AT235358B - Gesprächs-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät, zum Anschluß an ein öffentliches Fernsprechnetz - Google Patents

Gesprächs-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät, zum Anschluß an ein öffentliches Fernsprechnetz

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AT235358B
AT235358B AT933161A AT933161A AT235358B AT 235358 B AT235358 B AT 235358B AT 933161 A AT933161 A AT 933161A AT 933161 A AT933161 A AT 933161A AT 235358 B AT235358 B AT 235358B
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AT
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announcement
recording
text
roller
call
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AT933161A
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Willy Ing Mueller
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Willy Ing Mueller
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Description


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    Gesprächs-Auf zeichnungs-und Wiedergabe gerät, zum.    



   Anschluss an ein öffentliches Fernsprechnetz 
Die Erfindung betrifft ein   Gesprächs-Aufzeichnungs- und   Wiedergabegerät, zum Anschluss an ein öffentliches Fernsprechnetz, mit einer bei Empfang eines telephonischen Anrufes in Bewegung gesetzten, zeitabhängig gesteuerten Programmschaltung, in deren erster Programmstufe eine.

   Antwortgebereinrich- tung, umfassend einen Ansageträger und einen   Tonaufzeichnungs- und Wiedergabèkopf,   eine frei wähl- bare Ansage macht, in deren zweiter Programmstufe eine Aufzeichnung auf einem Aufzeichnungsträger mit   Tonaufzeichnungs- und   Wiedergabekopf erfolgt und in deren dritter Programmstufe die Antwortgeber- einrichtung eine die Beendigung der Gesprächsaufzeichnung beinhaltende Mitteilung macht, wobei der
Aufzeichnungsträger mehrere, jeweils einem der aufeinanderfolgenden Programmzyklen zugeordnete
Aufzeichnungen ermöglicht, und das Gerät mit einer bei voll besprochenem Aufzeichnungsträger akti- vierten, diesen Zustand bekanntgebenden Ansage ausgestattet ist. 



   Bekannte Geräte dieser Art arbeiten derart, dass sie sich automatisch ausser Betrieb setzen, wenn auf dem Aufzeichnungsträger kein Platz mehr für weitere Aufzeichnungen ist. Von diesem Moment an ge- niesst der Besitzer des Gerätes keinerlei Vorteil mehr gegenüber einem   Fernsprechteilnehmer   ohne Gerät. 



   Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Geräte ist der, dass der Besitzer im Falle einer längeren Ab- wesenheit, z. B. von einigen Tagen, praktisch gezwungen ist, das   Gerät   abzuschalten, um eine Irreführung der anrufenden Teilnehmer zu vermeiden. Bleibt nämlich das Gerät eingeschaltet, und enthält der Ansagetext keine Angabe über die Dauer der Abwesenheit, so glaubt der Anrufende, dass die Mitteilung, die er gemäss der Sprechaufforderung durchgegeben hat, vom Angerufenen innerhalb nützlicher Frist, etwa nach einigen Stunden, abgehört werden wird. Wenn beispielsweise ein Arzt für einige Tage verreist, sein Gerät aber, statt dies mitzuteilen, zum Sprechen auffordert, so kann dies unter Umständen sogar verhängnisvoll sein. 



   Es ist auch bekannt, Telephonographen mit einer Einrichtung zu versehen, welche dem Anrufenden mitteilt, dass der   Aufzeichnungsträger   bereits voll besprochen ist. Es ist dann aber nicht möglich, diese Mitteilung irgendwie zu verändern und ein solches Gerät trägt dem Umstande nicht Rechnung, dass der Besitzer des Gerätes etwa den Anrufenden mitteilen will, dass er auf einige Zeit verreist ist oder dass er unter einer andern Rufnummer erreichbar ist od. dgl. Demgemäss setzt sich die vorliegende Erfindung das Ziel, ein   Aufzeichnungs-und Wiedergabegerat   der eingangs genannten Art zu schaffen, das dem Besitzer die Möglichkeit gibt, von sich aus den Ansagetext zu ändern, insbesondere an Stelle der üblichen Sprechaufforderung eine allgemeine Mitteilung ohne Sprechaufforderung durchzugeben. 



   Erfindungsgemäss wird dies bei einem Gerät der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass eine zweite Anwortgebereinrichtung, umfassend einen Ansageträger und einen Tonaufzeichnungs-und Wiedergabekopf, vorhanden ist, die eine frei wählbare Ansage gestattet und zwangsläufig in der einemvollbesprochenen Aufzeichnungsträger entsprechenden Stellung der Aufzeichnungseinrichtung angeschaltet ist und ausserdem wahlweise bei beliebig vorgeschrittenem Besprechungszustand des Aufzeichnungsträgers unter Abschaltung der zeitabhängig gesteuerten Programmschaltung einschaltbar ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist :
Fig. l eine perspektivische Darstellung eines   Magnetton-Aufzeichnungs-und Wiedergabegerätes ;   Fig. 2 eine schematisierte, perspektivische Draufsicht auf das Gerät, bei abgenommenem oberem Ge- 

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 häuseteil und mit   einer Ausbrechung ; Fig.   3 eine schematisierte, perspektivische Vorderansicht des Gerätes, nach Wegnahme des Gehäuses und einer Frontplatte ; Fig. 4 eine schematisierte, perspektivische Seitenansicht des Gerätes in Richtung des Pfeiles IV von   Fig. 2,   ohne Gehäuse und mit Ausbrechungen ;

   Fig. 5 eine Seitenansicht der Anordnung des Tonkopfes für das zweite Ansageorgan in grösserem Massstabe mit einer Draufsicht auf eine Nockenscheibe, und Fig. 6 eine Draufsicht auf diese Anordnung in Richtung des Pfeiles VI von Fig. 5. 



   Das dargestellte Gerät weist gemäss Fig. 1 ein zweiteiliges Gehäuse aus Kunststoff auf, dessen unterer Teil la normalerweise mit dem Gestell 2   (s. Fig. 2 -- 4)   fest verbunden ist, während der obere Teil   Ib   
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 drei Schaltstellen W, M, T besitzt. Durch ein rechts befindliches Fenster 5 ist eine Anzeigevorrichtung AV sichtbar, die einen Zeiger 6 aufweist, der über einer Skala 7 spielt, die weisse und schwarze Abschnitte aufweist und später näher erläutert werden soll. 



   Durch ein zentrales, längliches Fenster 8 ist ferner eine Skala 9 sichtbar, längs welcher ein Zeiger 10 horizontal beweglich ist, der anzeigt, wie viele vom Telephonnetz kommenden Gespräche bereits aufgezeichnet worden sind ; maximal können vom vorliegenden Gerät z. B. 30   Gespräche h 20   sec aufgezeichnet werden. Der Zeiger 10 ist unterhalb des   Geh useoberteiles 1b   an einem Schieber 11 angebracht, der von aussen durch eine längliche, horizontale Gehäuseöffnung 12 zugänglich ist, die sich längs der Skala 9 erstreckt. 



   Unterhalb der Anzeigevorrichtung AV ragt ein Abschnitt einer Rändelscheibe 13 aus dem Gehäuse hervor. Diese Rändelscheibe 13 ist das Bedienungsorgan eines Netzschalters NS   (s.   Fig. 3) und eines Potentiometers 14 (Fig. 1) mit welchem die Lautstärke eines Lautsprechers 15 geregelt werden kann, vor dem im Gehäuseunterteil la ein Gitter 16   (s.   Fig. 1) vorgesehen ist. Unterhalb des Schalters BS ist eine feststehende Rändelscheibe 17 aus durchsichtigem Kunststoff vorgesehen, deren Formgebung nur aus Symmetriegründen der Rändelscheibe 13 entspricht. Hinter der Rändelscheibe 17 befindet sich eine nicht dargestellte Signallampe, die jeweils dann eingeschaltet ist, wenn sich der Betriebsschalter BS in seiner Stellung T befindet, in welcher das Gerät in Abwesenheit des Besitzers bereit ist, ein ankommendes Telephongespräch aufzuzeichnen.

   Die Einschaltung der Signallampe bewirkt ein Aufleuchten der Rändelscheibe 17, die somit die Betriebsbereitschaft des Gerätes anzeigt. Ein Kabel 21 führt zu einem Mikrophon 22, das mit   einerStarttasteST   versehen ist. Das Mikrophon 22 wird nur benützt, wenn man einen Ansagetext ändern will,   d. h.   einen Text. den das Gerät dem anrufenden Fernsprechteilnehmer mitteilen soll. Normalerweise ist daher das Mikrophon 22 nicht an das eigentliche Betriebsgerät   angeschlossen,,   sondern, mitsamt seinem Anschlusskabel 21 in dessen Nähe versorgt. 
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    W Wl   und W2 dient ein einziger Motor 25 (s. Fig.   4).   



   Wenn ein Elektromagnet M   (Fig. 2,   4) erregt ist, so wird die Walze    W   über ein nicht dargestelltes Kupplungs- und Friktionsgetriebe in Drehung versetzt ; die Walze We wird dagegen über dieses Getriebe in Drehung versetzt, wenn ein Elektromagnet Mg (Fig. 2) erregt ist. 



   Mit dem in der Zeichnung linken Ende der Aufzeichnungswalze W 1 ist ein Zahnrad 46 fest verbunden   (s. Fig. 2), das bei Drehung der Walze W1 über einen endlosen Zahnriemen 47 ein Zahnrad 47'antreibt,   das auf dem linken Ende einer Gewindespindel 48 sitzt, die innerhalb einer horizontalen Hohlwelle 49 angeordnet ist, die parallel zur Gesprächeskala 9 verläuft. 



   Auf der Hohlwelle 49 ist der Schieber 11 verschiebbar angeordnet. Der Schieber 11 weist einen Kupplungshebel ! 53 (s. Fig. 3) auf, der durch einen Schlitz 56 der Hohlwelle 49 hindurchragt und normalerweise in   das Gewinde   der Gewindespindel 48 eingreift. Ein oberer Teil des Kupplungshebels 53 ist als Drucktaste ausgebildet, wobei man durch Drücken dieser Taste den Kupplungshebel 53 von der Gewindespindel 48 lösen und dann den Schieber 11 beliebig längs der Gesprächeskala 9 verschieben kann. Am Schieber 11 ist    einSprechkopfSp 1 angebracht,   der federnd mit   der Walze Wl in Berührung   gehalten wird und zum Aufzeichnen der ankommenden Gespräche auf   diese Walze W1 bzw.   bei Umschaltung des Gerätes zum Ablesen der auf derselben aufgezeichneten Gespräche dient. 



   Zum Löschen der auf der Walze Wl aufgezeichneten Gespräche dient ein gestellfester Lösch-Elektromagnet L   (s. Fig.   2) der sich längs der ganzen Länge der Walze W erstreckt. Ebenso ist für die Walze W2 

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68 einer Buchse 69 angebracht ist, die auf dem rechten Ende der Hohlwelle49   (s. z. B. Fig. 2)   verschiebbar und verschwenkbar gelagert ist. An einem weiteren Arm 70 der Buchse 69 (Fig. 4) greift das obere Ende einer Zugfeder 71 an, durch welche der Sprechkopf   Sp 2 (Fig. 4)   mit der Walze W, in Kontakt gehalten wird. Die Buchse 69 steht unter der Einwirkung einer Feder 69a   (Fig. 2,   3) die bestrebt ist, die Buchse
69 nach rechts zu verschieben, so dass ihr rechtes Ende mit einer Nockenscheibe 72 (s. Fig. 2 und 3) in
Berührung gehalten wird.

   Durch Drehung dieser Nockenscheibe 72 im Uhrzeigersinne von Fig. 3 wird die
Buchse 69 gegen die Wirkung der Feder   69a   nach links verschoben, wodurch der Sprechkopf Sp sich allmählich längs derWalze W2 verschiebt. Die Nockenscheibe 72 weist eine Stufe 73 zwischen ihrem gröss - ten und ihrem kleinsten Radius auf. Wenn diese Stufe 73 an der Buchse 69 vorbeistreicht, bewegt sich letztere unter der Einwirkung der Feder 69a plötzlich wieder in ihre äusserste Lage nach rechts. 



   Die Nockenscheibe 72 sitzt auf einer geneigten Welle 74   (Fig. 2.   3) die oben in einem Lager 75 (Fig. 4) gelagert ist, das hinten an einer Frontplatte 76 (s. Fig. 2 und 4) angebracht ist. Die Welle 74 ist in der Nähe ihres tieferliegenden Endes in einem Lagerbock 77 (Fig. 4) gelagert, der an dem rechten
Ende der gestellfestenWalzenachse24 angeschraubt ist, das hiezu mit einer Gewindebohrung 78 versehen ist. Auf der Welle 74 sitzen noch fünf weitere Nockenscheiben   79 - 83,   die zur Steuerung von Kontakte- dersätzen 84 - 88 dienen, die am Lagerbock 77 befestigt sind. Auf der Welle 74 sitzt ferner ein Zahnrad
89, das mit einer Schnecke 90 kämmt, die mit der Walze W 2 fest verbunden ist. 



   Die   jeweilige Umdrehungslage derWelle   74 wird durch den auf dem oberen Ende dieser Welle sitzen- den Zeiger 6 der Anzeigevorrichtung AV auf der Skala 7 angezeigt (Fig. 1, 2). In der Nähe des linken bzw. rechten Endes der Bewegungsbahn des Schiebers 11 befindet sich ein nur schematisch dargestellter
Endschalter   92   bzw. 93 (Fig. 3), der durch diesen Schieber 11 betätigt wird, wenn dessen Zeiger 6 sich auf dem Nullpunkt bzw. auf dem Endpunkt der Gesprächeskala 9 befindet. 



   Ausser der Ansagewalze W2 ist noch ein zweiter Ansageträger in Form einer magnetisierbaren Schei- 
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 den ist, wobei das Reibrad 45 wie im früheren Gerät zu dem erwähnten Kupplungs-und Friktionsgetriebe gehört und bei Erregung des Kupplungs-Elektromagneten   M2   zum Antrieb der Walze W2 bzw. auch zum
Antrieb der Scheibe S dient. Der Ansagescheibe S befinden sich ein Sprechkopf Sp und ein Lösch-Elektro- magnet L gegenüber, deren Ausbildung und Anordnung in den Fig. 5 und 6 näher dargestellt ist. 



   Der Lagerbock 77 (Fig. 4) in welchem die Nockenwelle 74 gelagert ist, weist eine Montageplatte 77a auf, an der   die Kontaktfedersätze 84 - 87   befestigt sind, und eine Montageplatte 77b, an der der Kontaktfedersatz 68 befestigt ist. 



   Von der Montageplatte 77b sind nun gemäss Fig. 5 und 6 zwei Lappen 100 und 101 senkrecht nach innen abgebogen, die mit je einem Loch 102 bzw. 103 versehen sind, in welchen Löchern 102 und 103 ein Taststift 104 geführt ist, dessen unteres verjüngtes Ende 105 eine Nockenscheibe 106 abtastet, die zusätzlich zu den in Fig. 5 nicht wieder mit dargestellten Nockenscheiben 72 und   79 - 83,   auf der Welle 74 befestigt ist und gegebenenfalls mit der Nockenscheibe 83 aus einem Stück bestehen kann. Der Taststift 104 steht unter der Einwirkung einer Druckfeder 107, die sich oben an dem Lappen 100 und unten an einem auf dem Taststift 104 befestigten Federteller 108 abstützt und infolgedessen das Abtastende
105 mit der Nockenscheibe 106 in Berührung hält. 



   Am oberen Ende des Taststiftes 104 ist, wie die Fig. 6 deutlicher zeigt, ein zweiarmiger Hebel 109, 110 befestigt, und am Ende des einen Armes 109 dieses Hebels ist der Sprechkopf   Spg   um eine Achse 111 schwenkbar angebracht. Am Ende des andern Armes 110 des Hebels 109 und 110 greift eine Feder 112 an, die anderseits an einem abgewinkelten oberen Fortsatz 113 der Montageplatte 77b befestigt ist. Es ist ersichtlich, dass die Feder 112 bestrebt ist, den oben auf dem Taststift 104 befestigten Hebel 109,110 im Uhrzeigersinne von Fig. 6 zu verdrehen und infolgedessen den Sprechkopf Sp mit der Ansagescheibe S in Berührung zu halten. 



   Um eine unkontrollierbare Drehung des Sprechkopfes   Spg   um seine Achse 111 zu verhindern, ist an demselben ein Stift 114 angebracht, an dem der Kopf 115 eines Bolzens 116 angelenkt ist, der frei durch ein Loch 117 des Hebelarmes 110 hindurchgeht und an seinem freien Ende mit einem Gewinde 118 versehen ist, auf dem eine Mutter 119 aufgeschraubt ist. Eine Feder 120, die sich einerseits am Bolzenkopf 115 und anderseits am Hebelarm 110 abstützt, ist bestrebt den Sprechkopf Sp   3 im   Uhrzeigersinne von Fig. 6 um seine Achse 111 zu verschwenken, und es ist ersichtlich, dass man durch Drehen der Mutter 119 die Lage des Sprechkopfes Spg justieren kann. Der Stift 114, der Bolzen 116 und die Feder 120 sind in Fig. 5 nicht dargestellt, da sie praktisch durch die Feder 112 verdeckt sind.

   Ferner sind in Fig. 5 auch die Kon- 

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 taktfedersätze 84 - 88 nicht mit dargestellt und ist die Montageplatte 77 abgebrochen, um die Figur nicht unnötig zu überlasten. Hingegen ist der hinter der Montageplatte 77a befindliche Lösch-Elektromagnet   L   gezeigt, der an einer gestellfesten Konsole 121 befestigt ist und einen T-förmigen Kern 122 aufweist, dessen dem T-Balken entsprechender Kopf 123 sich angenähert radial aber die zur Aufzeichnung dienende Ringzone der Scheibe 5 erstreckt. 



   Die in Fig. 5 auch in Draufsicht dargestellte Nockenscheibe 106 weist prinzipiell die gleiche Form auf, wie die Nockenscheibe 72 (s. Fig. 2)   d. h.   ihr Radius vergrössert sich allmählich von einem kleinsten bis zu einem grössten Wert, und fällt dann plötzlich wieder auf diesen kleinsten Wert zurück. Bei einer Umdrehung der Nockenwelle 74 wird der Sprechkopf   Sp   infolge der in bezug auf diese Welle 74 radialen Bewegung des Taststiftes 104 verschoben, u. zw. radial nahezu in bezug auf die Achse 24 (Fig. 2), um welche sich die Ansagescheibe S dreht, wenn der Kupplungs-Elektromagnet   M,   erregt wird, so dass der Sprechkopf SPs eine Ringzone der Ansagescheibe S abtastet, die zum Aufzeichnen und Ablesen des zweiten Ansagetextes benützt wird. 



   Das beschriebene Gerät hat gegenüber einem Gerät ohne Ansagescheibe 5 folgenden Vorteil : Wenn nach Aufzeichnung von   dreissig Gesprächen   a 20 sec auf der Aufzeichnungswalze    W   kein Platz für weitere Aufzeichnungen mehr vorhanden ist, schaltet der dann vom Schieber 11 betätigte Endschalter   13 nicht   einfach das Gerät ab, so dass der anrufende Teilnehmer lediglich sein Anrufzeichen hört, wie wenn der angerufene Teilnehmer nur einen gewöhnlichen Telephonanschluss ohne   Aufzeichnungs-und   Wiedergabegerät hätte.

   Der Endschalter 93 schaltet vielmehr bei seiner Betätigung durch den Schieber 11 den Sprechkopf    spis   an Stelle des Sprechkopfes   Sp   ein, so dass dann vom einunddreissigsten Anruf an der Anrufende nicht den auf der Ansagewalze   W,, sondern den-auf   der Ansagescheibe S aufgezeichneten Ansagetext zu hören bekommt. 



   Das Gerät wird hauptsächlich in zwei Betriebszuständen benützt, nämlich :
1. Telephonbetrieb. 



   2. Wiedergabebetrieb. 



   Ausser diesen beiden Hauptbetriebszuständen sind noch vier weitere Betriebszustände möglich, näm- lich :
3. Textaufzeichnung auf die Ansagewalze   W.   



   4. Kontrolle des auf der Ansagewalze   W,   aufgezeichneten Textes. 



   5. Textaufzeichnung auf die Ansagescheibe S. 



   6. Kontrolle des auf der Ansagescheibe S aufgezeichneten Textes. 



   Ferner sind im   Hauptbetriebszustand"Telephonbetrieb"zwei   Fälle möglich, je nach dem, ob die Ansagewalze   W,   oder die Ansagescheibe S arbeitet :
Für alle sechs Betriebszustände muss mittels der Rändelscheibe 13 (Fig. 1), der Netzschalter NS eingeschaltet werden. Ist der Netzschalter NS ausgeschaltet, so ist das Gerät unwirksam,   d. h.   es hat keinerlei Einfluss auf den Betrieb des Fernsprechapparates, trotzdem es (durch ein nicht dargestelltes Kabel) dauernd an die Telephonleitung angeschlossen ist. 



   1. Telephonbetrieb. 



   Wenn der Fernsprechteilnehmer weggehen will. muss er lediglich den Netzschalter NS mittels der   Rändelscheibe13   einschalten und den Griff 4 des Betriebsschalters BS in   die Stellung T ("Telephonbetrieb")   stellen. Das Aufleuchten der durchsichtigen Rändelscheibe 17 zeigt an, dass das Gerät zur Aufzeichnung von   ankommenden Ferngesprächen   bereit ist. Wenn nun inAbwesenheit des Teilnehmers ein Anruf erfolgt, so wird das Gerät dem Anrufenden mittels des Sprechkopfes Sp 2 zunächst einen ersten Teil des auf der Ansagewalze   W 2   aufgezeichneten Textes mitteilen,   z. B. :"Herr   Willy Müller ist bis morgen acht Uhr abwe-   send. Sie können während 20 sec eine Mitteilung durchgeben, die aufgezeichnet wird. Bitte sprechen   Sie". 



  Dieser erste Teil der Mitteilung erfolgt in dem Zeitintervall, in welchem der Zeiger 6 der Anzeigevor-   richtungAV (s. Fig. 1)   der beiBeginn desAnrufzyklus auf dem Strich 0 der Skala 7   (Fig. 1), stand, sich   von demStrichazumStrichbbewegt. IndemZeitintervall,indemsichZeiger6vomStrichbzumStrichc bewegt, kann der Anrufende nun eine Mitteilung durchgeben, die vom Sprechkopf Spl auf der Aufzeichnungswalze W aufgezeichnet wird. Während der Zeiger 6 sich vom Strich c zum Strich o bewegt, wird ein zweiter und letzter Teil des auf der Ansagewalze W befindlichen Ansagetextes durchgegeben, näm-   lich "Gerät   abgeschaltet", worauf das Gerät für einen folgenden Anrufzyklus bereit ist. 



   Wenn die Aufzeichnungswalze    W   voll ausgenützt worden ist und der Schieber 11 den Endschalter 93 betätigt hat, tritt bei einem   weiteren Anruf   nicht mehr der Sprechkopf   Sp   in Tätigkeit, sondern der   Sprechkopf Sss , welcher   dem Anrufenden beispielsweise folgende Mitteilung macht :"Herr Willy Müller ist täglich von 8. 00 bis 12. 00 Uhr und von 14. 00 bis 18.00 Uhr telephonisch erreichbar. Bitte rufen sie 

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 während der angegebenen Zeit an". 



   Das Gerät dient somit während der ersten dreissig Anrufzyklen als"Anrufbeantworter mit Gesprächs- aufzeichnung", während der folgenden Anrufszyklen dagegen als"Anrufbeantworter ohne Gesprächsauf- zeichnung", es vereinigt also in sich die Tätigkeiten von zwei verschiedenen, bisher üblichen Geräte- arten. 



   Es ist dem Fernsprechteilnehmer, wenn er weggehen will, ohne weiteres möglich, das Gerät von vorneherein so einzustellen, dass es nur den zweiten Ansagetext durchgibt, also überhaupt keine Aufzeich-   nungen   annimmt. Hiezu braucht der Teilnehmer vor dem Fortgehen lediglich den Schieber 11 durch
Drücken auf die Taste 58 von der Gewindespindel48 zu entkuppeln und den Schieber 11 nach rechts in seine Endstellung zu verschieben, so dass er den Endschalter 93 betätigt. Diese Möglichkeit ist besonders wertvoll, wenn der Teilnehmer für längere Zeit abwesend sein wird, so dass er die gegebenenfalls während seiner Abwesenheit aufgezeichneten Gespräche nicht mehr in nützlicher Frist abhören kann. In diesem Falle wird der zweite Ansagetext beispielsweise wie folgt lauten :"Herr Willy Müller ist bis zum
30. November abwesend und telephonisch nicht erreichbar.

   Dringende Mitteilungen können von Herrn Huber, Telephon 66. 45. 31 entgegengenommen werden". 



   2. Wiedergabebetrieb. 



   Zum Abhören der aufgezeichneten Gespräche muss der Teilnehmer den Schieber 11 durch Drücken auf die Taste 58 von der Gewindespindel 48 entkuppeln und nach links in die Nullstellung bringen. Bei eingeschaltetemNetzschalterNS und auf W ("Wiedergabe") eingestelltem Griff 4 des Betriebsschalters BS werden nun die vom Sprechkopf    Spl   durch Ablesen dieser Walze    Wl   erzeugten Sprechströme dem Lautsprecher 15 zugeführt. Wenn der Teilnehmer eine Mitteilung noch einmal hören will, braucht er nur auf die Taste 58 zu drücken und den Schieber 11 unter Beobachtung des Zeigers 10 um ein Gespräch zurück zu verschieben. 



   Der Lautstärkeregler 14, der durch Drehung der Rändelscheibe 13 bedient wird, ist nur in dieser Betriebsstellung wirksam und nicht bei der später beschriebenen Kontrolle der Ansagetexte. 



   3. Textaufzeichnung auf die Ansagewalze    W.   



   Der Griff 4 des Betriebsschalters BS wird in die Stellung M ("Mikrophon") gebracht, wobei dafür zu sorgen ist, dass der Schieber 11 nicht in der Endstellung ("Gespräch 30") stehen darf. Ferner wird das in den beiden Hauptbetriebszuständen 1 und 2 nicht benötigte Mikrophon 22 über sein Kabel 21 an das eigentliche Betriebsgerät angeschlossen. 



   Durch kurzzeitiges Drücken der am Mikrophon 22 vorgesehenen Starttaste ST werden nun der Motor 25 und der Kupplungs-Elektromagnet    M   erregt, so dass die Ansagewalze W in Drehung versetzt wird. 



  Während sich nun der Zeiger 6 der Anzeigevorrichtung AV auf der Skala 7 von 0 bis a dreht, erfolgt die Löschung des früheren Ansagetextes durch Erregung des Lösch-Elektromagneten   L.   



   Während der Zeiger 6 sich auf dem bei a-beginnenden, ersten weissen Abschnitt der Skala   7 - b   bewegt, muss der Teilnehmer in das Mikrophon 22 sprechen, wobei die Sprechströme dem Sprechkopf Sp 2 zugeführt werden und die Aufzeichnung des neuen Ansagetextes erfolgt. Durch Beobachtung des Zeigers 6 sorgt der Teilnehmer dafür, dass er die Worte "bitte sprechen   Sie"ausspricht,   unmittelbar bevor der Zeiger 6 die Stellung b erreicht. 



   Sobald der Zeiger 6 die Stellung c erreicht, muss der Teilnehmer die   Schlussworte"Gerät abgeschal-   tet" (od. dgl.) aussprechen, während sich der Zeiger 6 auf dem zweiten weissen Skalenabschnitt nach d be- 
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 folgt. 



   4. Kontrolle des auf der Ansagewalze   W2   aufgezeichneten Textes. 



   Der Griff 4 des Betriebsschalters BS wird in die   StellungW ("Wiedergabe")   gebracht, wobei wieder dafür zu sorgen ist, dass der Schieber 11 nicht in der Endstellung stehen darf. Durch kurzzeitiges Drücken der Starttaste ST des auch für die Kontrolle noch angeschlossenen Mikrophons 22 wird wieder die Ansagewalze W 2 in Drehung versetzt. 



   Der Sprechkopf SP2 liest diese Walze ab, wobei die Sprechströme dem Lautsprecher 15 zugeführt werden. Wenn die unter Beobachtung des Zeigers 6 erfolgende Kontrolle zeigt, dass der Ansagetext in Ordnung ist, wird das Mikrophon 22 versorgt und der Netzschalter NS abgeschaltet. 



   5. Textaufzeichnung auf die Ansagescheibe S. 



   Der Griff 4 des Betriebsschalters BS wird bei angeschlossenem Mikrophon wieder in die Stellung M gebracht, wobei aber diesmal dafür zu sorgen ist, dass der Schieber 11 sich in der Endstellung befindet, so dass der Endschalter 93 betätigt ist. Während der Zeiger 6 sich von   a bis o über   einer zur Skala 7 konzentrischen, durch Striche gleichmässig unterteilten Skala 7'bewegt, kann nun die Ansagescheibe S be- 

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 sprechen werden. Es ist ersichtlich, dass der zweite Ansagetext erheblich länger sein kann als der erste Ansagetext, weil auch die sonst für die Aufzeichnung bestimmte Zeit' (zwischen b und c, Skala 7) zur Verfügung steht. 



   6. Kontrolle des auf der Ansagescheibe S aufgezeichneten Textes. 



   Die Kontrolle des Ansagescheibentextes erfolgt in gleicher Weise wie diejenige des Textes der Ansagewalze W, lediglich mit dem Unterschiede, dass der Schieber 11 wieder in seiner Endstellung sein muss, wie bei der Aufzeichnung des Ansagetextes auf die Ansagescheibe S. 



   Obwohl das beschriebene Gerät ein Magnettongerät ist, kann die Erfindung auch angewendet werden, wenn die Aufzeichnung auf   dem Aufzeichnungsträger   und/oder den beiden Ansageträgern auf irgendeine andere Weise vorgenommen werden   ; z. B.   könnte prinzipiell der erste Ansagetext ein für allemal auf 
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 Endansage enthalten, ohne zusätzliche, frei wählbare Mitteilung, wie "Herr Willy Müller ist bis morgen acht Uhr abwesend", im früher angegebenen ersten Ansagetext.

   Die Möglichkeit, dass der Besitzer des Gerätes selbst nicht nur den Ansagetext des   zweiten Ansageträgers, sondern   auch denjenigen des ersten Ansageträgers frei ändern kann, ist aber so vorteilhaft, dass man praktisch kaum je darauf verzich-   ten wird, zumal dies beim beschriebenen Gerät mit magnetischen Trägern nur einen ganz vernachlässigbaren Mehraufwand bedingt.   
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AT933161A 1961-11-23 1961-12-11 Gesprächs-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät, zum Anschluß an ein öffentliches Fernsprechnetz AT235358B (de)

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