AT234541B - Schleuderstrahlmaschine - Google Patents

Schleuderstrahlmaschine

Info

Publication number
AT234541B
AT234541B AT422563A AT422563A AT234541B AT 234541 B AT234541 B AT 234541B AT 422563 A AT422563 A AT 422563A AT 422563 A AT422563 A AT 422563A AT 234541 B AT234541 B AT 234541B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sand
blasting
mixture
centrifugal
separator
Prior art date
Application number
AT422563A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fischer Ag Georg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fischer Ag Georg filed Critical Fischer Ag Georg
Application granted granted Critical
Publication of AT234541B publication Critical patent/AT234541B/de

Links

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schleuderstrahlmaschine 
Die Erfindung betrifft eine Schleuderstrahlmaschine, in welcher Werkstücke in einem Behandlungsraum durch Aufschleudern von Strahlmittel mittels eines Schleuderrades behandelt werden und in welcher eine Fördervorrichtung für die Förderung des Gemenges von Strahlmittel und Sand zu einer Sortiervorrich- tung und einem Separator vorgesehen ist. 



   Bekannt sind bereits Maschinen, denen eine derartige Aufgabe obliegt. Entweder haben sie sich jedoch als zu aufwendig erwiesen, oder es hat sich gezeigt, dass die Wirkungsweise nicht den gewünschten Erwartungen entsprach. Besondere Schwierigkeiten ergaben sich aus dem abnormal hohen Sandanfall bei der Entfernung von Kernen. 



   Es hat sich insbesondere gezeigt, dass bei abnormalem Sandanfall die Reinigung des Strahlmittels nicht zufriedenstellend arbeitet und dass ausserdem die mit schlecht gereinigtem Strahlmittel in Berührung   kommenden Maschinenteile, z. B.   das Schleuderrad und die Schaufeln einem wesentlich höheren Verschleiss ausgesetzt sind. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleuderstrahlmaschine zu schaffen, die eine wirksame sandausscheidung bzw. Reinigung des Strahlmittels auch bei abnormal hohem Sandanfall, beispielsweise bei   Gussstücken   mit grossen Kernen, gewährleistet. 



   Von bekannten Ausführungen unterscheidet sich die Schleuderstrahlmaschine gemäss der Erfindung dadurch, dass der Stelle, wo die. Fördervorrichtung das aus der Sortiervorrichtung kommende Gemenge von Strahlmittel und Sand ausschüttet, ein Dosierschieber nachgeschaltet ist, der das Gemenge in einstellbarer Menge dem Separator und den Überschuss einem Zwischensilo zuleiten lässt. Die Schleuderstrahlmaschine kann auch so ausgeführt sein, dass der Dosierschieber im Innern des Zwischensilos angeordnet ist. 



  Eine weitere Ausführungsform der Schleuderstrahlmaschine kann in der Weise ausgeführt werden, dass der Dosierschieber in der Zuleitung zum Separator angeordnet ist. 



   Es wird durch den einstellbaren Dosierschieber und Auslaufverschluss im Zwischensilo im wesentlichen bezweckt, dass einem Separator ein mengen- und anteilmässig gleichbleibendes Sandstrahlmittelgemisch während der gesamten Zeit der Behandlung einer Charge zugeführt wird. d. h. während des   Vorrrommelns.   



  Strahlens, Nachtrommelns, eventuell Vortrommelns, Entladens und eventuell Wiederbeladens der Maschine. 



   Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung wieder,   u.   zw. zeigt : Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie I-I in   Fig. 2, Fig. 2   eine Seitenansicht der Maschine nach Fig. l von rechts, zum Teil im Schnitt nach der Linie II-II in Fig. l, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   lII-III   in Fig. 2 und Fig. 4 ein Diagramm, das die Wirkungsweise einer Schleuderstrahlmaschine ohne Zwischensilo (strichpunktierte Linie) und einer Strahlmaschine mit Zwischensilo (gestrichelte Linie) aufzeigt. 



   Die Schleuderstrahlmaschine ist mit einem Schleuderrad 1 versehen, durch welches das Strahlmittel, beispielsweise Stahlschrot, auf Gussteile aufgestrahlt wird, um von diesen Formsand und Sandkerne zu entfernen. Die Gussteile werden auf eine endlose Förderkette 3 gelegt, welche sich in einem verschliessbaren Gehäuse 2 befindet, von Rollen 4, 5, 6 und 7 geführt wird, und an denselben abrollbar ist. 



   Das Strahlmittel vermischt sich während des Strahlens mit dem von den Gussteilen abgeschleuderten Sand, wodurch sich ein Gemisch aus Sand und Strahlmittel bildet. Dieses Gemisch fällt durch eine perforierte   Förderkette 3 und weiter   durch einen Rost 8 in   c'nc Sapimelriune 23 und wird   von hier aus mit 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einer Förderschnecke 9 weitergeleitet. 



   Am Ende der Förderschnecke 9 ist ein konisches Trommelsieb 21 fest angeordnet, das von einer wei- teren Förderschnecke 28 umgeben ist und am Ende auf dem Umfang mit Schaufeln 29 versehen ist. Das
Trommelsieb 21 scheidet insbesondere Kernnägel, kleine Eisenteile und auch grobkörnigen Sand ab. Die abgeschiedenen Eisenteile und der grobkörnige Sand werden über den Auslass 24 ausgeschieden, während das durchdas Trommelsieb 21. fallende Gemisch aus Strahlmittel und feinkörnigem Sand mittels Förder- schnecke 28 und Schaufeln 29 in den Becherwerkfuss 27 geleitet wird. Von hier aus wird das Gemisch vom
Becherwerk 11 aufgenommen und zu einer Dosiervorrichtung 12 befördert, die bei Überschreitung der ein- gestellten'Durchflussmenge den entstehenden Überschuss in einen Zwischensilo 13 abgibt, der mit einem   Auslauf-Verschluss   22 versehen ist.

   Dasnicht in den Zwischensilo 13 abgezweigte Gemisch wird von einer
Verteilerschnecke 14 zu einem Separator 15 geleitet. Am unteren Ende ist der Separator 15 mit einem
Schieber 16 zur Regulierung des Strahlmitteldurchsatzes   versehen. Dasvom   Separator   15 gesäubert   Strahl- mittel wird beim Strahlen über eine Zuteilschnecke 17 durch einen Kanal 18 zu einem Schleuderrad 1 befördert. Während der Chargierung ist die Zuteilschnecke 17 im Betrieb und fördert gesäubertes Strahli mittel zu einem geöffneten Auslauf-Verschluss 19, um den Auslauf des Gemisches über einenAuslaufka- nal   20, einem   sogenannten By-Pass, erfolgen zu lassen. Am Ende des Kanals 18 ist eine Öffnung 25 vorge- sehen, die nur als Sicherheitsüberlauf für das Strahlmittel dient, jedoch für den Arbeitszyklus keine Be- deutung hat. 



   Die Arbeitsweise der Schleuderstrahlmaschine ist nachstehend wie folgt :
Zunächst werden die zu bearbeitenden Gussstücke zwecks Entfernen von Kern- und Formsand unter
Verwendung eines   Transport-und Hebemittels auf   die Förderkette 3 gebracht, die sich in dem verschliess- baren   Gehäuse 2 befindet. Dem   Zustand der Gussteile entsprechend,   d. h.   wenn die Kerne viel losen Sand aufweisen, werden diese vorgetrommelt. Hiebei wird die perforierte Förderkette 3 über die Rollen 4,5,
6 und 7 bewegt, ohne dass das Schleuderrad 1 Strahlmittel ausschleudert. Die einzelnen Gussteile werden auf diese Weise durcheinandergerüttelt, und es wird schon beim Vortrommeln eine beträchtliche Menge
Kern- und Formsand von den Gussteilen abgeschieden, ohne dass Strahlmittel verwendet wird.

   Normaler- weise ist jedoch das Vortrommeln der Gussteile nicht notwendig, da es nur sehr selten vorkommt, dass die
Kerne soweit aufgelockert sind, um ein Vertrommeln als zweckmässig erscheinen zu lassen. 



   Im allgemeinen wird deshalb bei gleichzeitiger Betätigung der Förderkette 3 das Strahlmittel mit- tels des Schleuderrades 1 auf die Gussteile ausgeschleudert und auf diese Weise der Kern- und Formsand von den Gussteilen gelöst. Das von den Gussteilen gelöste Sand-Strahlmittelgemisch fällt durch die per- forierte Förderkette 3 und weiter durch den Rost 8 in die Sammelrinne 23 und wird von hier aus über die
Förderschnecke   9, die   Förderschnecke 28 und die Schaufeln 29 in den   Becherwerkfuss   27 gefördert.

   Das am
Ende der Förderschnecke 9 befindliche Trommelsieb 21 scheidet den groben Sandanteil, Kernnägel und kleine Eisenteile über den Auslass 24 aus, während gleichzeitig ein Gemisch aus feinkörnigem Sand und
Strahlmittel vom Becherwerk 11 aus dem   Becherwerkfuss   27 herausgenommen und nach oben hinbefördert wird. Von hier aus gelangt das Gemisch zur Dosiervorrichtung 12, die bei einem hohen Sandanfall das überschüssige Gemisch in den Zwischensilo 13 leitet, dessen Auslauf 22 zunächst geschlossen ist. Von der Dosiervorrichtung 12 aus wird die Verteilerschnecke 14 mit einer Gemischmenge versorgt, die eine Überladung des Separators 15 vermeidet. Die Verteilerschnecke 14 fördert nunmehr das dosierte Gemisch zum
Separator 15, der eine Trennung des Sandes vom Strahlmittel vornimmt und den Sand nach aussen hin über den Ablauf 26 ausscheidet. 



   Es ist für den Separator 15 ausserdem von grosser Wichtigkeit, dass das zu reinigende Gemisch aus Sand   undStrahlmittelmengen-undanteilmässigmöglichstkonstantbleibt. Bei sehr   grossem Sandanfall ist es beispielsweise vorteilhaft, die Werkstücke vorerst leer zu trommeln,   d. h.   ohne Schleuderstrahlen vorzutrommeln, da bei gleichzeitigem Schleuderstrahlen der Sandanfall noch höher würde. Um nun jedoch ein gleichmässiges Gemisch für den Separator 15 zu erhalten, wird während des Vortrommelns aus dem Separator 15 gereinigtes Strahlmittel dem ausgetrommelten Sand über den Auslauf-Verschluss 19 und den Auslaufkanal 20 in die Sammelrinne 23 zugeleitet. 



   Beim Einschalten des Schleuderrades 1 wird der Verschluss 19 automatisch geschlossen, wobei der Strahlmittelumlauf nur über das Schleuderrad 1 erfolgt. 



   Der sich während der   Lade-Vortrommel- und   Strahloperation gefüllte Zwischensilo 13 öffnet sich dann am Auslaufverschluss 22, wenn der Sandanfall bereits sehr zurückgegangen ist. Das Sand-Strahlmittelgemisch entleert sich in den   Becherwerkfüss 87   und wird von hier aus über das Becherwerk 11 und die Verteilerschnecke 14 zum Separator 15 transportiert. 



   Durch den einstellbaren Dosierschieber 12 und den Auslauf 22 wird es ermöglicht, dem Separator 15 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ein mengen- und anteilmässig gleichbleibendes Sand-Strahlmittelgemisch während der gesamten   Zeit. der   Behandlung einer Charge zuzuführen,   d. h.   auch während   des Vortrommelns,   Nachtrommelns, Entladens und Wiederbeladens. Eine in bekannter Weise gebaute Schleuderstrahlmaschine wurde beispielsweise bei gleicher Leistungskapazität und Lebensdauer einen wesentlich grösseren Aufwand an konstruktiven Mitteln   hsnötigen   als eine erfindungsgemäss gebaute Maschine. 



   Die für den Reinigungsprozess erfindungsgemäss angewendeten Mittel können nicht nur bei einer Schleuderstrahlmaschine mit einer Trommel zum Trommeln von Gussteilen verwendet werden, sondern es können hiefür auch andersartige Maschinen in Betracht kommen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schleuderstrahlmaschine, in welcher Werkstücke in einem Behandlungsraum durch Aufschleudern von Strahlmittel mittels mindestens eines Schleuderrades behandelt werden und in welcher eine Fördervorrichtung für die Förderung des Gemenges von Strahlmittel und Sand zu einer Sortiervorrichtung und einem Separator vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stelle, wo die Fördervorrichtung (11) das aus der Sortiervorrichtung   (21, 24, 28, 29)   kommende Gemenge von Strahlmittel und Sand ausschüttet, ein Dosierschieber (12) nachgeschaltet ist, der das Gemenge dem Separator (15) in einstellbarer Menge und den Überschuss einem Zwischensilo (13) zuleiten lässt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosierschieber (12) im Innern des Zwischensilos (13) angeordnet ist.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosierschieber (12) in der Zuleitung zum Separator (15) angeordnet ist.
AT422563A 1962-08-30 1963-05-27 Schleuderstrahlmaschine AT234541B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH234541X 1962-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT234541B true AT234541B (de) 1964-07-10

Family

ID=4458549

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT422563A AT234541B (de) 1962-08-30 1963-05-27 Schleuderstrahlmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT234541B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2440888C3 (de) Anlage zum aufeinanderfolgenden Beschicken mehrerer, hintereinander an eine pneumatische Förderleitung über Abscheider angeschlossener Entnahmestationen mit Schüttgut
DE10141414A1 (de) Wälzmühle, insbesondere Luftstrom-Wälzmühle, und Verfahren zur Vermahlung von Stoffen mit magnetisierbaren, insbesondere eisenhaltigen Bestandteilen, beispielsweise Schlacken
AT234541B (de) Schleuderstrahlmaschine
DE2414276A1 (de) Luftdurchstroemte rohrmuehle und verfahren zum mahlen in einer derartigen muehle
CH394860A (de) Schleuderstrahlmaschine
DE2319146A1 (de) Vorrichtung zum bearbeiten von werkstuecken
DE400229C (de) Verfahren zur stetigen Nassvermahlung in Kugelmuehlen
EP0049404B1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Strahlbehandeln von Werkstücken
DE28030C (de) Vorrichtung zum Waschen von Erzen und zur Reinigung von Gufswaaren
DE8034277U1 (de) Einrichtung zur ausscheidung von sand bei einer schleuderstrahlmaschine
CH551256A (de) Schleuderstrahlmaschine.
DE1477965A1 (de) Schleuderstrahlmaschine
DE952838C (de) Vorrichtung zum Beschicken breiter Feuerungsroste mit nach Art und Korngroesse verschiedenen Brennstoffen
DE456677C (de) Sinteranlage mit drehbarer Pfanne
EP0767019B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regenerierung von Giesserei-Altsand
DE1091944B (de) Siebeinrichtung fuer die Schleudertrommel einer Zentrifuge
EP0003225B1 (de) Durchlauf-Trommelstrahlmaschine
DE514198C (de) Aufbereitungsmaschine fuer gebrauchten Formsand
DE722454C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Pressformen mit vorbestimmten Gewichtsmengen von pulverfoermigem Gut
DE2910754C2 (de) Chargenweise beschickbare Schleuderstrahlanlage
DE657160C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Kolbensetzmaschinen
CH376835A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken von Schachtöfen, insbesondere Kalkschachtöfen
DE593434C (de) Waschvorrichtung fuer Kies, Sand o. dgl.
DE894893C (de) Maschine zur Gewinnung von Fasern aus bei der Sisalhanfgewinnung abfallenden Stoffen
DE271246C (de)