AT233624B - Gelenklager für die Befestigung von brückenähnlichen Bauteilen auf Unterstützungen - Google Patents

Gelenklager für die Befestigung von brückenähnlichen Bauteilen auf Unterstützungen

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AT233624B
AT233624B AT851861A AT851861A AT233624B AT 233624 B AT233624 B AT 233624B AT 851861 A AT851861 A AT 851861A AT 851861 A AT851861 A AT 851861A AT 233624 B AT233624 B AT 233624B
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AT
Austria
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support
joint
bearing according
bearing
intermediate piece
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Application number
AT851861A
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English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Rosenbaum
Original Assignee
Alweg Gmbh
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Description


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  Gelenklager für die Befestigung von brückenähnlichen
Bauteilen auf Unterstützungen 
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 bei einem erforderlichen Verkanten des Tragbalkens beim vertikalen Einjustieren lediglich entsprechen- de Flacheisen zwischen den ebenen Flächen des Ausgleichsstückes und dem Lagerteil bzw. der Lagerplat- te eingebracht zu werden brauchen. Ohne die Wölbung müssten für jedes Lager genau auf Passung gear- beitete keilförmige Stücke eingepasst werden. 



   Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass das plattenförmige Zwischenstück eine Öff- nung aufweist, in die ein mit der Unterstützung fest verbundenes Formstück ragt. Zweckmässigerweise dienen zur Fixierung der horizontalen Einjustierung des Bauteiles Passstücke zwischen dem Formstück und den Kanten der Öffnung. 



   Bei Verwendung des Lagers nach der Erfindung als loses Lager sind die Bohrungen zumindest einer der beiden scharnierartig ineinandergreifenden Lagerteile als Langloch ausgebildet, das eine Längsbewegung beider Teile zueinander gestattet. Dabei besteht die Möglichkeit, dass die Gelenkwalze Mitnehmer trägt, die in an den Lagerteilen vorgesehenen Einkerbungen eingreifen und somit eine exakte Führung der Ge-   lenkwalze   gewährleisten. Ferner kann die Gelenkwalze an den Berührungsstellen mit den Innenflächen des Langloches abgeflacht sein. 



   Die Erfindung wird an Gelenklagern für vorgefertigte Stahlbetontragbalkenstücke auf Stützen für
Einschienenstandbahnen an Hand der Zeichnung erläutert. Dadurch, dass diese Bahnen den Tragbalken sattelförmig umfassen und an den Seitenflächen des Balkens laufende horizontale Räder das Fahrzeug führen und stabilisieren, werden in den Tragbalken Torsionskräfte eingeleitet, die über das Lager in die Stütze weitergeleitet werden müssen. 



   In der Zeichnung zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht des oberen Teiles einer Stütze mit den Lagern im Schnitt und den auf diesen ruhenden Enden zweier Tragbalkenstücke, Fig. 2 einen Schnitt in der Ebene 2-2 der Fig.   l,   Fig. 3 einen Schnitt in der Ebene 3-3 der Fig. 2, gesehen in Richtung der Pfeile, Fig. 4 eine Seitenansicht entsprechend   Fig. l,   jedoch mit zusätzlichen Einrichtungen für die Montage der Tragbalkenstücke, Fig. 5 eine Seitenansicht einer   weiteren Ausführungsform   des Lagers, Fig. 6 einen Schnitt eines Lagers mit einer andern Einrichtung zum horizontalen und vertikalen Einjustieren eines Tragbalken-   stückes,   und Fig. 7 einen Schnitt in der Ebene 7-7 der Fig. 6, gesehen in Richtung der Pfeile. 



   In den Figuren sind die aneinanderstossenden Tragbalkenstücke mit 10 und 11 bezeichnet, die auf der gemeinsamen Stütze 12 über die Lager 13 und 14 abgestützt sind. 



   Mittels in den   Tragbalkenstücken 10   und 11 einbetonierter Ankerstäbe 15 bzw. 16 sind an der Unterseite der Tragbalkenstücke 10 und 11 Lagerplatten 17 bzw. 18 befestigt, die balkenseitig in die Tragbalkenstücke 10 und 11 formschlüssig hineinragende Stege 19 bzw. 20 aufweisen. Diese Stege 19 und 20 dienen zur Aufnahme von waagrechten Kräften. 



   An der Unterseite der Lagerplatten 17 und 18 sind plattenartige Ansätze 21 bzw. 22 paarweise angeordnet, die so durchbohrt sind, dass sie Walzen 23 bzw. 24 aufnehmen können. 



   Bei dem als festes Lager ausgebildeten Lager 13 für das Tragbalkenstück 10 greifen die Walzen 23 jeweils zwischen den beiden plattenartigen Ansätzen21 durch einen mit einer unteren Lagerplatte 25 fest verbundenen plattenartigen Ansatz 26, der entsprechend durchbohrt ist. Sie sind dadurch scharnierartig an die obere Lagerplatte 17 angeschlossen. Ebenso wie die obere Lagerplatte 17 hat die untere Lagerplatte 25 an ihrer Unterseite Stege 27. Diese Stege 27 greifen in ein Zwischenstück 28 aus Stahlbeton ein, das während des weiter unten beschriebenen Montagevorganges nach dem Einjustieren der Tragbalkenstücke 10 zwischen der Stütze 12 und der Lagerplatte 25 gegossen wird. 



   Die vorzugsweise als Fertigbauteil hergestellte Stütze 12 hat in der Mitte ihrer Oberseite 29 eine Vertiefung 30, die das Zwischenstück 28 ausfüllt. Dadurch und durch die Stege 27 können waagrechte Kräfte von der Lagerplatte 25 in die Stütze 12 eingeleitet werden. Zwischen dem Zwischenstück 28 und der Oberseite 29 der Stütze 12 wird vorzugsweise eine Isolierschicht angeordnet, die ein Verbinden des nachträglich gegossenen Zwischenstückes 28 mit dem Beton der Stütze 12 verhindert. 



   Im Kopf der Stütze 12 sind Löcher 31 angeordnet, die in ihrem unteren Teil von quer durch den Stützenkopf verlaufenden und in der Stütze 12 einbetonierten U-förmigen Trägern 32 durchquert werden und gegen die sich die Hammerköpfe 33 von Zugankern 34 von unten anlegen, mit denen die Lagerplatten 25 fest auf der Stütze 12 verschraubt sind. 



   Wie in Fig. 1 dargestellt, ist das Lager 14 für das Tragbalkenstück 11 als bewegliches Lager ausgebildet, das eine Längsbewegung des Tragbalkenstückes 11 auf der Stütze 12 gestattet. Zu diesem Zwecke ist die Bohrung in den plattenartigen Ansätzen 35 der unteren Lagerplatte 36 als Langloch ausgeführt. In diesem Langloch ist ein Gleitschuh 37 angeordnet, in dem die Walze 24 ruht. Bei einer Längsbewegung des Tragbalkenstückes 11, etwa infolge Temperaturausdehnung, überträgt sich die Bewegung über die Lagerplatte 18 und den Ansatz 22 auf die Walze 24 und weiter auf den Gleitschuh 37, der in dem Lang- 

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B.gerichtet werden. Nach dem Ausrichten werden dann vorbereitete neue Passstücke 53,57 und 58 an den entsprechenden Stellen eingebracht und die Zuganker 54 wieder angezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gelenklager für die Befestigung von brückenähnlichen Bauteilen auf Unterstützungen, insbeson- dere für die Befestigung von aus Beton vorgefertigten Tragbalkenstücken für Einschienenstandbahnen auf Stützen unter Verwendung scharnierartig ineinandergreifender durch eine Gelenkwalze verbundener La- gerteile und von Ausgleichsstücken zwischen Lager und Unterstützung, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgleichsstück und zur Fixierung des vertikal und horizontal einjustieren Bauteiles ein sich im wesentlichen horizontal erstreckendes plattenartiges Zwischenstück dient, das Vorsprünge und/oder Aussparun- gen zum horizontalen formschlüssigen Fixieren des Lagerteiles gegenüber der Unterstützung aufweist : 2.
    Gelenklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück aus Beton besteht, der nach der Einjustierung des Bauteiles eingefüllt wird, und das zur horizontal formschlüssigen Fixierung in geeignete Erhöhungen und/oder Vertiefungen des Lagerteiles und der Unterstützung eingreift.
    3. Gelenklager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück aus Beton gegen- über dem Beton der Unterstützung isoliert ist.
    4. Gelenklager nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenstück eine zwischen der Unterstützung und dem dieser zugekehrten scharnierartigen Lagerteil angeordnete Metallplatte dient.
    5. Gelenklager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur vertikalen Justierung mindestens zwei in Längsrichtung des Bauteiles nebeneinanderliegende und je in Längsrichtung auf einer Seite gewölbte Ausgleichsstücke zwischen der als Zwischenstück dienenden Metallplatte und der Unterstützung angeordnet sind.
    6. Gelenklager nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Zwischenstück eine Öffnung aufweist, in die ein mit der Unterstützung fest verbundenes Formstück ragt.
    7. Gelenklager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der horizontalen Einjustierung des Bauteiles Passstücke zwischen dem Formstück und den Kanten der Öffnung dienen.
    8. Gelenklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei seiner Verwendung als loses Lager die Bohrungen zumindest einer der beiden scharnierartig ineinandergreifenden Lagerteile als Langloch ausgebildet sind, das eine Längsbewegung beider Teile zueinander gestattet.
    9. Gelenklager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkwalze Mitnehmer trägt, die in an den Lagerteilen vorgesehenen Einkerbungen eingreifen und somit eine exakte Führung der Gelenkwalze gewährleisten.
    10. Gelenklager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkwalze an den Berührungsstellen mit den Innenflächen des Langloches abgeflacht ist.
AT851861A 1960-11-25 1961-11-13 Gelenklager für die Befestigung von brückenähnlichen Bauteilen auf Unterstützungen AT233624B (de)

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