ringfalz zur Auflage des Innenflansches des Behälters.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des Arbeitsgerätes überdeckt jeder der beiden konzentrischen Bodenteile des Arbeitsbehälters eine Stirnfläche des Zwischenringes mit einem Bund mindestens teilweise.
Durch diese erfindungsgemässe Ausbildung mit einem in den Behälterboden eingesetzten elastischen Zwischenring wird die Übertragung der Arbeitsgeräusche von dem im Boden eingesetzten Wellenlager auf den Arbeitsbehälter praktisch vermieden bzw. zumindest weitgehend vermindert ; ausserdem kann der bisher erforderliche Dichtungsring weggelassen werden, da eine Zone des Zwischenringes auch gleichzeitig als Dichtungsring verwendbar ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Arbeitsgerätes ein Mischzerkleinerer im Mittelschnitt dargestellt.
In das untere Ende des Arbeitsbehälters 1 des Mischzerkleinerers ist ein Boden herausnehmbar eingeschraubt, der aus einem inneren Lagerteil 2, einem äusseren, das Einschraubgewinde aufweisenden Ringteil 3 sowie einem die beiden Teile 2 und 3 verbindenden Zwischenring 4 aus elastischem Werkstoff, wie Gummi, besteht. In dem Lagerteil 2 ist eine Welle 5 drehbar gelagert, die an ihrem oberen, in den Behälter hineinragenden Ende das im Betrieb umlaufende Arbeitswerkzeug 6 trägt und in ihrem entgegengesetzten Ende ein Kupplungsstück 7 aufweist, welches sich beim Aufsetzen des Mischzerkleinerers auf eine Küchenmaschine in bekannter Weise mit deren Antriebswelle kuppelt.
Der Zwischenring 4 ist zwischen den Teilen 2 und 3 einvulkanisiert und derart ausgebildet, dass eine nach innen vorspringende Abstützschulter 8 des Behälters sich oben auf dem Zwischenring 4 abstützt, der dabei gleichzeitig die Abdichtung zwischen Boden und Behälter bewirkt.
Der Lagerteil 2 hat einen Bund 9, welcher die obere Stirnfläche des Zwischenrings 4 teilweise über-
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greift, während der Ringteil 3 einen Bund 10 hat, welcher die untere Stirnfläche des Zwischenrings 4 be- deckt. Der Zwischenring ist somit zwischen den beiden Bunden 9 und 10 eingespannt und durch den un- teren Bund 10 auch beim Einschrauben in den Behälter 1 abgestützt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Arbeitsgerät für Küchenmaschinen, mit einem Behälter, in dessen leicht lösbarem Boden eine
Welle gelagert ist, welche an ihrem in den Behälter hineinragenden Ende ein Werkzeug trägt und sich mit dem andern Ende beim Aufsetzen auf die Küchenmaschine mit deren Antriebswelle kuppelt, dadurch gekennzeichnet, dass im abnehmbaren Boden des Arbeitsbehälters zwischen seiner Mittelzone (2) mit dem Wellenlager und dem mit demBehälter (l) verbindbarenAussenring ein unverspannter Zwischenring (4) aus elastischem Werkstoff eingesetzt ist, welcher die schalleitende Verbindung zwischen Wellenlager und Arbeitsbehälter unterbricht.