AT234681B - Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Methyl-1,2-di-[benzimidazolyl-(2')]-äthylenverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Methyl-1,2-di-[benzimidazolyl-(2')]-äthylenverbindungen

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AT234681B AT451462A AT451462A AT234681B AT 234681 B AT234681 B AT 234681B AT 451462 A AT451462 A AT 451462A AT 451462 A AT451462 A AT 451462A AT 234681 B AT234681 B AT 234681B
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    2-di- [benzimidazolyl- (2')]-äthylen-teil   die freien Säuren oder, soweit sie sich herstellen lassen, die inneren Anhydride dieser Säuren, d. h. die Verbindungen der Formel 
 EMI2.1 
 worin m eine ganze Zahl im Wert von höchstens 2 und   C3H4   einen einfach ungesättigten Kohlenwasserstoffrest bedeuten und die beiden -CO-Gruppen an benachbarte Kohlenstoffatome des Restes C3H4 gebunden sind. Neben den bereits erwähnten freien Säuren sind hier noch das Citraconsäureanhydrid der Formel 
 EMI2.2 
 und das Itaconsäureanhydrid der Formel 
 EMI2.3 
 zu erwähnen. 



   Die Dicarbonsäuren oder ihre funktionellen Derivate werden mit den   1, 2-Diaminobenzolen   in Gegenwart von Phosphorsäuren der Formel   Hti+zPnOgn+i,   d. h. von Orthophosphorsäure (n = 1) oder Polyphosphorsäuren (n > 1), einschliesslich Pyrophosphorsäure (n = 2) umgesetzt. Die Polyphosphorsäuren können aus Orthophosphorsäure und Phosphorpentoxyd in passendem Mengenverhältnis erhalten 
 EMI2.4 
 betrachtet. Die Polyphosphorsäuren können auch Gemische sein, worin n einen Durchschnittswert darstellt, der nicht ganzzahlig sein muss und worin ausser Polyphosphorsäuren   (n   2) auch noch Orthophosphorsäure vorhanden sein kann. 



   Es wird vorteilhaft mit einem Überschuss an Phosphorsäure gearbeitet, z. B. mit der 5-50fachen Menge, bezogen auf die Menge Dicarbonsäure. 



   Wie durch die Formel   (1)   angedeutet, lassen sich nach dem vorliegenden Verfahren symmetrische oder asymmetrische Verbindungen (in Bezug auf Ai und A. 2, X und Y, wenn man von dem ohnehin unsymmetrischen   Rest-C (CHg)   = CH- absieht) herstellen. Bei den symmetrischen Verbindungen der Formel 
 EMI2.5 
 verfährt man mit Vorteil so, dass man eine im wesentlichen aus 1 Molekularteil Dicarbonsäure oder funktionelles Derivat der Dicarbonsäure, 2 Molekularteile 1, 2-Diaminobenzol und einem Überschuss an Phosphorsäure bestehendes Reaktionsgemisch auf Temperaturen von über 150  C, zweckmässig etwa   180-2100 C,   erhitzt. Die Herstellung geschieht hier in einem einzigen Arbeitsgang. 



   Wünscht man dagegen einheitliche, asymmetrische Verbindungen der Formel   (1)   herzustellen, so sind zwei getrennte Reaktionsstufen zu empfehlen, in der Weise, dass man zuerst im Molekularverhältnis   1 : 1   und zweckmässig bei Temperaturen von etwa   150-180  C,   eine Dicarbonsäure der angegebenen Art oder ein funktionelles Derivat davon, mit einem 1, 2-Diaminobenzol umsetzt und hierauf, im Molekularverhältnis   l : l,   bei Temperaturen von etwa   180-2100 C,   das erhaltene Umsetzungsprodukt mit einem 

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 weiteren, von dem zuerst verwendeten verschiedenen, 1, 2-Diaminobenzol umsetzt.

   Die Abscheidung der hiebei als Zwischenprodukt entstehenden Monocarbonsäure der Formel 
 EMI3.1 
 worin Ai und X die angegebene Bedeutung haben und ein Z ein Wasserstoffatom und das andere Z eine Methylgruppe bedeutet, ist möglich, aber keineswegs notwendig. 



   Die Aufarbeitung des Reaktionsgemisches gestaltet sich in der Regel recht einfach. Durch Verdünnen des Gemisches mit Wasser nach beendeter Umsetzung fällt das Produkt zum grössten Teil bis praktisch vollständig in Form eines Salzes einer Phosphorsäure aus und kann leicht abfiltriert werden. Mit Hilfe von Alkalien kann man aus dem Salz in wässerigem Medium die Base freisetzen und diese gewünschtenfalls durch Umkristallisieren noch weiter reinigen. 



   Die neuen Verfahrensendstoffe lassen sich als optische Aufheller für organische Materialien, insbesondere Textilfasern, verwenden. Sie kommen zum Aufhellen von Fasern tierischer Herkunft wie Seide und Wolle, pflanzlicher Herkunft wie Baumwolle, Leinen oder regenerierte Cellulose, von halbsynthetischen Fasern wie Celluloseacetatfasern, von vollsynthetischen Fasern z. B. aus Polyamiden, Polyestern oder Polyurethanen in Betracht. Besonders gut eignen sie sich zum optischen Aufhellen von Polyacrylnitrilfasern, z. B. aus saurem Behandlungsbad. 



   Weiterhin erweisen sich die neuen   l-Methyl-l, 2-di- [benzimidazolyl- (2')]-äthylenverbindungen   als wertvolle Zusätze zu Seifen und andern Waschmitteln. Sie vermögen Textilmaterialien, die mit den betreffenden Waschmitteln in üblicher Weise gewaschen werden, gleichzeitig optisch aufzuhellen, wobei insbesondere auf Cellulosefasern wie Baumwolle, auf Celluloseacetatfasern, vor allem aber auf Polyamidfasern, gute Aufhellwirkungen erzielt werden. 



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile, wo nichts anderes bemerkt wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel 1 : 86, 4 Teile o-Phenylendiamin, 52 Teile Citraconsäure und 800 Teile Pyrophosphorsäure werden unter Ausschluss von Luft im Verlauf von 2 Stunden auf 195   C erwärmt. Man rührt das Reaktionsgemisch weitere 5 Stunden bei   195-2000,   kühlt danach auf etwa   1000 ab   und trägt unter kräftigem Rühren in 4000 Teilen Wasser aus. Die Suspension des ausgefallenen hellgelben Reaktionsproduktes wird auf   10'gekühlt,   danach genutscht und der Rückstand mit kaltem Wasser bis zur neutralen Reaktion des Filtrates auf Kongorot-Papier gewaschen. Zur Herstellung der freien Base wird das Nutschgut in 2000 Teilen heissem Wasser unter Rühren mit wässriger Ammoniumhydroxydlösung schwach alkalisch gestellt.

   Nach dem Nutschen, Waschen mit kaltem Wasser und Trocknen erhält man etwa 89, 6 Teile, entsprechend 81, 7% der Theorie,   l-Methyl-l, 2-di[benzimidazolyl- (2') ]-äthylen   der Formel 
 EMI3.2 
 in Form eines blassgelben Pulvers, das oberhalb   310 0 schmilzt.   Durch dreimaliges Umkristallisieren aus Dimethylformamid-Wasser   (l : l)   unter Zuhilfenahme von Aktivkohle werden hellgelbe, glänzende Nädelchen mit etwa folgenden Analysenwerten erhalten :   C17H14N4 (274, 31)    berechnet : C 74, 43 H 5, 14 N   20, 43 ;   gefunden : C 74, 35 H 5, 26 N 20, 37. 



  Verwendet man anstelle der 52 Teile Citraconsäure 52 Teile Itaconsäure, so erhält man   etwa 82, 3   Teile 
 EMI3.3 
 derberechnet : C 74, 43 H 5, 14 N 20, 43 gefunden : C 73, 90 H 5, 34 N   20, 30.   



  Verwendet man an Stelle der 52 Teile Citraconsäure 52 Teile Mesaconsäure, so erhält man etwa 55, 4 Teile, entsprechend   50, 5%   Theorie, der Verbindung der Formel (14) in Form eines hellbraunen Pulvers. Dieses wird zur weiteren Reinigung in alkoholisch-wässriger Natriumhydroxydlösung in der Wärme 

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 gelöst, mit Aktivkohle behandelt und nach dem Filtrieren durch Zutropfen von wässriger Schwefelsäure bis zur schwach phenolphthalein-alkalischen Reaktion wieder gefällt. Durch mehrfaches Umkristallisieren aus Dioxan-Wasser (6 : 5) werden hellgelbe, feine Nädelchen erhalten, die etwas über   300   schmelzen.   



   Beispiel 2 : 86, 4 Teile o-Phenylendiamin, 52 Teile Itaconsäure und 600 Teile Polyphosphorsäure, deren Zusammensetzung sich auf 17% H3PO4 und 83% P205 berechnet, werden unter Ausschluss von Luft im Verlaufe einer Stunde auf   190 0 erwärmt,   wobei oberhalb   1000 vorübergehend   eine stark exotherme Reaktion einsetzt. Man rührt das Reaktionsgemisch 5 Stunden bei   190-1950,   kühlt danach auf etwa   100   ab   und trägt unter kräftigem Rühren in 3000 Teile Wasser aus. Das ausgefallene hellgelbe Reaktionsprodukt wird auf etwa   100 gekühlt,   danach genutscht und mit kaltem Wasser gewaschen, bis das Filtrat auf Kongorot-Papier neutral reagiert.

   Man stellt nach den Angaben des Beispiels 1 die freie Base her und erhält etwa 76, 1 Teile, entsprechend   69, 5%   der Theorie,   l-Methyl-1, 2-di-[benzimidazolyl- (2') -]   äthylen der Formel (14) in Form eines blassgelben Pulvers, das oberhalb   3100 schmilzt.   Nach dreimaligem Umkristallisieren aus Dimethylformamid-Wasser   (l : l)   werden hellgelbe, glänzende Nädelchen mit etwa folgenden Analysenwerten erhalten :   C17H14N4 (274, 31)    berechnet : C 74, 43 H 5, 14 N 20, 43 gefunden : C 74, 17 H 4, 99 N   20, 36.   



   Beispiel 3 : 86, 4 Teile o-Phenylendiamin, 52 Teile Itaconsäure und 1000 Teile 85%iger Orthophosphorsäure werden unter Ausschluss von Luft und unter Rühren im Verlaufe von 6 Stunden auf 195  erwärmt, wobei eine hellgrüne Lösung entsteht, die violettblau fluoresziert. Zur Beendigung der Reaktion   rührt man noch weitere 5 Stunden bei 195-200   nach. Das verdampfende Wasser wird während   der ganzen Reaktionsdauer abdestilliert. Nun wird die Reaktionslösung unter   1000 gekühlt,   unter kräftigem Rühren in 3000 Teile Wasser ausgetragen und auf   100 gekühlt.   Das ausgefallene blassgrüne Phosphorsäuresalz wird genutscht und mit kaltem Wasser bis zur neutralen Reaktion des Filtrates auf Kongorot-Papier gewaschen.

   Man stellt nach den Angaben des Beispiels 1 die freie Base her, wobei etwa 53, 1 Teile, entsprechend   48, 5%   der Theorie,   l-Methyl-1, 2-di- [benzimidazolyl- (2')]-äthylen   der Formel (14) in Form eines nahezu farblosen Pulvers erhalten werden, das oberhalb   3100 schmilzt.   Durch dreimaliges Umkristallisieren aus Dimethylformamid-Wasser (4 : 3) werden   nahe. zu farblose,   glänzende Nädelchen erhalten. 



  Analyse   : C HN4 (274, 31)   berechnet : C 74, 43 H 5, 14 N 20, 43 gefunden : C 73, 98 H 4, 83 N   20, 19.   



   Beispiel 4 : 43, 2 Teile o-Phenylendiamin und 400 Teile Pyrophosphorsäure werden unter Ausschluss von Luft verrührt und auf   80 0 erwärmt.   Darauf werden im Verlaufe von 15 Minuten 22, 4 Teile Citraconsäureanhydrid zugetropft, wobei sich das Reaktionsgemisch auf etwa   1100 erwärmt.   Man bringt die Tem- 
 EMI4.1 
 gewaschen, bis das Filtrat auf Kongorot-Papier neutral reagiert. Man stellt nach den Angaben des Beispiels 1 die freie Base her und erhält etwa 43, 2 Teile, entsprechend   78, 9%   der Theorie,   l-Methyl-1, 2-     di-[benzimidazolyl- (2') ]-äthylen   der Formel (14) in Form eines blassgelben Pulvers.

   Nach dreimaligem Umkristallisieren aus Dimethylformamid-Wasser   (l : l)   werden helle, bräunlich-gelbe, glänzende Nädelchen erhalten, die über   310  schmelzen.   



  Analyse   : C17H14N4 (274, 31)   berechnet : C 74, 43 H 5, 14 N 20, 43 gefunden : C 74, 45 H 5, 23 N   20, 40.   



   Verwendet man an Stelle der 22, 4 Teile Citraconsäureanhydrid 22, 4 Teile Itaconsäureanhydrid, so erhält man etwa 39, 4 Teile, entsprechend   71, 8%   der Theorie,   l-Methyl-l, 2-di- [benzimidazolyl- (2')]-   äthylen der Formel (14) in Form eines blassgelben Pulvers. Dreimaliges Umkristallisieren aus Dimethylformamid-Wasser ergibt feine hellgelbe Nädelchen, die über   310  schmelzen.   



  Analyse   : Ci, Hi4 (274, 31)   berechnet : C 74, 43 H 5, 14 N 20, 43 gefunden : C 74, 20 H 5, 18 N 20, 67. 



   Beispiel 5 : 24, 4 Teile 1-Methyl-3, 4-diaminobenzol, 13, 0 Teile Itaconsäure und 200 Teile Pyrophosphorsäure werden unter Ausschluss von Luft im Verlaufe einer Stunde auf   1950 erwärmt   und weitere 4 Stunden bei 195-200  gerührt. Man kühlt die gelbe Reaktionslösung auf etwa   100   ab   und trägt sie unter kräftigem Rühren in 2000 Teile Wasser aus. Das ausgefallene, helle, grün-gelbe Reaktionsprodukt wird auf   100 gekühlt,   danach genutscht und mit kaltem Wasser bis zur neutralen Reaktion des Filtrates auf Kongorot-Papier gewaschen. Zur Reinigung wird das Nutschgut in 1500 Teilen Wasser mit 200 Teilen   Äthanol und 500 Volumteilen 30% iger wässriger Natriumhydroxydlösung in der Wärme gelöst und nach Behandeln mit Aktivkohle heiss filtriert.

   Durch Zutropfen von verdünnter Schwefelsäure zum heissen   

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 Filtrat bis zu einem pH-Wert von etwa 8 wird die freie Base unter gutem Rühren abgeschieden, die Suspension auf etwa   300 gekühlt,   genutscht, mit kaltem Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält etwa 22, 4 Teile, entsprechend   74%   der Theorie, 1-Methyl-1,2-di[6'-methyl-benzimidazolyl-(2')]-äthylen der Formel 
 EMI5.1 
 in Form eines blassgelben Pulvers, das bei 226, 8-228, 8  schmilzt. Nach dreimaligem Umkristallisieren aus Methanol-Wasser (2 : 1) unter Zuhilfenahme von Aktivkohle werden 16, 8 Teile hellgelbe, sehr feine Nädelchen vom Schmelzpunkt 227, 2-228, 2  erhalten. 



  Analyse   : C Hi4 (302, 27)   berechnet : C 75, 47 H 6, 00 N 18, 53 gefunden : C 75, 24 H 6, 19 N   18, 44.   



   Verwendet man an Stelle der 13, 0 Teile Itaconsäure 11, 2 Teile Citraconsäure-anhydrid, so erhält man etwa 23, 5 Teile, entsprechend   77, 7%   der Theorie   1-Methyl-1, 2-di-[6'-methyl-benzimidazolyl-   (2')]-äthylen der Formel (15) in Form eines blassgelben Pulvers, das bei 222-224  schmilzt. Nach dreimaligem Umkristallisieren aus Methanol-Wasser (2 : 1) werden hellgelbe, sehr feine Nädelchen vom Schmelzpunkt 227, 2-228, 2  erhalten. 



   Beispiel 6: 136, Teile 1,2-Dimethyl-4,5-diaminobenzol, 6,5 Teile Itaconsäure und 150 Teile Pyrophosphorsäure werden nach den Angaben des Beispiels 5 umgesetzt und das Umsetzungsprodukt wird wie angegeben gereinigt, wobei zur Reinigung statt 200 Teilen Äthanol 1100 Teile erforderlich sind. 



  Man erhält etwa 10, 6 Teile, entsprechend   62, 5%   der Theorie   l-Methyl-l, 2-di-[5', 6', dimethyl-benzi-     midazolyl- (2')]-äthylen   der Formel 
 EMI5.2 
 in Form eines hellgelben Pulvers, das nach dreimaligem Umkristallisieren aus Dimethylformamid-MethanolWasser (4 : 3 : 2) unter Zuhilfenahme von Aktivkohle 7, 1 Teile gelbe, verfilzte Nädelchen vom Schmelzpunkt   292-293, 8    ergibt. 



  Analyse   : C2lH22N4. tH20 (339, 445)   berechnet : C 74, 31 H 6, 83 N 16, 51 gefunden : C 74, 35 H 6, 93 N 16, 59. 



   Verwendet man an Stelle der 6, 5 Teile Itaconsäure 5, 6 Teile Citraconsäure-anhydrid, so erhält man etwa 11, 9 Teile, entsprechend   70, 2%   der Theorie   l-Methyl-l, 2-di- [5', 6'-dimethyl-benzimidazolyl- (2')]-   äthylen der Formel (16) in Form eines hellgelben Pulvers, das nach dreimaligem Umkristallisieren aus Dimethylformamid-Methanol-Wasser (5 : 2 : 2) unter Zuhilfenahme von Aktivkohle 8, 4 Teile gelbe, verfilzte Nädelchen vom Schmelzpunkt 291, 4-291, 8  ergibt. 



  Analyse   : C21H22N4. tH20 (339, 445)     berechnet : C 74, 31   H 6, 83 N 16, 51 gefunden : C 74, 44 H 6, 82 N   16, 76.   



   Beispiel 7 : 28, 5 Teile   1-Chlor-3, 4-diaminobenzol, 11, 2   Teile Citraconsäure-anhydrid und 200 Teile Pyrophosphorsäure werden nach den Angaben des Beispiels 5 umgesetzt und das Umsetzungsprodukt wird wie angegeben gereinigt, wobei zur Reinigung kein Äthanol erforderlich ist.

   Man erhält etwa 29 Teile, entsprechend   83, 4%   der Theorie 1-Methyl-1,2-di-[6'-chlor-benzimidazolyl-(2')]-äthylen der Formel 
 EMI5.3 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 in Form eines hellgelben Pulvers, das nach dreimaligem Umkristallisieren aus   Methanol- Wasser (2 : 1)   unter Zuhilfenahme von Aktivkohle 19, 4 Teile hellgelbe, sehr feine Kristalle vom Schmelzpunkt 235, 2-236, 5   ergibt. 
 EMI6.1 
    Cberechnet : C 58, 72   H   3, 62 0 1, 15   N 16, 11 Cl 20, 39 gefunden :   C 58, 89   H   3, 70 0 1, 07   N 16, 02 Cl 20, 37. 



   Beispiel 8 : 12, 2 Teile   1-Methyl-3, 4-diaminobenzol, 13, 0   Teile Itaconsäure und 200 Teile Pyrophosphorsäure werden unter Ausschluss von Luft im Verlaufe einer Stunde auf   1500 erwärmt.   Man rührt das Reaktionsgemisch weitere 2 Stunden bei   150-155   und   gibt zur blassgelben, klaren Lösung danach 10, 8 Teile o-Phenylendiamin zu. Nun wird die Temperatur im Verlaufe von   1-2- Stunden   auf   1900 erhöht   und 4 Stunden bei 190-195  nachgerührt. Das Reaktionsgemisch wird nach den Angaben des Beispiels 5 aufgearbeitet und gereinigt. Man erhält etwa 18, 9 Teile, entsprechend 66, 6% der Theorie, der Verbindung der Formel 
 EMI6.2 
 
 EMI6.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI6.4 worin Ai und A2 je einen Benzolrest, von welchem zwei benachbarte Ringkohlenstoffatome zugleich dem Imidazolring angehören, und X und Y je die Ergänzung zu einem Imidazolrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Temperaturen über 150 C in Gegenwart von Phosphorsäuren der Formel Hn+2 Pn O3n-t-l, worin n eine ganze Zahl bedeutet, im Molekularverhältnis 1 :
    2, eine Dicarbonsäure der Formel HOOC- (-C3H4-)-COOH, worin C3H4 einen einfach ungesättigten Kohlenwasserstoffrest bedeutet und die beiden Carbonsäuregruppen an benachbarte Kohlenstoffatome des Restes C3H4 gebunden sind, oder ein funktionelles Derivat einer solchen Säure mit mindestens einem 1, 2-Diaminobenzol der Formel <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 worin X und X2 Wasserstoffatome, niedrigmolekulare Alkylgruppen oder Chloratome und R. ein Wasserstoffatom, eine niedrigmolekulare Alkyl- oder Oxyalkylgruppe oder eine Benzylgruppe bedeuten, umsetzt.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als funktionelle Derivate der eingesetzten Dicarbonsäure innere Anhydride der Formel EMI7.2 anwendet, worin m eine ganze Zahl im Wert von höchstens 2 und C3H4 einen einfach ungesättigten Kohlenwasserstoffrest bedeuten und die beiden-CO-Gruppen an benachbarte Kohlenstoffatome des Restes C3H4 gebunden sind.
    3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem einzigen Arbeitsgang, im Molekularverhältnis 1 : 2, eine Dicarbonsäure der angegebenen Art oder ein funktionelles Derivat davon, mit einem 1, 2-Diaminobenzol der angegebenen Art umsetzt.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man, zwecks Herstellung EMI7.3 oder ein funktionelles Derivat davon, mit einem 1, 2-Diaminobenzol umsetzt und hierauf, im Molekularverhältnis l : l, bei Temperaturen von etwa 180-2100 C das erhaltene Umsetzungsprodukt mit einem weiteren, von dem zuerst verwendeten verschiedenen, 1, 2-Diaminobenzol umsetzt.
AT451462A 1962-06-04 1962-06-04 Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Methyl-1,2-di-[benzimidazolyl-(2')]-äthylenverbindungen AT234681B (de)

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